Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2013, 14.33 Uhr

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Presseschauen>Heute in den Feuilletons

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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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  • Ulli Kulke
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  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

zum Archiv der Perlentaucher-Autoren

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

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Buch: Lidbeck, Petter: Vinnie macht Ferien

Petter Lidbeck: Vinnie macht Ferien

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Februar 2008


Giftig hellblaue Muster

29.02.2008. Kronleuchter, Säulen, der Bundespräsident: Martin Walser las in Weimar aus seinem Roman über Goethe. Das deutsche Feuilleton zerfließt vor Rührung, das Schweizer nicht so. Don Alphonso liest zoomer.de. Und zoomer.de liest Don Alphonso. Die FAZ wundert sich: Russland eröffnet Institute für Demokratie, allerdings in Paris und New York. Dass es das Europa-Institut in Petersburg schließt, wundert die Welt dagegen nicht. Die FR hört hintergründig verdorbene Tracks auf der neuen CD von Erykah Badu. Die NZZ staunt über den Einfluss politischer Blogs in Amerika. Mehr lesen

Mensch selbst ist das Monströse

28.02.2008. Sehr 19. Jahrhundert findet in der taz Klaus Theweleit das wütende Einfordern literarischer Qualität durch die deutsche Literaturkritik. Von einem anderen Stern ist für die NZZ Julian Schnabels Film "Schmetterling und Taucherglocke". Die FAZ feiert das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Online-Durchsuchungen. In der SZ erklärt der Dichter Peter Rühmkorf das Grundgesetz der Kunst. Im Perlentaucher beschreibt der Schriftsteller Ulf Erdmann Ziegler den zeitgeschichtlichen Ort seiner Werkstatt. Die Zeit berichtet von Ohrfeigen für die russische Presse. Mehr lesen

Atemberaubende Bespielung der Breitwand

27.02.2008. Die Welt bangt um das Schicksal eines Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, dessen Briefe neunzig Jahre danach in einem Blog veröffentlicht werden. Die NZZ staunt über die präzise kalkulierte Intensität des neuen Films des Coen-Brüder. Die FR erklärt, warum die Russen Putin so schätzen: 7,7 Prozent Wachstum. Die FAZ macht sich trotzdem Sorgen über russische Jugendliche, die sich Alkohol-Cocktails spritzen. In der SZ fragt der Popdesigner Peter Saville, welche Bilder man dieser bildersatten Welt noch hinzufügen kann. Die taz lernt mit Hannah Arendt politisch limitiert denken. Na endlich! Mehr lesen

Des Pudels Kern ist ein schwarzes Loch

26.02.2008. In der taz erklärt Michael Kumpfmüller, wie langweilig Politik ist. Die FR hätte gegen eine Affäre von SPD und Linkspartei nichts einzuwenden. In der Welt erklärt die Soziologin Nilüfer Göle, wie das Kopftuch zum Vehikel der Emanzipation wird. Die Oscars sorgen alles in allem für gebremste Begeisterung. Mehr lesen

Das geht nur in dieser Art Schreibe

25.02.2008. In der Welt plädiert Geert Mak für einen EU-Beitritt der Türkei in etwa fünfzig Jahren. In der taz spricht Gabriele Goettle mit einer Hundeexpertin, die den belgischen für den besten Schäferhund hält. wirres.net findet folge-mag.com ein bisschen geleckt. Klaus Theweleit erzählt in der FAZ, dass er von Littell Furchtbares erwartet und dann auch bekommen hat. Im Tagesspiegel spricht Charlotte Roche über ihre Hämorrhoiden. Mehr lesen

Verdammt anstrengend

23.02.2008. In der FAZ will Ray Kurzweil ewig leben. Die FAZ druckt auch den neuen, diesmal also nicht antisemitischen Roman von Martin Walser. In der Presse sorgt Götz Alys Buch "Unser Kampf" für Ärger bei Alfred Pfabigan, während die taz Aly gegen seine Kritiker verteidigt. Auch wenn's bei den Oscars anders aussieht - Amerika ist doch auf Gewalt gegründet, meint die SZ. Jonothan Littells Roman"Die Wohlgesinnten" sorgt weiter für kritische Magenkrämpfe. Mehr lesen

Müllhaufen aus Pornografie

22.02.2008. Very big Littell-Bewältigung heute in den Feuilletons. Hat er einen bösen Stil oder legt er nur einen pornografischen Müllhaufen vor?, fragt die FR. Auch die SZ sieht Littell als Pornografen. Die FAZ porträtiert den chinesischen Unternehmer-Dichter Huang Nubo. Die Welt schildert die sprachliche Purifizierung in Kroatien. In der NZZ macht sich der kosovarische Journalist Agron Bajrami Sorgen über die Zukunft seines frischgebackenen Landes. Mehr lesen

Sexy Androgyne with Spectacular Hair

21.02.2008. In der NZZ schreibt der Autor Jens Christian Gröndahl über die Jugendunruhen in Dänemark. Die Welt fragt, wie Fidel Castro so viele Hollywoodstars schwach machen konnte. Laut Liberation hat jetzt auch Nicolas Sarkozy ein Problem mit Tom Cruise und Scientology. Die New York Times will über amerikanische Tokio-Hotel-Fans gar nicht erst staunen: "Why shouldn?t fans go nuts for a goth-punk boy band?" Und das Blog Beobachtungen zur Medienkonvergenz meint: Vergesst Facebook - Amazon ist das ganz große Ding. Mehr lesen

G,B,C! G,B,Des-C! G,B,C. B,G

20.02.2008. In der NZZ beschreibt Norberto Fuentes, wie Fidel Castro der letzte sowjetische Held wurde. Die FAZ weiß, für wann Castro sich einen Nachfolger wünschte: "Nach meinem Tod natürlich, falls ich einmal sterben sollte." In der FR erkundet der Schriftsteller Burkhard Spinnen den Symbolgehalt des Falls Zumwinkel. In der SZ betrachtet Slavenka Drakulic die kosovarische Unabhänigigkeit mit gemischten Gefühlen. In Slate erinnert Christopher Hitchens daran, dass fast keine westliche Zeitung die Mohammend-Karikaturen druckte. Mehr lesen

Ohne Ordnungsverstöße oder Schießereien

19.02.2008. Mandelstam ade: Die NZZ beschreibt die Entsorgung der Avantgarde in Russland. Zoomer.de spaltet die Blogosphäre und treibt auch den Platzhirsch Spiegel Online um.  Der Rap hat jetzt auch einen Mann des Ostens. Die taz stellt ihn vor. In der FAZ erzählt der kosovarische Schriftsteller Beqe Cufaj, wie er unabhängig wurde. Mehr lesen

Tausendmal püriert

18.02.2008. Die NZZ fragt: Was ist Liberal Fascism? Die Blogs diskutieren über Holtzbrincks neuesten Coup zoomer.de: Ein Sieg der Schwarmintelligenz oder doch mehr Klickibuntidabei? In der Welt plädiert der Gewinner des Goldenen Bären Jose Padilha für eine Legalisierung von Drogen. Die taz vermisst in Götz Alys 68er-Buch Sex, Musik, Kultur und Alltag. Die FAZ sah "Persepolis" in Teheran. Die Berlinale-Bären schockieren nur mild. Mehr lesen

Jahrmarktnazihorrorkitsch

16.02.2008. In der FAZ beschreibt Peter Zilahy, wie er sich aus Kohle in einen Diamanten verwandelte. Die NZZ erinnert an die Toten in Lateinamerikas linker Vergangenheit. Ansonsten diskutieren die Feuilletons heftig Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten": Die Welt spürt darin menschliche Elementargewalt wirken. In der SZ sieht Georg Klein dagegen das Böse die Schwindsucht bekommen. Und der Tagesspiegel denkt sich lieber mit Primo Levis luziden Nüchternheit in Täterseelen. Mehr lesen

Mao, Mao, warum hast du uns verlassen?

15.02.2008. Die FAZ erinnert an die antisemitischen Säuberungen in Polen 1968. Außerdem sieht Hans Christoph Buch schwarz für Afrika. Claus Peymanns Strategie des Wandels durch Anbiederung an das Teheraner Regime ist nicht aufgegeangen, meint der Tagesspiegel. Die taz beklagt regressive Tendenzen in der neueren Soulmusik. Jungle World erinnert an die Mao-Idolatrie der 68er. 
Mehr lesen

Rund hundert Gauner

14.02.2008. Die Welt fragt: Wie definiert man nach dem Ende des Brockhaus den Wissensstand einer Epoche? Die FR ruft: Lebt wohl ihr geliebten Schweinslederschinken! Für die SZ kämpft der Brockhaus ein letztes Rückzugsgefecht eines universellen Kulturbegriffes. Die Zeit bringt eine Satire von Beppe Grillo, der Italien von den Deutschen retten lassen will und eine Reportage von Navid Kermani aus Kaschmir. Alle kommentieren das drastische Entschädigungsurteil gegen Maxim Biller. Mehr lesen

Brockhaus ist am Ende. Punkt

13.02.2008. Thomas Knüwer kommentiert in seinem Blog Indiskretion Ehrensache die letzte Zuckung des Brockhaus. Die Welt auch. Der Kommunikationswissenschaftler Wolfgang R. Langenbucher sieht bei Message die sich abzeichnende Online-Kooperation zwischen Zeitungen und Öffentlich-Rechtlichen als Sündenfall. Stefan Niggemeier kabbelt sich mit Henryk Broder und umgekehrt. In der NZZ spricht Vladimir Sorokin über die Opritschniks in Putins Russland. Die anderen Zeitungen kommentieren die Äußerungen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan: "Hört nicht auf ihn!" Mehr lesen

Schnecken-Porridge, schwarzer Pudding

12.02.2008. Die Welt weiß, warum die Cinema for Peace-Gala bei der Berlinale eher eine Cinema for Peace with Putin-Gala war. Die FAZ findet: Borges war ein Internet, in das man sich versenken kann. Die taz fragt, ob es Künstler-Künstler heute überhaupt noch geben kann, wo das Leben so teuer ist. Die NZZ lernt Creative Writing mit Martin Amis - für 3.240 Pfund. Die SZ fand die Sammlung Bührle nicht ausreichend gesichert, teilt es aber jetzt erst mit. Mehr lesen

Wie ein Vieh im Schlachthof

11.02.2008. Claus Peymanns Inszenierung von Shakespeares Richard III. stößt auf wenig Begeisterung: "lauwarmes Fußbad-Theater". In der taz erzählt der deutschtürkische Journalist Deniz Yücel, warum die Türken bis heute von Solingen und Mölln traumatisiert sind. Der Perlentaucher bringt den ersten Vorabdruck aus Götz Alys neuem Buch "Unser Kampf": Wie die Kursbuch-Herausgeber sich der Argumentationshilfe eines Nazis versicherten, um Maos Kulturrevolution zu feiern. Mehr lesen

Verlockend schwarz und glänzend

09.02.2008. In der Berliner Zeitung spricht Andzrej Wajda über seinen Katyn-Film. Die FR begrüßt P.T. Andersons Film "There Will Be Blood" als erstes Meisterwerk der Berlinale. In der SZ macht sich Robert Kagan Sorgen über Russland und Europa. In der Welt sieht Niall Ferguson die Demokratie auf dem Rückzug. In der FAZ schreibt Necla Kelek: "Wir dürfen die Gewalttätigkeit von jungen Migranten nicht kleinreden." Mehr lesen

Der Akt geht weiter

08.02.2008. In der FAZ erklärt Jorge Semprun, warum er Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten" so bewundert. Außerdem kritisiert der britische Philosoph John Gray die grüne Position zur Klimakrise als illusorisch. Die NZZ beklagt die politische Krise Italiens und die Welt die Krise in den deutsch-italienischen Kulturbeziehungen. Der Tagesspiegel kritisiert die FAZ-Inszenierung um Littells Roman "Die Wohlgesinnten". In der taz lernen wir: Green Porno, das sind Kurzfilme fürs Handy über Tiere, die Sex haben. Und die sind von und mit Isabella Rossellini. Mehr lesen

Platt wie leere Briefumschläge

07.02.2008. In der nachtkritik erklärt Roman Pawlowski, wie die Kaczynskis das polnische Theater politisiert haben. In der taz skizziert Adam Krzeminski, was wir über die Polen nicht wissen. Die SZ berichtet über eine Klage gegen Jan T. Gross' Buch "Angst". In Spiegel online kritisiert Theaterintendant Ulrich Khuon den grenzenlosen Kulturbegriff deutscher Feuilletons. In der NZZ überlegt der Schriftsteller Meja Mwangi, wer für die Gewalt in Kenia verantwortlich ist. Ein bisschen pervers fühlt sich Jeanne Moreau in der Zeit. Mehr lesen

In Pest blätterte der Putz

06.02.2008. Robert Menasse fragt in der Presse: Was ist jüdisch in den "Jüdischen Porträts" von Herlinde Koelbl? Focus Online greift einen Bericht der New York Times über eine muslimische Initiative gegen Mohammed-Porträts in Wikipedia auf. In der SZ legt Budapest sein schönes Haupt unter die Klinge der Zeit, zumindet laut Andrzej Stasiuk. Die NZZ fragt: Warum ist Tariq Ramadan gegen das Gastland Israel bei der Turiner Buchmesse? Die Berliner Zeitung fragt: Waren die 68er wie die 33er? Mehr lesen

Die Leser gaben an der Ostfront auf

05.02.2008. Die Presse kritisiert die inszenatorischen Riesenmaschinerie der FAZ um Jonathan Littells Roman die "Wohlgesinnten". In der Achse des Guten kritisiert Richard Wagner die Kosovo-Politik der EU. In der NZZ schildert der Amsterdamer Schriftsteller Abdelkader Benali die Ermüdung der niederländischen Muslime angesichts immer neuer Debatten über den Islam. In der FAZ kritisiert der Islamwissenschaftler Tilman Nagel die Absolutheitsansprüche des "Scharia-Islams". Mehr lesen

One-Trick-Pony

04.02.2008. Inszenierung der Woche: ganz klar Ibsens "Wildente" in Michael Thalheimers Inszenierung, groß besprochen, wenn auch nicht einhellig. Die Blogs fragen: "Microhoo - Microwho?" und zitieren auch eine empörte Reaktion von Google selbst, das die Freiheit im Internet in Gefahr sieht, zumindest die eigene. In der NZZ erzählt Bora Cosic, wie in Jugoslawien in den Fünfzigern die Realität abhanden kam. Mehr lesen

Groß und kalt

02.02.2008. Die FAZ bringt das nächste ganz große Ding - den Vorabdruck von Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten", samt Leseraum im Internet und Verständnishilfestellung von führenden Experten. In der FR spricht Philip Roth über seine Arbeit als Schuster. In der NZZ ruft der Althistoriker Christian Meier den Homer-Thesen Raoul Schrotts entgegen: Wir sind Kinder des Okzidents. Die SZ sieht Italien in Klientelismus versinken. In der taz fordert Geert Mak Personenschutz für Ayaan Hirsi Ali. Mehr lesen

Ja, wir haben gepennt

01.02.2008. Im Guardian warnt Timothy Garton Ash vor dem außer Kontrolle geratenden britischen Schnüfflerstaat. Die taz berichtet, dass Juli Zeh Verfassungsbeschwerde gegen den von Otto Schily propagierten biometrischen Reisepass eingelegt hat. In der FR erklärt Götz Aly, dass es keinen Grund gibt, auf '68 stolz zu sein. Die NZZ besucht die Avantgarde der Verderbtheit: Neapel. Und die SZ prophezeit das Ende der USA. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Die Welt, in der das Böse einbricht

21.05.2013. Nach Berlin hatte Claude Lanzmann auch in Cannes einen großen Auftritt: allerdings mit einem neuen Film, in dem er - mit Material, das er in den Siebzigern drehte - den Wiener Rabbiner Benjamin Murmelstein porträtiert und die Frage nach der Rolle der Judenräte stellt. Außerdem zeigen die Coen-Brüder den traurigsten (und lustigsten) Loser seit langem und Alex van Warmerdam den Horror als Normalität. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Das Wiedererlernen von sinnverhaftetem Tun

21.05.2013. Nach der Lektüre von Adam Johnsons Roman "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" ist Nordkorea für die NZZ erst recht eine Farce mit sieben Siegeln. Die FAZ begibt sich mit dem russischen Regisseur Alexander Sokurow auf "japanische Reise". Was Virginia Woolf wirklich fühlte, erfährt die SZ aus ihren im Band "Augenblicke des Daseins" gesammelten autobiografischen Skizzen. Außerdem empfiehlt sie Norbert Mappes-Niedieks ausgewogene Studie über "Arme Roma, böse Zigeuner". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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