Perlentaucher - Das Kulturmagazin

Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Share on Google+ | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 23.05.2013, 14.10 Uhr

  • Home
  • Im Ententeich
  • Presseschauen
  • Bücher
  • Kino / TV
  • Magazin
  • Service
  • Archiv
Presseschauen>Heute in den Feuilletons

  • Erweiterte Büchersuche
  • Stöbern nach Themen
  • Erweiterte Artikelsuche

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Über uns

  • Wer wir sind
  • Was wir tun
  • Sitemap
  • Impressum / Kontakt
  • Was man über uns sagt

Service für Leser

  • Mein Perlentaucher
  • Newsletter abonnieren
  • RSS-Feed abonnieren

Service für Kunden

  • Werbung / Mediadaten
  • Wer liest Perlentaucher
  • Beratung
  • Redaktionsarbeit

Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
  • Georg Klein
  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

zum Archiv der Perlentaucher-Autoren

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

Robert Louis Stevenson: Die Ebbe

Buch: Lidbeck, Petter: Vinnie macht Ferien

Petter Lidbeck: Vinnie macht Ferien

Anzeige

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Oktober 2008


Diskretes Espressivo-Maß

31.10.2008. In der Jungle World prangert die Turkologin Corry Guttstadt das feige Verhalten der Türkei im Holocaust an. In der Welt diagnostiziert David Owen: Blair litt am Hybris-Syndrom. In der FAZ erklärt John McWhorter, warum er Hip-Hop für politisch überschätzt hält. In der SZ erklärt Joachim Kaiser, warum er Alfred Brendel keineswegs für überschätzt hält. Im Tagesspiegel antwortet Michael Wolffsohn auf Gregor Gysi. Mehr lesen

Dieses lila Herz

30.10.2008. Im Tagesspiegel behauptet Gregor Gysi: Die DDR war antizionistisch, aber nicht antisemitisch. Die Bonner CDU dagegen war vielleicht für Israel - aber antisemitisch. Die NZZ verreißt Sherry Jones' frühislamische Schmonzette über Aisha. Die FR stöhnt: lieber sinkende Börsenkurse als Jeff Koons. Die taz ist einigermaßen entsetzt über die "Sch'tis": unraffiniertes Regionalküchenprodukt. In der SZ wird die Finanzkrise dekonstruiert oder so. Mehr lesen

Kauf dir aber kein neues Auto

29.10.2008. Die Feuilletons wenden auch heute ihren ganzen Sachverstand den Finanzmärkten zu. Die FR liest George Soros' jüngstes Buch über den Crash und lernt, dass Märkte politisch sind. Alle besprechen Erwin Wagenhofers Dokumentarfilm "Let's Make Money". Gawker meldet, dass die ersten Zeitungen in den USA ihr Erscheinen auf Papier einstellen. In der Berliner Zeitung widerspricht der Historiker Bert Hoppe der These, die Massenvergewaltigungen nach 1945 seien von der sowjetischen Führung geduldet worden. Mehr lesen

Tot vor Vibratoemotionen

28.10.2008. Der chinesische Dienst der Deutschen Welle online ist wesentlich regimefreundlicher als die deutschen Inhalte über China, berichtet Deutschlandradio: "Es entsteht der Eindruck, es handelt sich um zwei verschiedene Medien, die sich womöglich bekämpfen." FR und taz haben einer Konferenz über die berühmte Kafka-Konferenz in Liblice zugehört. Die FAZ sagt Nein! zur Wirtschaftskrise. Im Tagesspiegel klagen drei Bundeskulturminister a.D. über die Auswüchse des Föderalismus. Mehr lesen

Gymnasiastenkamasutra

27.10.2008. In der NZZ beklagt der südafrikanische Autor Ivan Vladislavic den literarischen Braindrain in Afrika. In der FR will der Soziologe Sighard Neckel die Werte der Bänker ernstnehmen. Die Welt hat schon Connie Walthers RAF-Film "Schattenwelt" gesehen, in dem ein Opfer zurückschießt. Die taz bringt eine dylanologische Sensation. Die FAZ begleitet die  russischen Oligarchen durch die Finanzkrise. Mehr lesen

So etwas von Maulhalten

25.10.2008. Das Dokument, auf dem die Anschuldigungen gegen Milan Kundera beruhen, ist echt, berichtet l'Express. In Le Monde protestieren die Historiker Pierre Nora und Krzysztof Pomian gegen eine Vorverurteilung Kunderas. In der Berliner Zeitung beschreibt Hubertus Knabe die Massenvergewaltigungen durch sowjetische Soldaten nach dem Krieg als systematisch verübte Verbrechen. In der SZ erklärt Werner Herzog, warum das Feuilleton so elend ist. In der FAZ staunt Daniel Kehlmann über einen ungeliebt Gelesenen. Mehr lesen

Eine Art einvernehmliche Trennung

24.10.2008. Elke Heidenreich hatte sich Marcel Reich-Ranicki an die Brust geworfen, aber der fängt sie mit einigem Aplomb nicht auf - und bietet dem ZDF statt dessen seine Mithilfe bei der Suche nach einer NachfolgerIn an. Denn, ja, sie ist gefeuert. Die Zeitungen sind sehr aufgeregt. Auch die Verleger machen sich Sorgen. Bernard-Henri Levy verteidigt in Le Point Milan Kundera. Mehr lesen

Dieser Jünger hat das Werk gestört

23.10.2008. Die SZ ist sich nicht klar über den Fall Kundera: Er ist es vielleicht nicht gewesen, und wenn doch, hätte er vielleicht seine Pflicht getan. Im Freitag nimmt György Dalos Kundera in Schutz, ob er's war oder ob er's nicht war. Milan Kundera verlangt unterdes eine Entschuldigung von Respekt. Die NZZ erhofft sich Hilfe in der Finanzkrise von der asiatischen Denkungsart. Die FR will keine verordnete Vergangenheit. Elfriede Jelinek bringt eine Glossolalie zum Tod Jörg Haiders. Mehr lesen

Comedypreisbeschleuniger Coloneum

22.10.2008. Die NZZ berichtet über Proteste von Historikern gegen einen EU-Beschluss zur Erinnerungspolitik. Um EU-Politik geht's auch in der taz: Um in europäische Online-Bibliotheken aufgenommen zu werden, muss man lange genug tot sein. In der Welt sieht Niall Ferguson zwar das Ende Chimerikas, aber nicht des amerikanischen Jahrhunderts gekommen. Vaclav Havel kommentiert in Respekt die Kundera-Affäre. Mehr lesen

Jedes Jodel-Format

21.10.2008. FR, SZ und FAZ befassen sich weiterhin mit der Finanzkrise. Die taz und die Welt setzen sich mit Jörg Haiders Homosexualität auseinander, die ein Gutes hatte: Wenigstens gegen Schwule hat er nie etwas gesagt. Die Berliner Zeitung berichtet über eine Kritik chinesischer Dissidenten an der Haltung deutscher China-Experten zum Land. Mehr lesen

Nur leider schrecklich inkompetent

20.10.2008. Die NZZ untersucht die Vorwürfe gegen Milan Kundera und sein schwieriges Verhältnis zur alten Heimat. Und Sonja Margolina erzählt, wie der KGB sie im Jahr 1984 als IM anwerben wollte. Die Welt findet Oliver Stones Biopic über George W. Bush überraschend sanft. Der FAZ wurde bei Anselm Kiefers Friedenspreisrede ein wenig unheimlich. Mehr lesen

Erhabener Fingerzeig

18.10.2008. In der Welt verteidigt Rolf Schneider Milan Kundera: Nicht alle Geheimdienstakten seien zuverlässig. Was, wenn die Vorwürfe gegen Kundera stimmen?, fragt Wolfram Schütte im Titel-Magazin. Im Salon Magazin schreibt Ivan Klima über Kundera. Die FR besucht die neue Moschee in Duisburg. In der NZZ beschreibt Alena Wagnerova - ohne Bezug auf Kundera - Aufstieg und Fall der tschechischen Kulturelite. In der taz setzt Schorsch Kamerun alle Einflüsse auf null. Die SZ erinnert an die Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Sowjetsoldaten. Mehr lesen

Gebot der Nullintelligenz

17.10.2008. Die NZZ berichtet von einer Fatwa saudi-arabischer Kleriker gegen die populäre Seifenoper "Noor", in der sich Muslime bei Wein und vor der Ehe lieben. Außerdem erklärt Steinunn Sigurdardottir, wie Gordon Brown Islands Finanzwelt den Todesstoß versetzte. Die Welt greift das Drama um Milan Kundera auf und berichtet von einem Entlastungszeugen. Die taz schildert, wie die Finanzkrise das türkische Kulturleben trifft. Und die FR bestaunt die hohe Kunst, Rauchverbote zu umgehen. Mehr lesen

Absatz, Absurdität, Kinnhaken, Absatz

16.10.2008. Alle sind hoch zufrieden mit dem neuen Booker-Preisträger Aravind Adiga. In der taz versichert die Kunsthistorikerin Sarah Thornton: Kunsttrophäen sind gute Investitionsobjekte. Die SZ wünscht sich mehr Autoritäten. Die Zeit porträtiert den sizilianischen Mafiajäger Giuseppe Linares. Die FAZ prophezeit: künftig gibt's Sozialprogramme statt Kultur. Mehr lesen

Das Fremde in mir

15.10.2008. Das tschechische Magazin Respekt wirft Milan Kundera Verrat vor. Die Welt feiert die angeblich schneidende Verachtung Uwe Tellkamps fürs Proleten- und Kleinbürgertum. Die taz stellt den neuen Eigentümer des Aufbau-Verlags vor. Die NZZ spielt Liquiditätspoker. In der SZ extemporiert Ulrich Beck schon mal über den tieferen historischen Sinn der Finanzkrise. Die FAZ fürchtet vorauseilende Kooperationsbereitschaft der Buchverlage mit dem Netz. Mehr lesen

Die Nerds haben gesiegt

14.10.2008. taz und FR kommentieren die Buchpreisentscheidung für Uwe Tellkamp recht wohlwollend. Richard Wagner ist in der Achse des Guten zumindest froh, dass nicht die Diskursdiktatur gewonnen hat. Die Welt weiß: Das Kindle wird kommen. Und das Buch wird sich auflösen wie eine Träne im Ozean, meint der Perlentaucher. Die FR fürchtet, dass das Versagen des Marktliberalismus die Korruption in Afrika fördert. Und die Finanzkrise wirkt sich jetzt auch auf das Verlagswesen aus - Stroemfeld wurde der Kredit gekündigt.
Mehr lesen

Die graue Maus der Antike

13.10.2008. Alle sind sehr aufgeregt: Marcel Reich-Ranicki hat bei der Verleihung des Fernsehpreises einen Eklat ausgelöst. Wir bringen das Video. Elke Heidenreich stellt in der FAZ ihren Job zur Disposition: "Von mir aus schmeißt mich jetzt raus." Die FR plädiert für das afrikanische Kino. Die NZZ befasst sich mit Sklaverei im Islam. In der Welt plädiert Burkhard Spinnen für die Verhaftung der Banken. In der Financial Times erklärt der deutsch-isländische Schriftsteller Kristof Magnusson, wie es in Island zur Krise kam. Mehr lesen

Ich bin nicht Kemal. Monsieur Flaubert, c'est moi

11.10.2008. In der Welt streiten Gottfried Honnefelder und Helge Malchow über Sinn und Unsinn von Gastländern der Buchmesse. Die Türkei entdeckt ihr multikulturelles Erbe, schreibt die NZZ. In Eren Güvercins Blog bekennt Feridun Zaimoglu: Ich gehöre der Gegenaufklärung an. Im Tagesspiegel findet die Pianistin Mitsuko Uchida das Gute und Reine nicht bei Mozart. In der FR beschreibt Noam Chomsky den Neoliberalismus als effektive Waffe gegen Demokratie. Die FAZ starrt entgeistert auf einen somnambul stierenden, bemalten Strizzi. Die SZ lauscht Kent Naganos naturgetreuer Imitation einer Schlittenhundenmeute. Mehr lesen

Ein Musterschwede

10.10.2008. "Schal", "edle Langeweile", "taghelle Mystik", "Chefgerontologen", "Experte für Ureinwohner", "fleißiger Schreiber", "Don't know who you're talking about", "intelligenzfeindlich, antiurban", "Das ist doch schön". Die Reaktionen auf den Nobelpreis für JMG Le Clezio fallen bestenfalls lauwarm aus. Die taz würdigt die leuchtenden Skijacken im Werk Peter Doigs. In der Welt warnt Oliver Stone: Die Ära Bush ist noch längst nicht vorbei! In der FAZ verteidigt Ralf Dahrendorf die Amerikaner. Mehr lesen

Und die Deutschen wenden sich gähnend ab

09.10.2008. Die NZZ stellt bei der chinesischen Diskussion über den Milchskandal eine neue Offenheit fest. In der Zeit fordert Slavoj Zizek angesichts der Finanzkrise unser aller kalte Entschlossenheit. Die Berliner Zeitung notiert, dass Bernd Eichingers RAF-Film an den Kinokassen zu floppen scheint: Der Entmythologisierungs-Mythos verpufft. Mehr lesen

Aber was ist mit felicitas?

08.10.2008. Auf welt.de erzählt Corinna Ponto, wie sie die Ermordung ihres Vaters in der "Beckmann"-Talkshow erlebte. Und Stephan Krawczyk schreibt über das Nachleben der DDR. Für die NZZ ist Volker Perthes nach Tschetschenien gereist. In der FAZ reagiert Gerhard Schulze auf Hans-Ulrich Wehlers Gesellschaftsgeschichte: Gleiche Chancen für alle bedeuten noch nicht Glück. Mehr lesen

Monster links, Monster rechts

07.10.2008. In der Welt erzählt Hans Christoph Buch, warum Daniel Ortega seinen Revolutionsdichter Ernesto Cardenal verfolgen lässt. In der NZZ erzählt Ulf Erdmann Ziegler von einem Video-Vampir. Die FR würdigt den türkischen Dichter Nazim Hikmet. Zuckerfest ist nicht religionsfeindlich, erklärt die taz AKP-Chef Erdogan. Die SZ prostet Violetta auf Gleis 9 zu. Mehr lesen

Ich verliere nur begrenzt

06.10.2008. Die NZZ will es nicht recht glauben: Michel Houellebecq und Bernard-Henri Levy sollen Verfemte sein? In der Welt erzählt ein anonymer Banker über die persönlichen Vorzüge seines Jobs. In der FR antwortet Necla Kelek auf Seyla Benhabib: Die Frage ist nicht, wo Frauen in der Türkei mit Kopftuch, sondern wo sie ohne hindürfen. Die SZ zeichnet italienische Debatten über Faschismus und Widerstand nach. Mehr lesen

Troubadour des großen Entgleitens

04.10.2008. Für die Welt unternimmt Necla Kelek einen Streizug durch den türkischen Bücherbasar und entdeckt religiöse Erbauungsschriften neben dem Sprengstoff der Aufklärung. Die FR fragt anlässlich der großen Berliner Retro: Ist Beuys nicht vielleicht doch ein "ewiger Hitlerjunge"? Die taz bringt ein Porträt der britischen Dramatikers Simon Stephens. Die FAZ steht vor dem Trümmerhaufen ihrer von George W. Bush ruinierten Ideale. Mehr lesen

Kult des Ichs

02.10.2008. In der FR beschreibt Seyla Benhabib den Weg der Türkei in eine post-nationalistische demokratische Gesellschaft. Die NZZ staunt über den Dünkel von Horace Engdahl. Rechtskonservativ findet Peter Weibel in der Welt den Kult um Künstler. Felix Schwenzel staunt in Wirres.net über die völlige Ahnungslosigkeit bei einer Podiumsdiskussion über Google. Die SZ denkt über Roman-Adaptionen auf deutschen Bühnen nach. Mehr lesen

Fescher Typ

01.10.2008. In der taz sucht die Historikerin Brigitte Hamann nach Erklärungen für den Rechtsruck in Österreich: War es das Absenken des Wahlalters auf 16 Jahre? PD Smith erzählt in 3quarksdaily von einem "Faust" mit Niels Bohr, Wolfgang Pauli und Paul Ehrenfest in den Hauptrollen. Die SZ bewundert einen philosophischen diable de l'amour bei Arte. Ebenfalls in der SZ verkündet der britische Philosoph John Gray: Die Ära der amerikanischen Führung ist vorbei. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

2013123456789101112201212345678910111220111234567891011122010123456789101112200912345678910111220081234567891011122007123456789101112200612345678910111220051234567891011122004123456789101112200312345678910111220021234567891011122001123456789101112

Anzeige

Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Der Untergang des Abendlands sieht anders aus

23.05.2013. Ganz köstlich amüsiert (wenn auch natürlich unter ihrem Niveau) hat sich die Zeit mit Dan Browns "Inferno". Hans-Peter Riegels große Beuys-Biografie lehnt sie hingegen als tendenziös ab. Die NZZ ist angetan von "Wortgesang", einem Band des syrischen Dichters Adonis mit Essays zur arabischen Poetik. Die FAZ betrachtet die gesammelten Werke des amerikanischen Fotografen Gordon Parks und besucht mit Lothar Graf zu Dohna "Die Dohnas und ihre Häuser". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

Meistbesuchte Bücher

Cover: Hemingway, Ernest: Paris - ein Fest fürs LebenErnest Hemingway: Paris - ein Fest fürs Leben
Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Hemingways letztes Buch führt zu seinen Anfängen … mehr lesen
Cover: Streeck, Wolfgang: Gekaufte ZeitWolfgang Streeck: Gekaufte Zeit
Die Krise hält uns in Atem und erzeugt zugleich ein diffuses Gefühl der Ratlosigkeit. Wolfgang … mehr lesen
Cover: Kehlmann, Daniel: Die Vermessung der WeltDaniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung … mehr lesen
Cover: Kühn, Adriaan: Kampf um die Vergangenheit als Kampf um die GegenwartAdriaan Kühn: Kampf um die Vergangenheit als Kampf um die Gegenwart
In Spanien herrscht seit der Jahrtausendwende ein Erinnerungsboom, der politisiert und polarisiert. … mehr lesen

Home | Presseschauen | Bücher | Kolumnen | Magazin | Debatte | Film & Fernsehen | Post aus |
Mediadaten | Service | Service für Leser | Service für Kunden | Autoren | Aktuell | über uns | Newsletter | Suche | Impressum | Datenschutz |

Perlentaucher.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten