Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2013, 14.33 Uhr

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Februar 2003


Heute in den Feuilletons

28.02.2003. In der FR schildert der Exil-Iraker Faleh A. Jabar die irakischen Hoffnungen auf Befreiung von Saddam Hussein. In der FAZ glaubt Herfried Münkler nicht, dass sich die USA noch zurückziehen können - es wäre ein Triumph für Saddam. In der NZZ wirft Bogdan Musial einen Blick auf die polnische Kollaboration mit den Nazis. In der SZ freut sich Daniel Libeskind über den Hiroshima Friedenspreis. Und alle Zeitungen begrüßen die Entscheidung für Libeskind in New York. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.02.2003. Die Zeit sieht den Pop auf dem Weg zum Friedenskitsch. Die NZZ findet aber: "Pop-Balladen spenden Trost in schwierigen Zeiten." In der FAZ bekennt sich György Konrad zum Krieg. In der SZ fragt Navid Kermani, wie Iraks Zukunft ohne Krieg aussähe - hoffentlich nicht wie Wien nach dem Opernball. Die taz pflanzt den karnevalistischen Samen in Las Vegas. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.02.2003. In der taz verteidigt Bundeskulturministerin Christina Weiß den Luxus in Krisenzeiten. Die FAZ würdigt Frankreichs neue Rolle in der Weltpolitik. Die SZ freut sich auf Martin Kippenberger bei der Biennale in Venedig. Und  in der FR findet der Rechtstheoretiker Klaus Günther Folter, die ins Innerste des Menschen eingreift, nicht zu rechtfertigen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.02.2003. In der SZ warnt Gregor Schöllgen vor den Finten Chiracs. In der taz fordert Ute Frevert eine selbstbewusste europäische Politik, während Joseph von Westphalen den "weinerlichen Pazifimus" geißelt. In der FR will Richard Rorty nicht glauben, dass es den USA um die Demokratisierung des Irak zu tun sei. Die NZZ stellt das "Network of Concerned Historians" vor. In der FAZ sieht Werner Spies in der Verhüllung "Guernicas" das Zeichen seiner Kraft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.02.2003. Ereignis des Wochenendes waren ganz klar die "Groundings" des fast abgesägten Zürcher Intendanten Christoph Marthaler - das erste Theaterstück über die Aktieneuphorie und ihr dunkles Ende. Die FAZ macht sich aber auch Sorgen über die Schweizer: Können die noch deutsch? Die SZ verspürt Aufbruchsstimmung in Kenia. In der taz porträtiert Gabriele Goettle einen Bombenentschärfer. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.02.2003. In der NZZ kritisiert Francois Zabbal die arabischen Intellektuellen. In der FAZ erinnert sich Ivan Nagel an seine erste Begegnung mit Theodor W. Adorno. In der FR meditiert Gianni Vattimo über Nächstenliebe in der Weltpolitik. Die SZ präsentiert eine kleine Schau der transatlantischen Beleidigungen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.02.2003. In der FAZ attackiert Amos Oz die europäische Linke als dogmatisch und sentimental. Die FR untersucht das Rechtsverständnis von Silvio Berlusconi. Die SZ gibt der Demokratie im Nahen Osten nicht die geringste Chance. Die taz bringt eine Hommage auf die Souldiva Nina Simone. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.02.2003. Die FAZ verabschiedet sich aus dem Internet. Die Zeit verabschiedet sich von Ingo Metzmacher. Die FR erinnert an die holländische Sintflut vor 50 Jahren. In der taz freut sich Wolfgang Kraushaar, dass bei der Friedensdemo keine Weltuntergangsstimmung aufkam. Die NZZ bescheinigt dem Leichenplastinator Gunther von Hagens moralische Amusikalität. Die SZ erzählt, dass in Spanien bereits eine Anklage gegen George W. Bushs Klonkrieger vorbereitet wird. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.02.2003. In der FAZ hofft Stanislaw Lem, dass es außer dem Menschen noch ein paar andere ekelhafte Kreaturen im Universum gibt. Die NZZ erinnert an bessere Zeiten in Bagdad. Die FR findet ein weltpolitisches Strandgut in Bremerhaven. Die taz erklärt den Unterschied zwischen Lenin und Limonow. In der SZ schreibt Ivan Nagel ein Falschwörterbuch des Krieges. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.02.2003. Die Feuilletons würdigen heute den verstorbenen Schriftsteller Alexandar Tisma. In der SZ bekennt Umberto Eco, sein Recht auf Widerspruch 1945 von den Amerikanern gelernt zu haben. In der FR unterstellt der Friedensforscher Hans-Eckehard Bahr den Amerikanern schwarze Pädagogik. In der FAZ schildert der Schriftsteller Sherko Fatah die neue Zuversicht der Kurden im Irak. Die taz betrachtet Algerien durch Pierre Bourdieus Soziologenaugen. Die NZZ besucht Teichmolche und Huchen in Sankt Pölten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.02.2003. Die FAZ ist sich uneins über die pophistorische Dimension der großen Demo: Wiederholte diese die Formen der achtziger Jahre oder gerade nicht? Die SZ macht sich Sorgen, dass der Zerfall der transatlantischen Gemeinschaft in den Friedensjubel eingeschlossen ist. Die FR hat auf der Demo das ganze Volk gesehen. Und alle resümieren die Berlinale. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.02.2003. In der FR wägt Heinrich August Winkler Chancen und Risiko des deutschen Streits mit Amerika ab. In der FAZ fordert der ehemalige amerikanische Botschafter John C. Kornblum eine "Bereitschaft zum Risiko und zum Opfer" von den Deutschen. Die taz steht im Zeichen von Code Orange. Die NZZ bringt einen informativen Artikel über die Geschichte des Iraks. In der SZ erklärt Leonardo di Caprio, wie man geheimnisvoll erscheint. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.02.2003. In der SZ erklärt Jacques Derrida, was ein Etat voyou ist. In der FAZ wirft Hans-Ulrich Klose dem Bundeskanzler "folgenlose Rhetorik" vor. Die NZZ fragt: Was sollen die Vergleiche? Die FR sieht in Peter Handke einen Kriegsgegner sui generis. Die taz liebt Massive Attack, zumindest im rein musikalischen Sinne. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.02.2003. In der Zeit erzählt Martin Scorsese, wie man eine archaische Stammesschlacht inszeniert. In der FAZ wendet sich der Rechtsphilosoph Eric Hilgendorf gegen das Verbot des therapeutischen Klonens. Die SZ polemisiert gegen die SZ: Schröder ist doch kein Wilhelm Zwo.Die taz polemisiert gegen die SZ und die FAZ: Die Kritiker des Kanzlers sind selber Wilhelm. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.02.2003. Sowohl die SZ als auch die FAZ finden Edmund Stoibers Parallele zwischen Schröder und Wilhelm II. leider recht zutreffend. In der NZZ zieht der israelische Historiker Shlomo Avineri zugleich eine Parallele zwischen Saddam und Hitler. In der taz erklärt der algerische Autor Boualem Sansal, warum die islamische Welt keinen Begriff von Opposition hat. Die FR bedauert den Niedergang des Trip Hop zur Fahrstuhlmusik. FAZ, SZ und NZZ kommentieren zudem die nie da gewesene Konzentration im Verlagswesen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.02.2003. In  der FAZ vergleicht der Historiker Jeffrey Herf unseren Kanzler mit dem Appeasement-Politiker Neville Chamberlain. Die SZ wundert sich über die erlahmte Streitsucht der deutschen Intellektuellen. Die FR weiht uns in das Geschäft des "Krisenherd-Tourismus" ein. Die NZZ erinnert an die unrühmliche Rolle des Wiener Dorotheums beim Verkauf geraubter Kunst. Die taz hat sich ein "groteskes Nichtgespräch" zwischen Adorno und Canetti noch mal angehört. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.02.2003. Die FAZ verlinkt auf die Irakstudie eines Studenten, die vom britischen Geheimdienst abgeschrieben wurde. Die SZ wettert: Wo es eine Politikverdrossenheit gibt, muss es doch auch eine Politik geben. Die taz liefert bereits jetzt eine medienwissenschaftliche Aufbereitung des kommenden Krieges. Die NZZ inspiziert die ägyptische Boheme. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.02.2003. Die NZZ diskutiert die rechtlichen Grundlagen einer Intervention im Irak - und plädiert dagegen. Die FAZ besucht die arabische Buchmesse in Kairo und findet die Tendenzen zur Islamisierung und zur Moderne in einem elektronischen Koran vermählt. Die FR erinnert an europäische Selbstmordattentäter des 19. Jahrhunderts. Die SZ warnt vor Bushs Millenarismus. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.02.2003. Die FR annonciert ein "prophylaktisches Sterben". Die SZ empfiehlt Colin Powell, lieber gegen Hühnerdiebe zu ermitteln. Die FAZ interessiert sich in der Kriegsfrage vor allem für die "heuristische Figur des Spiegelns". In der NZZ betrauert George Saunders bereits jetzt die todgeweihten irakischen Kinder, während Cynthia Ozick die europäischen Kriegsgegner attackiert. Die NZZ macht auch deutlich, dass eine der ernstesten Kriegsfolgen bereits eingetreten ist: das "große Medien-Blabla". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.02.2003. In der Zeit äußern sich amerikanische Intellektuelle für oder gegen den Krieg, aber immer ziemlich kritisch gegen Deutschland und Frankreich. Die FAZ plädiert für die exception culturelle. Die NZZ berichtet Neues aus der Clubkultur. Die taz hat in der Kellog's Smacks-Packung einen Schatz entdeckt: klassische Videospiele. Die FR unterhält sich mit Berlinale-Chef Dieter Kosslick. Die SZ kritisiert das Volk. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.02.2003. Die FAZ bringt Arundhati Roys Rede gegen das "Imperium" aus Porto Alegre und einen Text von Ian McEwan, der den Krieg befürwortet. In der NZZ rettet Bogdan Musial Polen vor Jedwabne. Die FR sucht den Krieg im Theater, findet ihn aber nicht. Die taz meditiert über Malewitsch. Für die SZ blüht die Renaissance am Öresund. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.02.2003. In der FR plädiert Franzobel für die Heiligsprechung Hermann Maiers. Die NZZ analysiert das innige Verhältnis einiger arabischer Literaten zu Saddam. In der SZ will Navid Kermani das "Surenpingpong" beenden. Die taz begeistert sich für das erste private Wohnbauprojekt in China. Die FAZ hatte mal wieder recht. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.02.2003. In der SZ annonciert Andre Schiffrin den Untergang von Random House. Die FAZ erzählt, wie Rene Jacobs einen Superstar sucht. Die FR fragt, wie europäisch die europäische Literatur ist. Die taz sendet melancholische Betrachtungen aus Nordkorea. In der NZZ klagt Jürgen Flimm über den Einfluss von Verdi auf die deutschen Opern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.02.2003. Die NZZ schildert das Dilemma der amerikanischen Kriegsgegner. Man gewöhnt sich an alles, auch an den Krieg, behauptet Stewart O'Nan in der SZ. In der FR fordert Michael Walzer, die wichtigsten Handelspartner des Irak - Frankreich und Russland - sollten Saddam Hussein zur Räson bringen. In der taz informiert Berlinale-Chef Dieter Kosslick über den Umgang mit ehemaligen Geliebten. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Die Welt, in der das Böse einbricht

21.05.2013. Nach Berlin hatte Claude Lanzmann auch in Cannes einen großen Auftritt: allerdings mit einem neuen Film, in dem er - mit Material, das er in den Siebzigern drehte - den Wiener Rabbiner Benjamin Murmelstein porträtiert und die Frage nach der Rolle der Judenräte stellt. Außerdem zeigen die Coen-Brüder den traurigsten (und lustigsten) Loser seit langem und Alex van Warmerdam den Horror als Normalität. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Das Wiedererlernen von sinnverhaftetem Tun

21.05.2013. Nach der Lektüre von Adam Johnsons Roman "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" ist Nordkorea für die NZZ erst recht eine Farce mit sieben Siegeln. Die FAZ begibt sich mit dem russischen Regisseur Alexander Sokurow auf "japanische Reise". Was Virginia Woolf wirklich fühlte, erfährt die SZ aus ihren im Band "Augenblicke des Daseins" gesammelten autobiografischen Skizzen. Außerdem empfiehlt sie Norbert Mappes-Niedieks ausgewogene Studie über "Arme Roma, böse Zigeuner". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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