Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.05.2013, 14.09 Uhr

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Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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Von Lesern empfohlene Bücher

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Yoram Kaniuk: 1948

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Januar 2004


Heute in den Feuilletons

31.01.2004. In der FAZ fragen die Neurologen Karl Clausberg und Cornelius Weiller: Ist das 'Ich' ein umnachteter Triebtäter? Für die taz schreibt Uri Avnery einen Leitfaden zum Antisemitismus. Hans Christoph Buch schreibt in der Welt über den korruptesten Staat Afrikas. Die NZZ sucht den Moralisten im Zyniker. In der FR denkt Manfred Schneider über die Benutzer-Oberfläche der Politiker nach. Die SZ warnt vor dem Startup China. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.01.2004. Die SZ findet, wir sollten uns ein Beispiel an der amerikanischen Philanthropie nehmen. Die NZZ schlägt sich auf die Seite des norwegischen Königshauses. In der taz kritisiert der Politikwissenschaftler Benjamin Barber die Wahlkampfberichterstattung der amerikanischen Medien. Die FAZ feiert die Macht des Internets in China. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.01.2004. Die Zeit bringt ein Manifest des iranischen Autors Abbas Maroufi gegen die "Leiche der islamischen Republik". Die SZ hat schreckliche Angst: Eine neue Rechtschreibreform wird vorbereitet. Die FR emfpiehlt einen Besuch in der Pariser Cristallerie Baccarat. Die NZZ beobachtet eine ambivalente Haltung der arabischen Bevölkerung zur Demokratie. Die FAZ kennt die neuesten Tricks, um auf Werbekampagnen aufmerksam zu machen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.01.2004. In der FAZ fragt sich Zafer Senocak, was die Türkei zur kulturellen Identität Europas beiträgt. Die taz versteht Hans Magnus Enzensbergers Empörung nicht. In der FR erklärt Manfred Schneider, woher Europas künftige Eliten kommen werden: aus Osteuropa. Die SZ findet es arschkalt in Kevin Costners neuem Western. Und die NZZ heißt angeblich alles gut, was Geld spart. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.01.2004. IIn der SZ erklärt Umberto Eco, wie Silvio Berlusconis Medienregime andere Meinungen zulässt - und dennoch verhindert.  In der FAZ beklagt Hans Magnus Enzensberger die Unbotmäßigkeiten der "Boulevardinquisition". Die taz liest einen Klassiker des Islamismus. In der FR analysiert Norbert Bolz die Tücken des Beratergeschäfts. Die NZZ staunt über die Marktentwicklung der Wiener Aktionisten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.01.2004. Georg Klein beobachtet für die Welt den Mannesmannprozess und staunt über die vier Zwerge auf der Anklagebank. Gabriele Goettle schreibt in der taz über den Frackspezialisten Josef Teuschler. Die SZ wettert gegen die demente Musikindustrie. Im Tagesspiegel feiert Georg Seeslen die Marsmission als Wiederherstellung der Mythe Zukunft. Für die FAZ leidet Gerhard Stadelmaier im Burgtheater. Und alle trauern um Helmut Newton. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.01.2004. In der Welt zieht Tim Parks eine Parallele zwischen Parmalat-Skandal und den Medici. Die taz gratuliert dem Apple zum Zwanzigsten. Die FR befasst sich mit der Ritualdynamik des Kopftuchstreits. Die NZZ erinnert an die "Kleine Eiszeit" und Durs Grünbein in der FAZ ebenfalls. In der SZ vermutet der schwedische Autor Göran Rosenberg, dass palästinensische Selbstmordattentäter neben dem Hass auf Juden auch andere Motive haben könnten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.01.2004. Die taz freut sich, dass die Puffgänger in der Musikindustrie abgesägt werden. Die FR freut sich über britische Teenager, die eine Doppelkinnträgerin zum Superstar gewählt haben. In der NZZ fürchtet Felix Philipp Ingold ein Um-sich-Greifen antidemokratischer Kulturologie in Russland. In der SZ bangt der Produzent Günter Rohrbach mal wieder um den deutschen Film. Die FAZ bringt die Gehirndebatte zu einem glücklichen Ende und freut sich über einen freitragenden Schreibtisch namens Kant. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.01.2004. In der Zeit erklärt Michel Houellebecq, wie die Konservativen mithilfe ihrer Faulheit für Fortschritt sorgen. Die SZ findet John Woos neuen Film noch einen Dreh hopperesker. Die taz wünscht eine reisende RAF-Ausstellung. In der FR beschreibt Nathan Sznaider die Siedler als die eigentlichen Antizionisten. Die NZZ gibt uns ostafrikanische Musik zu hören. Und mit der FAZ lachen wir sehr herzlich über die Deutsche Bank. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.01.2004. Der Streit um "Eine Frau in Berlin" geht endgültig in die zweite Runde: Die SZ qualifiziert Walter Kempowskis Gutachten als "kümmerliche Nichtinformation auf zwei Blatt". In der Welt kritisiert Jürgen Habermas noch einmal die Polen, die beim Irak-Krieg nicht seiner Meinung waren. Die taz geht vor John Galliano in die Knie: "Ha, die Pose!" Die NZZ rechnet mit dem "grausigen Kitsch" Gunther von Hagens' ab. Die FAZ erliegt Bernardo Bertoluccis "Träumern". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.01.2004. Die FAZ empfindet Walter Kempowskis Gutachten zum Buch "Eine Frau in Berlin" der Anonyma als Triumph der Wahrheit, die NZZ als unzureichend. Und die SZ sagt gar nicht dazu. Die taz debattiert über Antisemitismus und Antiislamismus. In der FR fürchtet Nobert Bolz, dass nach dem Populismus der Elitismus komme. In der Welt definiert Wolfgang Sofsky den Unterschied zwischen Gerechtigkeit und Solidarität. Die SZ fragt: Gibt es einen neuen Konservatismus der Künste? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.01.2004. Ein Wochenende voller Kunst liegt hinter uns: Die FR schwärmt von der "virtuosen Äquilibristik" der Sopranistin Christine Schäfer. Die FAZ von der "entwaffenenden Ernsthaftigkeit" Jana Schulz' und Robert Stadlobers als Julia und Romeo. Die taz zeigt sich beeindruckt vom Auftritt Arundhati Roys als Pasionara der Globalisierungsgegner in Bombay. Die NZZ berichtet über Walter Kempowskis Gutachten zu einer "Frau in Berlin". Die SZ verabschiedet den Mythos vom verarmten Künstler. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.01.2004. Triumph! FAZ und FR liegen Susanne Lothars Blanche zu Füßen. In der SZ erklärt Wolf Lepenies, warum die Amerikaner die wachsende Kluft zwischen Reichen und Armen nicht stört. Die NZZ porträtiert einen Verleger der alten Schule, den Spanier Jorge Herralde. Und alle Zeitungen erinnern an den zeitlosen Traumliebhaber, das Monument männlicher Schönheit: Cary Grant, der heute 100 geworden wäre. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.01.2004. In der SZ fragt Ulrich Beck: Wie wird transnationale Politik möglich? Die FR zitiert Gary Grant richtig falsch. Die NZZ bringt ein langes Porträt über Reinhard Jirgl. In der taz verabschiedet Diedrich Diederichsen den Star und begrüßt den Promi. Die FAZ erklärt die heutige Arno-Schmid-Idolatrie mit dem früheren Stefan-George-Kult. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.01.2004. In der Zeit weist Götz Aly nach, dass Walter Jens mit seiner Version der Geschichte um seine Parteimitgliedschaft Recht haben könnte. Die FAZ benennt den eigentlichen Schuldigen am Terrorismus der ETA: den baskischen Nationalismus. Die NZZ berichtet über eine Krise im dänischen PEN-Club. Die SZ weiß, warum Eric Hobsbawm nicht zum Weltsozialforum in Bombay fahren wird.Die FR erkennt im französischen Forscherprotest ein europäisches Problem. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.01.2004. Die SZ fragt, inwieweit Polen, Russland und die Ukraine eigentlich Demokratien sind. In der Welt polemisiert Hans-Christoph Buch gegen die Evangelische Kirche in Deutschland. Die FR gräbt in Neapolis und findet einen antiken Handelshafen. Die taz begrüßt den Verzicht der Kunst-Werke auf Staatsknete für die RAF-Schau. Die NZZ porträtiert David Adjaye, den Shooting Star der Londoner Architekturszene. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.01.2004. In der SZ rechnet die palästinensische Autorin Ghada Karmi mit dem "arabischen Verfolgungswahn" ab. Die FR fürchtet, dass dem französischen Kino die Luft ausgeht. In der Berliner Zeitung erläutert Toni Negri, wie die anstehende Revolution aussehen wird. In der taz wendet sich die Soziologin Beate Krais gegen Eliteuniversitäten. Die NZZ möchte Bam in Lehm wieder aufbauen. Die FAZ besiedelt das nahe Weltall. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.01.2004. In der SZ echauffiert sich Hans Mommsen über die Unausgegorenheit der von der Regierung lancierten Elite-Debatte. Die taz weiß: Das islamische Kopftuch ist kein traditionelles Kleidungsstück. Die NZZ annonciert die Entstehung einer bürgerlichen Gesellschaft in China. Die FAZ schraubt zu Heiner Müllers 75. Geburtstag eine 25-Watt-Birne in den Berliner Himmel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.01.2004. In dieser Woche: Warum Experten der deutschen Buchbranche apokalyptische Perspektiven bescheinigen. Und wie Bertelsmann seine Bestseller produziert. Von Sandra Evertz Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.01.2004. In der Welt fordert Andre Glucksmann den Westen auf, seine Verehrung für Vladimir Putin zu überdenken. In der Berliner Zeitung erzählt Christa Wolf, was sie bei den Bildern von der Festnahme Saddam Husseins empfand. In der SZ verkündet Giorgio Agamben einschneidende Sanktionen gegen die USA: Sie werden künftig auf seine Anwesenheit verzichten müssen. Die taz berichtet aus Detroit, wie es in schrumpfenden Städten zugeht: Ampeln regeln einen nicht vorhandenen Verkehr. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.01.2004. In der FAZ fordert der Historiker Paul Nolte eine Elite von unten. Die NZZ setzt den Patriarchen auf die Liste der bedrohten Arten. In der FR sagt Heiner Müller ein arabisches Europa voraus. In der taz ärgert sich Wolfgang Lotter von Brand eins über die Halbelite in der deutschen Wirtschaft. In der SZ erklärt Hildegard Hamm-Brücher, warum Bundespräsidenten gewählt werden sollten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.01.2004. Die Zeit strotzt heute vor Optimismus! Nicht nur weil Miss Zhong in Pjöngjang so wunderbar Strawinsky dirigiert. In der FAZ beobachten wir einen neuronalen Prozess im Hirn von Wolf Singer. Die FR erklärt, warum ein SZ-Abonnent sein Abo kündigte. Die NZZ erkundet die Lage der Frauen in Kuba. In der SZ fordert Wolf Lepenies eine andere Wissenschaftskultur. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.01.2004. Die NZZ hat mexikanische Banditen singen hören: "'Sie kamen von San Isidro / wohnhaft in Tijuana / die Reifen des Wagens / gefüllt mit Marihuana." Die FR träumt mit Bremen von der Überseestadt. Die FAZ erklärt, wie Vladimir Putin in der tschetschenischen Bevökerung einen Rückhalt von 96 Prozent erreichte. Die SZ glaubt: Wir Deutschen sind an Bildung gar nicht interessiert. Sehr gemocht wird Sofia Coppolas Film "Lost in Translation". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.01.2004. In der FAZ gratuliert sich Heinz Berggruen selber, dass er mit neunzig noch kräftig zubeißen kann. Außerdem erfahren wir, wie ein spanischer Geheimdienstler durch einen Wangenkuss gerettet wurde. In der taz feiert der glückliche Arbeitslose Guillaume Paoli den frühen Kokser und Psychoanalytiker Otto Gross. Die NZZ stellt eine monumentale Enzyklopädie über Osteuropa vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.01.2004. In der FAZ prangert Hans-Christoph Buch einen Skandal an, der so schlimm ist wie die Apartheid: und schuld ist die südafrikanische Regierung. Die NZZ blickt auf die Literaturlandschaft in Polen. Die taz bemerkt: Rauchen in Filmen ist populär wie (und es tötet auch nicht!) Die SZ sinniert über die "eingeborene Endlichkeit" von Kunst am Bau. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.01.2004. In der NZZ bekennt Peter von Matt seine Verachtung für Verächter von Schillers "Tell". Die FR feiert fünfzig Jahre Soul. Die taz wurde Zeuge der Rückkehr des Gegenstands in die Malerei. Die FAZ staunt über den Ausdrucksreichtum der Triangel. In der Welt verteidigt Ulrike Ackermann ein Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.01.2004. In der taz beschreibt Jacques Attali, wie wir mit der Eurosklerose fertig werden. Die FAZ findet die Katastrophe in Michael Hanekes neuem Film "Wolfszeit" zu vage. Libanon ist das Gastland der nächsten Frankfurter Buchmesse: Die FR prophezeit Streit. Die SZ dagegen fordert mehr Grundvertrauen. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Hyper, Hyper

15.05.2013. Großraumdissenkino statt Mittelstufenliteraturverfilmung bietet Baz Luhrmanns "Der große Gatsby". Ulrich Seidls Trilogieabschluss "Paradies: Hoffnung" gönnt uns das Nichteintreten des Allerschlimmsten. Und das ist auch mal schön. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme

18.05.2013. Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

Kratzen und singen

02.01.2013. Im Espresso erzählt Roberto Saviano, warum die Einwohner von Scampia keine Haustürschlüssel mehr haben. Vanity Fair beobachtet John Belushi im Bienenkostüm. Outlook India untersucht die "Vergewaltigungskultur" in Indien. Le Monde lauscht der Musik der tibetischen dranyen dunglen. Der Economist feiert Comics im Netz. In Wired erklärt Internet-Unternehmer Tim O'Reilly sein Credo. In The New Republic stellt Anne Applebaum neue und alte Bücher über Polens Geschichte im 20. Jahrhundert vor. Mehr lesen

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