Perlentaucher - Das Kulturmagazin

Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Share on Google+ | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 18.05.2013, 14.09 Uhr

  • Home
  • Im Ententeich
  • Presseschauen
  • Bücher
  • Kino / TV
  • Magazin
  • Service
  • Archiv
Presseschauen>Heute in den Feuilletons

  • Erweiterte Büchersuche
  • Stöbern nach Themen
  • Erweiterte Artikelsuche

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Über uns

  • Wer wir sind
  • Was wir tun
  • Sitemap
  • Impressum / Kontakt
  • Was man über uns sagt

Service für Leser

  • Mein Perlentaucher
  • Newsletter abonnieren
  • RSS-Feed abonnieren

Service für Kunden

  • Werbung / Mediadaten
  • Wer liest Perlentaucher
  • Beratung
  • Redaktionsarbeit

Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
  • Georg Klein
  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

zum Archiv der Perlentaucher-Autoren

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Von Lesern empfohlene Bücher

Buch: Das erstaunliche Ende

Lemony Snicket: Das erstaunliche Ende

Anzeige

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



November 2003


Heute in den Feuilletons

29.11.2003. Die FAZ stellt Afghanistans erste unabhängige Zeitung vor, die Kabul Weekly. Die NZZ sucht nach cynghanedd draws in Gerard Manley Hopkins Gedicht "The Wreck of the Deutschland". Die taz hat die hundertjährige Pianistin und Holocaust-Überlebende Anna Herz besucht. Die FR vermisst Underground-Strategien in der neuen Arte-Serie "Get Up Stand Up". In der SZ denkt Robert Menasse über den Begriff des Engagements nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.11.2003. In der SZ schildert der Schriftsteller Gernot Wolfram seine interkulturelle Kommunikation mit den Polen. Die taz fragt, wie einer, der "wie Forrest Gump durch die Entertainmentwelt stolpert", zum glamourösesten Deutschen nach Boris Becker und Marlene Dietrich werden konnte. Die NZZ bestellt The Walrus vor. In der FAZ gratuliert sich Marcel Reich-Ranicki selbst: 1.500 Gedichte in der Frankfurter Anthologie. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.11.2003. In der Zeit erinnert sich Peter Wapnewski, entsinnt sich aber nicht. In der SZ beschreibt Navid Kermani, wie sich amerikanische und moslemische Irrationalität präzise ergänzen. In der FAZ bekennt Andrej Bitow seine Angst, dass es die Russen den Georgiern nachtun könnten. Die FR analysiert Günter Bergs Abgang bei Suhrkamp als Chance für mehr Intellektualität im Verlag. Und die taz ruft Ulla Berkewicz zu: "Nun soll sie doch mal machen!"  Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.11.2003. Günter Berg verlässt den Suhrkamp Verlag. Die Witwe Ulla Berkewicz führt das Oeuvre ihres Mannes fort, eine glückliche unio mystica, meint die FAZ. Die FR meint: Die NSdAP-Mitgliedschaft von Walter Jens und anderen besagt nicht viel. In der Welt kann sich Jost Nolte aber, anders als Walter Jens, noch erinnern, wie er in die Partei aufgenommen wurde. Die SZ fragt: "Wieviel vom Früheren ist im Späteren noch enthalten?" Die taz porträtiert einen Regisseur, der niederländische Bauern zum Weinen bringen kann. Die NZZ betrachtet die ungarische Literatur, die betrachtet, wie der Westen sie betrachtet.   Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.11.2003. Walter Jens und Peter Wapnewski waren Mitglieder der NSdAP: Die FAZ ist mild und streng zugleich. In der FR veranschlagt der syrische Philosoph Sadik J. al-Azm zwanzig Jahre, um mit dem Islamismus fertig zu werden. Die NZZ besucht Patrick McGrath, den Meister des neoviktorianischen Schauerromans. Im Tagesspiegel analysiert Herfried Münkler die Selbstmordattentate als größte Bedrohung des Westens seit dem Mauerfall. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.11.2003. In der taz macht uns Gabriele Goettle mit einem melancholischen, "relativ frisch verlassenen" Graffiti-Experten bekannt. Die SZ stellt uns einen neuen Kollegen vor: die Larve. Die FR hat sich eine zärtliche Liebeserklärung von Rene Pollesch machen lassen. Die NZZ traut der deutschen Öffentlichkeit in Wissenschaftsfragen nicht viel zu. Im Fall Michael Jackson will die FAZ zwischen Exzentrik und Monstrosität unterschieden wissen. In der Berliner Zeitung bestreitet Götz Aly, dass der Begriff Holocaust auf die Verfolgung der Sinti und Roma zutrifft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.11.2003. In der FAZ loben der Autor Zafer Senocak und der Historiker Norman Stone die Türkei als ein Land auf dem Weg zu einem toleranten Islam. In der FR erklärt der Historiker Bernd Greiner, was ein "Quagmire" ist (nämlich etwas Hässliches im Irak). In der SZ erzählt Arthur Schlesinger, wie der Welt durch den Kennedy-Mord "etwas Lebenswichtiges" verlor. Und laut NZZ will sich der siebzigjährige Krzysztof Penderecki jetzt mit der polnischen Punkband Cool Kids of Death beschäftigen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.11.2003. In der SZ meditiert Georg Klein über den Fall Michael Jackson. In der Berliner Zeitung erklärt Eric Hobsbawm, warum der Kommunismus indirekt gut war. In der taz beruhigt der Philosoph Charles Taylor: Anfälle spastischen Patriotismus' gehen in den USA auch schnell wieder vorüber. Die FR findet Peaches viel unheimlicher als Marilyn Manson. Die FAZ stellt (wie die meisten anderen Zeitungen auch) die Entwürfe für das Mahnmal am Ground Zero vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.11.2003. Die SZ liest in den Knochen Petrarcas. Die NZZ berichtet über neueste Tendenzen im israelischen HipHop. Die FR widmet sich dem heißen Herbst der Popladies. Die taz schämt sich über ihre RAF-Aufmacher. Die FAZ beklagt die Zwangsentsorgung Alleinstehender. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.11.2003. Cheese! Laut SZ ist seit heute die Transplantation von Gesichtern möglich. Die NZZ bringt eine Blütenlese der lateinamerikanischen Literatenfehde. Die taz erklärt, was Storymanagement ist. Die FAZ und die FR versuchen Europas Angst vor Israel zu ergründen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.11.2003. In der FR fühlt sich Richard Rorty in die Seele eines höheren irakischen Verwaltungsbeamten ein. Für die SZ ist die SPD am Ende ihrer Träume angelangt. Die FAZ hat sich in Erlangen "hehren Dreck" zu Gemüte geführt. Die NZZ greift eine italienische Debatte über das blutige Ende des Faschismus auf. In der taz erklärt der amerikanische Historiker Gabriel Kolko, warum die USA aus Vietnam nichts gelernt haben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.11.2003. In der NZZ hat Urs Widmer den vor 200 Jahren uraufgeführten "Wilhelm Tell" nachrecherchiert und kommt zu dem Schluss: Schiller irrt nicht. In der SZ macht sich Ulrich Beck Gedanken über den globalisierten Antisemitismus. Die FR erlebt das Pariser Sozialforum als "Wohlfühlbecken der Gleichgesinnten". Der FAZ schwankt in der von Rem Kohlhaas entworfenen niederländischen Botschaft in Berlin der Boden unter den Füßen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.11.2003. In der SZ sucht Gustav Seibt ein Mietshaus in Berlin. Die taz beschreibt, wie der amerikanische Philosoph Michael Walzer das Imperium mit Antonio Gramsci erklärt. Die NZZ stellt osteuropäische Autoren in Amerika vor. Die FR trauert um den Abschied des Choreografen William Forsythe von Frankfurt. Die FAZ begutachtet den neuen Kreationsautomaten von Craig Venter. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.11.2003. Die SZ wünscht sich für den Osten eine Kultur des Aufstiegs aus eigener Kraft. Die NZZ  ist Bücherverbrennern im Irak auf der Spur. Die taz porträtiert Michael Moore. Die FAZ sucht Berlins historische Mitte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.11.2003. In der Zeit erzählt Petra Reski, wie sie im Schriftstellerferienlager auf Sylt die Rolle der Magda Goebbels übernommen hat. In der FR fragt Richard Wagner, wieviel Revisionismus das Land verträgt. Die SZ begegnet standhaft der Flut von Indiscretins. Die FAZ setzt in der Kopftuch-Debatte auf antiautoritäre Erziehung. Die NZZ lässt Camille Pissarro durch seine Skizzenbücher spazieren. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.11.2003. Loriot wird heute achtzig. In der FAZ gratuliert F. W. Bernstein, in der Welt Martin Mosebach, und alle anderen schreiben auch sehr schön. In der FAZ analysiert Alain Finkielkraut den Antisemistismus der Globalisierungsgegner. In der SZ huldigt Hannelore Schlaffer der schamhaft schönen Stadt Stuttgart. Die FR fragt sich, wie Martin Hohmanns Äußerungen von unseren ach so wachsamen Medien wochenlang ignoriert werden konnten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.11.2003. In der SZ analysiert Wolfgang Benz die Rede des CDU-Abgeordneten Martin Hohmann als "lupenreines Exempel" für Antisemitismus. Die FAZ hat eine Schriftstellerin entdeckt: Kirsten Fuchs heißt sie. In der FR bockt der Kunde. Die taz ist nicht völlig zufrieden mit dem Berliner Jazzfest. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.11.2003. In der NZZ fragt Ulrich Beck nach Identitäten im Zeitalter der Mediengesellschaft. Die FAZ stellt klar: Es ist in Russland fast unmöglich, nicht korrupt zu sein. Die FR gibt Auskunft über die Subtilität des arabischen Verlagswesens. Die taz fragt: Quo vadis, Kommunismus? Nach Aufkunft der SZ erfreuen sich die Dead White Males unverhoffter Vitalität. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.11.2003. In der SZ schreibt Andrzej Stasiuk (wie immer wie ein Gott) über seine Reise durch Siebenbürgen. In der Welt hegt Michael Maar einen furchtbaren Verdacht: Und wenn es Dumbledore...? In der NZZ meint Rolf Hochhuth: Oswald Spengler hatte recht, das Abendland geht unter. In der FR analysiert György Dalos die Yukos-Oil-Affäre als russische Dreigroschenoper. Die taz beschleicht beim nächtlichen Flanieren durch die Plattenbau-Areale von Berlin-Marzahn ein Gefühl des Erhabenen. Die FAZ porträtiert den kongenialen Erfinder des "Irrwicht". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.11.2003. In der SZ benennt der schwedische Autor Lars Gustafsson die einzige "wirklich progressive Kraft" in der Welt: die Vereinigten Staaten. Die FR kritisiert die Kulturministerin Christina Weiss als Kulturwirtschaftsministerin, jdenfalls immer wenn's ums Kino geht. Die taz tanzt zu The Darkness. Die FAZ stellt den chinesischen Fotografen Li Zhensheng vor, dessen Fotos überall gezeigt werden, nur nicht in China. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.11.2003. In der Zeit rät Michael Moore den Deutschen, ihr kostenloses Sozialsystem zu verteidigen. In der SZ berichtet der russische Schriftsteller Ilja Stogoff, dass man in Sibirien nach der Inhaftierung des Yukos-Chefs wieder Schlittenhunde essen muss. In der taz findet Herfried Münkler im Irak eine Bestätigung für seine These vom asymmetrischen Krieg. In der FAZ macht uns Patrice Chereau die Wangen rot. Und alle bekämpfen den Antisemitismus. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.11.2003. In der SZ spuckt Tariq Ali allen Kollaborateuren der amerikanischen Besatzung (des Iraks) ins Gesicht. Auch Juan Goytisolo muss in der Welt schwer schlucken. Die FR hat einen großen Abend mit der von Volker Lösch in Dresden inszenierten "Orestie" erlebt. Die FAZ hofft, dass alles, was einen Anfang hat, auch mal enden muss, vor allem die neue "Matrix"-Folge. In der NZZ beobachtet Bahman Nirumand den iranischen Reformer Mohsen Kadivar bei der Vereinigung von Islam und Menschenrechten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.11.2003. In der SZ denkt der Philosoph Otfried Höffe über soziale Gerechtigkeit nach. Die FR analysiert Schlüsselromane. Die NZZ gratuliert einem Mythos von der rive gauche: der Paris Review. Die FAZ eröffnet eine neue Debatte: Sind wir überhaupt schuldfähig? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.11.2003. Die FAZ sieht die Berliner Festwochen am Ende. Auch die NZZ kritisiert die zu den Festwochen gehörende Ausstellung "Berlin-Moskau" als "unbedarft". Die SZ bringt einen aktuellen und sehr lesenswerten Schwerpunkt zum Thema "Tarnen und Täuschen in der Literatur". In der Berliner Zeitung fragt Sonja Margolina nach der Rolle der Juden in der russischen Revolution. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.11.2003. In der FAZ berichtet T. Coraghessan Boyle hautnah über das große Feuer in Kalifornien. Die NZZ besucht die freien Medien Afghanistans. Die taz interviewt Cat Stevens. Die FR kommt auf den Fall Trintignant zurück. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

2013123456789101112201212345678910111220111234567891011122010123456789101112200912345678910111220081234567891011122007123456789101112200612345678910111220051234567891011122004123456789101112200312345678910111220021234567891011122001123456789101112

Anzeige

Archiv: Kino, TV

Hyper, Hyper

15.05.2013. Großraumdissenkino statt Mittelstufenliteraturverfilmung bietet Baz Luhrmanns "Der große Gatsby". Ulrich Seidls Trilogieabschluss "Paradies: Hoffnung" gönnt uns das Nichteintreten des Allerschlimmsten. Und das ist auch mal schön. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme

18.05.2013. Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

Kratzen und singen

02.01.2013. Im Espresso erzählt Roberto Saviano, warum die Einwohner von Scampia keine Haustürschlüssel mehr haben. Vanity Fair beobachtet John Belushi im Bienenkostüm. Outlook India untersucht die "Vergewaltigungskultur" in Indien. Le Monde lauscht der Musik der tibetischen dranyen dunglen. Der Economist feiert Comics im Netz. In Wired erklärt Internet-Unternehmer Tim O'Reilly sein Credo. In The New Republic stellt Anne Applebaum neue und alte Bücher über Polens Geschichte im 20. Jahrhundert vor. Mehr lesen

Meistbesuchte Bücher

Buch: Paris - ein Fest fürs LebenErnest Hemingway: Paris - ein Fest fürs Leben
Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Hemingways letztes Buch führt zu seinen Anfängen … mehr lesen
Buch: Die Vermessung der WeltDaniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung … mehr lesen
Buch: Kampf um die Vergangenheit als Kampf um die GegenwartAdriaan Kühn: Kampf um die Vergangenheit als Kampf um die Gegenwart
In Spanien herrscht seit der Jahrtausendwende ein Erinnerungsboom, der politisiert und polarisiert. … mehr lesen
Buch: Aufruhr der AusgebildetenWolfgang Kraushaar: Aufruhr der Ausgebildeten
Das Jahr 2011 war das Jahr der unerwarteten und sich weltweit immer weiter ausbreitenden Proteste. … mehr lesen

Home | Presseschauen | Bücher | Kolumnen | Magazin | Debatte | Film & Fernsehen | Post aus |
Mediadaten | Service | Service für Leser | Service für Kunden | Autoren | Aktuell | über uns | Newsletter | Suche | Impressum | Datenschutz |

Perlentaucher.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten