Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2013, 14.00 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Hans-Peter Riegel: Beuys

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Februar 2005


Heute in den Feuilletons

28.02.2005. Die NZZ fragt, warum es dem laizistischen Frankreich nicht gelingt, vier Millionen Moslems zu integrieren. Die SZ versucht sich einen Reim auf die Jugendlichen zu machen, die konservativer auftreten als all ihre Vorfahren zusammen. Die FAZ deckt Kontinuitäten zwischen der Architektur der Nazis und der leicht schwebenden Moderne der Nachkriegszeit auf. In der taz porträtiert Gabriele Goettle die ehemalige Ballerina Marina Schubarth, die heute ehemaligen Zwangsarbeitern hilft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.02.2005. In der Welt fordert die Autorin Necla Kelek einen Abschied von Multikulti und eine neue Politik der Integration. Die SZ erklärt, warum das deutsche Lesepublikum wesentlich kosmopolitischer ist als das amerikanische: Es liest Übersetzungen. In der NZZ erzählt der polnische Außenminister Adam Daniel Rotfeld, wie er in einem katholischen Waisenhaus den Holocaust überlebte. Die FAZ fürchtet ein zweites Kölner Loch. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.02.2005. In der taz polemisiert Michael Ignatieff gegen die europäische Linke, die nur auf die bourgeoise Gemütlichkeit der westlichen Metropole bedacht sei. Die NZZ gibt einen Überblick über Blawgs, Biz Blogs und War Blogs. Die FAZ geht als einzige Deutsche in Kreuzberger Eberhard-Klein-Schule. Im Tagesspiegel erklärt Lutz Hachmeister, warum er sein "Goebbels-Experiment" drehte. Die SZ staunt über den letzten Band von Walter Kempowskis "Echolot". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.02.2005. Die Zeit porträtiert die Pekinger Schriftstellerin Yin Lichuan auf der Suche nach einer neuen Alltagssprache. Die NZZ sieht einen Paradigmenwechsel in der Bewertung der RAF. Die taz vermisst die Nazis in dem Film "Sophie Scholl". In der SZ warnt Navid Kermani davor, die iranischen Mullahs zu hätscheln. Die FAZ fragt, ob der Bundestag der armenischen Opfer gedenken soll.   Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.02.2005. Die FR findet: Seit Siegfried Unselds Tod hat kein Verleger mehr Charme als Alexander Fest. Die taz entdeckt mit Wolfgang Kraushaar, dass es Rudi Dutschke war, der das Konzept der Stadtguerilla theoretisch vorbereitet hat. Die NZZ schildert die Eheprobleme rüstiger Rentner in Japan. Die FAZ findet die Gerhard-Richter-Ausstellung in Düsseldorf etwas mutlos, den neuen Berliner Drei-Opern-Intendanten dagegen sehr mutig. Die SZ befasst sich mit den Auswirkungen der ukrainischen Revolution auf Weißrussland. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.02.2005. Die taz vermisst einen Aufstand der Anständigen nach dem "Ehrenmord" an einer türkischstämmigen Berlinerin. Die NZZ beklagt künstlerische Ermattung der Berliner Opernhäuser. Die Welt meldet, dass Imre Kertesz den Suhrkamp Verlag verlässt und wieder zu Rowohlt zurückkehrt. Die SZ beschreibt die Zuspitzung des Machtkampfs an der Mailänder Scala. Die FAZ fragt sich, warum die Polen plötzlich nach ihren Stasispitzeln suchen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.02.2005. Die Nachrufe auf Harald Szeemann und die Berlinale dominieren heute die Feuilletons. Außerdem: Die NZZ staunt über die Plakate, mit denen die chinesische Regierung ihre Untertanen erzieht. Die New York Times trauert um Hunter S. Thompson. In der FAZ prophezeit Frank Schirrmacher, dass die Deutschen in Zukunft nicht nur weniger, sondern auch weniger deutsch sind. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.02.2005. Zur Berlinale gibt es bereits erste Resümees: Die Welt verspürte einen Hauch von Eiseskälte. Die FAZ hält das Festival trotzdem für den einzigen Lichtblick im deutschen Kinodorf. In der taz spricht Regisseur Tsai Ming-Liang über Pornografie, Körper und Kontrolle. In einem weiteren Gespraech denken Aleida Assmann und Harald Welzer darueber nach, wie der Nationalsozialismus Fantasien bindet. In der NZZ befasst sich Richard Wagner mit der Verstrickung der großen rumänischen Geister in den Faschismus. In der Berliner Zeitung gibt sich der verkannte Ballettweltstar Vladimir Malakhov bescheiden. Und die SZ mokiert sich über die klebrige Pastorenhaftigkeit, mit der alleinerziehende Mütter hierzulande verehrt werden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.02.2005. Die FAZ hat einen Radiokommentar Golo Manns zur Bombardierung Dresdens ausgegraben. In der taz behauptet der chinesische Filmregisseur Lu Chuan, dass ihm die Zensur keine Kopfschmerzen bereitet. Die SZ feiert Tsai Ming-Liang als den womöglich "erotischsten Filmemacher unserer Zeit", während die FAZ den neuen Film von Jacques Audiard als Berlinale-Höhepunkt empfindet. Die NZZ stellt den Rupert Murdoch des Nahen Ostens vor: Al-Walid bin Talal.
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Heute in den Feuilletons

17.02.2005. Die NZZ freut sich über den ersten bulgarischen Wenderoman: Vladimir Zarevs "Verfall". Die FAZ fürchtet eine Restalinisierung Russlands. Die SZ auch, und außerdem, nach Lektüre der New Left Review, die "feral city". In der Zeit spricht der palästinensische Regisseur Hany Abu-Assad über die Mentalität von Selbstmordattentätern. Und in der Berliner Zeitung verkündet George Michael unbescheiden das Ende des Pops. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.02.2005. Die FR meint: Das größte Hindernis für einen europäischen Verfassungspatriotismus ist die europäische Verfassung. In der Berliner Zeitung erklärt Svetlana Geier, warum die russische Poesie eine Kugel ist - zumindest bei Puschkin. In der FAZ zieht Khalid Al-Maaly eine Bilanz der Buchmesse in Kairo. Die NZZ fürchtet den Trend zum individuellen Opfergedenken in Deutschland. Und Berlinale: Die Verfilmung von Imre Kertesz' "Roman eines Schicksallosen" stößt auf distanzierte Reaktionen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.02.2005. In der FR bedauert der Funeralhistoriker Philip Zitzlsperger, dass die Komplettvergrabung aus der Mode gekommen ist. In der taz erzählt Christian Petzold, wie ihm das Berlinale-Publikum einen Drehort schenkte. In der SZ fordert Petzold: "Filme sollten so ähnlich sein wie Kosslick". In der NZZ beschuldigt der Arabist Arnold Hottinger Briten, Russen, Amerikaner und Israelis für den Islamismus verantwortlich zu sein. Die FAZ beobachtet eine Polonaise befrackter Pinguine in Luzern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.02.2005. Die FAZ jubelt: "Sophie Scholl - Die letzten Tage" ist der Film der Julia Jentsch. Andere Zeitungen sind weniger begeistert von dem Film. Die NZZ trauert um Kulturgüter, die im Tsunami verloren gingen. Die Ansichten zu Christos Installation "The Gates" sind gespalten: Manche finden sie diskret, andere zu diskret und dritte gerade aufdringlich. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.02.2005. Die NZZ erklärt, wie der Satz "mitt ansikte blir alltid otydligare som / i en dimma och försvinnar sakta som en fuktig profil / i sanden" Michel Foucault inspirierte. In der Welt publiziert Uwe Tellkamp eine Erzählung, in der es auch um die Bombardierung Dresdens geht. In der FAZ bringt Durs Grünbein sieben Gedichte zum gleichen Thema. Die taz interviewt den Historiker Frederick Taylor, der die Bombardierung verwerflich, aber nicht ungerechtfertigt findet. In der SZ mokiert sich Gustav Seibt über die politische Moral unser gar nicht mehr so jungen Jungen.
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Heute in den Feuilletons

11.02.2005. Die FR porträtiert Matthias von Hartz, den Globalisierungskritiker unter den Theaterregisseuren. Die NZZ bewundert die zeitgenössische Formensprache der arabischen Architektur. Die taz stellt türkische Film auf der Berlinale vor. Die SZ freut sich über eine neue Internet-Datenbank zum deutschen Film. In der FAZ erzählt Enno Patalas, wie man in Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" ins Meer fallen musste. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.02.2005. Die Zeit nimmt den deutschen Film gegen Lokal-Lobbyisten, Gala-Schwätzer und Gremienschläfer in Schutz. In der Welt sucht Jörg Friedrich die Gründe für die militärisch sinnlosen Bombariderungen Dresdens und Hiroshimas. In der FAZ erfahren wir von deutschen Filmregisseuren, wie die Filmförderung wirklich funktioniert: wie Tiertransporte. In der SZ feiert der irakische Schrifsteller Ibrahim al Hariri die Wahlen in seinem Land als eine Sache des Stolzes und der Würde. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.02.2005. Die taz stellt den Starkommentator von al-Dschasira vor: den islamischen Geistlichen Yusuf al-Qaradawi. Die FR entlarvt den muslimischen Intellektuellen Tariq Ramadan als konservativ. Die NZZ reist in die sowjetische Stadt Donezk in der Ostukraine. Die SZ sieht ein neues deutsches Subproletariat aufziehen. Die FAZ trifft ganz normale britische Außenseiter. Und die Berliner Zeitung tanzt auf dem aufregendesten Festival der Stadt Laptop-Speed-Metal und zu Bildern strippender Soldaten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.02.2005. Der taz offenbart sich in der Ausstellung "Gegenwelten" das deutsche Nationalgefühl. Die SZ fragt auf ihrer Titelseite: "Ist der Zionismus heute der wahre Feind der Juden?" Die NZZ besucht den kolumbianischen Theaterregisseur Omar Porras. Die FR bewundert die heimtückische Freundlichkeit der Chapman-Brüder. Die FAZ stellt ein Computerspiel für Akademiker vor, die gefahrlos das Leben mit Nachwuchs proben wollen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.02.2005. In der Welt spricht der britsche Historiker Frederick Taylor über die Bombardierung Dresdens. Die NZZ sucht das Grauen in "Stalin World". In der taz freut sich Berlinale-Chef Dieter Kosslick über Fördergelder für Afrika. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.02.2005. "Liberez la musique!", rufen die französischen Musikpiraten in der FAZ. In der NZZ lotet Marcel Beyer aus, wie weit es vom schtschegol zum chardonneret ist. Die taz erzählt Journalistenwitze. Die SZ beobachtet Rechtsradikale in Che-Guevara-Shirts. Und alle Zeitungen trauern um Max Schmeling. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.02.2005. In der NZZ schildert der irakische Schriftsteller Najem Wali die Freuden des ersten Mals. In der taz erklärt Simon Reynolds die asymmetrischen Zahnlückengrooves des Grime. Die FR kündigt die berückende Verwandlung von Oberschweineöde an. In der Welt ermahnt Mario Vargas Llosa den Papst: Das Überleben der katholischen Kirche ist ein Kondom wert. Die SZ feiert Orhan Pamuks neuen Roman "Schnee". Die FAZ lernt in Spanien den Unterschied zwischen richtigen und falschen Terrorismusopfern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.02.2005. Einst hat Günter Grass Kalkutta als "Scheißhaufen Gottes" bezeichnet. Bei seinem jüngsten Indienbesuch hat er nicht widerrufen, meldet die Zeit. Sehr glücklich und sehr betrunken taumelt die FR aus Alexander Paynes Weintrinkerkomödie "Sideways". Die NZZ begutachtet den letzten Seufzer akademischer Protzsucht in Barcelona. In der SZ erklärt Ulrich Beck fünf Millionen Arbeitslose zur Gefahr für die Freiheit. Die FAZ amüsiert sich in Paris. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.02.2005. Die FR freut sich, dass Charles Saatchi nun auch die deutsche Malerei entdeckt. Die NZZ meditiert über den den revolutionären Chic in der Ukraine. In der SZ zeigt sich Joachim Kaiser begeistert: Bei Lang Lang sind die Rubati lang lang. In der Welt spricht Georg Baselitz über seine Bilder und seine Halbschuhe. Und Stephan Wackwitz verteidigt die Sexualität des erwachsenen Mannes gegen die Feier leonardodicaprioider Niedlichkeit.
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Heute in den Feuilletons

01.02.2005. Die FAZ feiert die "atemraubend asynchron verhäkelten, kastagnettenbewaffneten Pausenclown-Ballette" in Sasha Waltz' erster Operninszenierung. Sie weigert sich zudem, kinderlose Frauen den Geiern zum Fraß vorzuwerfen. Die FR empfiehlt die erste Rapsdieselkomödie der Theatergeschichte, Lukas Bärfuss' Religionsdrama "Der Bus" am Hamburger Thalia Theater. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Wirtschaftlich sattelfeste Künstler

24.05.2013. Zum Anlass von Egon Friedells 75. Todestag empfiehlt die SZ seine noch immer äußerst lesenswerte "Kulturgeschichte der Neuzeit". Außerdem verfolgt sie die langjährige Freundschaft zwischen Tom Waits und Anton Corbijn im prächtigen Bildband "Waits / Corbijn". Die FAZ liest gebannt Linus Reichlins Roman "Das Leuchten in der Ferne" und informiert sich vor dem morgigen Champions-League-Finale bei Nils Havemann über die "Geschichte der Fußballbundesliga". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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