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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

Januar 2011

Hier demonstriert das ägyptische Volk

31.01.2011. Für die Welt berichtet Hamed Abdel-Samad direkt aus der Demo in Kairo. In der FAZ fordert er den Westen auf, Mubarak fallen zu lassen. Die New York Times schreibt über die wichtige Rolle von Al Dschasira in den arabischen Unruhen. In der NZZ erklärt die weißrussische Reporterin Swetlana Alexijewitsch,… Mehr lesen

Unmanierlich nichtideologisch

29.01.2011. In der Welt erzählen Hubert Haddad, Boualem Sansal und Khaled al-Khamissi von der Stimmung in Tunesien, Algerien und Ägypten. Die taz staunt über junge Ägypter, die weder nationalistisch noch islamistisch sind. Die FAZ staunt über den volkstümlichen Charakter der Revolution. Die SZ freut sich, dass endlich mal die heimischen… Mehr lesen

Eine Orchidee mit Dornen

28.01.2011. Die NZZ fragt: Wo ist die arabische Zivilgesellschaft, die die Gewalt gegen Christen geißelt. Bert Rebhandl hat für Cargo den türkischen Film "Tal der Wölfe - Palästina" gesehen: "Das ist ein lupenreiner Propagandafilm, Preisklasse Jud Süß." In der FR will György Konrad die Zustände in Ungarn nicht mit der… Mehr lesen

Das literarische Paradox diskreter Blicke

27.01.2011. Der Tod Bernd Eichingers ist so einschneidend wie der Tod Rainer Werner Fassbinders vor bald dreißig Jahren, meint die Welt. Die anderen Zeitungen sehen es ebenso. In der FAZ staunt Abdelwahab Meddeb über das Tempo der Tunesier. Heute ist Holocaust-Gedenktag: In der SZ vergleicht Salomon Korn die Situation Muslime… Mehr lesen

Systematische Reflexion über den Gegenstand

26.01.2011. Bernd Eichinger ist tot: Die Zeitungen bringen Nachrufe auf den "bayerischen Tycoon". Die Welt kratzt am Image des neuerdings so beliebten Architekten Paul Bonatz. Die NZZ versucht den Einfluss der Islamisten in Tunesien zu ermessen. Christopher Hitchens spricht in einem Videointerview und in Vanity Fair über seine Krebskrankheit. In… Mehr lesen

Das Land, das die moderne Propaganda erfand

25.01.2011. Die SZ bringt einen Aufruf von Jürgen Habermas und Julian Nida-Rümelin gegen das ungarische Mediengesetz und die lasche Reaktion der EU. In der Zitty wehren sich Berliner Künstler gegen die "neoliberale Rhetorik" von... äh, Klaus Wowereit. Die NZZ beschreibt die tief gespaltene Medienlandschaft in Belgien. In der FR fragt… Mehr lesen

Ich habe gehört, dass der Frank am Ende ist

24.01.2011. Die FR ruft: "Vive la Tunisie libre! In der Welt erklärt die Geigerin Hillary Hahn, wie sie neues Repertoire sucht: nachts bei Wikipedia. Foreign Policy ist erstaunt über eine Rede des berühmten New Yorker-Journalisten Seymour Hersh, der überzeugt ist, dass sich die USA buchstäblich auf einem Kreuzzug gegen die islamische… Mehr lesen

Das choschted aber

22.01.2011. In der taz erzählt György Dalos, mit welchen miesen Tricks die Regierung von Viktor Orban Druck auf die Medien und Intellektuellen ausübt. In der Berliner Zeitung erinnert sich Angela Winkler an Klaus Michael Grüber. In der FAZ fragt Mercedes Bunz: Ist die Digitalisierung für die Angestellen, was die Industrialisierung für… Mehr lesen

Montenegrinisch versteinert

21.01.2011. Im Tagesspiegel erzählt Laszlo F. Földenyi, wie Viktor Orban es schaffte, sowohl die Nostalgiker des Kadar-Kommunismus als auch die Anhänger des Horthy-Faschismus in seinem nationalistischen Projekt zu vereinen. Die Welt zeigt, dass die ungarische Medienzensur durchaus liberal sein kann, aber nur bei Antisemitismus. Gegenüber der FR fordert Amartya Sen… Mehr lesen

Haben Sie etwas dagegen, wenn ich ebenfalls lache?

20.01.2011. Jungle World fragt: Ist 2011 das 1989 des Nahen Ostens? Die NZZ feiert die dänische Architekturavantgarde und besonders das Büro 3XN. Außerdem erzählt sie einen Schwedenwitz. Die FAZ traf den höflichen, sanften und israelkritischen Stephane Hessel. Die SZ ist einverstanden mit Okwui Enwezor. In der Welt erzählt der ukrainische… Mehr lesen

Dieser kolloquiale Huch- und Krass-Ton

19.01.2011. "Wir sind keine Netzbenutzer mehr, wir sind Netzbenutzte", stöhnt der Publizist Eduard Kaeser in der NZZ. Die Tunesier demonstrieren vor allem für Menschenrechte, schreibt der Philosoph Ridha Chennoufi in der FR. Die Politologin Anne Bayefsky warnt in der Jerusalem Post vor der Durban 3-Konferenz, die ausgerechnet zum Jahrestag des… Mehr lesen

Allenfalls ein Huster der Geschichte

18.01.2011. Die SZ stellt Kirill Petrenko, den Dirigenten der "Tosca" in Frankfurt, unter Genieverdacht. Die Welt findet immerhin, dass er dieses "Quälodram des Repertoirebetriebs" recht kultiviert präsentiert. In der Jüdischen Allgemeinen bekennt Enoch zu Guttenberg seinen metaphysischen Katzenjammer. Mashable meldet, dass man auf Ebay die Identität des Streetart-Künstlers Banksy ersteigern… Mehr lesen

Pathosstätte und Wundertüte

17.01.2011. In der FAZ hat der Film- und Theaterregisseur Fadhel Jaibi Hoffnung für das postrevolutionäre Tunesien: Es gibt genug begabtes Personal. Auch die NZZ blickt mit verhaltenem Optimismus auf die "Jasmin-Revolution". Das Blog AppleInsider hat Neuigkeiten für Zeitungsverleger: Apple verbietet ihnen, ihre Ipad-Apps als Schmankerl zum Printabo anzubieten. Die taz… Mehr lesen

Das Allerprivateste wird zum Ereignis

15.01.2011. Foreign Policy jubelt über Tunesiens Revolution, bei der erstmals in der arabischen Geschichte ein arabischer Diktator vom Volk gestürzt wurde. In der taz erzählt Willi Winkler, wie der Schweizer Nazi Francois Genoud mit Hilfe von Carlos und der PFLP seinen antisemitischen Kampf fortsetzte. Die SZ freut sich über die… Mehr lesen

Lindenberg säuft wenigstens

14.01.2011. Die FR rühmt das Artemis Quartett und seinen schroffen Beethoven. In der NZZ schimpft Richard Wagner auf Osteuropäer, die unter Verweis auf ihre traumatische Geschichte aus der Verantwortung für Freiheit und Bürgerrechte mogeln. Die Jungle World legt dar, dass die Verfolgung religiöser Minderheiten im Nahen Osten wahrlich nichts Neues… Mehr lesen

Achselzuckendes universelles Schweigen

13.01.2011. In der FAZ vergleicht Abdelwahab Meddab die Proteste der jungen Tunesier mit dem Aufstand nach den fabrizierten Wahlen im Iran im Jahr 2009. In der taz vergleicht sich Rudolf Thome, ohne mit der Wimper zu zucken, mit Howard Hawks. Der Freitag bringt ein historisches Porträt des Schweizer Nazi und… Mehr lesen

Es könnten auch reaktionäre Motive gewesen sein

12.01.2011. Die Welt greift die Diskussion um das Wörtchen "Christenverfolgung" auf. Wired lobt Twitter für sein Verhalten gegenüber amerikanischen Behörden, die Wikileaks-Daten wollten. Die NZZ beobachtet die langsamen Fortschritte der modernen Kunst in Syrien. Die SZ liest Stephane Hessels "Indignez-vous" als Antidepressivum. Mehr lesen

Es war so, es war nicht so

11.01.2011. Die FR meint: Lieber Stephane Hessel als Thilo Sarrazin. Thomas Knüwer fordert strengere Datenschutzrichtlinien gegen Zeitungen. Meedia berichtet über einen möglichen neuen Stellenabbau in der FR (sofern das noch möglich ist). In der Welt korrigiert Fotoreporter Rolf Bauerdick Andre Glucksmanns und Günter Grass' romantisches Zigeunerbild. So proislamisch war Goethe… Mehr lesen

Vermutlich auf Befehl der Sowjetunion

10.01.2011. Die NZZ berichtet über den Exodus von Christen aus orientalischen Ländern und beklagt die Gleichgültigkeit der Bevölkerungen. Die taz warnt vor politischem Missbrauch dieses Phänomens.Mit Google geht's bergab, meint Techcrunch. Mit Facebook aber auch schon, meint Douglas Rushkoff. Die FAZ fürchtet, dass das Multikulti-Projekt Belgien demnächst in aller Stille… Mehr lesen

Der Morgen grüßt mit krankem Licht

08.01.2011. Die taz zeichnet einen erbitterten Streit in der Wikipedia nach: Es geht um "Neoliberalismus". In der NZZ liest Rüdiger Görner die Briefe an T.S. Eliot viel lieber als die Briefe Eliots. Die FR versucht die Chimäre Berlusconi zu fassen. In der Welt fürchtet Wolf Lepenies um das Collegium Budapest.… Mehr lesen

Weg zur Marktreife

07.01.2011. Das Plädoyer der PDS-Chefin Gesine Lötzsch für die Zerschlagung von 9.999 Glühbirnen stößt nicht auf ungeteilte Zustimmung. Toter kann Kommunismus gar nicht sein, meint die Welt. Die FR erinnert an die Folgen der letzten Zerschlagungen von Glühbirnen. Achgut bittet, diesmal nicht zerschlagen zu werden. Die NZZ greift die Islamophobiedebatte… Mehr lesen

Schnell empört, schnell resigniert

06.01.2011. Nach dem Anschlag gegen die Kopten in Alexandria erinnert Hamed Abdel-Samad in der Welt an die Verantwortung des Westens für die Zustände in Ägypten. Die FR bringt eine wissenschaftlich belegte Widerlegung Thilo Sarrazins. In der NZZ schildert Adam Krzeminski die Angst der polnischen Katholiken vor dem spanischen Gespenst. Im… Mehr lesen

Literarische Anfütterung

05.01.2011. In der FR attackiert Theodor Buhl ("Winnetou August") seinen Kollegen Günter Grass, dessen "Blechtrommel" er gnadenlose Verdrängung vorwirft. Die NZZ wundert sich über die verschämte Anonymisierung der beiden deutschen Staatsgeiseln des Iran, Marcus Hellwig und Jens Koch. Die Zeit nennt die Namen zum ersten Mal. Die Welt hat eine… Mehr lesen

Anlass zur Theoriebildung

04.01.2011. In der taz spricht der iranische Filmemacher Rafi Pitts über einen Raum im Teheraner Filmmuseum, in dem Jafar Panahis Preise ausgestellt werden. Er ist größer als Panahis Gefängniszelle. Neunetz kann die Ansichten der ARD-Vorsitzenden Monika Piel über die "Geburtsfehler des Internets" nicht teilen. Christopher Hitchens gießt in Slate das… Mehr lesen

Umworben werden müssen die konstruktiven Kräfte

03.01.2011. Die FAZ erzählt, was passieren kann, wenn in China ein Dorfvorsteher energisch protestiert. Die Blogs machen sich Sorgen um den RSS Feed. Die SZ rät im Fall der Journalisten Marcus Hellwig und Jens Koch zur Beschwichtigungspolitik. In der Berliner Zeitung veröffentlicht der ivorische Autor Venance Konan einen Brief an… Mehr lesen