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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

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Archiv: Presseschauen

Von Utopie ist nicht die Rede

20.11.2014. Die taz bewundert einen grafischen Unruheherd in Gestalt eines kleinen Mädchens, dem Isao Takahata Leben einhaucht. In der Welt erklärt Takahata, warum seine Filme nichts mit Fantasy zu tun haben. Im Guardian/Freitag erinnert Musikproduzent Steve Albini daran, dass vor dem Internet die Lage für unbekannte Musiker noch weniger rosig war als heute. Mehr lesen

Im Ödland einer gequälten Zivilisation

20.11.2014. Der Terror der IS-Milizen treibt den libanesischen Journalisten Hisham Melhem in der Zeit zur Verzweiflung, in der NZZ sucht der Soziologe Hans-Peter Müller nach den Motiven. The Humanist stellt jedenfalls fest: Der islamistische Terrorismus ist auch statistisch gesehen zur Zeit die schlmmste Gewalt-Ideologie. In der FAZ konzediert Springer-Lobbyist Christoph Kesse, dass Googles Snippets dem Konzern Millionen bringen. Im Standard sucht Wladimir Kaminer nach Gründen für die Apathie der russischen Öffentlichkeit. Mehr lesen

Nebeneingang oder Haupteingang

20.11.2014. Trotz Sparkurs: Julia Jäkel will bei G+J "konsequent in Print investieren" - Lorenz Lorenz-Meyers Plädoyer für einen Kampagnenjournalismus & Rüdiger Suchsland fragt sich, ob Moral & Berufsethos nicht mehr nötig seien - Luxemburg-Leaks: Wie man mit einer alten Story neues Interesse entfacht untersucht Wolfgang Michal - Kernfusion: Das Handelsblatt will  Print & Digital verschmelzen + Tut mehr Unnützes! Wolfgang Behrens über Peter Handkes Schwadronieren & Lästern über das Theater. Mehr lesen

Eine Drohne ist eine Drohne

18.11.2014. In ihrer Abneigung gegen die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yusufzai sind sich Rechte und Linke einig, berichtet Outlook India. Der Tagesspiegel erläutert die Regeln des großen Krisenspiels Europoly. Bald werden wir nur noch über Emojis kommunizieren, prophezeit das New York Magazine. Aleida Assmann zieht in Eurozine eine erste Bilanz des Gedenkjahres 2014. Gemessen an ihrem Ertrag sind die Programmierer im Silicon Valley dramatisch unterbezahlt, findet der New Yorker. Und New Republic hat herausgefunden, was den Superreichen zu ihrem Glück noch fehlt: Geld. Mehr lesen

Archiv: Bücher

Aus den hinteren Rängen der Zeitzeugenschaft

20.11.2014. Mit seinem quellensatten Unternehmerporträt des Verlegers Johann Friedrich Cotta lässt Bernhard Fischer die FAZ buchgeschichtlich Feuer fangen. So klug wie beunruhigend findet sie außerdem Achille Mbembes "Kritik der schwarzen Vernunft" über den Zusammenhang von Kapitalismus und Rassismus. Die Zeit ist tief bewegt von Barbara Yelins Comicroman "Irmina" und Finn-Ole Heinrichs "Abeuteuer der Maulina Schmitt". Mehr lesen

Kenzaburo Oe: Licht scheint auf mein Dach

17.11.2014. Der Schrifsteller Kenzaburô Ôe erzählt vom Leben mit seinem geistig behinderten Sohn Hikari und von seinem Glück darüber, dass Hikari ein angesehener Komponist werden konnte. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Licht scheint auf mein Dach". Mehr lesen

Bücher der Saison: Herbst 2014

14.11.2014. Die Mittellosen brauchen neue Namen, Mr. Mercedes. Das Kapital im 21. Jahrhundert feiert Wiedersehen mit den Siebzigern und King Cotton in Turings Kathedrale. Wirklich, es ist ein großartiger Bücherherbst. Lesen Sie hier.
Mehr lesen

Verdammt anständige Leute

06.11.2014. In James Lee Burkes Südstaaten-Drama "Regengötter" bringt Sheriff Hackberry Holland Profikillern, FBI-Agenten und vor allem dem Preacher ein bisschen Anstand bei. Gene Kerrigan beleuchtet in seinem irischen Roman "Die Wut" die mörderische Logik der Risikokapitalanlage. Mehr lesen

Archiv: Magazin

Der wohlverstandene Islam

14.11.2014. Zwei Anmerkungen zu Katajun Amirpurs Kampf gegen den "Islamischen Staat" mit theologischen Mitteln - und zum offenen Brief konservativer Islamgelehrter an den selbsternannten Kalifen von Bagdad. Mehr lesen

Die Künstler haareraufend

11.11.2014. Pop ist ein vertracktes Etikett. Es klingt vertraut und hält wahrscheinlich ewig. Nur, niemand will damit beklebt werden. Daher auch die Idee der Kuratorin Martina Weinhart an der Schirn: Mal sehen, ob es da nicht doch Streit gibt. Oder sagen wir, eine deutsche Debatte. Ein erster Essay zur Gestalt der Zeit. Mehr lesen

Die Buchkultur und der leere Stuhl

21.08.2014. Der Streit um Amazon in den USA und Deutschland ist Symptom einer säkularen Veränderung der Buchbranche. Der Appell an den Staat gegen die Internetgiganten wird nicht weiterhelfen: Die Impulse müssen aus der Gesellschaft kommen. Manifest für eine soziale Marktwirtschaft im Buch-Business. Mehr lesen

Adieu Spätaffäre, Willkommen Stichwörter

10.06.2014. Warum wir die Spätaffäre einstellen, die Magazinrundschau weiter liefern und Stichwörter einführen. Mehr lesen