Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2013, 14.00 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Juli 2002


Heute in den Feuilletons

31.07.2002. Wenigstens einer, dem's gut geht: Claus Peymann plaudert über die "unglaublich gute Geschäftsentwicklung" beim Berliner Ensemble. Seine Salzburger Inszenierung eines neuen Stücks von Peter Turrini gilt der NZZ allerdings als "Peinlichkeit der Sonderklasse". Die taz findet Product Placement in Romanen akzeptabel. Die FR bringt ein Interview mit dem Tel Aviver Architekt Eyal Weizman über israelische Besatzungsbauten. Die FAZ vermisst Middelhoff. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.07.2002. Die FAZ ist enttäuscht. Der neue "Jedermann" ist ein "Oberjammergau". Die NZZ macht sich Sorgen: Warum ist das Schweizerkreuz so sehr in Mode? In der SZ analysiert Andrew J. Bacevich den amerikanischen Imperialismus. In der FR ficht Anatolij Koroljew für seinen Kollegen Wladimir Sorokin. Die taz fürchtet, dass sich die öffentlichen Museen immer mehr auf private Sammler verlassen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.07.2002. In der NZZ beklagt Laszlo F. Földenyi die "Stromlinienförmigkeit des Subversiven". Die FAZ versteht nicht, wie man den genialen Thomas Middelhoff chassen kann, die SZ versteht es ein klein bisschen besser. In der taz porträtiert Gabriele Goettle de Chef des Schiffhebewerks Niederfinow. Die FR kommt noch einmal auf den Weltkongress der Architekten zurück. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.07.2002. In der NZZ erinnert sich Ralf Dahrendorf an seinen Lehrer Karl Popper. Die FAZ erklärt, warum in der russischen Literatur die Verschwörungstheorien so beliebt sind. Die SZ läutet die Salzburger Festspiele ein. In der taz spricht die Autorin Juli Zeh über ihre Bosnien-Reise. Die FR beschwert sich, dass sich die deutschen Vertriebenen nicht multiperspektivisch erinnern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.07.2002. Die NZZ erzählt die Geschichte des chinesischen Marshalls Zhang Xueliang, der 1936 General Tschiang Kai-schek festnehmen ließ. In der FAZ feiert Mario Vargas Llosa den Kritiker Marcel Reich-Ranicki für seine Autobiografie. Die FR fordert eine neue Vertriebenendebatte. München ist pleite, klagt die SZ. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.07.2002. Die Zeit stellt klar: Die Nazis ließen nicht in erster Linie die Reichen, sondern den kleinen Mann von Zwangsarbeit und Arisierung profitieren. Die SZ eröffnet das Bayreuther Sommertheater mit Nachfolgefragen (Thielemann?) Die FR stellt islamische Reformdenker vor. Die FAZ porträtiert Moritz Hunziger als heiteren PR-Berater. Die taz feiert indisches Kino, die NZZ japanischen Pop. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.07.2002. Die NZZ stöhnt über den Störfaktor Sex. Die taz erklärt, warum die Ossis so unzuverlässige Wähler sind. In der FR beschreibt Predrag Matvejevic die unvollkommene Identität des heutigen Kroatiens. Die SZ beklagt die Inflation der Mittler. Die FAZ konnte in Wien kein Fahrrad leihen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.07.2002. In der SZ verzweifelt der Historiker Moshe Zimmermann an der Radikalisierung der israelischen Gesellschaft. Die FR schildert das drastische French Bashing in den USA. Die taz behauptet, dass die DDR an zuviel Freiheit zugrundeging. Die NZZ erzählt die Geschichte des russischen Liberalismus. Die FAZ meldet, dass die italienischen Prinzen wieder in die Heimat ziehen dürfen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.07.2002. Architektur überall - der Weltkongress beginnt. Die SZ und die FR  berichtet über New Yorker Proteste gegen die Wiederaufpläne für den Ground Zero. In der taz konstatiert der Architekt Christoph Ingenhoven einen Berliner Horror Vacui. Die FAZ klagt, dass deutsche Architekten vor allem bei Häusern für die Toten überzeugen. In der NZZ denkt Michael Brenner über den Begriff des Antisemitismus nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.07.2002. In der FAZ erklärt der irische Autor John Banville, was es mit der Entschuldigung der IRA auf sich hat: Der Krieg ist vorbei. Die NZZ fragt, ob es ein Salzburger Kulturleben außerhalb der Festspiele gibt (irgendwie schon). In der taz entwickelt Daniel Cohn-Bendit eine Horrorvision: Was wäre, wenn die Grünen so viele Wähler hätte wie die taz Leser? Die FR schimpft über rückwärtsgewandte Architektur. Die SZ fragt, warum die Deutschen nur misslingende Volksaufstände mögen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.07.2002. Rudolf Scharping ist heute der Feuilletonstar. Die SZ fand ihn ideal besetzt. Die FAZ probiert seine Kleider an. Die taz bennent seine Sehnsucht, charmant zu sein. Außerdem: In der SZ spricht Paul Virilio über Fotografie und Krieg. Die FR erklärt, wie ein Aufwindkraftwerk funktioniert. Die FAZ beschreibt die Krise der amerikanischen Museen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.07.2002. Die Zeit sorgt sich um den Zustand der Weltmusik. In der SZ fragt Michal B. Oren, ob die Palästinenser bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. In der NZZ begründet Hans-Jost Frey, warum dichterische Übersetzungen auch anders sein sollen als das Original. Die FR begrüßt (wie die FAZ) den Spruch des Bundeverfassungsgerichts zur Homoehe. Die taz ist enttäuschet von den Men in Black. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.07.2002. Die FR zieht eine verheerende Bilanz der rotgrünen Stadtentwicklungspolitik, außerdem verteidigt Margarete Mitscherlich den deutschen Fußball. Die SZ sucht die weithin gerühmte Rationalität der Märkte (findet sie aber nicht). Die taz erinnert an den Gipfel von Genua - die Welt hat sich seitdem kein bisschen gebessert. Die NZZ fand die Ursprünge des Frühkapitalismus in Mexiko. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.07.2002. Die SZ findet den Kompromiss zum Internationalen Strafgerichtshof faul. In der FR äußert der pakistanische Autor Mohsin Hamid Hoffnungen auf eine Liberalisierung seines Landes. Die taz erinnert an die Stuttgarter Weißenhof-Siedlung. Die NZZ weiß, warum Vladimir Sorokin in Russland verfolgt wird. In der FAZ untersucht Peter Bürger den Kunstbegriff der Documenta. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.07.2002. Die FR besucht Raul Hilberg. In der taz bekomt Charles Wilp "orgastische Manschetten". In der SZ fragt Sonja Margolina, warum man Autoren wie Vladimir Sorokin in Russland verfolgt, während Antisemiten ausgezeichnet werden. Die NZZ will sich kein U für ein E vormachen lassen. Und die FAZ beobachtet mit Sorge den Konflikt um die Petersilieninsel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.07.2002. Die SZ bewundert die Arbeitsintensität chinesischer Studenten. Die taz liebt Stettin. Die FR versteht Günther Anders nicht mehr. Die NZZ mag Marcel Reich-Ranickis neuen Antisemitismusvorwürfen gegen Martin Walser nicht folgen. Die FAZ fragt nach den Chancen des eBooks. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.07.2002. Die SZ beschimpft die Rolling Stones zum 40. Geburstag als tragbares Las Vegas. In der taz beklagen DAF das Verschwinden des Kassettenrecorders aus der Technomusik. Die NZZ spottet über britische Euroskeptiker. Die FR fürchtet sich vor einer Ethik des Marktes. In der FAZ ängstigt sich Marcel Reich-Ranicki vor Martin Walser, Joachim Kaiser und dem Suhrkamp Verlag. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.07.2002. Die Zeit beruhigt den Rest der Welt: "Der Berliner selbst hofft traditionell nicht auf einen Ruck." Die SZ gedenkt ihrer großen Kritikerin Frieda Grafe. Die NZZ erzählt von der Versöhnung der Stadt Sydney mit Jörn Utzon, dem Architekten ihrer Oper. In der FR erzählt Anatolij Koroljow die Leidensgeschichte seiner Mutter. In der FAZ plädiert David Grossmann gegen den "Sicherheitszaun" in Israel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.07.2002. In der SZ weist Martin Mosebach in Martin Walsers "Tod eines Kritikers" die typischen Mängel von Schlüsselromanen nach. In der taz trägt Diedrich Diederichsen "eine individuelle Symptomdichte wie bei Walser in eine politische Symptomatologie" ein. In der FR outet Tariq Ali den amerikanischen Präsidenten als christlichen Fundamentalisten. Die NZZ ruft Grass und Enzensberger zum Engagement für einen jemenitischen Schriftsteller auf. Die FAZ versteht die Amerikaner. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.07.2002. In der FR vergleicht John Berger den 11. September mit Hiroschima. Die taz geht auf dem Alexanderplatz spazieren. Die FAZ meldet, dass die italienische Regierung ihre Kulturgüter verkaufen will - eine Aktiengesellschaft ist schon gegründet. Die NZZ schildert, wie sich das südafrikanische Theater mit der Männergewalt auseinandersetzt. Die SZ erzählt vom beruflichen Selbstmord eines Hollywoodproduzenten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.07.2002. Die FAZ analysiert die missliche Lage des Buchhandels in Deutschland. Die taz verzweifelt an Japan, die FR an den schönen neuen Jazzfrauen. Die NZZ wohnte im Köln-Bonner Raum der Rückkehr des Politischen ins Theater bei. Die SZ meditiert über "Deutschland, Israel und die anderen". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.07.2002. Heute kommentieren alle die Stadtschloss-Entscheidung - mit Ausnahme der taz, die neue deutsche Landschaftsliteraten vorstellt. Walser-Nachwehen gibt es in der FAZ und in der NZZ. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.07.2002. Die FAZ berichtet von düsterer Stimmung bei den Literaturverlagen. In der SZ nimmt Georg Klein Walsers Tod eines Kritikers zum Anlass für eine Philippika gegen den Literaturbetrieb. Die taz beklagt ein Interview, das Joachim Kaiser der rechtsnationalen Jungen Freiheit gegeben hat. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.07.2002. In der Zeit meditiert Salomon Korn über das "Unbehagen am Unbehagen" zwischen Deutschen und Juden. In der FAZ gibt Jan Philipp Reemtsma zu, dass er sich an der falschen Nase kratzte. In der SZ veröffentlicht Julian Nida-Rümelin seine Gedanken zur Filmförderung. In der FR erklärt Herfried Münkler, wie der Krieg zum Geschäft wurde. Die taz spricht mit dem südkoreanischen Regisseur Park Chan-Wook, dessen Film "Joint Security Area" heute anläuft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.07.2002. Die NZZ fasst Jan Philipp Reemtsma an die jüdische Nase. Die FR sieht in der Walser-Debatte Ödipus am Werk. In der FAZ beklagt ein Lehrer die schlechten Schulen in Bayern. In der SZ warnt der Historiker Volker Berghahn vor einer Rebellion der Amerikaner. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.07.2002. Die FAZ bat Schröder und Stoiber um einen Kommentar zur WM. Die NZZ berichtet, dass der Marquis Astolphe de Custine nach 150 Jahren die Russen immer noch ärgert. Die FR berichtet von einer Reise ins tschechische Lezaky, das nach dem Attentat auf Heydrich zerstört worden war. Die taz ist fasziniert von der Sprachvermischung beim Theater der Welt. Die SZ erklärt, warum Dänemark kein Ausländerproblem hat. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.07.2002. Ein weithin grassierendes Muttersterben diagnostizierte ein seit der Walser-Debatte erstmals wieder einhelliges deutsches Feuilleton beim Klagenfurter Wettlesen. Schlimmer noch: Gestorben wird in Mittelmaß. Die FAZ tröstet sich mit dem aleatorischen Durcheinander in Messiaens Franziskus-Oper, welche in Berlin zur Aufführung gebracht wurde. In der taz behauptet Christoph Schlingensief, dass es bei Möllemanns spukt. Und die NZZ beklagt ein Möbelrücken in der Berliner Stadtlandschaft. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Wirtschaftlich sattelfeste Künstler

24.05.2013. Zum Anlass von Egon Friedells 75. Todestag empfiehlt die SZ seine noch immer äußerst lesenswerte "Kulturgeschichte der Neuzeit". Außerdem verfolgt sie die langjährige Freundschaft zwischen Tom Waits und Anton Corbijn im prächtigen Bildband "Waits / Corbijn". Die FAZ liest gebannt Linus Reichlins Roman "Das Leuchten in der Ferne" und informiert sich vor dem morgigen Champions-League-Finale bei Nils Havemann über die "Geschichte der Fußballbundesliga". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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