Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2013, 14.00 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
  • Georg Klein
  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

zum Archiv der Perlentaucher-Autoren

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Hans-Peter Riegel: Beuys

Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

Robert Louis Stevenson: Die Ebbe

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



April 2012


Eitle Cervelats

30.04.2012. FAZ und taz schimpfen über die Auswahl für die Deutschen Filmpreise: kleinbürgerlich und bieder. Der Tagesspiegel findet dagegen aufregendes Relevanzkino gewürdigt. Im Blog der New York Review of Books denkt Verleger Jason Epstein darüber nach, was die Preispolitik Amazons für die Verlage bedeutet. Die NZZ trauert um David Weiss, der zusammen mit Peter Fischli Fleischteppich kaufende Essiggürkchen einen glänzenden Auftritt bot. Die SZ bewundert die neue Bildsprache avancierter Infografiken. Mehr lesen

Ebenso viel Weiterbildung wie Vergnügen

28.04.2012. Die taz schildert die Angst einer afghanischen Metal-Band vor dem Abzug der Alliierten. Die FR vermisst Popkritik im Internet. Die NZZ erklärt, warum die Documenta so gut nach Kassel ("eine der hässlichsten Städte westlich Sibiriens") passt. Die FAZ fragt: Was macht das Saxofon in Ambroise Thomas' Hamlet-Oper? Und was der Staat in der Hand des Finanzkapitals? Mehr lesen

Tendenz zur Selbstzerfleischung

27.04.2012. Vor der Verleihung der Deutschen Filmpreise heute Abend bereitet der Zustand der Branche weiter große Sorge: Die SZ sieht schon Anzeichen von Gremiendenken bei den Kreativen. Viel Politkitsch und begriffliche Schludrigkeit entdeckt die FAZ auf der Berlin-Biennale. Die NZZ kann im französischen Wahlkampf keinen Mangel an Ideen erkennen, die meisten sind nur leider recht unschön. Dafür haben Franzosen wenigstens eine Vorstellung vom Internet, tröstet sich die taz. Mehr lesen

Im Rausch der akademisierten Veredelung

26.04.2012. In der Zeit warnt Dominik Graf vor dem deutschen Relevanzkino: Der Verlust an Trivialität ist dramatisch. Die taz setzt sich in Wiesbaden unerschrocken der russischen Realavantgarde aus. Im Freitag schildert die Journalistin Hani Yousuf die gefährliche Lage in Pakistan. Die FR eruiert Hintergründe zum berüchtigten "Todesspiel" von 1942 in Kiew. In der NZZ warnt Miriam Meckel vor drastischen Etiketten in Feuilletondebatten. SZ und FAZ widmen sich salafistischen Umtrieben in Köln und Kairo. Mehr lesen

Wir waren bei 30 Sendern

25.04.2012. Der Tagesspiegel stellt drei Regisseuren eine heikle Frage: Wie lebt man eigentlich vom Filmemachen? Rue89 trifft den syrischen Karikaturisten Ali Ferzat, der weiter zeichnet, auch nachdem ihm  Schergen Assads die Hände gebrochen haben. Sascha Lobo kritisiert auf spiegel.de die Kritiker der Seltsternannten. In der Welt fragt sich BHL, wir Frankreich auf den Erfolg von Marine Le Pen reagieren soll. Und: wie sich der Vatikan, israelische Ultraorthodoxe und iranische Geistliche um die Tugend der Frauen sorgen. Mehr lesen

Per Hand oder per Maschine

24.04.2012. Der Verlierer der französischen Wahlen heißt Nicolas Sarkozy - und besiegt wurde er von Marine Le Pen, meint Gilles Hertzog im Blog La Règle du jeu. Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland, schreibt Monika Maron in der Welt. Die NZZ stellt den  italienischen Autor und politischen Paradiesvogel Antonio Pennacchi vor. In der taz preist Najem Wali John Freelys Kulturgeschichte der arabischen Welt. In der SZ hält Franzobel eine Laudatio auf Nora Gomringer. Mehr lesen

Die Karotte vor der Nase

23.04.2012. Ai Weiwei wird gegen die chinesischen Steuerbehörden Klage erheben, berichtet die Welt. Nicolas Sarkozys Niederlage ist auch eine moralische, meint Michel Wieviorka in rue89. In der taz geißelt der Wirtschaftstheoretiker Yanis Varoufakis die europäische Griechenland-Politik. In der FAZ konstatiert Olaf Kühl, dass man in Russland durchaus über Michail Chodorkowski sprechen kann - und dass nicht wenige mit ihm sympathisieren.In Spiegel Online fordert der Blogger Michael Seemann glatt eine Abschaffung des Urheberrechts. Mehr lesen

Sogenannter Sechser

21.04.2012. In der NZZ erklärt der jugoslawische Schriftsteller Miljenko Jergovi?, warum Völker so gern Opfer sein wollen. Im Filmmagazin artechock ärgert sich Rüdiger Suchsland über die Feigheit der "Tatort"-Autoren. In der Welt erklärt Pascal Bruckner die Gesetze des Politischen in Frankreich. Die taz feiert Günter Netzers Ankunft aus der Tiefe des Raums vor 40 Jahren. Die SZ gibt ihr okay zum Urteil des LG Hamburg im Streit zwischen Youtube und der Gema. Die FAZ lauscht den Phrasen der Revolution in Andrej Belyis "Petersburg". Mehr lesen

Ohne Film, ohne Oper, ohne elitäre Spitzenkultur

20.04.2012. In der FAZ fürchtet der Tatort-Autor Niki Stein, dass ihm die Piraten sein geistiges Eigentum wegnehmen. Die Welt protestiert gegen den Rückbau der Stadt Duisburg. Und: Sensation bei Spiegel online: Wird das erfolgreiche Portal kostenpflichtig? Mehr lesen

Dieser Aaskäfer des französischen Leids

19.04.2012. In der Welt spricht BHL deutlich aus, wie er über Marine Le Pen denkt. Außerdem fürchtet der Philosoph Pierre Zaoui einen Erfolg des Linkspopulisten Jean-Luc Mélenchon bei den Wahlen am Sonntag. Als perfide Propaganda sieht die Jüdische Allgemeine  die Arte-Miniserie "Gelobtes Land". Die Columbia Journalism Review untersucht den sagenhaften Erfolg der Huffington Post: Networking ist das Geheimnis. Und Charles Simic gibt es im Blog der NYRB zu: Er liest gern auf dem Klo. Mehr lesen

Heizwärme aus dem Parlamentsgebäude

18.04.2012. In der FAZ fordert Necla Kelek die deutschen Islamfunktionäre auf, eine klare Position zu den Salafisten einzunehmen. In der FR erklärt die Kunstkritikerin Jennifer Allen von der Zeitschrift frieze, warum brasilianische Künstler in Berlin besser Deutsch sprechen als italienische oder britische. Das nepalesische Magazin Himal würdigt die Rolle von Sufi-Dichterinnen. Die NZZ schildert die Schwierigkeiten bosnischer Kultureinrichtungen. Außerdem 50 rätselhafte Schwarzweißfotos. Und Nicolas Cage spielt John Cage. Mehr lesen

Warnungen vor dem Endgericht

17.04.2012. Die Grass-Debatte ist definitiv abgeflaut. Jetzt ist wieder Urheberrecht dran. Marcel Weiß wendet sich in Neunetz scharf gegen die von Dirk von Gehlen in der SZ vorgebrachte Idee einer Kulturflatrate. In der FAZ plädiert die Grünen-Politikerin Agnes Krumwiede gegen eine Verkürzung der Schutzfristen, die nur Google nützen würde. Zwei andere Grüne wollen dagegen in der FR eine Modernisierung des Urheberrechts. Die NZZ berichtet über Mario Vargas Llosas Warnung vor Kulturverfall qua Internet. Außerdem rät sie von urheberrechtlichen Klagen gegen den Perlentaucher ab. Aber nicht alles ist Internet: Die Zeitschrift Landlust verkauft inzwischen mehr Exemplare als der Spiegel, meldet turi2. Mehr lesen

Sie spricht sich in Form

16.04.2012. Im Guardian nennt Sergey Brin von Google die Hauptgefährder der Freiheit im Internet: China, Facebook, Iran und Apple. In den Blogs wird über die Marktmacht von Amazon bei Ebooks diskutiert: Begeben sich die Verlage aus Angst vor Piraten in die Klauen des als Großmutter verkleideten Wolfs? In der Welt kritisiert der Philosoph Byung-Chul Han den Demokratiebegriff der Piratenpartei. In der SZ plädiert Dirk von Gehlen für eine Kulturflatrate, während Kathrin Passig im Tagesspiegel erklärt, wie sie sich gegen den Ausverkauf ihrer Urheberrechte wehrt. In der FAZ stellt sich Ingo Schulze an die Seite von Günter Grass. Mehr lesen

Der Eisberg ist das Monument dieses Misstrauens

14.04.2012. In der FAZ bekennt Fritz Stern seine Bestürzung über Günter Grass. In einem posthumen Video bespricht Christopher Hitchens die zehn Gebote. Vor hundert Jahren sank die Titanic - aber das war nur die Spitze des Eisbergs! Die NZZ bringt einen wunderbaren Text von Hans Blumenberg aus diesem Anlass. Außerdem geht Jan Koneffke dem philippinischen Autor Miguel Syjuco fast auf den Leim. Und Isolde Charim fragt in der taz: Kann es ein gutes Leben in der Apokalypse geben? (Und wird darüber heute mit Pascal Bruckner auf dem "tazlab" diskutieren.) Mehr lesen

Nein, Sie haben Guernica gemacht!

13.04.2012. Die Welt erklärt, wie man sich heute noch im Roggen versteckt. In der NZZ meint Richard Wagner: die Frage ist nicht, ob Grass antisemitisch ist, sondern wie er zur Demokratie steht. In der taz meint die Grünen-Politikerin Agnes Krumwiede: Das Internet kann keinen Verleger und Investor ersetzen. Die New York Times und die FAZ kommentieren den jüngsten Sieg von Amazon über Apple, der es Amazon wieder erlaubt, Ebook-Preise zu senken. Und Salon erzählt, wie Amazon bei kleinen Verlagen und Literaturzeitschriften für Sympathie wirbt: mit Geld. Mehr lesen

Aber Grass war schon immer so

12.04.2012. Günter Grass äußert sich in der SZ irritiert: Trotz seiner massiven dichterischen Intervention zeigt sich Israel "keiner Ermahnung zugänglich". In der FAZ schlägt Durs Grünbein die Hände über dem Kopf zusammen: So dumm, so krass kann Dichtung sein. Die Medien sind der Skandal, schreibt Robert Menasse auf news.at. In der Welt diagnostiziert Henryk Broder: Grass hat den Antisemitismus einen Schritt weiter gebracht. In der Jungle World konstatiert Yoram Kaniuk: Grass hat nie über den Holocaust geschrieben. Die Zeit erklärt, warum sie das Gedicht nicht druckte: Kein Redakteur in der Zeitung wäre bereit gewesen, es publizistisch zu verteidigen. Mehr lesen

Ergreifend dosiertes Pathos

11.04.2012. Die Feuilletons nehmen Abschied von Ivan Nagel. Die FR empfiehlt sein letztes Buch über "Gemälde und Drama", die FAZ erinnert sich vor allem an den großen Theatermann, die SZ an den großen Essayisten. Wir verlinken auf seine Autobiografie in Gesprächen bei Deutschlandradio Kultur. Die NZZ ist streng mit Amsterdams neuesten Kulturbauten mit Ausnahme des EYE Filminstituts. Die taz porträtiert den Folksänger Michael Hurley. Und Peter Glaser antwortet Grass mit einem richtigen Gedicht: "Der Blechrommel". Mehr lesen

Als Unausgesprochenes umso mehr präsent

10.04.2012. Im Perlentaucher denkt Pascal Bruckner über das "gute Leben" nach, das jedenfalls nicht in der Preisgabe des westlichen Lebensstils bestehen kann. In der FAZ erzählt Liao Yiwu, warum er das Exil wählte. Die SZ verteidigt die Gema gegen Youtube. Und natürlich Grass: In der Welt nennt Hans-Ulrich Gumbrecht die wahren Gründe für sein Schweigen. Salman Rushdie wendet sich per Twitter gegen das israelische Einreiseverbot. In der New Republic glaubt Jeffrey Herf, dass der linke und linksliberale Mainstream in Deutschland nicht so weit von Grass abweicht. Mehr lesen

Kalte, klare Gedanken

07.04.2012. Die NZZ entdeckt die Moderne im weißen Kleid von Renoirs Geliebter Lise Tréhot. Die FR stellt fest, dass Kultur für die Piratenpartei ja nur ein Wirtschaftsfaktor ist. Das Handelsblatt lässt beim Angriff auf die Piraten die Gedankenfreiheit untergehen und dekretiert: "Kluge Ideen sind kein Allgemeingut." Außerdem schlägt Günter Grass' Israel-Gedicht weiter Wellen. In der SZ verteidigt er seine lyrische Attacke. Die taz findet seine Rede von der gleichschalteten Presse sehr fragwürdig. Auf Spiegel Online meint Jakob Augstein allerdings: Günter Grass hat recht. Mehr lesen

Das mit dem Schweigen

05.04.2012. Wird Deutschland sich je von Grass' lyrischem Erstschlag gegen Israel erholen? Das Entsetzen ist jedenfalls ziemlich einhellig von taz über FAZ bis FR. Grass mogelt sich in die Rolle eines Opfers und Verfolgten, analysiert die FAZ. Da steigen die "Prägungen der Jugend" wieder an die Oberfläche, meint die Welt. Grass ist unaufrichtig, meint Micha Brumlik in der taz. In den Blogs kursieren Gegengedichte. Und in der SZ versichert man: "Veröffentlichen heißt ja nicht zustimmen." Mehr lesen

Mit letzter Tinte

04.04.2012. In der SZ und der übrigen Weltpresse droht Günter Grass, mit Lyrik den Weltfrieden wieder herzustellen - gegen voraussehbare israelische Verbrechen. In der Welt holt Henryk Broder zum Gegenschlag aus. In der FAZ bedauert Monika Maron die Pleite der Solarfirma Q-Cells, die der Stadt Bitterfeld neue Hoffnung gegeben hatte. Und der Internetbuchhändler Libri.de streicht alle FAZ und SZ-Zitate aus Angst, dass es ihm wie dem Perlentaucher ergeht. Mehr lesen

Vor allem die Leerkassette

03.04.2012. In der FR/Berliner Zeitung erklärt Ralf Bönt, was er mit "Kritik von links" am Feminismus meint. Auf Vocer stellt Stephan Weichert seinen Bericht zur Innovationsfähigkeit des deutschen Journalismus vor, um die es besser bestellt sein könnte. In der taz fasst sich Micha Brumlik angesichts eines "friedensbewegten" Appells in Sachen Iran und Israel an den Kopf. Außerdem singt die taz eine Hymne auf die Sopranistin Mojca Erdman. In NZZ und SZ geht die Debatte zum "Kulturinfarkt" weiter: Hat der Kulturbetrieb die Berührungsangst gegenüber der Kunst zum System gemacht? Mehr lesen

Zahle und herrsche

02.04.2012. Die FR verteidigt Andrea Breths Modernisierung von Bergs "Lulu" in Berlin. Die Welt wirft einen Blick auf die deutsche  Befindlichkeit zu Beginn des Falklandkriegs vor dreißig Jahren. In der NZZ beklagt David Simon, Autor von "The Wire", den Krieg gegen die Armen in den USA. In der FAZ fragt sich Christoph Lauer von der Piratenpartei, nachdem er von Kurt Beck angerüffelt wurde, ob er jemals wieder in einer Talkshow auftreten will. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Wirtschaftlich sattelfeste Künstler

24.05.2013. Zum Anlass von Egon Friedells 75. Todestag empfiehlt die SZ seine noch immer äußerst lesenswerte "Kulturgeschichte der Neuzeit". Außerdem verfolgt sie die langjährige Freundschaft zwischen Tom Waits und Anton Corbijn im prächtigen Bildband "Waits / Corbijn". Die FAZ liest gebannt Linus Reichlins Roman "Das Leuchten in der Ferne" und informiert sich vor dem morgigen Champions-League-Finale bei Nils Havemann über die "Geschichte der Fußballbundesliga". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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