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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

Mai 2008

O frischer Duft, o neuer Klang!

31.05.2008. In der NZZ beschreibt der indische Anglist Makarand Paranjape, wie aus etwas richtig Falschem etwas Richtiges wird. Die FR sieht das deutsche Fernsehen als Globalisierungsgewinnler. In der Berliner Zeitung erinnert sich die Schauspielerin Jasmin Tabatabai an ihre Kindheit im Iran. Medienlese traut sich, Ich zu sagen. In der FAZ… Mehr lesen

Repetitive Muster von Tönen

30.05.2008. Die FR betrachtet das schwierige und spannungsreiche Verhältnis der Österreicher zur Schweiz und umgekehrt. Im Tagesspiegel erklärt Oliver Sacks einem Außerirdischen, was Musik ist. In der SZ sagt die Sicherheitsexpertin Karen J. Greenberg, was sie vom nächsten Präsidenten der USA erwartet: dass er die Folter abschafft. Und die taz… Mehr lesen

Faszinosum Körperhaar

29.05.2008. Die Welt und andere erzählen, wie drei deutsche Museumsdirektoren den Scheichs von Dubai Grundzüge des Weltwissens bescheren und dafür eine Menge Geld kassieren. Von der Kellnerin zur Sopranistin: In der FR gibt Erika Sunnegardh zu, dass sie ihren Lebensweg großartig findet. Die SZ befasst sich mit dem Untergang des… Mehr lesen

Um Gewalt gut sichtbar zu machen

28.05.2008. Die SZ fragt, warum Rainald Goetz lieber fürs Netz schreibt als auf Papier. In der SZ erklärt Daniel Libeskind außerdem, warum er nicht in Diktaturen baut. Die Berliner Zeitung befasst sich mit Doping in der klassischen Musik. In der Welt offenbart der Archäologe Hans-Joachim Gehrke seine sehnlichsten Archäologenträume. Die… Mehr lesen

Raubkatze und Schnurrmuschi

27.05.2008. Viel Werbung, wenig Kultur: Die taz sieht schwarz für Italien. Die NZZ erforscht das Gespinst des Weiblichen um Kafka. Die Welt liegt einer gluckernden,  glucksenden und trillernden Cecilia Bartoli zu Füßen. Die verstärkte Kulturförderung durch Stiftungen fördert den Opportunismus, klagt die FR. Die FAZ resümiert Cannes. Mehr lesen

Inszenierte Heiterkeit

26.05.2008. Die SZ ist mit der Goldenen Palme für Laurent Cantets dokudramatischen Schulklassenfilm "Entre les murs" ganz einverstanden: In Cannes siegt das Kino, das sich an der Wirklichkeit reibt. In der taz unterhält sich Gabriele Goettle mit der Filmemacherin Renate Sami über die RAF. Der Tagesspiegel ist entsetzt über die… Mehr lesen

Auf einmal - nichts mehr!

24.05.2008. Najem Wali wundert sich in der NZZ über die Sprachlosigkeit der Dichter und Schriftsteller des Iraks. Die taz traut sich, Ulla Berkewicz' "Überlebnis" in Grund und Boden zu rezensieren. Je älter man wird, desto wichtiger werden die Gene, warnt der Genetiker Robert Plomin die Leser der FAZ. In der… Mehr lesen

Castros Robespierre

23.05.2008. Steven Soderberghs Biopic über Che Guevara lässt die Kritiker an der Croisette ratlos zurück. Die taz greift den Streit um den Verkauf des Aufbau-Verlags durch die Treuhand auf. Die SZ goutiert das Plagiat, zumindest in der Literaturtheorie. Die NZZ findet den deutschen Neofeminismus reichlich unbedarft. In der FR erinnert… Mehr lesen

Zuweilen auch unbequeme Nachrichten

22.05.2008. Die reale Gegenwart des Herrn in entsprechend präparierten Hostien löst heute in zahlreichen Weltgegenden Prozessionen aus und führt zu realer Abwesenheit führender Institute des Qualitätsjournalismus. Immerhin: Die Welt fragt anlassgemäß, was Hape Kerkeling so erfolgreich macht. In der NZZ befasst sich Bahman Nirumand mit Abdolkarim Soroushs These, nicht Gott,… Mehr lesen

Geld klingt nicht

21.05.2008. Pentheus wird zerfetzt. Entsprechend singt er. Die Musikkritik ist begeistert von Henzes "Bassariden" in München. Nach dem Hamburger Ehrenmord fordern die Bürgerrechtlerinnen Serap Cileli und Necla Kelek in der Welt und im Hamburger Abendblatt die deutsche Zivilgesellschaft zu klareren Grenzziehungen auf. In der Zeit schreibt Thea Dorn über den… Mehr lesen

Amnestie für Mord?

20.05.2008. Die taz überlegt, ob es in Sachen RAF einen Deal Wahrheit gegen Straffreiheit geben kann. Die SZ lauscht Diskussionen über Gerhard Richters brennende Kerze in Peking. In der Welt erklärt der Historiker Bernd Sösemann, wie Hitlers "Mein Kampf" zu edieren ist. Die FAZ beschreibt den neofaschistischen Geschichtsrevisionismus in Italien. Mehr lesen

Auf Nostalgie getrimmte Spezialeffekt-Tüte

19.05.2008. Nicht alle haben es geschafft: Die Kritiker mussten schnell schreiben, um Indiana Jones IV in die heutigen Zeitungen zu bringen. Die meisten maulen: Man rettet sich doch nicht in einem Kühlschrank vor einem Atomtest! In der FAZ schimpft Richard Wagner über den heutigen Zustand der Literaturkritik, die über den… Mehr lesen

Blitzgescheit und immerzu munter

17.05.2008. Über mehr als hohe Mietpreise und die schwierige Post-9/11-Liebe redet der Romannachwuchs aus den USA nicht, seufzt die NZZ. Der Tagesspiegel staunt über Daniel Barenboims Gagenfantasien für seine Staatskapelle, die Berliner Zeitung kündigt ein neues Unwetter am Staatsoperhimmel an. Die FR blättert sich durch den mächtigen Mega-Blog von Ariana… Mehr lesen

Man muss rühren und rühren

16.05.2008. Die taz meint: Wer "Feuchtgebiete" liest, kann mitreden, aber mehr auch nicht. In der FR warnt Franzobel vor einer Fritzl-Dämonisierung: Das Normale ist das Unheimliche. Die Welt findet: Die jüngst gefundene Caesar-Büste sieht aus wie das Porträt eines Mannes, der viel laufen musste. Alle kommentieren den Rausschmiss des Intendanten… Mehr lesen

Peking is watching you

15.05.2008. Die SZ hat von Jonathan Littell erfahren, warum er die Nazis so viel sexier findet als die Kommunisten. In der Zeit äußert sich der Dramatiker Simon Stephens nicht sehr zuversichtlich über das zu erwartende Erbe seiner Tochter. In der Welt erklärt Gruner und Jahr-Chef Bernd Kundrun, warum er die… Mehr lesen

Spröde Wettbewerbsbeiträge

14.05.2008. Alle Zeitungen werfen einen Blick auf das Programm von Cannes. Die Welt staunt über Gerhard Richters Einfluss in China. Die FR meint: Wenn die Erneuerung des Theaters vom Schauspieler ausgeht, dann heißt er wahrscheinlich Joachim Meyerhoff. Laut NZZ scheint zumindest die kulinarische Versorgung beim Lyrikertreffen von Meran okay gewesen… Mehr lesen

Wie die Trennung von siamesischen Zwillingen

13.05.2008. Wenn die Deutschen sich nicht mehr für die Italiener interessieren, dann liegt das in erster Linie an den Italienern, meint die SZ. Die NZZ befragt israelische Schriftsteller zur Zukunft ihres Landes. Die Times macht sich Sorgen um Tom Cruises Stauffenberg-Film, der offensichtlich wegen mangelnder Zugkraft nicht in die Kinos… Mehr lesen

Nährboden der Subkultur

10.05.2008. Die Bücherverbrennung der Nazis war nicht die letzte Bücherverbrennung in Deutschland, schreibt Reinhard Jirgl in der FR. In der NZZ erinnert Dan Diner an die historischen Umstände der Gründung Israels, als man die Araber noch als Freunde der Nazis und die Israelis als Freunde der sowjetischen Alliierten ansah. Benny Morris… Mehr lesen

Unglaubliche Zeitverschwendungsmaschine

09.05.2008. Die NZZ ist abgestoßen von der Art und Weise, wie die deutsche Presse den angeblich rechtslastigen CDU-Politiker Peter Detlef Krause abservierte. Die taz erzählt, wie ein Stern-Artikel von der Liste für den Henri-Nannen-Preis verschwand, und wie ein FAZ-Artikel drauf kam. Indiskretion Ehrensache gähnt bei der Nominierungsliste für den Grimme… Mehr lesen

Dem weiblichen Körper nachgebaut

08.05.2008. Die Olympischen Spiele gehören den Sportlern, nicht der Politik: so lauten heute und so lauteten 1936 die Argumente gegen einen Boykott, hat die Welt herausgefunden. Die SZ bringt eine Abrechnung mit der "Feministin-und-trotzdem-geil-Fraktion". In der FR erklärt Mario Calabresi, Sohn des von Terroristen ermordeten Luigi Calabresi, warum er ein… Mehr lesen

Da hat ein Land wie China schon Vorteile

07.05.2008. In der NZZ prangert der katholische Politiker Hans Maier die Verfolgung von Christen an. In der FR meint Moshe Zuckermann: Die 68er haben mit der "Obödienzgesinnung" der Deutschen Schluss gemacht. In der Welt schreibt Josef R. Reichholf: Nicht die Spekulanten sind schuld am neuen Hunger, sondern verfehlter Klimaschutz und… Mehr lesen

Letzte Konzerte - gemischte Gefühle

06.05.2008. In der Welt kritisiert der Romanist Manfred Flügge das nationalistische Geschichtsbild Nicolas Sarkozys. Die taz staunt: Die Amerikaner sind ja gar nicht so rassistisch, wie es das Klischee gerne will. In der SZ erklärt Slavenka Drakulic, warum sie das Wort "Balkanisierung" gar nicht mag. Die FR beschreibt, wie Putin… Mehr lesen

Plündernde hyrkanische Tiger

05.05.2008. Die NZZ erzählt, wie Nikita Michalkow einmal vor Putin den Ton verlor und dieser sich als gnädig erwies. Die FAZ sieht den Londoner Bürgermeisterwechsel als Übergang von Puzo zu Perikles. Die SZ will nicht ausschließen, das Heinz Budes Begriff der "Exklusion" nicht zutrifft. Die taz sieht die Zukunft des… Mehr lesen

Begehbare Kartoffeln

03.05.2008. In der NZZ schreiben Schriftsteller über Fußball. Nur Kiran Nagarkar schreibt über Cricket. In jetzt.de erklärt der Urheberrechtsexperte Thomas Hoeren: Die Musikindustrie ist gar nicht kreativ. In der taz findet Peter Uhl, einer der Protagonisten des Prager Frühlings, Parallelen zwischen 68 in Prag und Paris. Die FR hegt das… Mehr lesen

Die Hybris der Kritiker und Bepreiser

02.05.2008. In ihrem Blog antwortet Jagoda Marinic auf einen FAZ-Artikel, der statt der Förderung der Autoren die Förderung von Hunger bei Autoren forderte. Indiskretion Ehrensache kritisiert den Verzicht auf jeden Anschein von Recherche bei einer ARD-Sendung über "Quoten, Klicks und Kohle". Der Urheberrechtsexperte Thomas Hoeren erklärt in einem Juristenblog, warum… Mehr lesen