Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 19.06.2013, 14.00 Uhr

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



September 2005


Heute in den Feuilletons

30.09.2005. Die FR schlendert über das Art Forum in Berlin und empfiehlt Manga und Verwischtes als gewisses Etwas über dem Esstisch. In der taz meldet Ulf Poschardt: Das Projekt der Moderne ist noch nicht beendet, vor allem bei der CDU. Die NZZ deckt die Ursprünge des modernen arabischen Antiamerikanismus auf. Und in der SZ blickt Andrzej Stasiuk auf polnische Wahlplakate und zurück blicken mediale Zombies mit dem Lächeln einer Saftpresse. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.09.2005. In der Zeit erinnert sich Christa Wolf mit Wehmut der fünfziger Jahre in der DDR. In der Welt beschreibt Jörg Immendorff, wie ihm zwei Millionen Nasenzellen abgetriebener Föten ins Hirn gespritzt wurden. Die FAZ kürt das Theaterstück der Saison - Moritz Rinkes "Cafe Umberto", wo alle Arbeitslosen Akademiker sind. Leander Haußmanns neuer Film "NVA" stößt auf geteilte Reaktionen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.09.2005. In der taz spricht Kazuo Isihiguro über Klone, die wie Menschen sind, die wie Klone sind. Die Welt beklagt die furchtbare Heuchelei in Hany Abu-Assads Film "Paradise Now" über zwei palästinensische Selbstmordattentäter. Die FR sagt: "Du bist nicht Deutschland." Die FAZ will den Chinesen nicht trauen. Die SZ deckt den ersten Berliner Galerien-Fake auf. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.09.2005. In der SZ kommt Cees Nooteboom um Don Quijote nicht herum. Die NZZ fürchtet, dass Großbritannien im Meer versinkt. Die FAZ fragt, ob der Libanon vor einem neuen Bürgerkrieg steht. In der Welt erklärt der evangelische Landesbischof aus Bayern Johannes Friedrich, warum seine Kirche aus dem Projekt einer Einheitsübersetzung der Bibel aussteigt. Die FR kritisiert einen gewissen Minimalismus der neuen Flick-Ausstellung in Berlin. Und die taz fragt, was Porno im Pop sucht. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.09.2005. Die taz berichtet vom ersten großen Konzert des chinesischen Rockmusikers Cui Jian in Peking seit Jahren. Die Welt greift eine Kontroverse zwischen dem Avantgardeautor Ben Marcus und Jonathan Franzen auf. Alle sind mitgerissen von der "Macht des Schicksal" unter Michael Gielen und Stefan Herheim und weniger hingerissen vom "Wintermärchen" unter Robert Wilson in Berlin. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.09.2005. In der Welt fragt Dan Diner: Warum entwickelt sich der Nahe Osten nicht? Liegt's am Islam? Die Welt bringt auch ein Interview mit Richard Sennett über Katrina und Rita und die Schwächen der amerikanischen Städte. Die taz richtet in den Neuen Ländern eine "Sonderwohlfahrtszone" ein. Die NZZ stellt fest: Das sozialistische Experiment ist - auch in Israel - gescheitert. Die FR zahlt in Bulgarien einen Euro für die Milch im Kaffee. Die FAZ schlendert durch das Cafe Deutschland. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.09.2005. Die Welt staunt über Beethoven spielende Ghetto-Kinder in Venezuela. In der SZ wirft Bauer Peter Stein mit Pfirsichsorbet nach Stadelheimer. Die NZZ berichtet über die Unterdrückung weißrussischer Künstler. Die taz gibt Joschka Fischer Gelegenheit zur Selbstkritik - vergeblich. Die FAZ porträtiert den polnischen Krimiautor Marek Krajewski, dessen Romane nicht in Wroclaw, sondern in Breslau spielen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.09.2005. Wegen eines Server-Problems sind wir heute zu spät gekommen - pardon! In der Zeit beschreibt Juli Zeh die Nachteiligkeit unseres treuherzigen Blicks nach oben. In der taz rät Alfred Grosser zu einer großen Koalition ohne Schröder und Merkel. In der SZ sucht Heinz Bude nach einem geistigen Gesicht für die SPD. Die Welt wirft schon einen Blick auf die große Immendorff-Ausstellung in Berlin. Die FAZ erkundet den zweitwichtigsten Wirtschaftszweig Spaniens: die Prostitution. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.09.2005. In der taz bewältigen Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie gemeinsam die deutsche Gegenwart. Die FR ist in einer derartig verdrehten Sexualform. Die FAZ rät arbeitslosen Hochqualifizierten zur Emigration nach Indien und Kate Moss zur Einwanderung nach Deutschland. In der Welt erklärt die Hamburger Chefdirigentin Simone Young, warum sie gerne bunte Programme dirigiert. Die NZZ kritisiert die ungebremste Egomanie deutscher Künstler, die permanent oberflächliche Meinungen zur deutschen Politik kundtun. Die SZ analysiert die deutsche Bewunderung für Skandinavien. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.09.2005. Die Schockwellen der Wahl haben nun auch das Feuilleton erreicht. In der SZ beschreibt der Politologe Franz Walter, wie sich die Gesellschaft in neue Stämme auffächert. Paul Nolte benennt sie in der taz: kulturelle Optimisten und Pessimisten. In der Welt findet Jörg Immendorf die PDS unappetitlich. Die FAZ versucht die Stimmung auf Wahlpartys sowie Schröders Allmachtsgefühle nachzuempfinden.Die FR sieht ein Revival der Konsensdemokratie. Nur die NZZ bleibt unpolitisch und bestaunt das Premierenfeuerwerk in Basel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.09.2005. Das Thema Nummer 1 erfordert zwar einen sehr weiten Kulturbegriff, aber wir verlinken trotzdem auf die wichtigsten Leitartikel. Auch in der Kultur ist einiges los: Botho Strauß' neue Komödie wurde in Zürich uraufgeführt und erinnert die NZZ an Michel Houellebecqs neuen Roman. Die SZ wirft dem Zürcher Intendanten Matthias Hartmann vor, scheckheftgepflegte Investoren-Kunst zu machen. Die FR erliegt dem fülligen Verführer Josef Ostendorf in den "Bakchen". In der NZZ erklärt Ignaz Kircher, wie Schauspieler sterben sollten, um nicht deppert zu werden. Die FAZ lauscht gebannt der mathematisch kalkulierten Raserei, mit der Inger Christensen ihre Gedichte liest. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.09.2005. Auch in den Feuilletons geht der Wahlkampf in den Endspurt: Nicht Bildung sollte man abbauen, sondern Vorschriften, umreißt die SZ ihre Utopie einer traditionsgespeisten Erneuerung. Die taz erzählt, wie Joschka Fischer in Potsdam hunderte Passanten in Kundgebungshaft nahm. Die FR möchte die Wahlstimmen nach Condorcet-Methode auszählen lassen. In der Welt betrachtet Gerd Koenen eine unheilvolle deutsche Tradition: die schwärmerischen Sympathie für Russland. Die NZZ bewundert mutige Frauen, die auch dort lieben, wo nichts zu holen ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.09.2005. In der SZ malt sich Georg Klein aus, wie Tick, Trick und Tück ihrer Tante im Kanzleramt das Leben schwer machen. Die FAZ geht mit Günter Grass auf Tour für die Espede und gegen das arrivierte Feuilleton. Die NZZ beschreibt, wie China den Nachwuchs an Internet-Zensoren ausbildet. Die Welt registriert eine gestiegene Nachfrage an antisemitischer Literatur auf der Moskauer Buchmesse. Und die FR empfiehlt, Hubert Fichte in einer Hamburger Bahnhofskneipe zu lesen.
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Heute in den Feuilletons

15.09.2005. In der Zeit trifft Robert Menasse einige deprimierende Sachfeststellungen zum Stand der deutschen Demokratie. Die taz ist erstaunt, wie übellaunig sich die Schriftsteller in diesem Wahlkampf zu Wort melden. In der FR fordert Axel Honneth von den Chefdenkern der Parteien einen mehrdimensionalen Gerechtigkeitsbegriff. Die FAZ empört sich über Bremens Praxis, Arbeitslose als Erzieher in die Kitas zu schicken. In der Berliner Zeitung spricht Christian Petzold über seinen Film "Gespenster" und nicht zu Ende gestorbene Menschen. Und in der NZZ schwärmt John Cale von putzigen Bach-Grooves. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.09.2005. In der SZ erklärt Günter Grass, warum er für die Rot-Grünen stimmt. "Ein starkes Stück" findet Frank Schirrmacher in der FAZ, wie Paul Kirchhof aus seinen eigenen Reihen gemobbt wird. In der FR beschreibt der israelische Historiker Tom Segev, wie Tel Aviv über Jerusalem triumphierte. In der Berliner Zeitung lästert Regisseur Peter Stein über seine lieben Kollegen. In der taz entdeckt Georg Seeßlen in Bach die "Antwort auf die Niedergeschlagenheit in Mitteleuropa". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.09.2005. In der FAZ träumt Julian Barnes von einem anarchischen, lärmenden und freundlichen Europa. Dagegen sieht Hans Ulrich Gumbrecht in der FAZ in Deutschland einen neuen Cäsarismus aufziehen. Die FR wandelt durch die estnische Literaturlandschaft. Die SZ erklärt mit Aristoteles, warum Paul Kirchhofs Einheitssteuer ungerecht ist. In der taz trauert Claus Offe den verheißungsvollen Zeiten der deutschen Linken nach. In der Welt erinnert sich Heinz Bude an die netten Mädels von den Maoisten.
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Heute in den Feuilletons

12.09.2005. In der SZ graut es Dan Diner vor der unheiligen Allianz zwischen orientalischer Vormoderne und westlicher Postmoderne. In der Berliner Zeitung verteidigt Kenzaburo Oe die japanische Verfassung gegen ihre bellizistischen Gegner. Die FAZ erlebt am Geiseltalsee eine industrielle Entwicklung von revolutionärem Ausmaß. Die NZZ sorgt sich um die Zukunft ägyptischer Jugendlicher. Die FR tummelt sich auf Wahlkampfveranstaltungen in Brandenburg. Der Goldene Löwe für Ang Lees Western-Melodram "Brokeback Mountain" wird im Allgemeinen begrüßt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.09.2005. In der Welt bedankt sich Christopher Hitchens bei Osama bin Laden für das Abhärtungstraining. Die taz fragt den halben Kulturbetrieb, was links sein heutzutage bedeutet. Niedliche Katzen und unergründliche Seerosenteiche: Die NZZ bezeugt die Rückkehr der Romantik in der Kunst. Thomas Hettche weiß in der FAZ, warum der deutsche Roman die Gegenwart meidet. Die Theaterleiterin Elisabeth Schweeger erklärt der FR, warum sie und ihre Kolleginnen eine Gefahrenzone bilden. Und in der SZ möchte Ulrich Beck lieber heute als morgen den sozialen Fußboden namens Bürgergeld einziehen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.09.2005. Die NZZ ist entsetzt über die Todesdrohungen gegen den ägyptischen Intellektuellen und Islamtheoretiker Sayyid al-Qimni. In der FAZ porträtiert Julia Jusik den tapferen russischen Abgeordneten Aleksandr Torschin. Die FR fragt sich, warum deutsche Politikerinnen wie Männer aussehen wollen. Und die SZ lauscht verzückt Windgöttern, antiken Junkies und Menschenfresserriesen in Isabel Mundrys Oper "Ein Atemzug - die Odyssee". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.09.2005. Heute kommt Putin nach Deutschland: Der Schriftsteller Viktor Jerofejew erklärt in der Welt die Macht der Angst zum wirksamsten russischen Herrschaftsmittel. In der NZZ schreibt Sonja Margolina über die regelmäßig wiederkehrende Abtreibung der Eliten in Russland. In der Zeit zieht Paul Kirchhof die Trennlinie zwischen Statusgleichheit und Freiheit. In der taz fragt Jim Jarmusch, was ihm die Industrie außer Geld schon zu bieten habe. Im Tagesspiegel unterhalten sich der CDU-Kulturpolitiker Norbert Lammert und der Berliner Theatermanager Matthias Lilienthal. Die FAZ empört sich über einen amerikanischen Beststeller, der die Waffen-SS verherrlicht.
Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.09.2005. In der taz wettert Marlene Streeruwitz gegen das große Welttheater von Salzburg. In der SZ schreibt der ägyptische Schriftsteller Ahmed al-Aidi über die völlig sinnlosen Wahlen in seinem Land. In der FAZ fordert Reiner Klingholz, über Menschen genauso viel wissen zu dürfen wie über Topfchrysanthemen. In der NZZ beklagt Charles Simic mangelnde Solidarität in den USA. In der FR erklärt Jean-Noel Jeanneney, Direktor der Pariser Bibliotheque Nationale, warum er nach Victor Hugo nicht bei Google Print suchen möchte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.09.2005. In der Welt weist Thea Dorn auf einen seltsamen Umstand dieses Wahlkampfs hin: Die aussichtsreichste Kandidatin ist eine Frau, und 90 Prozent ihrer Gegner im Feuilleton sind es auch. Die FAZ erlebte das TV-Duell Schröder/Merkel als Komödie des pädagogischen Eros. In der FR erkennt Sighard Neckel in Angela Merkels Sozialpolitik eine späte Rache von Erich Honecker. Die SZ versinkt in der Tiefe von Gerhard Richters Grau. Und die taz untersucht Spuren der 68er im Kursbuch und im Ikeakatalog. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.09.2005. Im Tagesspiegel beklagt Regisseur Michael Thalheimer die provinzielle Aggressivität in Berlin und zwischen seinen Theatern. In der Welt sieht die Autorin Esmahan Aykol die Ankläger von Orhan Pamuk in der Defensive. In der taz erinnert sich Helga Hirsch, wie ihr die Polen alle kommunistischen Flausen ausgetrieben haben. In der SZ erklärt der Urbanist Mike Davis, warum Hurrikan Katrina keine natürliche Naturkatastrophe war. Und die FAZ lernt vom Rapper Kanye West den feinen Unterschied zwischen Plünderern und Menschen, die nach Nahrung suchen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.09.2005. SZ und FR beschäftigen sich weiterhin mit dem in Flut und Chaos untergehenden New Orleans. Die FAZ spürt einen Hauch von Nordkorea durchs deutsche Fernsehen wehen. In der NZZ reist Bora Cosic in ein bedrohlich aufgerissenes Serbien. Die Welt hat sich von Andre Glucksmann überzeugen lassen: Der Hass existiert. Und die taz spekuliert über die Zukunft der Bundeskulturstiftung.  Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.09.2005. In der FR interpretiert der in Istanbul lebende Günter Seufert die Klage gegen Orhan Pamuk als ein Ränkespiel von Europagegnern im türkischen Staatsapparat. Ähnlich sieht es die Welt. Die NZZ fragt: Ist Google gut oder böse? Die taz empfiehlt Popmusik aus den Zeiten des Kalten Krieges. Allenthalben wird unter Anführung von Schriftstellerzitaten um New Orleans getrauert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.09.2005. Schön ist das alles nicht! Matthias Politycki schildert in der Zeit das Versagen des weißen Mannes im globalen Wettstreit. Dafür erinnert Adam Michnik an eine schöne Zeit schöner Menschen. Die FAZ glaubt nicht mehr an den EU-Beitritt eines Landes, das Orhan Pamuk mit drei Jahren Gefängnis bedroht, weil er eine historische Wahrheit aussprach. In der SZ erklärt Tanja Dückers, warum sie der aktiven Teilhabe am Wahlkampf grundsätzlich abschwört. Die taz fürchtet an der Kulturnation weniger die Nation als die Kultur. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Ganz neue Schrecknisse

11.06.2013. In Antoine Fuquas "Olympus Has Fallen" tritt Gerald Butler gegen Nordkorea an; wir drücken gerne die Daumen. Peter Stricklands "Berberian Sound Studio" dienen das Exploitationkino und sein Sound-Design als Folie für einen abgründigen Horrorfilm.
Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Gesamtkunstwerk mit ausfransenden Rändern

19.06.2013. Mit ihrer Studie über die Welteis-Theorie ist Christina Wessely eine Auseinandersetzung mit der Entstehung von Wissen und der Macht der Sprache gelungen, meint die NZZ. Die SZ lässt sich von Manuele Fiors psychoanalytischem Sci-Fi-Comic "Die Übertragung" verzaubern. In den Prosagedichten von Michael Donhauser hört die FAZ konzentrierte Sprachmusik. Und die taz freut sich über ein unverkrampftes Aufklärungsbuch von Antje Helms und Jan von Holleben. Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Köstliches Tabu

18.06.2013. Bloomberg besucht das nordkoreanische Kunststudio Mansudae. Ungarn zählt zu den unreligiösesten Ländern Europas, meldet Elet es Irodalom. Eurozine schmeckt eine kräftige Dosis Guy Debord in den Reden der heutigen russischen Opposition. Pitchfork lernt von Pussy Riot den größten Unterschied zwischen den USA und Russland. Granta erliegt den Verlockungen indischer Eis-Lollies. Der New Statesman feiert die Dichterin Charlotte Mew, die London Review den Fotografen Garry Winogrand, Hazlitt den Comickünstler Gengoroh Tagame und die New York Times den Maler James Turrell. Mehr lesen

Das Konzept eines Gottes

11.06.2013. Jawohl, es ging am Taksim auch um Alkohol und zwar zurecht, meint Atlantic. In Eurozine bezweifelt Timothy Snyder, dass Antisemitismus der Grund für den Holocaust war. GQ erzählt die Geschichte von Kim Jong-ils Sushi-Meister. Elet es Irodolam ahnt, warum wütende Antikommunisten in Ungarn an der Aufarbeitung des Kommunismus nur mäßig interessiert sind. The Believer lässt den Comic-Hexenmeister Alan Moore zu Wort kommen. Mehr lesen

Die Reichen und die Diebe

04.06.2013. Manchmal sind sogar Zeitungen dafür, das Urheberrecht zu vereinfachen, lernt der Economist. Nur die Medien glauben, die Aufständischen hätten den Bürgerkrieg in Syrien schon gewonnen, meint die London Review of Books. In Osteuropa überlegt Olga Radetzkaja, warum der nationalbolschewistische Autor Zakhar Prilepin im deutschen Literaturbetrieb so wohlige Schauer auslöst. In Nepszabadsag sieht Laszlo Vegel eine Befriedung der serbischen Nationalisten aufschimmern. In Le Monde sieht Boualem Sansal schwarz für Algerien. Die Financial Times sieht gar nicht schwarz für Somalia. Die New York Review of Books möchte keine Kreuzfahrt nach Venedig machen, danke. Mehr lesen

Orgien der Untreue

28.05.2013. Im New Yorker spielt David Sedaris Gästezimmer-Gambit. In El Pais Semanal hat Javier Cercas andere Sorgen als die Monarchie. Der Rolling Stone besucht Daft Punk. Verehrung für den ältesten Sohn kann tödlich sein, stellt die NYRB mit Blick auf Mutter und Vater Tsarnaev fest. In National Geographic träumt Phyllis Batumbil vom traditionellen Aboriginesleben, aber mit Webseite. MicroMega findet in Italien keinen Arzt für eine Abtreibung. Der Economist verschlüsselt jetzt auf Photonenbasis. Wieviel sexuelle Lust darf eine Frau haben, bevor die Gesellschaft zerspringt, fragt die NYT. Mehr lesen

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

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Joseph Beuys, der hervorragende Lehrer und Weltverbesserer, gilt als bekanntester deutscher … mehr lesen

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