Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.05.2013, 14.09 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

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  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
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Buch: 1948

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



November 2005


Heute in den Feuilletons

30.11.2005. Die NZZ macht uns mit der größten Herausforderung des Bukarester Establishments bekannt: dem Club 8. In der FAZ beschreiben junge Dramatiker die tragische Erfahrung, inszeniert zu werden. In der SZ beschreibt Thomas Ostermeier die kathartische Wirkung seines Theaters auf eine Kollegin aus der Verlagswelt. Die taz beobachtet die arabische Kunstszene in Beirut.
Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.11.2005. In der SZ klagt Ulrich Beck über eine Soziologie ohne Gesellschaft und eine Gesellschaft ohne Soziologie. Die FAZ unternimmt einen melancholischen Spaziergang durch eine Arbeiterstadt ohne Arbeit namens Berlin. Die Welt findet: Wir bräuchten einen klugen Dandy wie Harry Graf Kessler, verzweifelt dann aber am heutigen Personal. In der taz entlarvt der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich die Kanzlerin als Papst. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.11.2005. In der taz untersucht Gabriele Goettle zusammen mit Barbara Duden die Verstocktheit im Bauch. In der Welt empfiehlt  Georg M. Oswald statt Houellebecq und Bret Easton Ellis lieber Martin Mosebach und Bernd Cailloux. Die NZZ reist mit dem Regisseur Andrij Zholdak durch die Ukraine. Und in der SZ meint Eric Posner, dass wir den Prozess gegen Saddam Hussein möglichst bald vergessen sollten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.11.2005. Die NZZ bringt einen Schwerpunkt über die Türkei und Europa. Unter anderem erinnert sich Feridun Zaimoglu an eine gewisse Petra. In der Welt nennt die Kinderbuchautorin Kirsten Boie erschreckende Zahlen über das Lesevermögen von Kindern. Und Niall Ferguson empfiehlt das amerikanische Modell der Integration. In der FAZ porträtiert Werner Spies den amerikanischen Künstler Robert Longo. Die SZ findet Deutschland interessant - sofern man seine Individuen in den Blick nimmt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.11.2005. In der Welt erzählt Jorge Edwards, wie aus einem nützlichen Schatten ein unerbittlicher Erster Mann im Staat wird. Die FR feiert den letzten kotzenden Fiesling in der Popmusik. Die NZZ ärgert sich über die Berliner Akademie der Künste, die sich in selbstzufriedener Beschaulichkeit gefällt. Die FAZ trauert um die Paris Bar. In der SZ skizziert der schwedische Verleger Svante Weyler die politische Situation in Kongo-Brazzaville. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.11.2005. In der Zeit schämt sich Navid Kermani für Machmud Achmadineschad. In der SZ zieht Jean Baudrillard Bilanz: Es gibt keine französischen Intellektuellen, keine französische Literatur und eigentlich auch kein Frankreich mehr. Die NZZ macht sich Sorgen um die Popmusik, der irgendwie alles Subversive abhanden kam. In der FR erklärt Camille de Toledo die französischen Jugendunruhen. Die Berliner Zeitung liebt es, wie Cecilia Bartoli die Finger knetet, wenn sie singt. In der Welt wird Bernd Neumann nicht konkret. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.11.2005. In der Welt spricht Andrzej Przewoznik über das geplante "Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität", eine Gegengründung zum "Zentrum gegen Vertreibungen". Auch die NZZ liefert Informationen dazu. Die taz nennt Bernd Neumann den "idealen Kulturstaatsminister für Leute, die das Amt eines Kulturstaatsministers im Grunde für überflüssig halten", andere loben seinen Pragmatismus. Im Tagesspiegel spricht Isabelle Huppert über Sarah Kanes Stück "4.48 Psychose". Die FAZ schaut Kanzler Merkel ins Hirn. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.11.2005. Die Welt porträtiert den neuen Kulturbeauftragten der Bundesregierung Bernd Neumann. In der FR findet Ernst Piper, dass der Beck-Verlag Luciano Canforas Buch "Demokratie - Geschichte einer Ideologie" zurecht nicht verlegt. In der Berliner Zeitung diagnostiziert der Soziologe Andreas Willisch: Die Neonazis sind die Überflüssigen Deutschlands. In Le Monde wertet Andre Glucksmann die französischen Jugendrevolten als Zeichen einer gelungenen Integration. Zum heutigen historischen Tag der Inthronisierung Angela Merkels entwickeln viele Feuilletons zudem einen lauwarmen Humor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.11.2005. Die Debatte um Luciano Canforas Buch "Die Demokratie - Geschichte einer Ideologie" wird fortgeführt. Die NZZ sieht die vom Beck-Verlag erhobenen Vorwürfe der Leugnung von Fakten bestätigt. Die FAZ liest Canforas Buch dennoch mit Gewinn und kritisiert außerdem die Verhaftung David Irvings in Österreich. Die taz interviewt Beate Klarsfeld und wundert sich über den Siegeszug der westlichen Küche in China. Jossi Wielers Inszenierung der "Bakchen" des Euripides in München und Sasha Waltz' neue Choreografie "Gezeiten" in Berlin werden eher skeptisch aufgenommen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.11.2005. In der Welt erklärt Salman Rushdie mit dem Philosophen Ibn Rush'd, warum der Koran nicht Allahs offenbartes Wort sein kann. In der NZZ erklärt Klaus Modick, warum es sich ein Schriftsteller nicht leisten kann, Bücher zu schreiben, die die Kritik honoriert. Die SZ nimmt vom Internet-Gipfel in Tunis die Erkenntnis mit, dass die virtuelle Welt die wirkliche ist. Die taz macht aus einer Wiese in Berlins Mitte einen interkulturellen Garten. Die FR erinnert an den Künstler Michel Majerus. Und die FAZ schlemmt in Venedig. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.11.2005. Die taz beleuchtet die klassische Prosa Osama bin Ladens. Die Welt untersucht neueste Tendenzen der Begräbniskultur. Die NZZ (und die FAZ) kritisieren die französische Schulen als frontalpädagogische Paukanstalten. Die FAZ stellt die chauvinistischen Thriller des türkischen Autors Burak Turna vor. Im Tagesspiegel setzt Georg Klein Hoffnungen auf das zivilisatorische Potenzial des Fußballs. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.11.2005. In der Zeit sucht Zygmunt Bauman einen Platz für die Überflüssigen, findet aber keinen, und das ist neu. Die FR wundert sich über die ungewohnte Schüchternheit französischer Intellektueller angesichts der Jugendrevolten. Alice Schwarzer sieht diese Jugendrevolten allerdings als reine Jungenrevolten. Außerdem in der FAZ: Horst Bredekamp verflucht Hartmut Mehdorn. Die SZ erkennt keinen Skandal in der Weigerung des Beck-Verlags, ein Buch des italienischen Historikers Luciano Canfora zu verlegen. In der NZZ erklärt der Rocksänger (und mutmaßliche Kate-Moss-Geliebte) Pete Doherty sowohl seine Kunst als auch seine Sucht aus frühkindlichen Traumata. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.11.2005. Hauptthema heute ist Mike Newells Verfilmung des vierten Harry-Potter-Romans. Anspruchsvolle Unterhaltung auch für Erwachsene, findet die taz. Die NZZ ruft: Edelkitsch vom Feinsten! Die FAZ lobt Newells Mut zur Düsternis. Charmearm, stöhnt die Welt. In der FR erklärt Peter Fuchs, warum Integration kein besonders positiv besetzter Begriff ist - er riecht nach Arbeit. In der Welt erzählt der ukrainische Regisseur Andrij Zholdak, wie er aus Charkiw vertrieben wurde. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.11.2005. Die FAZ hörte sieben Klaviere in einem neuen Werk von Mathias Spahlinger intelligente Musik machen, die trotzdem tonal war. In der SZ macht sich Ulrich Beck Gedanken über die revoltierenden Jugendlichen. In der Welt wendet sich Hans-Christoph Buch gegen die sozialromantische Verklärung von Gesetzesbrechern, und Irina Antonowa vom Moskauer Puschkin Museum erklärt ihre Pläne mit der Beutekunst: behalten. Die Berliner Zeitung lässt Kastraten Hoden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.11.2005. Überall flauen die Jugendunruhen ab, nur nicht in unseren Feuilletonredaktionen. In der FR meint der Romanautor und Essayist Sami Tchak, dass Araber und Schwarze niemals eine Chance in Frankreich erhalten werden. Die FAZ entdeckt dagegen in Evry, südwestlich von Paris, Zeichen der Hoffnung. In der NZZ beklagt Michel Wieviorka die Opfermentalität. Die SZ nimmt die Belgrader Kunstszene in Augenschein. In der FAZ schreibt Hans-Christoph Buch über Haiti vor den Wahlen - ein Horrorkabinett. Und alle machen sich sehr große Sorgen um den Spiegel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.11.2005. Die Revolte in den Banlieues feuert die Feuilletons zu analytischen Höchstleistungen an. In der Welt erklärt Michael Kleeberg den Aufstand aus dem Konservatismus der französischen Eliten. In der taz hält ihn der Soziologe Michel Pialoux für einen Ausdruck von Machismo. In der FR spricht Michel Wieviorka lieber von Subjektivität. Für die NZZ hat das alles mehr mit Hiphop als mit dem Islam zu tun. Die SZ macht Architekten und Stadtplaner verantwortlich. In der FAZ dagegen erklärt Emmanuel Todd seelenruhig: So funktioniert Assimilierung auf französisch. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.11.2005. Die NZZ sorgt sich anlässlich des World Summit on the Information Society um den freien Informationsfluss im Internet. In der FR zieht der Lyriker Tymofiy Havryliv ein Jahr nach der Orangenen Revolution in der Ukraine trotz allem eine positive Bilanz. Die Welt porträtiert den chinesischen Soziologen Wang Hui, der die Idee des Sozialismus gegen die Politik der kommunisitischen Partei wendet. Die SZ findet die neue Madonna zu rosa, zu Spandex, zu Pornofrisur. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.11.2005. In der FR sagt Andre Glucksmann Nein zum französischen Nihilismus. In der Zeit gesteht Lars von Trier: "Ich bin eine amerikanische Frau." Die NZZ begleitet die Maghreb-Staaten auf dem schwierigen Weg in eine zivile Gesellschaft. Die taz berichtet pünktlich zum Staatsbesuch von Hu Jintao, dass die Chinesen nach wie vor politische Gefangene in Psychoknäste stecken. In der Welt geht Theodore Dalrymple nach Clichy-sur-Jungle. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.11.2005. In der Berliner Zeitung fragt Alain Touraine, warum die Franzosen die gegenwärtige Krise so schlecht verstehen. In Le Monde möchte Tariq Ramadan die Ausschreitungen allein sozial, aber nicht religiös oder ethnisch verstanden wissen. In der Welt ächzt der Berliner Schriftsteller Günter de Bruyn über die "Pest der Ostanalyse". Die FAZ wirft Lars von Trier didaktische Rhetorik und laubgesägte Ideologie vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.11.2005. "Es ist zum Heulen", schreibt der Autor Francois Bon in der NZZ über die Pariser Jugendunruhen. Die FAZ macht die schlecht verarbeitete Kolonialgeschichte Frankreichs für den Gewaltausbruch mit verantwortlich. Die SZ beklagt die selbstverordnete Blindheit der französischen Republik. Die taz stellt den Zusammenhang mit New Orleans und Ceuta und Melilla her. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.11.2005. SZ, NZZ und FR analysieren Wut und Hass der französischen Jugendlichen. Die FAZ interpretiert den Finanztod der deutschen Theater. In der taz interpretiert Norbert Bolz die Kurzfristigkeit der Politik. Und in der Welt zieht Peter Millar eine Mauer durch London. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.11.2005. In der Welt erklärt Alex Capus, warum Pariser Jugendliche ihre Banlieues in Brand setzen, sich aber nicht in die Innenstadt trauen dürfen. Die NZZ rühmt die herzlose Beobachtungsgabe der Büchnerpreisträgerin Brigitte Kronauer. Die SZ hofft nach dem Abtritt der westdeutschen Alpha-Tiere auf den Pragmatismus ostdeutscher Parteichefs. Die FR fürchtet dagegen die Übermacht trutschliger CDU-Frauen in Angela Merkels Kabinett. In der Berliner Zeitung stellt Diedrich Diederichsen klar, dass ein Papst kein Pop-Star sein kann. Und die taz erzählt die Geschichte einer Liebe aus Deutschland. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.11.2005. Die FAZ fordert nach den jüngsten Pisa-Befunden die Verstaatlichung der Kindererziehung in Migrantenmilieus. Die SZ fürchtet eine Degradierung der DDR zur historischen Fußnote. Die taz besucht die Schriftstellerin Brigitte Kronauer, die morgen den Georg-Büchner-Preis erhält. Die NZZ entdeckt in Caral das älteste Quipu der Welt. Die Welt fiebert Kate Bushs neuem Album entgegen, und die FR versinkt in Melancholie. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.11.2005. Die Zeit schildert Chinas Praxis, Menschen in die Psychiatrie zu stecken, die bei politischen Themen eine "Behinderung des logischen Denkens" aufweisen. Die Welt stellt das neue Wörterbuch der Niederländischen Sprache vor, in das auch die "Beatrixfrisur", der "Knuffelallochtoon" und der "Alibiali" Eingang gefunden haben. In der SZ beklagt Stephan Märki die Erosion der deutschen Theaterlandschaft. Die FAZ feiert Lav Diaz' Elf-Stunden-Epos "Evolution of a Filipino Family" als Meilenstein des Weltkinos. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.11.2005. In der SZ fordert und fördert Heinz Bude Visionen für eine neue SPD unter Leitung des guten Hirten Gerhard Schröder. Die NZZ erinnert an das jüdische Exil in Schanghai. Die FAZ analysiert die Lage im Kaschmir. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.11.2005. In der NZZ erklärt der Birminghamer Ethnologe Tahir Abbas Großbritanniens muslimische Führungsfiguren für gescheitert - und zwar auf allen Ebenen. Die taz bewundert Rosemarie Trockels Strickarbeiten in Petersburger Hängung, in denen die FR sogar die frühe Version einer postfeministischen Kampftechnik erkennen möchte. In der Welt hofft Richard Schröder auf ein Dresdener Wunder für Berlin. Die FAZ bewundert Julia Hummer für ihre dylanhafte Nonchalance. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Hyper, Hyper

15.05.2013. Großraumdissenkino statt Mittelstufenliteraturverfilmung bietet Baz Luhrmanns "Der große Gatsby". Ulrich Seidls Trilogieabschluss "Paradies: Hoffnung" gönnt uns das Nichteintreten des Allerschlimmsten. Und das ist auch mal schön. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme

18.05.2013. Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

Kratzen und singen

02.01.2013. Im Espresso erzählt Roberto Saviano, warum die Einwohner von Scampia keine Haustürschlüssel mehr haben. Vanity Fair beobachtet John Belushi im Bienenkostüm. Outlook India untersucht die "Vergewaltigungskultur" in Indien. Le Monde lauscht der Musik der tibetischen dranyen dunglen. Der Economist feiert Comics im Netz. In Wired erklärt Internet-Unternehmer Tim O'Reilly sein Credo. In The New Republic stellt Anne Applebaum neue und alte Bücher über Polens Geschichte im 20. Jahrhundert vor. Mehr lesen

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