Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2013, 14.33 Uhr

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Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
  • Georg Klein
  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

zum Archiv der Perlentaucher-Autoren

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

Robert Louis Stevenson: Die Ebbe

Buch: Lidbeck, Petter: Vinnie macht Ferien

Petter Lidbeck: Vinnie macht Ferien

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



März 2007


Heute in den Feuilletons

31.03.2007. Die NZZ stellt klar, dass nicht der große Satan USA als iranischer Erzfeind gelten muss, sondern die schielenden Engländer. In der SZ feiert Hugo Hamilton die Versöhung der nordirischen Hardliner, Saboteure und Bombenleger. Die FR hat erlebt, was Aufklärung ist. Die taz vermisst in der Berliner Ausstellung zum Alltag in der DDR den Eigen-Sinn. Die FAZ fragt, was von Herbert von Karajan bleiben wird. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.03.2007. Die NZZ erzählt die Geschichte der Zukunft der Zeitung. Die FAZ staunt über das neue Selbstwusstsein der Stadt Hongkong. Die Welt ist bis heute berückt von Athens wahrscheinlich bester Hetäre Phryne. Die FR freut sich mit Richard Rogers über den Pritzker-Preis. Die SZ ist alarmiert: Mussolini wird in Italien wieder salonfähig. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.03.2007. Der Streit um die neueste Kunst in Berlin beschäftigt alle Zeitungen. Heiner Bastians Vorwürfe gegen die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und deren Politik mit den Sammlern und ihren Händlern stehen im Zentrum der Kritik. "Unwürdiges Dolchstoßdrama", kommentiert die Berliner Zeitung. Ein Einschnitt im Verhältnis zwischen Museen und Sammlern, schreibt die Welt. Die FAZ gibt den Hierarchen der Stiftung das Wort. Die SZ auch. "Da gibt es Defizite", sagen sie. Außerdem fordert Navid Kermani in der taz den Rücktritt von Außenminister Steinmeier. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.03.2007. Die taz sucht nach Freiheitssuchern in der verängstigten deutschen Mittelschicht. Die Berliner Zeitung stellt eine Website vor, die muslimische Stimmen versammelt. Die FAZ blickt in Spaniens dürre Zukunft. Die Welt begrüßt nach vierzig Jahren liberalen Zeitgeists die Befreiung der lateinischen Messe durch Papst Benedikt XVI.. Und die FR liest Wandzeitungsliteratur in Fitness-Studios. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.03.2007. Die NZZ erklärt, unter welchen Umständen es 14.352 Euro kostet, wenn man eine Pissoirschüssel mit dem Hammer traktiert. In der Welt sieht Viktor Jerofejew das heutige Russland als so frei an, dass es schon surrealistisch ist. Die taz entschlüsselt die Dialektik der Macht in Tschetschenien. Die FR möchte das schwarze Quadrat in der Kunst nicht ernst nehmen. Die FAZ konstatiert: Es ist nach wie vor ziemlich schwer, schwul zu sein. Die Berliner Zeitung erzählt, wie Klaus Wowereit gute Miene zu Wolf Biermann machte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.03.2007. Günter Grass' Attacken gegen deutsche Journalisten veranlasst deutsche Journalisten zu Attacken gegen Günter Grass. Auch sonst ist die Leipziger Buchmesse aus und vorbei und gibt zu launigen Impressionen Anlass. Außerdem fragt die SZ, warum Deutschland dem tschetschenischen Dichter Apti Bisultanow das politische Asyl verweigert. Die NZZ porträtiert die Comiczeichnerin Marjane Satrapi. In der Welt plädiert Ingo Metzmacher für das Deutsche in der Musik, aber erst ab dem 20. Jahrhundert. Der Perlentaucher bringt abschließende Bemerkungen Pascal Bruckners zur Multikulturalismusdebatte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.03.2007. Die NZZ untersucht die Auswirkungen der digitalen Revolution in der Kunst. In der Welt hofft der Physiker und Schriftsteller Ulrich Woelk auf die Entdeckung des Higgs-Boson im Cern. Alle gratulieren Martin Walser - mal mehr, mal weniger herzlich - zum Achtzigsten. Die FR empört sich über ein Interview mit den Waisen einer Selbstmordattentäterin auf Al Aksa TV. In der taz suchen europäische Autoren nach der Zukunft Europas. In der FAZ verkleiden sich Christian Kracht und David Woodward als Nerds. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.03.2007. Ein einziges Mal Demokratie wagen, das rät Jürgen Habermas Europa im dpa-Interview in Sachen Verfassung. In der Berliner Zeitung fordert Heinrich August Winkler mehr Vertiefung statt Erweiterung der EU. Monika Maron fragt sich in der FAZ, was wir falsch gemacht haben, dass Putin Anna Politkowskaja hierzulande als unbedeutende Journalistin bezeichnen darf. Die FR betont die Unvereinbarkeit von deutschem Recht und der Koransure 4,34. Kanada diskutiert über die Bombardierung Deutschlands, meldet die SZ. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.03.2007. In der Zeit preist Navid Kermani Europa, das ein Heidengeld für Agrarsubventionen und Übersetzer verschwendet. Außerdem möchte sich die Zeit nicht alles verbieten lassen, was dumm, brutal und dick macht. In der FR konstatiert Arno Widmann, dass es vor dem Ersten Weltkrieg mehr europäische Öffentlichkeit gab als heute. Die FAZ schüttelt den Kopf über die Frankfurter Richterin, die meint, Frauen müssen sich von muslimischen Männern Prügel gefallen lassen. Und die SZ widmet sich ungelesenen Büchern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.03.2007. In der FR überlegen Ingo Schulze und Antje Ravic Strubel, was es bedeutet, ein "Ost-Schriftsteller" zu sein. In der NZZ warnen zwei Jesuiten vor römischen Blitzen, die auf den Befreiungstheologen Jan Sobrino niedergehen. Die taz analysiert das Zwitschern städtischer Stare. In der Berliner Zeitung schildert Hermann Nitsch die Nachteile von zu viel Blut in der Kunst. Die SZ verteidigt Anglizismen: Bausparen sei auch nicht schöner als Downloaden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.03.2007. Im Perlentaucher erklärt Bassam Tibi sein Konzept eines Euro-Islam. In der Berliner Zeitung erklärt Maxim Biller: entweder die große Liebe oder tot umfallen. Die taz bewundert die genial-sparsamen Inszenierungen des Stadttheaters Wilhelmshaven. Die FR vernimmt den Tarzanschrei aller deutschen Identitätsdramatik im Nationaltheater Weimar. In der FAZ entlarvt Bogdan Musial den Soziologen Zygmunt Bauman als Stalinisten. Die SZ meint: Wenn Günter Grass mit der FAZ abrechnen will, sollte er es in Prosa tun. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.03.2007. Nur Feigheit motiviert bei manchen Intellektuellen die Bewunderung für Christian Klar, meint Peter Schneider in der Welt. Die taz fragt: Ist Comedy rechts? Die FAZ staunt über die Chinesen, die mit leninistischen Methoden einen Schutz des Eigentums einführen. Die NZZ ringt  im Privatarchiv des Hermann-Hesse-Herausgebers Volker Michels um Fassung. Die Berliner Zeitung bringt die Tagebuchaufzeichnungen von Saad Eskander, des Direktors der Irakischen Nationalbibliothek. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.03.2007. Die FAZ widerspricht Ian Buruma: Nicht alles wird gut in Holland. Die FR feiert eine neue Generation an Theaterschauspielern, die sich durch formbewusste Anarchie auszeichnen. Bei jungen Suhrkamp-Autoren entdeckt die taz dagegegen eher ein kollektives Innehalten. Najem Wali erzählt in der NZZ, wie er als einziger Araber auf der Jerusalemer Buchmesse bestaunt wurde. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.03.2007. In der Welt nimmt Michael Kleeberg Abschied von Jacques Chirac in seiner Eigenschaft als ideeller Gesamtspießer Frankreichs. In der SZ macht sich Per Olov Enquist Sorgen um die schwedischen Altbuben. Die NZZ hat Österreich beim Gebrauch seines besonderen Deutsch in Brüssel betreten. Die FR liest die Überwachungsberichte von Milan Kundera. In der FAZ erklären die Historiker Jörg Baberowski und Anselm Doering-Manteuffel, warum sich Nazis und Kommunisten sehr wohl vergleichen lassen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.03.2007. Im Guardian antwortet Timothy Garton Ash auf den Perlentaucher-Artikel von Ulrike Ackermann. Im Perlentaucher wendet sich die Amsterdamer Soziologin Halleh Ghorashi gegen Ayaan Hirsi Ali. Die NZZ staunt über den neuen Schulterschluss zwischen Alexander Solschenizyn und Wladimir Putin. In der Welt fürchtet Viktor Jerofejew um die demokratische Zukunft Taiwans. Die FAZ erspürte Zeichen der Öffnung bei der Buchmesse in Riad. Die taz analysiert den islamischen Antisemitismus. Die FR vertraut auf die deutsche Brückenbaukunst, sogar in Dresden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.03.2007. In Spiegel Online verteidigt Claus Peymann die RAF-Terroristen als Mörder mit besten Absichten. In der Welt erklärt Andrzej Stasiuk, warum er Deutsche und Russen fürchtet, verachtet, bewundert. Die taz porträtiert die Theaterregisseure Roger Vontobel und David Bösch als Repräsentanten einer neuen Generation, die wieder auf die Schauspieler setzt. Die FAZ fragt, warum junge Libanesen in der Berliner Gewaltstatistik so überproportional häufig vertreten sind. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.03.2007. In der Welt fordert Wolfgang Sofsky ein Verbot von Verboten. Die FR macht sich Sorgen über die Konzentration im Buchhandel. In der taz fürchtet Niels Werber angesichts von Terror und Krieg gegen den Terror: Die Unterscheidbarkeit von Krieg und Frieden geht verloren. Die SZ verteidigt David Chipperfields geplantes Eingangsgebäude für die Museumsinsel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.03.2007. Die NZZ porträtiert die Theaterautorin Debbie Tucker Green, die mit ihren Kürzest-Theaterstücken in London (und bald auch Berlin) Furore macht. Die FR fragt  aus Anlass des 400. Geburtstages von Paul Gerhardt: Was sind Tulipan? Die FAZ steigt bei Tschechow ins Entwicklungssäurebad. In der SZ schreibt Tony Judt über die UNO und die USA. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.03.2007. In der NZZ vermisst der Graubündner Autor Leo Tuor eine Schneebrücke, die es ihm früher erlaubte, den Rhein zu überqueren. Im Tagesspiegel erzählt Jonathan Franzen, warum er das Gefühl hat, sich gegen die Erderwärmung engagieren zu sollen und warum er es dennoch nicht tut. Im Perlentaucher erklärt der polnische Publizist Adam Krzeminski, warum er die Parallele zwischen Islam und Kommunismus ablehnt. In der FR rechnet der Komponist Volker David Kirchner mit dem Musikbetrieb ab. Die SZ meint, dass die RAF-Terroristen auch nach jahrelangem Besuch von Therapiegruppen nicht zur Reue fähig sein werden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.03.2007. In der SZ empfiehlt  Michael Lentz jungen Lyrikern eine Schreibübung: "Man setzt sich einfach hin und schreibt sofort drei Celans. Dann liest man den selbstgeschriebenen Celan durch und versteht ihn nicht." In der taz betont Diedrich Diederichsen noch einmal, dass die Kernkompetenz der Popmusikkritik in Posen liegt. Die Welt berichtet über einen griechisch-türkischen Videokrieg auf Youtube. Die FAZ staunt über die französischen Intellekuellen im Wahlkampf. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.03.2007. In der Zeit analysiert Jan Philipp Reemtsma unter Rückgriff auf Dostojewski Größenwahn, Machtgier und Lust an der Gewalttat bei der RAF. Und Peter Schneider zieht Parallele zwischen der RAF und Al Qaida. Im Tagesspiegel wendet sich die iranische Feministin Mina Ahadi gegen Toleranz für Islamisten. Die NZZ berichtet über den Fall der ägyptischen Feministin und Autorin Nawal as-Saadawi, die nach Morddrohungen von Islamisten ihre Heimat verlassen muss. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.03.2007. Die SZ sieht den Beitritt der Bayerischen Staatsbiblitohek zu Google Book Search als Schlag gegen den gallozentrischen Direktor der Bibliotheque nationale. In der SZ verteidigen Autoren und Fernsehkomiker die lateinische Messe: eine Dosis Numinosis. In Spiegel Online erklärt Sibel Kekilli, warum sie aus Deutschland weg will. In der taz stellt Ilija Trojanow fest: Der Ursprung Europas liegt außerhalb Europas. In Slate ruft Christopher Hitchens: "Ayaan Hirsi Ali is no fundamentalist!" Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.03.2007. Die NZZ nahm das Risiko auf sich und las Ulrich Becks neues Buch "Weltrisikogesellschaft" bereits vor dessen Erscheinen. In der FR erklärt der Soziologe Trutz von Trotha, dass ein unsentimentales Verhältnis zu Kindern zu mehr Kindern führt. Während die Engländerinnen das Datum des Kaiserschnitts von den Aufnahmedaten der Grundschulen abhängig machen. Der Tagesspiegel fuhr nach Riga, hörte Andris Nelsons die "Walküre" dirigieren und ist immer noch ganz weg. Die SZ feiert 50 Jahre freies Afrika. In der Welt erklärt Gregor Schneider, warum er seinen Kaaba-Kubus in Hamburg bauen will. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.03.2007. Die Welt erinnert an den zwiespältigen Erfolg von Rachel Carsons Ökologiebestseller "Der stumme Frühling". In der NZZ erklärt Juri Andruchowytsch, warum er mit Österreich so wenig anfangen kann. Die SZ hält nichts von der vielfach ausgerufenen Renaissance der Skulptur. Die FAZ porträtiert die im Iran zum Tode verurteilte, in Deutschland lebende Aktivistin Mina Ahadi, die gerade eine Kampagne "Wir haben abgeschworen" lanciert hat. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.03.2007. In der NZZ erlebt Jenny Disky das Second Life als bloße Wiederholung des Real Life: Konsum, Profit und politische Apathie. In der Welt beschreibt Peter Zilahy das Wetter als Drahtzieher deutscher Geschichte. Die SZ betrachtet skeptisch die blühende arabische Bloggerszene, in der inzwischen die Islamisten meinungsführend sind. Die taz diagnostiziert eine deutsche Unfähigkeit zum Debattenfortschritt. Die FR erkennt bei Claus Peymann auf politische Unterkomplexität.  Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.03.2007. In der Welt verteidigt Andrzej Wajda den Solidarnosc-Film "Strajk" von Volker Schlöndorff. Die NZZ porträtiert die Kranführerin Anna Walentynowicz, die Schlöndorff zu seinem Film inspirierte, aber nichts davon wissen will. Die FAZ räumt ihre Seiten frei für Klimaforscher, die uns streng wissenschaftlich nummeriert über Chancen und Risiken des Klimawandels aufklären. SZ und NZZ glauben nicht, dass Jesus in der von James Cameron präsentierten Grabkammer liegt. Die FR fand in einer Cranach-Ausstellung alles, was Protestanten ablehnen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.03.2007. In der NZZ schildert Francois Zabbal die Bestürzung vieler arabischer Intellektueller über den Bürgerkrieg zwischen Sunniten und Schiiten im Irak. In der FR stellt Ian Kershaw klar: Die Deutschen sind kein Opfervolk. In der Welt fordert Wolf Lepenies ein Nachdenken über die Rolle der Geisteswissenschaften im Zeitalter des Internets. In der taz verspricht Claus Peymann, dass nach dem Kapitalismus doch noch irgendwas kommt. Die Zeit versucht sich einen Reim auf das Votum französischer Intellektueller für den konservativen Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy zu machen. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Die Welt, in der das Böse einbricht

21.05.2013. Nach Berlin hatte Claude Lanzmann auch in Cannes einen großen Auftritt: allerdings mit einem neuen Film, in dem er - mit Material, das er in den Siebzigern drehte - den Wiener Rabbiner Benjamin Murmelstein porträtiert und die Frage nach der Rolle der Judenräte stellt. Außerdem zeigen die Coen-Brüder den traurigsten (und lustigsten) Loser seit langem und Alex van Warmerdam den Horror als Normalität. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Das Wiedererlernen von sinnverhaftetem Tun

21.05.2013. Nach der Lektüre von Adam Johnsons Roman "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" ist Nordkorea für die NZZ erst recht eine Farce mit sieben Siegeln. Die FAZ begibt sich mit dem russischen Regisseur Alexander Sokurow auf "japanische Reise". Was Virginia Woolf wirklich fühlte, erfährt die SZ aus ihren im Band "Augenblicke des Daseins" gesammelten autobiografischen Skizzen. Außerdem empfiehlt sie Norbert Mappes-Niedieks ausgewogene Studie über "Arme Roma, böse Zigeuner". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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