Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 19.06.2013, 14.00 Uhr

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Hans-Peter Riegel: Beuys

Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Mai 2003


Heute in den Feuilletons

31.05.2003. In der FAZ startet Jürgen Habermas eine Initiative für ein Kerneuropa ohne unbotmäßige Randstaaten. Im Rahmen derselben Initiative schreiben Adolf Muschg in der NZZ und Richard Rorty in der SZ. In der FR insistiert Roswitha Haring, das es in der DDR nicht nur Gestank und Zensur gab. In der taz erinnert sich der Beleuchtungsspezialist Gerd Hof, der nicht für Rollings Stones arbeiten will, an die Zeit seiner Stasi-Haft: "Ich stank." Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.05.2003. In der SZ erstellt Ivan Nagel anlässlich der "Agenda 2010" ein "Falschwörterbuch der Sozialreformen". In der FAZ begründet Emmanuel Todd, warum er einst gegen Europa war und heute gegen Amerika ist. Die NZZ sieht Harald Szeemann auf dem Weg vom Tiefseetaucher zum Hochseefischer. Die taz erinnert daran, dass es eigentlich schon in den Achtzigern keine Arbeit gab. Nicht in der FR setzt sich Wolfram Schütte mit der Cannes-Berichterstattung seiner jüngeren Filmkritikerkollegen auseinander. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.05.2003. In der Zeit erklärt Adam Michnik, warum er der SPD misstraut. Die SZ führt vor Augen, wie Random House das Taschenbuch wegdefinieren will. Die FR erklärt, warum sich der russische Geheimdienst über das Petersburger Jubiläum freut. Die FAZ erzählt, wie die Times vor 50 Jahren die Nachricht von der Erstbesteigung des Mount Everest in die Welt setzte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.05.2003. In der FAZ schimpft James Watson auf Deutschlands Bioethik. Die NZZ gibt Heiratstipps für Indien. Die FR befasst sich mit "illegaler Archäologie". Alle ziehen eine eher nüchterne Bilanz des Festivals von Cannes. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.05.2003. In der taz buchstabiert Gabriele Goettle: "A wie Anthrax, Mhhhm wie Milzbrand". Die FAZ meint zum Abschluss des Festivals: Mit Cannes geht's bergab. Die SZ fragt: Wo bleibt die Aura von Nachlässen im digitalen Zeitalter. Die NZZ zeigt am Fall einer deutschen Familie von Hitler-Gegnern die Unhaltbarkeit der tschechischen Benesch-Dekrete. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.05.2003. In der taz beklagt der US-Senator Robert C. Byrd die gefühllose Heuchelei seiner Regierung. Die SZ nimmt Kung-Fu-Unterricht und teilt väterliche Fußfeger an Neophyten mit Sonnenbrillen aus. FR und taz singen Michael Rutschky ein Ständchen. Die FAZ untersucht das Nachbeben von 68 in französischen Schulen. Die NZZ erinnert an Ralph Waldo Emerson und Countee Cullen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.05.2003. Die FAZ glaubt nicht, dass Random House nach dem Bescheid des Bundeskartellamts noch eine Chance hat, wie vorgesehen mit Ullstein Heyne List zu fusionieren. Die FR erinnert an Maurice Wolff, den Zaren der russischen Bücher. Die taz freut sich über den Pei-Bau in Berlin. Die NZZ widmet sich dem Streit um das österreichische Kultrbudget. Die SZ hat Mitleid mit Christoph Stölzl. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.05.2003. In der Zeit fragt sich Volker Schlöndorff, warum der deutsche Film nicht ankommt - vor allem nicht in Cannes. In der SZ erkennt Günter Gaus in Bundeskanzler Schröder den Typ des Pyrrhussiegers. Die taz  wirft einen Blick in die Zukunft der Nicht-Arbeit. Die FR findet Schröders "Agenda 2010" zwar nicht schrecklich, aber schrecklich verkauft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.05.2003. In der taz erklärt die Konfliktforscherin Mary Kaldor, was ein Spektakel-Krieg ist. In der FR fordert der irakische Dichter Fawzi Karim die USA auf, noch ein bisschen im Irak zu bleiben. SZ und taz widmen sich der Matrix-Reloaded. Die FAZ findet Lars von Trier glaubhaft als Bürgerschreck. Die NZZ weist nach, das Albert Einstein kein Autist war. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.05.2003. Die FAZ beobachtet eine nostalgische Verklärung des Franquismus in der spanischen Kultur. Die FR hört den Chor der Linken über Kuba weinen. Die NZZ berichtet aus Marokko über Repressalien gegen Filmemacher und Rockmusiker. Die SZ beklagt eine Schrumpfung der (Reise-)Welt in Zeiten des Terrors. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.05.2003. In der FAZ fordert der italienische Philosoph Angelo Bolaffi: Europa soll sich den USA als Konkurrent stellen. In der NZZ beklagt Otfried Höffe die Unfreiheit des Klons. Die FR schildert bewegt die minutenlange ergriffene Regungslosigkeit des Publikums nach Jacqueline Kornmüllers "Elektra" in Hamburg. Der Dresdens Museumsdirektor Martin Roth warnt in der SZ vor Freizeit-Feldherren, die Museen versenken. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.05.2003. "Sie irren sich, meine Herren!", ruft George Steiner in der SZ Jacques Derrida und Richard Rorty zu. In der NZZ schreibt Konstantin Asadowski über die dunkle Seite von Sankt Petersburg. In der taz setzt sich Naomi Klein genau zwischen den Economist und die Trotzkisten. Die FAZ annonciert: Mit dem Föderalismus geht's bergab, und zwar rasant. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.05.2003. In der FR meditiert John Berger über die Angst der Sieger. Die taz meditiert über die Angst der FR. In der NZZ findet Jens Reich das Klonen gar nicht so schlimm: Leichenfleddern war schlimmer. In der SZ gibt der Investmentbanker Abdullah Zeini Jefri bekannt, dass die Saudis nun begreifen, wer ihr Feind ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.05.2003. In der FAZ sagt der amerikanische Autor Ralph Peters den Deutschen seine Meinung: "Ihr widert uns an." Die Zeit weist nach: Die Huris sind höchstwahrscheinlich Weintrauben. In der FR klagt der Schriftsteller Carlos A. Aguilera die Unterdrückung der Intellektuellen in Kuba an. Die SZ fürchtet nach dem grauenvollen Eröffnungsfilm um das Festival von Cannes.  Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.05.2003. Le Monde bringt eine Polemik von Enrique Krauze gegen Gabriel Garcia Marquez. In der taz erzählt Jean Ziegler, wie ihn Che Guevara abhielt, Guerillero zu werden. Die FAZ wundert sich über den "riesigen Parasiten" Bertelsmann. Die FR findet Cannes französisch wie nie. In der NZZ erklärt der Historiker Wlodzimierz Borodziej warum die Polen im Irakkrieg die Amerikaner unterstützt haben. Die SZ porträtiert den machtlosesten Kulturpolitiker von Berlin: Thomas Flierl. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.05.2003. Die taz erklärt, was einen starken von einem schwachen Schimpansen unterscheidet. Die FR raubt uns die letzten Illusionen über den real existierenden Kapitalismus. Die FAZ entdeckt in Peter Handke den Lach- und Fremdmann. Die NZZ liest Bernard-Henri Levys neues Buch, will ihm aber nicht glauben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.05.2003. In der taz erklärt der Neokonservative Gary Schmitt, welches die nächsten Schritte seiner Weltpolitik sind. Die FAZ kritisiert den Musikverlag Schott, der in London ein wichtiges Beethoven-Manuskript versteigern lässt. Die FR setzt ihre Theaterdebatte fort: Wie mausetot ist Poptheater? Die NZZ doziert über das Staatsdenken in der islamischen Welt. In der SZ fordert Norbert Blüm eine Aufhebung des Kündigungsschutzes an deutschen Universitäten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.05.2003. Etwas spät heute die Feuilletons, dafür haben wir einen brandneuen Server! Die FAZ freut sich auf die nächsten zwei Matrix-Filme. Die NZZ hat die Protokolle der McCarthy-Verhöre gelesen. In der FR erinnert sich Michael Rutschky an seinen Helden aus Jugendtagen: Adorno. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.05.2003. Die NZZ unterhält sich mit Jeffrey Eugenides über das "5-alpha-Reduktase-Mangel-Syndrom". Die FAZ verzeichnet eine erhebliche Beschleunigung auf der Keimbahn. In der taz prophezeit Nelson George den "globalen Siegeszug der Rap-Kultur". Die SZ nimmt den Franzosen übel, dass sie nicht für Polen sterben wollten. Und die FR erklärt Armanis Geheimnis: Weiche Stoffe, feste Körper. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.05.2003. Die Zeit findet die Nation irgendwie so missvergnügt. In der FAZ erklärt Andrzej Stasiuk, wovor Polen uns bewahrt hat. Die NZZ schwärmt von Fernandels grandioser vis comica mit dem breiten Pferdelachen. In der SZ berichtet der Altorientalist Walter Sommerfeld, wie amerikanische Soldaten den irakischen Plünderern Tür und Tor öffneten. Und die taz bringt ein Interview mit dem brasilianischen Regisseur Fernando Meirelles. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.05.2003. Die FAZ hält den Achtundsechzigern vor, nichts gegen die Macht der Banken unternommen zu haben. In der NZZ fürchtet Faraj Sarkohi, den aus der laizistischen Despotie befreiten Geist des schiitischen Fundamentalismus. Die SZ führt auf eine Konzertreise durch das SARS-geplagte China. In der FR fürchtet Michael Eberth den obszönen Blick der Dana Horakova. Und die taz mag nicht an glückenden Sex glauben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.05.2003. In der FAZ sieht Hans-Ulrich Gumbrecht die moralische Autoriät der "Koalition der Opportunisten" in Trümmern. Die FR sieht für die Polen im Irak die großartige Chance, endlich einmal Täter zu werden. In der SZ beschwört Manuel Rivas den Niedergang von "El Cid" Jose Maria Aznar. Und die NZZ fragt, ob sich die Generation Egotaktiker nicht doch noch zur Generation Golfkrieg mausert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.05.2003. Die SZ prophezeit den baldigen Niedergang der amerikanischen Neokonservativen. Die taz findet SARS vollkommen zeitgemäß. Die FR vermisst eine Kultur des Musikvideos in Deutschland. Und die FAZ hat auf den Seiten des türkischen Außenministeriums Interessantes über den europäischen Verschmelzungsdrang erfahren. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.05.2003. In der FR erklärt Vojislav Kostunica, früherer Präsident Jugoslawiens, warum er nicht der Bremser aus Belgrad ist. Die SZ untersucht den Wert Amerika. Die NZZ zerpflückt Guy Debord. Die taz trauert intelligenteren 1.Mai-Demos hinterher. In der FAZ kommentiert Wolfgang Schivelbusch das Verschwinden des Besiegten im Irakkrieg. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.05.2003. In der FR hält Marcia Pally das Empire für eine klasse Idee, schließlich sei die Welt durch Tee und Kekse ein bisschen besser geworden. In der SZ findet Burkard Spinnen die Sozialdemokraten inzwischen so verbissen und verbiestert wie die Vertriebenen. In der FAZ plädiert Hussain Al-Mozany dafür, Saddam Hussein nicht zu vergessen. taz und NZZ gratulieren dem ungekämmten James Brown. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Ganz neue Schrecknisse

11.06.2013. In Antoine Fuquas "Olympus Has Fallen" tritt Gerald Butler gegen Nordkorea an; wir drücken gerne die Daumen. Peter Stricklands "Berberian Sound Studio" dienen das Exploitationkino und sein Sound-Design als Folie für einen abgründigen Horrorfilm.
Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Gesamtkunstwerk mit ausfransenden Rändern

19.06.2013. Mit ihrer Studie über die Welteis-Theorie ist Christina Wessely eine Auseinandersetzung mit der Entstehung von Wissen und der Macht der Sprache gelungen, meint die NZZ. Die SZ lässt sich von Manuele Fiors psychoanalytischem Sci-Fi-Comic "Die Übertragung" verzaubern. In den Prosagedichten von Michael Donhauser hört die FAZ konzentrierte Sprachmusik. Und die taz freut sich über ein unverkrampftes Aufklärungsbuch von Antje Helms und Jan von Holleben. Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Köstliches Tabu

18.06.2013. Bloomberg besucht das nordkoreanische Kunststudio Mansudae. Ungarn zählt zu den unreligiösesten Ländern Europas, meldet Elet es Irodalom. Eurozine schmeckt eine kräftige Dosis Guy Debord in den Reden der heutigen russischen Opposition. Pitchfork lernt von Pussy Riot den größten Unterschied zwischen den USA und Russland. Granta erliegt den Verlockungen indischer Eis-Lollies. Der New Statesman feiert die Dichterin Charlotte Mew, die London Review den Fotografen Garry Winogrand, Hazlitt den Comickünstler Gengoroh Tagame und die New York Times den Maler James Turrell. Mehr lesen

Das Konzept eines Gottes

11.06.2013. Jawohl, es ging am Taksim auch um Alkohol und zwar zurecht, meint Atlantic. In Eurozine bezweifelt Timothy Snyder, dass Antisemitismus der Grund für den Holocaust war. GQ erzählt die Geschichte von Kim Jong-ils Sushi-Meister. Elet es Irodolam ahnt, warum wütende Antikommunisten in Ungarn an der Aufarbeitung des Kommunismus nur mäßig interessiert sind. The Believer lässt den Comic-Hexenmeister Alan Moore zu Wort kommen. Mehr lesen

Die Reichen und die Diebe

04.06.2013. Manchmal sind sogar Zeitungen dafür, das Urheberrecht zu vereinfachen, lernt der Economist. Nur die Medien glauben, die Aufständischen hätten den Bürgerkrieg in Syrien schon gewonnen, meint die London Review of Books. In Osteuropa überlegt Olga Radetzkaja, warum der nationalbolschewistische Autor Zakhar Prilepin im deutschen Literaturbetrieb so wohlige Schauer auslöst. In Nepszabadsag sieht Laszlo Vegel eine Befriedung der serbischen Nationalisten aufschimmern. In Le Monde sieht Boualem Sansal schwarz für Algerien. Die Financial Times sieht gar nicht schwarz für Somalia. Die New York Review of Books möchte keine Kreuzfahrt nach Venedig machen, danke. Mehr lesen

Orgien der Untreue

28.05.2013. Im New Yorker spielt David Sedaris Gästezimmer-Gambit. In El Pais Semanal hat Javier Cercas andere Sorgen als die Monarchie. Der Rolling Stone besucht Daft Punk. Verehrung für den ältesten Sohn kann tödlich sein, stellt die NYRB mit Blick auf Mutter und Vater Tsarnaev fest. In National Geographic träumt Phyllis Batumbil vom traditionellen Aboriginesleben, aber mit Webseite. MicroMega findet in Italien keinen Arzt für eine Abtreibung. Der Economist verschlüsselt jetzt auf Photonenbasis. Wieviel sexuelle Lust darf eine Frau haben, bevor die Gesellschaft zerspringt, fragt die NYT. Mehr lesen

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

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