Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.05.2013, 14.09 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
  • Georg Klein
  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

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Von Lesern empfohlene Bücher

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Yoram Kaniuk: 1948

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



November 2006


Heute in den Feuilletons

30.11.2006. In der Zeit ergründen Thomas Ostermeier und Mark Ravenhill den deutschen Kunsthass. Die FAZ begutachtet das schmucke Toilettenhäuschen, das David Chipperfield auf der Museumsinsel errichtet. Weiter für Unmut sorgt das Baugebaren der Deutschen Bahn: Die SZ sieht Deutschland von Hartmut Mehdorn zum Gespött der Bauwelt gemacht. Die FR sieht keine Bahnhöfe mehr, sondern nur noch aufgebrezelte Shoppingmeilen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.11.2006. Der Berliner Hauptbahnhof muss nach den ursprünglichen Plänen des Architekten Meinhard von Gerkan umgebaut werden. Die FAZ jubelt, dass die deutsche Justiz dem Menschenrecht des Auges stattgegeben hat. In der SZ erzählt der Sieger, wie es ist, wenn aus dem eigenen Werk einfach Seiten herausgerissen werden. In der taz findet Thea Dorn Eva Herman nicht braun, aber grenzbraun. Viktor Jerofejew empfiehlt in der Welt, endlich den gammeligen russischen Kühlschrank zu schrubben. Der Tagesspiegel präsentiert Michael Schindhelms Rettungsplan für die Berliner Opern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.11.2006. In der FAZ erklärt Viktor Jerofejew, warum er den Gifttod Alexander Litwinenkos für einen politischen Mord hält. Die SZ guckte in der Deutschen Oper "Tom und Jerry", findet aber nicht, dass Verdis Musik dazu passt. In der Berliner Zeitung bekennt der Anatom Andreas Winkelmann seine Bewunderung für seine thailändischen Kollegen. Die taz empfiehlt obszöne Stöhnsongs. In der Welt erzählt Diedrich Diederichsen, wie der Punk mithilfe dreier Akkorde die komplexesten strategischen Manöver ausfocht. Ist aber schon 30 Jahre her. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.11.2006. Im Tagesspiegel erklären die Kulturpolitiker Monika Griefahn (SPD) und Peter Gauweiler (CSU) die neue Devise für das Goethe-Institut: Schluss mit dem europäischen Mischmasch und Hauptsache Deutsch. Die NZZ klagt an: Vor den Augen der ganzen Menschheit wird in Darfur ein Völkermord verübt. Für die taz besucht Gabriele Goettle die Expertin Angelika Starke, die die Literatur des 20. Jahrhunderts vor dem Säurefraß retten will. FAZ und NZZ befassen sich weiterhin mit dem Kleinkrieg zwischen dem Suhrkamp Verlag und den neuen Miteignern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.11.2006. In der FAZ beschreibt der Programmierer Charles Simonyi, wie er sich auf seinen Flug in den Weltraum mit der Sojus TMA-10 vorbereitet. In der SZ erzählt Orhan Pamuk, wie er die Dinglichkeit der Dinge findet. In der NZZ schreibt der Orientalist Tilman Nagel über Gewalt und Islam. Die taz findet heraus, dass die Globalisierung an Amokläufen schuld ist. Im Tagesspiegel träumt Klaus Wowereit von einer Berliner Kunsthalle. Und die FR begutachtet die in die Jahre gekommenen Matadoren der Berliner Schaubühne. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.11.2006. In der Welt beschreibt Michael Kleeberg das Ende der christlichen Dominanz im Libanon - mit seinen Folgen. Die taz hört Kinderrap aus Pyongyang. In der FAZ verteidigt Hans Neuenfels die charakterbildende Wirkung der Kunst gegen die charakterschädigende Wirkung von Computerspielen. Die SZ reist ins Kasachstan Deutschlands. Die Niederlage von SZ und FAZ im Prozess gegen den Perlentaucher hat zahlreiche Medienreaktionen ausgelöst. Der Perlentaucher bringt eine Presseschau. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.11.2006. Die Welt staunt über die Franzosen, die in ihrem neuen Nachrichtenkanal France 24 erstmals vormachen, wie man auf Englisch französisch spricht. Der Tagesspiegel fragt nach dem tieferen Sinn der Klage von FAZ und SZ gegen den Perlentaucher, über die heute am Landgericht Frankfurt entschieden wird. Die FAZ und die anderen würdigen das einzigartige Talent Robert Altmans. In der NZZ erklärt Judith Kuckart, warum die Alten in der Bahn nach Banane riechen. In der taz spricht Michail Ryklin über die Wiederkehr des Antisemitismus in Russland. Es wird auch über Gewaltspiele im Internet diskutiert und festgestellt, dass sie wirken. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.11.2006. In der Berliner Zeitung skizziert Andrej Nekrassow den Unterschied im Leben der russischen Dissidenten einst und jetzt: Vor dem Fall des sowjetischen Imperiums genossen sie noch die Sympathien des Westens. In der taz empfindet Ilija Trojanow Deutschland nach der Rückkehr aus China als schmerzhaft unterbevölkert und friedhöflich sediert. In der NZZ erklärt Hans Maarten van den Brink, wie sich die Niederländer mit dem Mittel der Ironie gegen das Fremde wehren. In der Welt erzählt Tom Waits, was er auf Reisen in den Koffer packt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.11.2006. In der SZ erklärt der russische Regisseur Andrej Nekrassow, weshalb in Russland ein extremer Nationalismus sowohl von rechts wie von links derzeit "cool, sogar modern" ist. Die taz greift die Spezifizierung der Küchengeräte kritisch auf. Die Welt schildert Reaktionen auf Thomas Pynchons neuen Roman "Against the Day", der offensichtlich einem Toaster ähnelt, nur dass unklar ist, was rauskommt. In der FR schreibt Najem Wali eine Hymne auf Orhan Pamuks neuen Roman "Istanbul". In der FAZ weist der Religionswissenschaftler Karl-Heinz Ohlig anhand von Münzfunden nach, dass der Islam ursprünglich eine Art christliche Sekte war. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.11.2006. In der NZZ erklärt Milos Forman, warum die Spanier die Ketten der Inquisition liebten. Die taz stellt den Internetdienst Eurotopics vor. In der FR solidarisiert sich Marcia Pally mit Tony Judt, obwohl sie findet, dass er völlig unrecht hat. In der Welt verteidigt der Kunstdetektiv Clemens Toussaint die Restitutionsansprüche jüdischer Erben. Die FAZ sieht in den kommenden Auseinandersetzungen um die Werke auch einen Geschäftszweig für Kunsthistoriker. Die SZ stellt die prominentesten Werke vor, die zurückgefordert werden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.11.2006. In der taz beschreibt Thea Dorn den neuen Feminismus. In der Welt erinnert sich Arno Geiger an seine frühen Jahre in Wien. In der NZZ feiert Durs Grünbein den Dante der Einbildungskraft. In der FAZ überlegt Chimamanda Ngozi Adichie, was Madonna für Malawi hätte tun können. Die SZ stellt Fragen über Suhrkamp. In fast allen Zeitungen trauert die ungarische Schriftstellerelite mit bewegenden Worten um die Fußballlegende Ferenc Puskas. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.11.2006. Die taz staunt über den abgrundtiefen Sadismus der "Peanuts". Die NZZ vermutet nach al-Dschasira, al-Arabiya, al-Hurra und al-Alam, dass auch France 24 politischen Zwecken dienen wird. Die Welt berichtet über neuen Ärger im Hause Suhrkamp. Die SZ findet den Dresdner Bahnhof etwas putzig. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.11.2006. In der NZZ zeigt sich Ralf Dahrendorf angeödet von der ewigen Nazizeit in deutschen Autobiografien. In der Zeit erklärt Hans Haacke, warum er sich nicht traut, den Islam zu kritisieren, es aber zum Glück auch für inopportun hält. Die Berliner Zeitung ist ein Ort exaltierter Schmerzartikulation über die Berliner Opernpolitik. Die SZ fragt: Kann einer, der Berlin regieren kann, auch drei Opern regieren? Der Tagesspiegel köpft die Ausweicheier der Berliner Kulturszene. Die FAZ verzehrt Döner, wird aber weder krank noch suchtkrank. Der FR kommen die neuen Suhrkamp-Investoren auch irgendwie komisch vor.
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Heute in den Feuilletons

15.11.2006. Im Titel-Forum geißelt Wolfram Schütte die Tchiboisierung der SZ. In der FAZ erblickt Peter Zilahy auf einer deutschen Autobahn die Zukunft Europas. In der Welt kritisiert Ronald S. Lauder die deutschen Museen, die sich zu lange nicht um die Herkunft ihrer Werke scherten. In der FR sieht Thomas Hettche die "Flossen jener Haie", die den Suhrkamp Verlag einkreisen. Außerdem wird Wolf Biermann siebzig und bekommt ehrliche und giftige Hommagen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.11.2006. Die SZ beobachtet das große Architektenwettrennen um die Ehre, dem Gasprom-Konzern ein schaurigschönes Denkmal zu setzen. In der FR löst Cora Stephan die FrauenMutterKindfrage. Außerdem plädiert sie für eine Versöhnung der alten und der neuen Suhrkamp-Eigner. Die taz beendet die Kritik der Kritik mit milden Tönen. Die FAZ ist bestürzt: Der Bayerische Rundfunk will sein Klassikradio abschaffen. In Spiegel Online erklärt Wolf Biermann, warum die Stasi so viele Spitzel hatte.
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Heute in den Feuilletons

13.11.2006. In der Welt erinnert sich Rolf Schneider an die Ausbürgerung Wolf Biermanns aus der DDR. Die taz fürchtet Überproduktion bei Neo Rauch: "Die sozialistischen Abziehbildhelden mutieren ins Altdeutsche, die Muttis changieren zu Trümmerfrauen." Die SZ bringt ein Porträt des ALS-kranken Jörg Immendorff und seines Arztes Thomas Meyer, der einer der wenigen Spezialisten für die Krankheit ist. In der NZZ schreibt Mark Lilla über den Konflikt zwischen religiöser Orthodoxie und modernem Liberalismus. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.11.2006. Die NZZ vermisst den Islamismus in der arabischen Literatur. In der Welt schwelgt Woody Allen im Nihilismus. Der taz sind die kulturellen Ambitionen der neuen Suhrkamp-Anteilseigner unheimlich. Die SZ stört es nicht, dass Neo Rauch manchmal an den Fernsehmaler Bob Ross erinnert. Die FAZ legt ihre Wochenendbeilage "Bilder und Zeiten" wieder auf und echauffiert sich ansonsten über Günter Grass. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.11.2006. Die Feuilletons spekulieren: Was wollen die neuen Minderheitseigner des Suhrkamp Verlags? Sind sie überhaupt Minderheitseigner? Die taz fragt, ob wirklich beide Körper Saddam Husseins hingerichtet werden können. Außerdem bekennt Wolfgang Templin seine anhaltende Verachtung für Markus Wolf. Die NZZ liest die auflagenstärkste Zeitschrift der Welt - die Zeitschrift des amerikanischen Seniorenverbands.  Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.11.2006. Der Kölner Stadtanzeiger bringt Jürgen Habermas' Petersberger Rede mit einer flammenden Verteidigung Europas gegen einen gemütlichen Neonationalismus und eine sozialdarwinistisch enthemmte Weltpolitik. Die Welt findet das neue Jüdische Zentrum in München abstrakt und unnahbar. In der NZZ kommentiert der irakische Autor Najem Wali das Todesurteil gegen Saddam Hussein. Im Tagesspiegel meint Elmar Weingarten: Für die Berliner Opern wird's sauschwer. Die Berliner Zeitung spekuliert über die Rolle der neuen Minderheitseigner im Suhrkamp Verlag. Die Zeit porträtiert den Beniner Künstler Romuald Hazoume. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.11.2006. Die NZZ findet Klaus Wowereits Berliner Kulturmachtergreifung verheerend. Die Welt fragt: Würde so einer, wie einst der CDU-Kultursenator Peter Radunski, eine unbekannte Choreografin wie Sasha Waltz fördern? In der Berliner Zeitung und im Tagesspiegel sieht sich Opernstiftungschef Michael Schindhelm schon als nächstes Opfer der Kulturpersonalabschaffung. Die SZ sieht es ähnlich. In der taz fordert Emel Abidin-Algan das Kopftuch für Männer. Der Kölner Stadtanzeiger bringt eine ziemlich explosive Europa-Rede von Jürgen Habermas. Die FAZ kritisiert Auswüchse des Aufklärungsfundamentalismus in Nepal. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.11.2006. Die Berliner Regierung hat den Kultursenator abgeschafft. Kultur untersteht jetzt direkt Klaus Wowereit. Für die Berliner Zeitung ist das schlicht Größenwahn. Die SZ beklagt die Einfallslosigkeit. Für die Welt ist die Entscheidung reine Parteipolitik. Die FR sieht all ihre Befürchtungen bestätigt. Der Tagesspiegel hört erste Drohungen Richtung Kultur. Für die FAZ wurde die Kultur glatt enthauptet. Außerdem: Die taz überlegt, wer heute die Definitionsmacht über den Pop hat. Die FAZ hört Orhan Pamuk über Literatur und Liebe sprechen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.11.2006. Die taz sieht Kirchners "Berliner Straßenszene" schon im Anwesen eines Putin genehmen Oligarchen verschwinden. Ökonomisches Elend ist Bedingung für die intellektuelle Ausstrahlungskraft Berlins, behauptet die Welt. In der NZZ erinnert sich die Journalistin Lidija Klasic an erste Anzeichen für den Zerfall Jugoslawiens. In der FR befürwortet der Historiker Klaus Naumann hegende Regeln im Krieg. Die FAZ erwartet sich nicht viel von der Klimaschutzkonferenz. Die SZ lockt mit "Green Glamour". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.11.2006. In der Welt verteidigt Mario Vargas Llosa die Fundamentalisten der Aufklärung gegen Ian Buruma. In der taz beschimpft Karl Heinz Bohrer die 68er als potentielle brave Nazis. In der FR kritisiert György Dalos die ungarische Rechte, die den Aufstand von 1956 für sich reklamiert. In der NZZ weiß Ulrich Beck, wie die Europäer die neue Armut bekämpfen können. Die SZ randaliert bei Wikipedia. Die FAZ begreift den afrikanisch-chinesischen Gipfel als geschichtliche Umwälzung. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.11.2006. Für die Berliner Zeitung suchte Georg Klein in den Memoiren des Altkanzlers Gerhard Schröder nach Sprache, und fand nur wasserdichtes Vermeidungssprechen. In der taz erklärt Jon Fosse: "Für mich ist ohnehin das Nicht-Gesagte das Wichtigste." Die FAZ schildert die Neapel-Sehnsucht der Chinesen - sie hat mit einer gewissen Lässigkeit der Hafenbehörden zu tun. Die NZZ meldet, dass Microsoft den Kampf um die Wohnzimmer fast gewonnen hat. In der SZ erzählt Christian Thielemann, warum er die Münchner Kulturpolitiker ihren Berliner Kollegen vorzieht. Der Tagesspiegel spekuliert unterdes über die Abschaffung des Berliner Kultursenators. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.11.2006. In der Zeit erklärt Tony Judt die Psychologie der amerikanischen Juden und ihres Verhältnisses zu Israel. In der taz hält Ian Buruma die Angst der westlichen Gesellschaft vor ihren muslimischen Einwanderern für gnadenlos übertrieben. Die NZZ setzt sich mit Burumas Buch über die Ermordung Theo van Goghs auseinander. Die Welt kritisiert die Grünen, die sich dem Aufruf ihrer Parteigenossin Ekin Deligöz an die Musliminnen, das Kopftuch abzulegen, nicht anschließen. Außerdem findet die Welt die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle grell, ruppig, spitz. Die FAZ staunt nicht schlecht über Günther Oettinger, der das Haus Baden schon wieder durch den Verkauf von Staatseigentum sanieren will. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.11.2006. Das taz-Feuilleton schnüffelt sich in Ausübung seiner kulturkritischen Pflicht durch den büffelhäutigen Schimmer kunstvoll getünchter Kabinette in der Frankfurter Ausstellung "I Like America". Die Berliner Zeitung will sich beim Total Music Meeting in Berlin von heilig heilender Musik zum Denken anregen lassen. Die FAZ macht anlässlich des Films "Borat" darauf aufmerksam, dass Vorurteile keine amerikanische Spezialität sind. Die NZZ resümiert französische Debatten über den Kolonialismus. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Hyper, Hyper

15.05.2013. Großraumdissenkino statt Mittelstufenliteraturverfilmung bietet Baz Luhrmanns "Der große Gatsby". Ulrich Seidls Trilogieabschluss "Paradies: Hoffnung" gönnt uns das Nichteintreten des Allerschlimmsten. Und das ist auch mal schön. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme

18.05.2013. Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
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Archiv: Magazinrundschau

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

Kratzen und singen

02.01.2013. Im Espresso erzählt Roberto Saviano, warum die Einwohner von Scampia keine Haustürschlüssel mehr haben. Vanity Fair beobachtet John Belushi im Bienenkostüm. Outlook India untersucht die "Vergewaltigungskultur" in Indien. Le Monde lauscht der Musik der tibetischen dranyen dunglen. Der Economist feiert Comics im Netz. In Wired erklärt Internet-Unternehmer Tim O'Reilly sein Credo. In The New Republic stellt Anne Applebaum neue und alte Bücher über Polens Geschichte im 20. Jahrhundert vor. Mehr lesen

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