Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.05.2013, 14.09 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
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  • Daniele Dell'Agli
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  • Jürgen Habermas
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Von Lesern empfohlene Bücher

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Yoram Kaniuk: 1948

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Dezember 2002


Heute in den Feuilletons

31.12.2002. Lesenswert heute vor allem die FAZ, die es geschafft hat, ein Interview mit dem ehemaligen Schlagersänger Claude Vorilhon zu führen, der heute als "Rael" das Klonen predigt. In der taz erklärt der Ägypten-Korrespondent, warum sich seine Tante in die Luft sprengen will. In der NZZ meditiert der rumänische Autor Norman Manea über Totalitarismus und Literatur.

Und wir wünschen einen guten Rutsch! Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.12.2002. Die FAZ beobachtet den erfreulichen Niedergang des Islamismus im Iran. Die NZZ widmet sich dem Aufstieg und Fall Japans. Die FR will das Theater am Turm retten. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle den Informatiker Joseph Weizenbaum. Die SZ wundert sich nicht, dass die Amerikaner über den Film "Max" nicht debattieren. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.12.2002. Die FAZ macht sich Sorgen um das angebliche geklonte Kind: "Man muss das Treiben dieser Leute äußerst ernst nehmen". In der NZZ veröffentlicht Jürgen Habermas eine Hommage auf den Maler Sean Scully. In der taz erklärt der Filmproduzent Thomas Schühly, warum in Italien zuerst die Augen da sind. In der FR zeigt sich die Yale-Politologin Seyla Benhabib erstaunt, dass die Europäer die Türken nicht als die ihren betrachten. In der SZ empfiehlt Nicholson Baker das Schreiben in fremden Zungen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.12.2002. Die SZ schildert Amerikas Kampf gegen Fettleibigkeit. Die NZZ hat die letzten syrisch-orthodoxen Christen in Mardin im Südosten der Türkei besucht. Die FR empfiehlt den Hartporzellanbratapfelzubereiterindex als Indiz für das Ausmaß der Krise des deutschen Mittelstands. In der FAZ gibt der Theologe Friedrich Wilhelm Graf dem Wähler die Schuld an der Krise. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.12.2002. Die Zeit schildert den Honeymoonn zwischen Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern. Die NZZ stellt Weihnachtsgedichte von Joseph Brodsky vor. Die FAZ hätte zu Weihnachten gern ein neues Steuergesetz. Die taz empfiehlt hingegen Ochsenschwanz. Die SZ fürchtet den Krieg. Die FR bringt einen Vorabdruck aus Felicitas Hoppes neuem Roman. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.12.2002. "Wohin treibt das Feuilleton?", fragt in der FAZ ein gewisser... Jürgen Trittin. Die FAZ begleitete Günter Grass in den Jemen und bringt uns auf den Stand des dortigen Literaturschaffens. Die taz beklagt Ressentiments gegen den Islam. In der SZ bekämpft Joachim Kaiser die "AntiBildungsbürger-Attitüde". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.12.2002. Die SZ bringt Reise-Impressionen von Andzrej Stasiuk aus dem Land, in dem der letzte Krieg anfing. Die FAZ findet das deutsche Fernsehen ganz schön fett. Die FR wundert sich über die deutschen Armutsinszenierungen. Die taz schildert die herzliche Abneigung der russischen Orthodoxen gegen die Katholiken. Die NZZ erliegt a contrecoeur dem Luxus und den Moden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.12.2002. In der FAZ antwortet der CDU-Politiker Christian Wullf auf Arnulf Barings Ruf zu den Barrikaden. Die NZZ erzählt, wie der Jemen seine Islamisten resozialisiert. Die taz feiert ein Jazz-Lexikon. Die SZ und die anderen Zeitungen sehen sich die neuen Entwürfe für den Ground Zero an. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.12.2002. In der SZ wirft Ulrich Beck dem Verfassungsgericht in seinem Urteil zum Zuwanderungsgesetz einen "klinischen Wirklichkeitsverlust" vor. Die NZZ sucht die Authentizität im Pop. Die FAZ schildert das dramatische Versagen der spanischen Regierung bei der Ölflut. Die taz fragt nach den Chancen eines Kinos jenseits von Hollywood. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.12.2002. Die Zeit entlarvt Harry Potter als potenziellen FDP-Vorsitzenden. Die FAZ fordert Erbarmen mit der Bahn. Die FR analysiert die Lage Europas mit Kant. Die NZZ bebaut den Ground Zero. Die SZ legt einen Schwerpunkt auf die deutsch-türkischen Beziehungen. Die taz begrüßt die neue Nekrophilie und gibt Anregungen zur Weihnachtszeit: "Das entfleischte Rippengehäuse des Großvaters könnte als Messerhalter dienen." Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.12.2002. Die FAZ ist sauer: Statt Revolution zu machen, denken die Grünen nur ans Dosenpfand. Die SZ setzt ihre Hoffnungen in die Alten von morgen. Die FR beschreibt einen türkisch-israelischen Weg in die Moderne. Die taz bewältigt die niederländische Kolonialgeschichte. Die NZZ erinnert an Albert Drach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.12.2002. Die NZZ hat Schokolade mit Stutenmilch und Propolis gegessen, welche ihr wesentlich besser mundete als der FAZ die jüngst kursierende Phallophagie. In der taz erklärt der Rapper D-Flame, warum es ihm wichtig und andererseits aber auch unwichtig ist, schwarz zu sein. Die FR analysiert, wohin genau Roland Koch sich vergaloppierte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.12.2002. In der SZ bespricht Hans-Ulrich Wehler das Buch "Der Brand" von Jörg Friedrich. Die taz fragt, warum Pornografie in Deutschland so restriktiv gehandhabt wird. Die NZZ betrachtet Augenpaare von W. G. Sebald und Jan Peter Tripp. Die FAZ fordert die Freigabe von Leni Riefenstahls "Triumph des Willens". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.12.2002. Die NZZ bewundert Martin Scorsese, der für 115 Millionen Dollar einen nicht kommerziellen Film von "kaum erträglicher Härte" drehte. Die FR übernimmt ein Habermas-Interview aus The Nation. Die taz betrachtet mit Grausen das Kulturleben von Bratislava. Die SZ ist für und gegen den EU-Beitritt der Türkei. Die FAZ denkt über eine europäische Verfassung nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.12.2002. Die FR begleitet Günter Grass nach Jemen. In der FAZ plädiert der französische Diplomat Jean-Daniel Tordjman für eine Aufnahme der Türkei in die EU. Die SZ fragt, warum die Kosten im Gesundheitswesen explodieren. Die NZZ schreibt sehr kritisch über Jörg Friedrichs viel diskutiertes Buch "Der Brand". Die Zeit telefoniert mit Handys mit Kamera und verliert dabei den Gegenwartsbezug. Kinofilm der Woche ist "Atanarjuat", ein Film, der das Leben in der kanadischen Tundra schildert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.12.2002. In der FAZ komplimentiert Otfried Höffe die Türkei als "Übermorgenland" aus der EU. Edmund Stoiber findet sie in der SZ schlicht zu teuer. In der FR schildert Anatolij Koroljow Putins Suche nach einer neuen Sprache. Die NZZ hört Klassik auf dem Plattenteller ihres PCs. Die taz sucht mit Patricia Cornwall nach Jack the Ripper. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.12.2002. Die FAZ feiert Martin Scorseses "Gangs of New York". Michael Rutschky denkt in der FR über die wirtschaftlichen Existenzängste von Freien und Angestellten nach. Die taz diagnostiziert ein Virus-Ranking an deutschen Hochschulen. Die NZZ verteidigt Jimmy Carter. Die SZ denkt über die Integration der osteuropäischen Länder in die EU nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.12.2002. In der SZ fragt sich Tariq Ali, womit sich Jimmy Carter den Friedensnobelpreises verdient hat: Die Wiederbewaffnung der Roten Khmer? Die FR beweist anhand des neuen Eminem-Videos wie explizit ausgelassene Wörter sind. Die NZZ stellt das neue Institut für Berberstudien in Marokko vor. In der FAZ entmachten Hans Barbier und Stefan Aust die Erben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.12.2002. In der FR erklärt der tunesisch-französische Schriftsteller Abdelwahab Meddeb den Fundamentalismus zur Krankheit des Islam. In der NZZ erzählt Imre Kertesz von der Glückskatastrophe, den Nobelpreis zu erhalten. Die FAZ verteidigt ihn gegen seine konservativen Kritiker in Ungarn. Die taz überlegt, warum der Westen auf einmal den Osten so interessant findet. Und die SZ berechnet den menschlichen Mehrwert am Standort Deutschland. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.12.2002. In der SZ geißelt Bernard-Henri Levy den grünen Faschismus in Pakistan. Claus Leggewie schildert in der FR die Gemütslage in den USA. Die taz untersucht den Zusammenhang zwischen Tourismus und Krieg. Die NZZ berichtet über Fettsucht in den USA. In der FAZ schickt Reiner Merkel, Ex-Pixelparker, einen Notruf aus der Generation der Verlierer. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.12.2002. Die Zeit schlägt Alarm: Die deutsche Theaterlandschaft wird Wüste. Auch die FR sieht ein Gespenst in den Theatern umgehen: das Sparschwein. Die SZ diagnostiziert einen enormen Wahrheitshunger in Deutschland. In der taz verteidigt Winfried Bonengel seinen Film "Führer Ex". In der FAZ erklärt Zhang Yimou, warum Hongkong die besseren Martial-Arts-Filme macht. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.12.2002. In der SZ plädiert Dieter Oberndörfer für die Aufnahme der Türkei in die EU und erinnert die Kollegen Winkler und Wehler daran, dass die Deutschen auch nur unter Zwang demokratisch wurden. Die NZZ stellt iranische online-Magazine vor. Die FR war auf einer Tagung in Japan, die taz besuchte drei Kunstausstellungen in China. Und die FAZ rechnet mit Roland Koch ab. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.12.2002. In der FAZ erinnert sich Peter Wapnewski an die Bombennächte in Berlin. Die NZZ hat den estnischen Schriftsteller Jaan Kross besucht. In der FR denkt Horst Kurnitzky über den Zusammenhang zwischen Märtyrern und den nackten Brüsten der Justitia nach. Die taz bewundert die Heldin Alice Schwarzer. In der SZ würdigt Hans Mommsen den Holocaust-Forscher Raul Hilberg. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.12.2002. Hans Herbert von Arnim schlägt in der SZ vor, Politiker künftig nach ihrer Leistung zu bezahlen. Karl Schlögel schickt der NZZ eine Reportage über die neue Architektur in Nischni Nowgorod. In den Uffizien geht das Licht aus, berichtet die FR. Und Jens Reich warnt in der FAZ davor, Lähmung (BRD) mit Krampf (DDR) zu vergleichen. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Hyper, Hyper

15.05.2013. Großraumdissenkino statt Mittelstufenliteraturverfilmung bietet Baz Luhrmanns "Der große Gatsby". Ulrich Seidls Trilogieabschluss "Paradies: Hoffnung" gönnt uns das Nichteintreten des Allerschlimmsten. Und das ist auch mal schön. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme

18.05.2013. Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
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Archiv: Magazinrundschau

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

Kratzen und singen

02.01.2013. Im Espresso erzählt Roberto Saviano, warum die Einwohner von Scampia keine Haustürschlüssel mehr haben. Vanity Fair beobachtet John Belushi im Bienenkostüm. Outlook India untersucht die "Vergewaltigungskultur" in Indien. Le Monde lauscht der Musik der tibetischen dranyen dunglen. Der Economist feiert Comics im Netz. In Wired erklärt Internet-Unternehmer Tim O'Reilly sein Credo. In The New Republic stellt Anne Applebaum neue und alte Bücher über Polens Geschichte im 20. Jahrhundert vor. Mehr lesen

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