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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Perlentaucher-Autor

Götz Aly

Götz Aly, geboren 1947 in Heidelberg, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte Geschichte und Politische Wissenschaften (Dr. rer. pol.) in Berlin. Er promovierte und habilitierte am Otto- Suhr-Institut in Berlin. Aly hat wichtige Veröffentlichungen zur Sozialpolitik und zur Geschichte des Nationalsozialismus vorgelegt. Er war Redakteur bei der taz, bei der Berliner Zeitung und arbeitet heute als freier Autor. Seit 2004 ist Götz Aly Gastprofessor für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt am Main. 2002 wurde Götz Aly mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet, 2003 mit dem Marion-Samuel-Preis. Hier eine Leseprobe aus seinem Buch "Hitlers Volksstaat".
Bücher von Götz Aly

6 Artikel

Fretwurst, der Deutsche

Essay 17.09.2010 Wer aus den Gewaltexzessen des 20. Jahrhunderts lernen will, sollte sich zu einer Darstellung der Widersprüche  entschließen. Eine Parzellierung der Erinnerung nach lauter Opferidentitäten, vermeidet die Frage nach geschichtlichen Kontexten. Ein Vortrag beim Symposion "Flucht, Vertreibung, 'Ethnische Säuberung'" mehr lesen

Neid und Gier in Darmstadt

Essay 11.03.2010 Seit 2004 veranstaltet der Pfarrer der Stadtkirche Darmstadt einen Predigtzyklus zu den zehn Geboten. Er lädt zu diesen Predigten prominente Autoren ein. Götz Aly deutet das Neunte Gebot am Beispiel der Judenverfolgung in Darmstadt: Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. mehr lesen

Gegen den Muff von 40 Jahren

Essay 23.03.2009 Humorfrei und stahlgrau reagierten die 68er auf die Erkenntnis, dass sie die Kinder ihrer Eltern waren. Den Nichtwiderstand gegen die Tyrannei, den sie den 33ern vorwarfen, wollten sie durch den Widerstand gegen die Nichttyrannei kompensieren. Eine Antwort auf die Kritiker von "Unser Kampf". mehr lesen

Das Elend der Berliner Gedenkstätten

Essay 16.03.2005 Götz Alys Kritik an den Berliner Gedenkstätten, die zuerst in der SZ erschien, hat eine heftige Kontroverse um die Konzeption dieser "authentischen Orte" ausgelöst. Aly hat uns seinen Artikel ungekürzt zur Verfügung gestellt. mehr lesen

Ich bin das Volk

Essay 03.09.2004 Der Nationalsozialismus war ein revolutionärer Triumph über den Reformstau der ersten deutschen Republik und erkaufte sich den sozialen Frieden mit der Gründung des deutschen Sozialstaats. Krieg und Judenmord dienten der Steigerung des allgemeinen deutschen Wohlstands. mehr lesen

Hitlers Volksstaat

Essay 22.05.2002 "Hitlers Volksstaat" - Götz Aly hat uns den ungekürzten Text seiner Rede zur Verleihung des Heinrich-Mann-Preises zur Verfügung gestellt. mehr lesen

Archiv: Perlentaucher-Autoren

Archiv: Essay

Peter Mathews: Der wohlverstandene Islam

14.11.2014. Zwei Anmerkungen zu Katajun Amirpurs Kampf gegen den "Islamischen Staat" mit theologischen Mitteln - und zum offenen Brief konservativer Islamgelehrter an den selbsternannten Kalifen von Bagdad. Mehr lesen

Archiv: Virtualienmarkt

Rüdiger Wischenbart: Die Buchkultur und der leere Stuhl

21.08.2014. Der Streit um Amazon in den USA und Deutschland ist Symptom einer säkularen Veränderung der Buchbranche. Der Appell an den Staat gegen die Internetgiganten wird nicht weiterhelfen: Die Impulse müssen aus der Gesellschaft kommen. Manifest für eine soziale Marktwirtschaft im Buch-Business. Mehr lesen

Archiv: Post aus ...

Flirt mit dem chinesischen Modell

06.02.2014. In der Türkei hat das Parlament gestern Nacht ein Gesetz verabschiedet, das das Abschalten unliebsamer Webseiten erleichtert. Befürworter loben es als Schutz der Bevölkerung, Gegner sprechen von Zensur. Präsident Erdogan findet: Twitter ist der größte Unruhestifter in heutigen Gesellschaften. Mehr lesen