Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 19.06.2013, 14.00 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
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  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
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  • Jürgen Habermas
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  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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  • Matthias Küntzel
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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Hans-Peter Riegel: Beuys

Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

Robert Louis Stevenson: Die Ebbe

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Januar 2008


Robert posiert nicht

31.01.2008. Telepolis interviewt den Internetaktivisten Alex Au-Waipang, der erklärt, wie Internetzensur in Singapur funktioniert: einfach Angst machen. Die Präsenz des US-Wahlkampfs im Netz könnte die Priesterschaft der Journalisten beenden, meint David Bohrman, Bürochef von CNN, in der FAZ. Die Zeit ruft den Museen zu: "Schafft die Entrittsgelder ab!" Überall wird Falk Richters "Kirschgarten"-Inszenierung an der Berliner Schaubühne besprochen.
Mehr lesen

Jeweilige Eigenlogik

30.01.2008. Spiegel Online geißelt Zensur im Netz und gesellschaftliche Apathie, die sie möglich macht. Die taz übt sich nach neuesten Äußerungen des SPD-Vorsitzenden schon mal in der Begrifflichkeit des Marxismus-Beckismus. Für die NZZ hat die Entmachtung der Intermediäre nach reiflicher Überlegung einen Namen: Carla Bruni. In der Presse erzählt Daniel Kehlmann von der Welt der "Vermessung der Welt". Die Welt erwartet sich von den wiedergefundenen Capa-Negativen Positives über das berühmteste Bild des Fotografen. Der FAZ fehlt Gegenwart in der Literatur. Mehr lesen

Immer Feinsinn und Verzweiflung

29.01.2008. Die Berliner Zeitung mag nicht mehr ans Genre des Kunstlieds glauben. Die NZZ schildert, wie ein Maniac das New Yorker Nachtleben mit intellektuellen Inhalten bereichert. In der Welt gibt der Althistoriker Robert Rollinger zu: Seine Disziplin ist über Homer doch recht zerstritten. Die SZ warnt vor dem Zweiklassennetz. Und sie bewundert den mutwillig-revolutionären Pianisten Nikolai Tokarev. Ausgerechnet bei Mozart. Mehr lesen

Zu klein für achtzig Kilo

28.01.2008. In der Berliner Zeitung meint Götz Aly: Die 68er sind der Nazizeit ausgewichen, statt sich mit ihr auseinanderzusetzen. In der taz porträtiert Gabriele Goettle eine Bodybuilderin, die gern 15 Kilo zunehmen möchte. In der Welt kritisiert Tom-Cruise-Biograf Andrew Morton den FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher. Die FAZ lobt Mortons Cruise-Biografie. Die FR ist ergriffen von Dea Lohers Stück "Das letzte Feuer". Mehr lesen

Wertsteigernder Durchlauferhitzer

26.01.2008. Am Beispiel von Barack Obama erklärt Diedrich Diederichsen in der taz die subtilen Unterschiede von Schwarzen und nicht Weißen. Das Blog turi2 berichtet, dass Zeitungskonzerne und Öffentlich-Rechtliche schon in trauter Runde über eine innige Kooperation im Netz verhandeln. Die Berliner Zeitung begibt sich in Thomas Braschs Jahr 1968. Die FAZ fragt: Wie geht's weiter im Frankfurter Museum für Moderne Kunst und mit geschiedenen Frauen? In der SZ sieht der afroamerikanische Autor Uzodinma Iweala das postrassistische Zeitalter noch keineswegs als gekommen an. Mehr lesen

Ganz schlechte Selbstmordattentäter

25.01.2008. In der SZ erklärt Jan Philipp Reemtsma die unheimliche Fröhlichkeit autotelischer Gewalt. In der FR erklärt Randall Collins, warum der konventionelle Bürger sich so gut zum Selbstmordattentäter eignet. Die NZZ grübelt erstens über die Identität der Türkei und zweitens über die Schrullen der Journalisten. Die taz bewundert die Reflexe Pete Dohertys. Mehr lesen

Würdigung angebissener Äpfel

24.01.2008. Die NZZ meint: Spießer sind immer die anderen. Die FR kennt keine Fehlspekulation, nur verantwortungslose Banker. In der taz propagiert Alain Badiou die Wahrheit der Revolution. Gefälliges, aber keinen Akt findet die SZ in Kairos Akademie der Künste. Die FAZ fragt, warum im Filmgeschäft immer die hochbegabten jungen Männer sterben. Mehr lesen

Nehmt das, Schwachköpfe!

23.01.2008. Die taz kritisiert eine haltlose Indizienkette bei der FAZ. Der FAZ ist unbehaglich: Internetnutzer im Diskursraum! Und Ernst-Wilhelm Händler will den Codex ändern, zunächst einmal bei Siemens. In Spiegel Online nimmt Seyran Ates die Jugendlichen gegen den Populismus in Schutz. In der FR fordert Jack Nicholson: "Sehen Sie mich an: Ich bin interessant, und ich bin noch zu haben." Die NZZ warnt vor dem Einzeller Toxoplasma gondii in Ihrem Darm: Er könnte Ihren Charakter ändern. Mehr lesen

Diskussion bis aufs Blut

22.01.2008. In der FR meint Ulrich Beck: Das Klima erwärmt auch den Nationalstaat. In der Welt erklärt Martin Scorsese, warum er sich für die Rettung alter Filme einsetzt. In der SZ kritisiert Slavenka Drakulic, dass Kroatien seine Kriegsverbrecher unbehelligt lässt. Der SZ wird auch unheimlich, wenn sie die Reaktionen auf Jens Jessens Spießer-Video liest: Der Spießer schlägt zurück. Die FAZ verabschiedet den Buchhändler alter Schule. Die taz feiert den Jazzer Tyshawn Sorey. Mehr lesen

Ich bin größer und schöner als du

21.01.2008. Ist Tom Cruise der Goebbels Scientologys? Dieser Vergleich des ZDF-Historikers Guido Knopp schlägt Wellen in den Feuilletons. Frank Schirrmacher findet in Spiegel Online keinen Beleg dafür, dass Cruises Stauffenberg-Film eine Scientology-Veranstaltung ist. Wir verlinken nach Cruises Promo-Video nun auch auf das Propaganda-Video. In der taz macht Necla Kelek auf Missstände in der alevitischen Gemeinschaft aufmerksam. Die NZZ beklagt eine Rückkehr zur Scharia in Tunesien. In der FAZ plädiert die flämische Autorin Saskia de Coster für eine Kolonisierung Walloniens nach dem Vorbild Belgisch-Kongos. Die Welt ist erleichtert: Endlich wieder Julia Roberts. Mehr lesen

Agressiv, reißt andere in Stücke

19.01.2008. Die taz muss an Hate-Mails denken, wenn sie die FAZ aufschlägt. Wer dieselbe heute liest, erfährt aus den Tagebüchern von Susan Sontag: "Mein Denken=King Kong." In der Welt ärgert sich Richard Ford über die Kurzgeschichte als Pausenfüller. Die FR untersucht Angstkulturen, während die SZ das Jahr der Kartoffel begeht. Die Berliner Zeitung beklagt die Lücken, die im Filmgedächtnis der BRD klaffen. Mehr lesen

In die größtmögliche Dimension katapultiert

18.01.2008. Die Welt bringt eine scharfe Kritik an der Arbeit Daniel Barenboims in Berlin. Die SZ prangert den Krawallfeuilletonismus Frank Schirrmachers an. Der Freitag bringt eine Analyse zu Scientology, und wir verlinken auf ein Video, in dem Tom Cruise das segensreiche Wirken seiner Organisation preist. FR und Berliner Zeitung setzen sich mit Jan Tomasz Gross' Thesen zum Antisemitismus in Polen nach dem Krieg auseinander. Die NZZ meint: Twitter ist das nächste große Ding im Netz. Mehr lesen

Giftpilze gesellschaftlichen Zusammenlebens

17.01.2008. Der Schirrmacher-Jessen-Clinch versetzt die Feuilletons in Aufruhr. Die taz teilt Jens Jessens Vorurteil gegen den zusammengeschlagenen Rentner ganz einfach. Die Welt entlarvt in Frank Schirrmachers Artikel die deutsche Sehnsucht, endlich als Opfer auf der richtigen Seite zu stehen. Die SZ verurteilt den Hohn, die Häme. In der NZZ sieht der Soziologe Günter Seufert das türkische Problem nicht im Islamismus, sondern in der Gleichschaltung. Die FAZ findet die amerikanischen Jugenderziehungslager nicht nachahmenswert. Mehr lesen

Der arme alte Joyce

16.01.2008. Die FR erliegt der Erotisierung des Amtskörpers und hat nur noch Sarkozy, Sarkozy und Sarkozy im Sinn. Hauptsache, man hat etwas zu lachen, meint Heinz Bude in der SZ. Die Berliner Zeitung berichtet über Journalisten, die fürchten, dass die Information außer Kontrolle gerät und die Kontrolle der Information in Pakistan. FAZ und SZ schildern die Empörung in Polen nach Jan Tomasz Gross' Recherchen über polnischen Antisemitismus nach 1945. Mehr lesen

Mitunter gar Revisionismus

15.01.2008. In der taz macht sich Bahman Nirumand Sorgen um die iranischen Blogger. Die Welt brigt eine Reportage über die schmerzhafte Exhumierung der spanischen Vergangenheit. Der Tagesspiegel liest Uwe Nettelbecks Nachlass. Der Umblätterer präsentiert eine Liste der angeblich zehn besten Feuilletonartikel des Jahres 2007. In der FAZ meint Frank Schirrmacher: Wer sich selbst misstraut, der wird geschlagen. Die SZ findet: Detroit gibt ein trauriges Bild ab. Mehr lesen

Verzweiflungsgymnastiker

14.01.2008. Knut in allen Ehren. Aber die Zoos schaden den Eisbären eher, meint Cord Riechelmann in der Welt. Die NZZ kritisiert die spanische Rechte, die das Franco-Regime stets noch als gemütlich in Erinnerung hat. In der SZ belegt der Holocaust-Historiker Rafael Medoff, dass die Amerikaner aus politischen Gründen auf eine Bombardierung von Auschwitz verzichteten. Die taz berichtet über eine Fatwa der rumänisch-orthodoxen Kirche gegen Salman Rushdies "Statanische Verse". Und Don Alphonso stochert grausam in der FAZ-Bildungssalatbeilage. Jürgen Goschs "Onkel Wanja"-Inszenierung stößt weithin auf Begeisterung. Mehr lesen

Im besten Fall kurz berochen

12.01.2008. In der Welt untermauert Andre Glucksmann seinen Glauben an die Überlegenheit des laizistischen Modells mit ein paar Zahlen. In der taz erzählt der niederländische Journalist Joris Luyendijk von der unglaublichen Pünktlichkeit palästinensischer Steinewerfer. In der FR staunt der indische Diplomat und Schriftsteller Shashi Tharoor über die positiven Nachrufe auf Benazir Bhutto. In der FAZ stellt Wladimir Sorokin fest: ein Gespenst geht um in Russland. Die SZ ist nicht zufrieden mit dem Perlentaucher. Auch die Debatte über Qualität im Netz geht weiter. Mehr lesen

Hier steht der junge Bruno Ganz

11.01.2008. Die Welt feiert den Schauspieler Jens Harzer, der sanfte Grübler und eifersuchtsrasende Dämonen und jetzt den Astrow in Tschechows "Onkel Wanja" spielen kann. Die NZZ schildert Reaktionen kenianischer Schriftsteller auf die Krise des Landes. Die Debatte über die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist nicht nur Wahlkampfpopulismus, meint die FAZ. Die SZ übersetzt einen Blogartikel des chinesischen Künstlers Ai Wei Wei, der sich nicht auf Olympia freut.
Mehr lesen

Anlage: 1 Giftpaket

10.01.2008. In der Jungle World spricht Ngugi wa Thiong'o über die Unruhen in Kenia und identifiziert den üblichen Verdächtigen. Im Falter erklärt Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, warum er Google problematisch findet. Die NZZ ist total erleichtert: Walter Sickert war nicht Jack the Ripper. In der FAZ erklärt der türkische Jurist Ergun Özbudun, was deutsch ist an der türkischen Verfassung. In FR und taz spricht Claude Chabrol: die Bourgeoisie hat Schichten, und das Fernsehen lügt nicht. Mehr lesen

Rein in den Neuro-Staat

09.01.2008. In der NZZ wirft die pakistanische Journalistin Shehar Bano Khan einen kritischen Blick auf Benazir Bhutto. Die Welt prangert die "Auslistungen" kleiner und mittlerer Verlage durch die großen Buchhandelsketten an. Die übrigen Feuilletons konzentrieren sich auf einen Tag vor hundert Jahren, als Wilhelm Busch starb und Simone de Beauvoir geboren wurde. Die Blogs denken über "Social Networks" und die nach wie vor tobende Debatte um das böse Netz und die guten Medien nach. Mehr lesen

Sauberes Geld mit Dreck

08.01.2008. Die FR notiert erste Enttäuschung über die neue Suchmaschine Wikia und bringt ein Porträt der Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff. In der NZZ lehnt Navid Kermani den Trend zu hübschen Bassistinnen ab. Die SZ ist besorgt über die deutsch-italienischen Verhältnisse. Die FAZ klärt auf über den neapolitanischen Zusammenhang von Müll und Camorra. Das Blogoscop Rivva präsentiert eine Liste der im letzten Jahr in der deutschen Blogosphäre am meisten diskutierten Artikel. Mehr lesen

Sonderfall des Irrealen

07.01.2008. In der SZ spricht Tony Judt über die Banalisierung des Bösen. Die FR feiert die Sängerin Elza van den Heever. Die Welt plädiert für eine Pflichtabgabe beim deutschen Film. Die FAZ porträtiert den rumänischen Autor Mircea Cartarescu, für den die Realität selbst nur ein Sonderfall des Irrealen ist. Mehr lesen

Kwani?

05.01.2008. In der NZZ ruft Bora Cosic die Serben auf, das Kosovo in Frieden zu lassen. In der SZ beschreibt der Schriftsteller Binyavanga Wainaina, wie Nationalität in Kenia zu einem Akt des Krieges geworden ist. In der taz setzt Claus Leggewie trotz Barack Obamas Etappensieg auf Hillary Clinton: "Sie hat das meiste Geld." Die FR weist darauf hin, dass in Iowa mehr Schweine als Menschen leben. Und die FAZ sieht nun auch das multikulturelle Kanada in der Identitätskrise. Mehr lesen

Langgezogenes Boooom der Basstrommel

04.01.2008. Die taz erklärt, wie die Musikindustrie jetzt ihre letzten Kunden vergrätzen will. Die NZZ outet die arrangierte Ehe nach indischer Tradition als topmoderne Dating-Technik, welche jetzt von der BBC zur Reality-Show verarbeitet wird. In der FAZ erklärt die Autorin Barbara Frischmuth, warum sich immer mehr türkische Intellektuelle für die alevitische Kultur interessieren. Und die FR erlebte in der ratzebutz ausverkauften Alten Oper, wie Julia Fischer fast gleichzeitig Geige und Klavier spielte, und zwar erstklassig. Die SZ meldet: Das momentane große Ding heißt Baile Funk. Mehr lesen

Mumifizierung des Alten

03.01.2008. In der Zeit beklagt der Historiker Philipp Blom die Unfähigkeit unserer Kultur, irgendetwas Altes alt sein zu lassen. In der Welt glaubt Zafer Senocak, dass der Islamismus nur durch Aufnahme der Türkei in die EU zu bekämpfen ist. In der SZ kritisiert Tariq Ali das Testament der Benazir Bhutto. Die malaysische Soziologin Norani Othman sieht den Islamismus in der taz als Folge des Kolonialismus. In der FAZ und der SZ wehren sich die Althistoriker gegen Raoul Schrotts Thesen zu Homer. In Spiegel Online erklärt Christoph Schlingensief, warum er das Theater satt hat.
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In Anstand sterben und rauchen

02.01.2008. In der taz fordert Friedrich Kittler: Lasst Raucher in Würde sterben! In der SZ geißelt der Wirtschaftshistoriker Robert N. Proctor dagegen die Machenschaften der Tabakindustrie. Die FAZ schildert die bestürzte indische Reaktion auf die Ermordung Benazir Bhuttos. Die Berliner Zeitung porträtiert den Merve-Verleger Peter Gente. Und jetzt.de lanciert eine Attacke gegen die Blogosphäre. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Ganz neue Schrecknisse

11.06.2013. In Antoine Fuquas "Olympus Has Fallen" tritt Gerald Butler gegen Nordkorea an; wir drücken gerne die Daumen. Peter Stricklands "Berberian Sound Studio" dienen das Exploitationkino und sein Sound-Design als Folie für einen abgründigen Horrorfilm.
Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Gesamtkunstwerk mit ausfransenden Rändern

19.06.2013. Mit ihrer Studie über die Welteis-Theorie ist Christina Wessely eine Auseinandersetzung mit der Entstehung von Wissen und der Macht der Sprache gelungen, meint die NZZ. Die SZ lässt sich von Manuele Fiors psychoanalytischem Sci-Fi-Comic "Die Übertragung" verzaubern. In den Prosagedichten von Michael Donhauser hört die FAZ konzentrierte Sprachmusik. Und die taz freut sich über ein unverkrampftes Aufklärungsbuch von Antje Helms und Jan von Holleben. Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Köstliches Tabu

18.06.2013. Bloomberg besucht das nordkoreanische Kunststudio Mansudae. Ungarn zählt zu den unreligiösesten Ländern Europas, meldet Elet es Irodalom. Eurozine schmeckt eine kräftige Dosis Guy Debord in den Reden der heutigen russischen Opposition. Pitchfork lernt von Pussy Riot den größten Unterschied zwischen den USA und Russland. Granta erliegt den Verlockungen indischer Eis-Lollies. Der New Statesman feiert die Dichterin Charlotte Mew, die London Review den Fotografen Garry Winogrand, Hazlitt den Comickünstler Gengoroh Tagame und die New York Times den Maler James Turrell. Mehr lesen

Das Konzept eines Gottes

11.06.2013. Jawohl, es ging am Taksim auch um Alkohol und zwar zurecht, meint Atlantic. In Eurozine bezweifelt Timothy Snyder, dass Antisemitismus der Grund für den Holocaust war. GQ erzählt die Geschichte von Kim Jong-ils Sushi-Meister. Elet es Irodolam ahnt, warum wütende Antikommunisten in Ungarn an der Aufarbeitung des Kommunismus nur mäßig interessiert sind. The Believer lässt den Comic-Hexenmeister Alan Moore zu Wort kommen. Mehr lesen

Die Reichen und die Diebe

04.06.2013. Manchmal sind sogar Zeitungen dafür, das Urheberrecht zu vereinfachen, lernt der Economist. Nur die Medien glauben, die Aufständischen hätten den Bürgerkrieg in Syrien schon gewonnen, meint die London Review of Books. In Osteuropa überlegt Olga Radetzkaja, warum der nationalbolschewistische Autor Zakhar Prilepin im deutschen Literaturbetrieb so wohlige Schauer auslöst. In Nepszabadsag sieht Laszlo Vegel eine Befriedung der serbischen Nationalisten aufschimmern. In Le Monde sieht Boualem Sansal schwarz für Algerien. Die Financial Times sieht gar nicht schwarz für Somalia. Die New York Review of Books möchte keine Kreuzfahrt nach Venedig machen, danke. Mehr lesen

Orgien der Untreue

28.05.2013. Im New Yorker spielt David Sedaris Gästezimmer-Gambit. In El Pais Semanal hat Javier Cercas andere Sorgen als die Monarchie. Der Rolling Stone besucht Daft Punk. Verehrung für den ältesten Sohn kann tödlich sein, stellt die NYRB mit Blick auf Mutter und Vater Tsarnaev fest. In National Geographic träumt Phyllis Batumbil vom traditionellen Aboriginesleben, aber mit Webseite. MicroMega findet in Italien keinen Arzt für eine Abtreibung. Der Economist verschlüsselt jetzt auf Photonenbasis. Wieviel sexuelle Lust darf eine Frau haben, bevor die Gesellschaft zerspringt, fragt die NYT. Mehr lesen

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

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Joseph Beuys, der hervorragende Lehrer und Weltverbesserer, gilt als bekanntester deutscher … mehr lesen

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