Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 21.05.2013, 14.31 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
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  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
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  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



September 2002


Heute in den Feuilletons

30.09.2002. In der FAZ erklärt Doug Bandow, früherer Sonderberater von Präsident Reagan, von welchen Illusionen die europäischen Regierungen Washington kurieren sollten. Die NZZ  berichtet vom erschütterten Selbstbild der Holländer. Die FR widmet sich Norman Mailer. Die taz schreibt die Geschichte der Bauern und der Wölfe. Die SZ findet amerikanisches Fernsehen "Spitze". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.09.2002. Viel Politik heute in Feuilletons: Die SZ fürchtet, dass der Krieg gegen den Terror keine Ende haben wird. Die FR erklärt, warum der Zweck auch die kriegerischen Mittel heiligt. Die taz huldigt dem deutschen Nationalheiligtum: dem Auto. Die NZZ vermisst die zivilisierte Kommunikation in Frankfurt. Und die FAZ beklagt die Berlinisierung des Hauptstadttheaters. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.09.2002. In der FR geißelt Peter Sloterdijk die "Weltvolksfront der Demokratien". Die FAZ zeichnet vor der Buchmesse ein Stimmungsbild der Branche. Aus dem selben Anlass befasst sich die NZZ mit dem Literaturland Litauen. Die SZ malt das Bild eines alternden Europas als eines "sympathisch vor sich hinrottenden Auswanderungsgebiets". Die taz plädiert für ein starkes Bundeskulturministerium. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.09.2002. Die FAZ stellt den neuen Superstar der amerikanischen Literatur vor: Jonathan Franzens Freund Jeffrey Eugenides. Die Zeit kritisiert trotz ausdrücklichen Verbotes den Westen. Die FR befasst sich mit dem Immobilienkandal in Berlin. Die SZ fragt: Wird Antje Vollmer Bundes-, Staats- und Kulturministerin? Die taz fürchtet den Verfall der Aura in einem digitalisierten Kino. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.09.2002. In der taz klagt Karen Duwe, dass die Frauen den Männern die Musik überlassen haben. Die SZ ruft Peter Sloterdijk zur Raison. Die FAZ erzählt, wozu heimliches Stöbern auf dem Dachboden führen kann: zum Fund Dutzender Briefe sämtlicher Größen der Naturwissenschaft. Die NZZ ergeht sich mit liebeskranken Indern im Monsun. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.09.2002. Die Feuilletons kommentieren die Wahlen. Die FAZ glaubt, dass die FDP von Joschka Fischer besiegt wurde. Die FR bescheinigt den abgesprungenen PDS-Wählern Kalkül. Die taz fand Hinweise auf eine psychische Befreiung Stoibers. Die SZ fragt: "Wollt Ihr den totalen Fettnapf?". Nur die NZZ blickt heute nach Amerika. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.09.2002. Die FAZ ist hocherfreut über einen Tenor, der sich nach vier lyrischen Duetten entleibt - und sowas soll abgeschafft werden! Die taz weiß nicht, ob sie über das neue Merkur-Heft lachen soll. Die FR kommentiert die Implosion der Berliner Republik. Die SZ sucht den Tod in Zwickau. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.09.2002. Die FAZ streift die Asche von Schröders Zigarre ab. Die FR feiert die Renaissance der italienischen Piazza. Die NZZ löst sich von Kritikern, die am Kunstwerk kleben. Die taz sucht vergeblich nach Toleranz im Islam. Die SZ schildert die Qual der Wahl. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.09.2002. Unterschiedliche Auffassungen über den musikalischen Charakter der Stadt Berlin vertreten die taz und die NZZ: Während die taz Seele und Sex will, "zum Wowereit!", ergeht sich Berlin für die NZZ im "Hauptstadt-Blues". In der FAZ schlägt Norman Birnbaum dem Kanzler vor, doch auch mal Außenpolitik zu betreiben. In der FR warnt John Wray vor den Schrecken eines deutschen Konservativismus. In der SZ wettert Thomas Steinfeld mal wieder gegen MRR. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.09.2002. In der FAZ appelliert Steven Pinker an die Linke, die biologischen Voraussetzungen des menschlichen Geistes anzuerkennen. Die Zeit fröstelt in der Neuen Pinakothek. Die SZ fragt nach der Legitimation eines neuen Golfkriegs. Die FR feiert das Amt des Staatsministers für Kultur. Die taz streitet sich über Catherine Breillats neuen Film "Meine Schwester". Und alle schreiben über den Prozess gegen Michel Houellebecq. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.09.2002. Die SZ startet eine Reihe über die "neuen Führer" in Europa: Den Anfang macht Jörg Haider. Die NZZ fragt, wie es Gerhard Schröder mit den Intellektuellen hält. In der taz entdeckt Diedrich Diederichsen nach der Arbeit nun das Leben. In der FR beklagt Bernd Greiner dass innige Verhältnis von Macht und Medien in den USA. Die FAZ entdeckt die Schönheit abgesaugten Fetts. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.09.2002. Die FAZ sorgt sich um Zeitungskultur und Qualitätsjournalismus. Die taz beschwört die Kultur als Hilfe zum Glücklichsein. Die FR lotet die Kollateralrisiken eines rot-grünen Wahlsieges aus. Die NZZ freut sich über den Wiederaufbau der griechisch-orthodoxen Kirche St. Nicholas in New York. Und die SZ erinnert daran, dass ein Deutschland ohne Ausländer eine kulinarische Wüste wäre. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.09.2002. Die FAZ hat eine Schauspielerin entdeckt. Sandra Hüller heißt sie, und "es ist dieser Julia heilig-nüchterner Ernst mit der Liebe". Die NZZ fragt ernst: Warum betrachtet sich Weimar nicht als Bach-Stadt? Die SZ findet: Mit der Pinakothek der Moderne ist München besser als Berlin und eigentlich nur noch mit Paris, London etc. zu vergleichen. Die taz, die FR und alle anderen resümieren den Historikertag in Halle. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.09.2002. In der SZ kritisiert Tariq Ali die Amerikaner (wen auch sonst?). In der taz kritisiert der Künstler Norbert Bisky die hemmungslose Arroganz des Westens (was auch sonst?). Mit der FR reisen wir in einen Iran, der heute lieber wieder Popmusik hört. Die NZZ diskutiert über das Ende des klassischen Kriegs. Die FAZ und die SZ bilanzieren die morgen schließende Documenta. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.09.2002. Mit angehaltenem Atem erörtert die NZZ Lösungsmöglichkeiten für den Marthaler-Konflikt. Die FAZ erzählt von der Rückkehr Roman Polanskis nach Polen. Die FR findet Gerhard Schröder geradezu lutherisch-wahrhaftig. In der taz raucht Michael Blumenthal vom Jüdischen Museum eine Zigarre. In der SZ denkt Monika Maron über biografische Wahrheit nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.09.2002. Die FAZ stellt kühne neue Entwürfe für Ground Zero vor. In der NZZ schildert der libanesische Dicher Wadih Saadah den 11. September aus islamischer Sicht. Die Zeit porträtiert die Kanzlerkandidaten als Darsteller ihrer selbst. In der SZ untersucht Harald Welzer das Bild der Deutschen von der Nazizeit. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.09.2002. Der 11. September bestimmt die Feuilletons. Ein Jahr danach lesen wir Susan Sontag in der SZ, Fritz Stern und Klaus Theweleit in der taz, Marcia Pally in der FR und eine ganze Reihe von Statements und Tagebucheinträgen prominenter Autoren in der FAZ.  Die NZZ konstatiert eine Rückkehr des Politischen und ein "Orwell-Feeling" in New York. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.09.2002. Die FAZ wundert sich über den Realitätsschock nach dem 11. September. Die NZZ widmet sich der Realität und berichtet über die "Initiative Berliner Bankenskandal". In der taz erklärt Hans-Ulrich Wehler, warum die Bundesrepublik ein "Türkenproblem" hat. Die FR ärgert sich über den Goldenen Löwen für Peter Mullen. Die SZ geißelt die "Verliederlichung" der Historikerzunft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.09.2002. "Als ein herrliches Sonnenrad rauscht das Orchestertutti". Die FAZ und die SZ feiern mit dem Antrittskonzert Simon Rattles als Chef der Berliner Philharmoniker den Beginn einer neuen Ära. Die NZZ enthüllt, womit sich die New Yorker zum Jahrestag des 11. Septembers beschäftigen - mit ihren Fingernägeln. Die taz resümiert die Documenta. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.09.2002. In der FAZ erklärt Sir Simon Rattle, dass er und die Berliner Philharmoniker das Orchester des 21. Jahrhunderts werden wollen. In der FR erzählt Susan Sontag, wie sie einmal Thomas Mann zum Tee besuchte. In der SZ argumentiert Richard Rorty gegen einen Krieg mit dem Irak. Die NZZ denkt über den Zeitgeist nach. Die taz erklärt bayerische Kulturpolitik. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.09.2002. Die NZZ analysiert die "debakulöse Lage" im Marthaler-Streit. In der FAZ kritisiert Hans-Ulrich Gumbrecht sowohl den europäischen als auch den amerikanischen Standpunkt zum möglichen Irak-Krieg. Die FR staunt über die Nabokov-Verfilmung "Lushins Verteidigung". Die taz macht Kino und Musik zum Schwerpunkt. Die SZ erkennt: Architekten sind auch nicht klüger. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.09.2002. Die Entlassung Christoph Marthalers wird in Zürich, nach übereinstimmender Berichterstattung der FAZ, der SZ und der NZZ höchstwahrscheinlich eine Revolution auslösen. In der Zeit diagnostiziert Thomas Hürlimann diesbezüglich eine Zürcher Krankheit. In der FR protestiert Elfriede Jelinek. Außerdem macht sich Navid Kermani in der SZ Gedanken über den möglichen Irak-Krieg und die taz bringt ein Tagesthema zum deutschen Herbst. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.09.2002. In der FAZ spenden Hans-Magnus Enzensberger und Hans D. Barbier den krisengeschüttleten Medien Trost: Es wird auch wieder bergauf gehen. Nicht allerdings mit den Internetfirmen von Bertelsmann, die abgeschafft werden, wie die SZ meldet. Die NZZ meditiert über den Hörbuch-Boom, die FR über den Osteuropa-Boom in der Weltmusik. Die taz porträtiert den legendären Radiomann Studs Terkel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.09.2002. Die FAZ meldet, dass der amerikanische Präsident im Urlaub ein Buch gelesen hat. Nun macht sich sein Außenminister Sorgen. Die NZZ wundert sich über die hundert bedeutendsten Briten. Die SZ interviewt den entlassenen Christoph Marthaler ("ein Putsch"). In der FR rät Peter Eisenman von einem Mahnmal für das World Trade Center ab. Die taz stellt New Yorks berühmtesten Buchladen vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.09.2002. "Murx"! "Dreist!" "Ein Debakel!" - die Feuilletons sind sich einig: Der Verwaltungsrat des Zürcher Schauspielhauses hätte Christoph Marthaler besser nicht entlassen sollen. Außerdem verteidigt Naomi Klein in der SZ den amerikanischen Präsidenten. Und die FAZ ist ergriffen von Helmut Lachenmanns "Mädchen mit den Schwefelhölzern". Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Die Welt, in der das Böse einbricht

21.05.2013. Nach Berlin hatte Claude Lanzmann auch in Cannes einen großen Auftritt: allerdings mit einem neuen Film, in dem er - mit Material, das er in den Siebzigern drehte - den Wiener Rabbiner Benjamin Murmelstein porträtiert und die Frage nach der Rolle der Judenräte stellt. Außerdem zeigen die Coen-Brüder den traurigsten (und lustigsten) Loser seit langem und Alex van Warmerdam den Horror als Normalität. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Das Wiedererlernen von sinnverhaftetem Tun

21.05.2013. Nach der Lektüre von Adam Johnsons Roman "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" ist Nordkorea für die NZZ erst recht eine Farce mit sieben Siegeln. Die FAZ begibt sich mit dem russischen Regisseur Alexander Sokurow auf "japanische Reise". Was Virginia Woolf wirklich fühlte, erfährt die SZ aus ihren im Band "Augenblicke des Daseins" gesammelten autobiografischen Skizzen. Außerdem empfiehlt sie Norbert Mappes-Niedieks ausgewogene Studie über "Arme Roma, böse Zigeuner". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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