Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2013, 14.33 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
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  • Daniele Dell'Agli
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  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



April 2005


Heute in den Feuilletons

30.04.2005. Die FAZ möchte Russlands Sieg im Jahr 1945 nicht mit einer Befreiung verwechseln. Die NZZ bringt ein ganzes Dossier zum Jahrerstag des Kriegsendes - darunter Sonja Margolinas düsteres Panorama des heutigen Russland, das sich aus lauter Perspektivlosigkeit Trost bei Stalin holt. Die SZ erinnert an das Ende des Vietnamkrieges vor dreißig Jahren. In der Welt zeichnet Götz Aly ein Psychogramm Albert Speers. In der FR spricht Seymour Hersh über seine Recherchemethoden. Und in der Berliner Zeitung erklärt Nikolaus Harnoncourt, warum man nicht Bruckner dirigieren kann, wenn man nicht weiß, was es heißt, bergauf zu gehen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.04.2005. Die SZ staunt über die überzarten Idyllen der neoromantischen Maler. In der NZZ rät Nasr Hamid Abu Zaid den Europäern, moslemische Werte anzunehmen. Im Tagesspiegel spricht Heinrich Breloer über seinen Film "Speer und er".  Die FR wundert sich über die etwas dünn besetzte Findungskommission für die Leitung der wichtigsten Frankfurter Museen. In der Welt erklärt Bertrand Tavernier, wie Schauspieler mit Erdbeeren Terror verbreiten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.04.2005. In der Zeit kennt George Steiner nur ein Mittel gegen Schillers Rhetorik: auswendig lernen. Die taz und die Welt wissen, warum die Franzosen die Europäische Verfassung ablehnen werden. In der taz prangert Zafer Senocak die Haltung der türkischen Medien zum Völkermord an den Armeniern an. In der FR beklagt der russische Schriftsteller Anatolij Koroljow die "Verkitschung der Stalinzeit". Die SZ findet Franz Münteferings Antikapitalismus nicht echt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.04.2005. Die SZ bewundert die kantige Rechte der estnischen Dirigentin Anu Tali. Die NZZ kommentiert die Schwierigkeiten der Italiener mit dem Faschismus - und mit der Resistenza. Die taz führte beim 76. Concorso d'Eleganza Villa d'Este in Como ein Vintage-Leben. In der FAZ erklären drei Museumschefs die deutsche Beutekunstpolitik für gescheitert.
Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.04.2005. In der SZ beschreibt die Soziologin Olga Kryschtanowskaja die stalinistischen Methoden im Prozess gegen Michail Chodorkowskij. Die taz hat die schönsten Aussagen von Joschka Fischer vor dem Untersuchungsausschuss gesammelt. Die NZZ träumt von einer überirdisch schönen Mondscheinsonate. In der FAZ warnt Zafer Senocak vor den Spähtrupps des türkischen Nationalismus in Deutschland. Alle besprechen die Aufführung von Andres Veiels Theaterstück "Der Kick" über den Mord an Marinus Schöberl im uckermärkischen Potzlow. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.04.2005. Die NZZ feiert den neuen Arthouse-Popstar Apichatpong Weerasethakul. Für die taz besuchte Gabriele Goettle das "Weglauf-Haus" in Berlin. Ansonsten alles Theater: Die FR bewundert Lars-Ole Walburgs boulevardesk gutgeölten "Hamlet", für die SZ kommt die Inszenierung allerdings zwei Jahre zu spät. Die FAZ staunt über das kleine Wunder der Saison: Michael Thalheimers Inszenierung von Eugene O'Neills "Eines langen Tages Reise in die Nacht". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.04.2005. In der SZ erklären Ukrainer, warum für sie Arbeit im Ausland eine Überlebensstrategie und kein Verbrechen. In der NZZ feiert der Philosoph Hermann Lübbe die Trivialität der Freiheit. Die FAZ erklärt asiatische Nationalismen. In der Welt ruft Norbert Bolz den Anhängern des päpstliches Absolutismus zu: "Werdet erwachsen!" Die taz genießt Rolf Dieter Brinkmanns kalkulierte Kaltherzigkeiten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.04.2005. In der SZ wirft Ian Mc Ewan vom Flugzeug aus einen betrübten Blick auf die Erde. Die NZZ porträtiert den spanischen Schriftsteller Rafael Sanchez Ferlosio, einen erklärten Verächter der schönen Literatur. Spiegel Online lästert über die Unterwerfungsbereitschaft der Feuilleton-Katholiken. Die taz sieht die Zukunft im Religionskonsum. Die FR erzählt, wie Bernard-Henri Levy einen guten amerikanischen Gott traf. Die FAZ ist hetero - na und?
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Heute in den Feuilletons

21.04.2005. In der FAZ fragt Michael Borgolte, ob sich Joseph Ratzinger in seiner Namenswahl nicht an Benedikt XII. inspirierte, der die Katharer sensibel verhörte und unsensibel verbrennen ließ. In der taz fragt Georg M. Oswald, ob den Jugendlichen nicht gerade die gegenaufklärerische Entrücktheit Benedikts gefällt. In der NZZ schreibt ein Protestant: Habent papam und warum er selber keinen will. In der SZ spürt Georg Klein das Saugen eines epochalen Vakuums. In der Zeit kritisiert Robert Menasse den Kapitalismus. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.04.2005. Benedikt XVI. kam zu spät für die deutschen Feuilletons. Darum mehr oder weniger die üblichen Themen. Die SZ meint: "Das Kapital wird darüber hinwegkommen, dass der Standort einmal so schlecht über die Unternehmer redet, wie Unternehmer über den Standort zu reden pflegen." Die FAZ staunt über neue Stalin-Denkmäler in Russland. In der FR fragt Richard Wagner: Wem nützt Gerhard Schröders Anbiederung bei den Chinesen? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.04.2005. In der Welt beschreibt Zafer Senocak einen neu erwachenden Nationalismus in der Türkei. In der Berliner Zeitung kritisiert die Autorin Tanja Dückers den Opferdiskurs der Kriegskindergeneration. Die taz freut sich über die Wiederentdeckung des Fotografen Martin Munkacsi. Die FAZ beklagt Europas "geteilte Erinnerung". Die SZ möchte den Jungkonservativen Uwe Tellkamp und Christian Kracht die Krawatten lockern.
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Heute in den Feuilletons

18.04.2005. Die NZZ würdigt Armin Petras als ernsthaftesten Spieler auf dem Gebiet des "intelligenten Stadttheaters". In der Welt wünscht sich der Biograf Gottes Jack Miles einen Chinesen als Papst. Die taz würdigt Grass, Enzensberger und Rühmkorf als Dichter der mittleren Gefühligkeit. In der FR und den anderen Zeitungen kommt Pina Bauschs neues Ballett nicht so gut weg. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.04.2005. In der NZZ beschwert sich Friedrich Dürrenmatt über das Scheiß-Siena, mit dem Varlin sein Bild einer Neapolitanerin grundiert hat. In der Berliner Zeitung bekennt Garbage-Sängerin Shirley Manson ihren Abscheu vor der Ausbeutung weiblicher Sexualität. In der taz kritisiert Claus Leggewie den Auftritt Joschka Fischers im Untersuchungsausschuss als Fernsehspektakel. Die SZ wundert sich, dass Mariah Carey immer schwärzer wird. Die FAZ erzählt, wie Jacques Chirac im Fernsehen von jungen Menschen vorgeführt wurde. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.04.2005. In der FAZ erklären zwei Jungforscher, warum sie am lieber am MIT forschen, obwohl sie lieber in Europa leben würden. Die taz bringt einen Nachruf auf den Tresor, Berlins berühmtesten Club. In der SZ erklärt Florian Coulmas, dass japanische Schulbücher, die die japanischen Verbrechen in China leugnen, nicht an Schamkultur, sondern an Rechtslastigkeit laborieren. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.04.2005. Die Zeit interviewt Orhan Pamuk zu einem unaussprechlichen Verbrechen. In der Welt spricht Ian Buruma über Chinas Hass auf Japan. Die NZZ berichtet über die Manipulation von Literaturpreisen in der spanischsprachigen Welt. Die FAZ notiert eine trockene Reaktion der Republik Genf auf den Tod des Papstes. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.04.2005. In der taz erklärt Ian Buruma am Beispiel Japans und Deutschlands den Unterschied zwischen Scham- und Schuldkultur, außerdem erklärt Joschka Fischer, warum er so vieles herunterschluckt und was das mit ihm macht. Spiegel Online analysiert die Krise der Zeitungen. In der FAZ erklärt Fareed Zakaria: Demokratie braucht Geduld. Der  Tagesspiegel interviewt Jorge Semprun. Die FR meint: Man sollte über der Diskriminierung der Weißen die Diskriminierung der Schwarzen nicht aus den Augen verlieren. Die Welt empfiehlt Kanada. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.04.2005. In der FAZ enthüllt Giorgio Agamben die Nackten der Vanessa Beecroft als angezogen. In der FR geht Peter Fuchs das Problem der Leidenschaft mit Verve an. In der SZ fürchtet die Autorin Vera Tokombajewa einen Krieg der Clans in Kirgisien. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.04.2005. Die Welt fragt sich, warum die Anstöße in der historischen Forschung fast nur noch von Außenseitern der Zunft kommen. Die NZZ hilft Flamen und Wallonen beim Auffinden von Gemeinsamkeiten. Die SZ sieht sich im Museum zu den Atombombenversuchen in Los Angeles um. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.04.2005. In der Welt prangert Christopher Hitchens die systematische Grausamkeit der Moskauer Tschetschenien-Politik an. In der taz schreibt Joseph von Westphalen den "Fischer"-Schlüsselroman. Die FAZ erkennt die Erhabenheit in der Rechtlosigkeit. Die NZZ bilanziert die religiöse Entspannungspolitik von Johannes Paul II. In der FR beobachtet Ruth Klüger besorgniserregende Hirnzunahme bei Rechtsextremisten. Die SZ fordert: mehr Punk! Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.04.2005. In der taz streiten Helga Hirsch und Norbert Frei über das Thema der Vertreibung, und der polnische Autor Stefan Chwin erinnert an die Vertreibung von Polen. Die NZZ führt ein in die forensische Mathematik. Die SZ übersetzt die deutsche Wendung "Alle Jubeljahre" mit "Ogni morte di papa". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.04.2005. In der Welt verteidigt Herfried Münkler den "stilistischen Extremisten" Carl Schmitt. In der FAZ schreibt Dominik Graf eine Hommage auf Jean Eustache. Spiegel Online eröffnet eine Serie über die Politik der Zeitungen im Internet. Die SZ denkt über die "Peinlichkeit" des älteren Mannes in der Rockmusik nach. Und natürlich viele Nachrufe auf Saul Bellow. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.04.2005. In der Zeit antwortet Götz Aly auf seine Kritiker. Die NZZ bringt ein Manifest von 565 iranischen Dissidenten. Die taz besucht die Leipziger Baumwollspinnerei. Die FAZ portärtiert den britischen Theatermann Mark Rosenblatt, der sich auf deutsches Repertoire spezialisiert. Die FR versucht, den Börsenverein zu verstehen. Die SZ stellt richtig: Johannes Paul II. war nicht der erste Medienpapst. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.04.2005. Die SZ feiert die beunruhigende Architektur von Rem Koolhaas. In der NZZ würdigt der Theologe Eberhard Jüngel Karol Wojtyla als polnischen Papst, wie er römischer nicht gedacht werden kann. Im Tagesspiegel konstruiert Jochen Hörisch das mediale Dreigestirn Papst, Khomeni, Reagan. In der FAZ begibt sich Tobias Hülswitt auf Pilgerfahrt nach Dukla. Und die Welt erinnert an die klingende Badeanstalt des Herbert von Karajan.
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Heute in den Feuilletons

04.04.2005. Nachrufe! In der FAZ erinnert Harald Hartung daran, wie Thomas Kling aus der Zertrümmerung der Worte Poesie schlug. Und natürlich Johannes Paul II. In der NZZ beschreibt der polnische Historiker Wlodzimierz Borodziej, wie der Papst das Weltsystem ins Wanken brachte. In der FAZ schreibt Dorota Maslowska über die Wehrlosigkeit der Popkultur gegenüber diesem Tod. In der SZ beschreibt Adam Krzeminski einen Richtungskampf in der Kirche. Die taz würdigt den Papst als Repräsentationsgenie.
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Heute in den Feuilletons

02.04.2005. In der NZZ erklärt Florian Coulmas, warum Korea einen Streit mit Japan auf keinen Fall mit den Mitteln des Völkerrechts lösen will. Die FAZ macht sich Sorgen über den dramatischen braindrain des wissenschaftlichen Nachwuchses in China. Alle schreiben liebevolle Nachrufe auf Harald Juhnke, das "Gegenteil von einem anonymen Alkoholiker". Und alle schreiben zum 200. Geburstag Hans Christian Andersens: So war das also mit dem hässlichen Entlein. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.04.2005. Die SZ wundert sich über die erstaunliche Dummheit der Franzosen, die gegen die europäische Verfassung stimmen. Die FAZ liest die neuen Romane von Ian McEwan und Kazuo Ishiguro. Die NZZ ruft: "Egkarteräso bioton!" Die FR hat herausgefunden: "Germanness sells". Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Ich spreche über Sie

22.05.2013. Die SZ lernt von Jean-Pierre Baudet, wie Religion zum Kapitalismus führt. Die NZZ lernt von Gerd Althoff, wie die Päpste im Mittelalter eine theologische Rechtfertigung kirchlicher Gewalt entwickelten, die in dem Motto gipfelte: "Selig sind, die Verfolgung ausüben". Gebannt verfolgt sie außerdem das Drama der Pubertät, das Marie Darrieussecq in "Prinzessinnen" am Beispiel eines Teenagers in der französischen Provinz der 80er erzählt.
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Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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