Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2013, 14.00 Uhr

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



August 2010


Die Richtung ist eindeutig

31.08.2010. Thilo Sarrazin auf allen Kanälen. Es ist zwar peinlich, aber es gibt auch einen demokratischen Rassismus, muss die SZ feststellen. Die FAZ erzählt, wie Sarrazin den flachen Haken eines Reporters aus Holland parierte, der ihn mit Geert Wilders verglich. Und was hat es mit den Genen der Juden auf sich?, fragt die Welt. Außerdem: Youtube wird zahlbar, meldet Gawker, zumindest teilweise. Micha Brumlik graut in der taz vor Juden, die der Hamas stolz die Hand drücken. Reuters meldet: Putin will 2012 wieder russischer Präsident werden und findet, dass Demokraten, die demonstrieren, verprügelt gehören. Mehr lesen

Auf dieser Position bleibe ich

30.08.2010. Thilo Sarrazin beherrscht die Debatte. Für Necla Kelek in der FAZ liefert er eine korrekte Beschreibung der deutschen Zustände. In der Welt erklärt er selbst, warum seine Intervention als sozialdemokratisch zu verstehen sei. Außerdem: Die FR ist begeistert von der Architekturbiennale in Venedig, wo Rem Kohlhaas laut SZ die Exzesse des Denkmalschutzes bekämpft. Im Economist warnt Jay Rosen die Zeitungen: Drucken bringt Geld, hat aber keine Zukunft. Mehr lesen

Mit strengem Imperatorenblick

28.08.2010. Die NZZ beschreibt einen Streit zwischen dem Übersetzer Laszlo Kornitzer und dem toten Autor Istvan Örkeny. Die Welt schrumpft unter den kühlen Augen Marianne Brüns auf Hamstergröße zusammen. In der taz sieht Barbara Vinken eine unheilige Allianz aus Reaktionären, Feministinnen und Grünen am Werk, Frauen zurück an den Herd zu scheuchen. Die SZ lernt von Bangkok, wie man tote Plätze neu belebt. Mehr lesen

Ein Hahn auf dem Nacken festgebunden

27.08.2010. Wolf Biermann erzählt in der Welt, wie Manes Sperber ihm einen Zahn zog. In der FAZ schreibt Jan Faktor über das Konzentrationslager Christianstadt, wo seine Mutter und Großmutter Zwangsarbeit für die Nazis leisteten. In der SZ kritisiert Herfried Münkler die Rolle von Wikileaks bei den jüngsten Enthüllungen über Afghanistan. Techcrunch amüsiert sich über die Anwälte von Facebook, die das Wort Face als Markenzeichen schützen wollen. Mehr lesen

Wir brauchen keine Achsen mehr

26.08.2010. In der Jungle World spricht Agnes Heller über die Kontinuität des Antisemitismus in Ungarn. Im Freitag unterhalten sich vier Architekten über Sinn und Unsinn des Stadtschloss-Wiederaufbaus in Berlin. Die FAZ wirft Thilo Sarrazin Rassi... äh, Biologismus vor. In der Zeit sagt Sarrazin: "Ich bin kein Rassist" und stellt dann Thesen über Fertilität und Durchschnittsintelligenz auf. Außerdem feiern wir die Renaissance des Lindy Hop. Mehr lesen

Die kleinen Pfützen

25.08.2010. Das Handelsblatt hat von der Wikipedia gelernt: Es gibt im Leben auch Altruismus. Die FR ist nicht zufrieden mit der neuen Dauerausstellung der "Topografie des Terrors". In der taz macht Dani Levy folgende Alternative auf: Entweder es ist lustig, oder es kostet mich den Kopf. Die New York Times meldet: Die Agentur Wylie wird keine eigenen Ebooks produzieren - Randomhouse hat gewonnen. Carta legt offfen, wie die Stadt Duisburg im Interesse der Transparenz auf Kommunikation verzichtet. Mehr lesen

Noch immer herrscht Ausnahmezustand

24.08.2010. Die NZZ würdigt die Anerkennung des dritten Geschlechts in Indien und Pakistan. In La regle du jeu schreibt Isabelle Adjani an Sakineh Ashtiani, die gesteinigt werden soll. Die Welt schickt eine Reportage aus Thailand, wo der Krieg der Roten und der Gelben nur oberflächlich befriedet ist. Die SZ beschreibt den Kampf des türkischen Pianisten Fazil Say gegen den Arabesk-Pop seines Landes. Die FAZ erstirbt mit Mahlers Neunter unter Abbado. Mehr lesen

Christoph hatte mindestens 11 Dimensionen

23.08.2010. Christoph Schlingensief ist tot. Die Feuilletons feiern ihn als Künstler jenseits der Kunst: "als wäre der Messias, dessen Rolle er als Künstler gespielt hatte, zum Heiland geworden",  als ins Scheitern Verliebten, aber auch als zart, verletzlich, zugeneigt. Schlingensief selber dachte bis zum Schluss pragmatisch und erzählt in einem Interview auf seinem Blog, wie er im Kino klauen lernte und diese Kunst im Theater perfektionierte. Mehr lesen

Unmöglich, sich nicht beobachtet zu fühlen

21.08.2010. In der NZZ trauert Roland Barthes um seine Mutter. In der SZ shootet Nicholson Baker sein Ego. Die Welt greift literaturkritische Insiderspielchen auf. Da geht's ums Gstrein und Hettche und FAZ und Zeit und SZ. Und wir setzen die Links! Die FAZ geißelt die Rolle westlicher Handy-Produzenten in den Kriegen  im Kongo. In der taz ruft Romani Rose anlässlich der Ausweisung von Roma aus Frankreich: "Die Roma sind Bürger Europas." Mehr lesen

Verbreitet sich in Windeseile massenhaft

20.08.2010. Vor siebzig Jahren starb Leo Trotzki an einem Eispickel. Für die Welt war er ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Die FAZ bringt eine ganze Seite über die Iranerin Sakineh Ashtiani, die zum Tod durch Steinigung verurteilt ist. Im Guardian spricht Christiane Kubrick über ihren Onkel Veit Harlan. Die FR zeigt am Beispiel der Bertelsmann-Stiftung, wie wohltätig Steuernsparen sein kann. Das Wall Street Journal fragt: Warum nimmt Guido Westerwelle seinen Lebenspartner nur in jene Länder mit, in denen Homosexualität erlaubt ist? Mehr lesen

Auf die Mutter kommt alles an

19.08.2010. Die Festivalberichterstattung der freien Mitarbeiter der FAZ setzt sich fort. Nachdem Elke Heidenreich erzählt hat, wie Salzburg für sie war, darf nun Thomas Gottschalk berichten, was ihm in Oberammergau widerfuhr. Der Tagesspiegel plädiert für die Literarizität Thomas Hettches. Huntingtons Diagnose vom "Clash of Civizations" traf zu, erklärt Ayaan Hirsi Ali im Wall Street Journal. Die Zeit feiert Peter Wawerzineks Roman "Rabenliebe". Techcrunch erzählt, wie Facebook den Markt für Lokalanzeigen aufrollen will. Und Aporrea erklärt, wie es zum 11. September kommen konnte. Mehr lesen

Bottich sagt er, Rettich

18.08.2010. Die taz wundert sich überhaupt nicht über die geringe Spendenbereitschaft für Pakistan: ein Scheißstaat. Die FR erklärt einige gemeinsame Traditionen der NPD und der Linken. Die Welt schleppt sich deprimiert über die Hamburger Museumsmeile. Die FAZ warnt vor egoistischen, kinderschädigenden Patchworkfamilien. Die SZ stellt Günter Grass' neues Buch über die Brüder Grimm vor. Mehr lesen

Wenn sich der Usbeke rächt

17.08.2010. Die SZ war auf Pressereise in nicht verschwundenen niedersächsischen Dörfern. Die FAZ ermittelt, was Deutsche unter Hitler lasen: seichte Unterhaltung.Die NZZ erzählt, dass Robert Walser sich auch auf seinen Job als Lakai gründlich vorbereitete. Außerdem studiert die NZZ die unklaren Musikfatwas des Ayatollah Khamenei. Die taz lauscht der popmusikalischen Bewältigung der Unruhen in Kirgistan. Mehr lesen

Der heutige Kulturhass

16.08.2010. In der NZZ schreibt Olga Martynova in einem Artikel, der sich wie eine Antwort auf einen FAZ-Artikel Juri Andruchowytschs liest: Wir waren doch sowieso alle Sowjetmenschen und kulturell homogen. Jungle World findet, dass Jörg Haiders Liebe zu arabischen Potentaten keineswegs nur eine Skurrilität war. Die jetzige Regierung will den Bürgern nicht allzu viel Freiheit zumuten, meint Ulrike Ackermann im Tagesspiegel. Die Blogs diskutieren weiter über Netzneutralität. Die SZ erklärt Thomas Hettches neuen Roman zur Makulatur. Und in der New York Times bespricht Michiko Kakutani den neuen Roman von Jonathan Franzen. Mehr lesen

Das Rohe und das Gekochte

14.08.2010. In der Welt liest Bernard-Henri Levy Nicolas Sarkozy die Leviten und die geheiligten Grundsätze der Resistance, der Menschenrechte und der französischen Verfassung. Die taz unterhält sich mit Jonathan Safran Foer über Tiere, Essen und Werte. Die NZZ porträtiert die türkische Autorin und Aktivistin Pinar Selek. Der SZ graut es vor Google Street View. Die FR findet: Die Voyeure sind wir. Außerdem besprechen alle Norbert Gstreins Vielleicht-Suhrkamp-Schlüsselroman "Die ganze Wahrheit". Mehr lesen

Mehr Wumms, mehr 3D

13.08.2010. Die NZZ findet die städtebauliche Idee hinter dem Stuttgarter Bahnhofsprojekt, totz aller Probleme, weiterhin bestechend. In der taz verteidigt der Architekt Christoph Ingenhoven sein Projekt. In der Welt beschleicht Stephan Wackwitz beim Besuch New Yorker Universitäten ein Deja-vu-Erlebnis: nicht 1968, aber mindestens 1975. Im Tagesspiegel sehnt sich Norbert Bolz nach einer Partei rechts von der CDU. Die amerikanische Blogosphäre diskutiert über einen Artikel in Atlantic Monthly zur Frage, ob und wann Israel den Iran angreifen wird. Mehr lesen

Rauschbereite

12.08.2010. Die Huffington Post bringt eine Liste mit den fünfzehn am meisten überschätzten amerikanischen Autoren. Schuld ist Michiko Kakutani von der New York Times. Gawker kolportiert ein Brüllduett zwischen Larry Page und Sergey Brin. Es ging um Datenschutz. Es gibt Wichtigeres als Religionsfreiheit, meint Eva Quistorp in The European. In der FR heißt es Hirn statt Hintern statt Knackhirn statt Knackarsch in der Berliner Zeitung. Mehr lesen

Alle Voraussetzungen zum Glücklichsein

11.08.2010. In der FAZ erwacht Juri Andruchowytsch aus dem europäischen Traum - und findet sich im Stalinismus wieder. In der Welt beschreibt Claudio Magris Berlusconi als vulgäre Parodie seiner selbst. Die SZ sieht den Vorschlag von Google und Verizon gegen die Netzneutralität in mobilen Netzen als Rückeroberung der Internets durch große Konzerne.In Telepolis erklärt der Historiker Eckhard Höffner, warum weniger Urheberrechte mehr Dichter und Denker brachten. Mehr lesen

Das Gebaren der neuen Sozialkontrolleure

10.08.2010. Freie Journalisten sollen nach Einführung eines Leistungsschutzrechts doch irgendwie bezahlen, wenn sie auf Zeitungsseiten im Netz recherchieren, fordert ein Verdi-Funktionär. Aber die Verlage sollen es ihnen dann zurückzahlen. Darauf setzt es in den Blogs Kritik an den Journalistengewerkschaften. Die SZ-Online appelliert im Schlusswort zu ihrer Serie "Wozu noch Journalismus" an die Medienpolitik. Und die NZZ kündigt an, ihr Netzangebot zahlbar zu machen. Mehr lesen

Reproduktion romantisierender Vorstellungen

09.08.2010. Tony Judt ist tot: (Fast) alle Zeitungen bringen ausführliche Nachrufe. Wir verlinken auf die wichtigsten Artikel von der New York Review of Books bis zur Jerusalem Post. In der taz meint Lars Rensmann: Israelkritiker sollten auch die Palästinenser endlich mal als handelnde Subjekte wahrnehmen. In der FAZ schildert der Schriftsteller Abbas Khider sehr eindringlich die Zensurpolitik in Ägypten. Die SZ besucht ein Gewächshaus auf einem Dach im Wedding, das nur duch einen Anker am Wegfliegen gehindert wird. Mehr lesen

Das arabische Tabu-Dreieck

07.08.2010. In der Welt erzählt der gefürchete Literaturagent  Andrew Wylie, der die E-Book-Rechte seiner Autoren selbst vermarkten will, was er vom Verfall der Musikindustrie gelernt hat. In der taz bekennt der Unternehmer Dieter Philippi seine Leidenschaft für Hüte von Geistlichen. Die FR kann  über die Probleme von Barnes & Noble nicht richtig traurig sein. Die FAZ befasst sich mit militärischem Datenwahn.  Mehr lesen

Zu Monstern aufgebohrt

06.08.2010. In der Berliner Zeitung erklärt der Regisseur Armin Petras, warum Deutschland heute moralisch ebensosehr darniederliegt wie vorm Befreiungskrieg gegen Napoleon. Im Tagesspiegel macht sich Hans-Christoph Buch nicht allzuviel Hoffnungen auf den Reformwillen der Caudillos von Kuba. Die NZZ trifft einen deprimierten Juri Andruchowytsch in Iwano-Frankiwsk. Die Blogs und Medienseiten fragen: Wie netzneutral will Google sein? In der SZ sagt Amitai Etzini: Cuius regio, eius religio. Mehr lesen

Und es muss schnell gehen

05.08.2010. In der taz erklärt der koreanische Regisseur Bong Joon-ho, wie und warum man in Südkorea trinkt. Der Freitag erklärt, warum  Serien wie "The Wire" eigentlich erst heute als Meisterwerke rezipiert werden können. Im telemedicus erklärt der Google-Justiziar Arnd Haller, warum er die Forderung der Presseverlage nach einem Leistungsschutzrecht für dreist hält. Die NZZ ist traurig: Die Golf-Araber planieren Beirut zu Tode.  Mehr lesen

Kehlkopfgequietsche

04.08.2010. In der NZZ erzählt Aatish Taseer, dass sich der Krieg der Islamisten zuallererst gegen die islamische Kultur richtet. Im Guardian liefert der Ayatollah Khamenei ein Beispiel. In der taz betont Azar Nafisi dass der Kampf gegen den Islamismus in erster Linie ein Kampf für Kultur ist. Medien und Blogs berichten über eine bevorstehende Steinigung im Iran. Christopher Hitchens schreibt in Slate über seinen Lungenkrebs. Die SZ kritisiert den Popanz der "Gentrifizierung", der gerade in Berlin jeden Fortschritt verhindert. Die FAZ berichtet über eine erstaunliche Wendung nach den Wikileaks-Enthüllungen zum Irak. Mehr lesen

Hervorbringung von Einfachheiten

03.08.2010. In Slate schildert Christopher Hitchens die Reaktion Hugo Chavez' auf die Knochen von Simon Bolivar. Jeremy Bernstein erzählt im Blog der New York Review of Books, wie er Duke Ellingtons Trompeter an Nat King Cole vermitteln wollte. Die Inszenierung der Salzburger "Lulu" kam nicht so gut: Die Beurteilung des Dirigenten hing offenbar ab von der Platzierung des Kritikers: Manche sprechen von Transparenz, manche von Intransparenz. Mehr lesen

Die Ehre der Familie, ja des Clans

02.08.2010. In der NZZ erzählt Azar Nafisi die Geschichte der Sakineh Mohammadi Ashtiani, die gesteinigt werden soll. In der Jungle World meint Jeffrey Herf, dass die neuen Forschungen über den Mufti von Jerusalem geeignet sind, den Blick auf Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt zu verändern. Laut SZ diskutiert Italien über das Ende der Ära Berlusconi, für den es dummerweise keine Alternative gibt. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Bücherschau des Tages

25.05.2013. Magere Bücherschau heute, dafür dass Samstag ist. Die FAZ empfiehlt dringend zwei Hörbücher, eines mit Lesungen von Gert Fröbe und eine Ausgabe von Emily Brontes "Sturmhöhe" auf zwei CD, außerdem Kevin Powers' vielgefeierten Irak-Roman "Die Sonne war der ganze Himmel". In der taz teilt Detlev Claussen Peter Beinarts Kritik an Israel. Und die FR leidet mit Connie Palmen.
Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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