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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

April 2011

Diese plötzlichen Einlässe in die Welt der Dinge

30.04.2011. Nicht Romane sind die interessantesten Bücher der Saison, fndet die taz, sondern literarische Reportagen - zum Beispiel Wolfgang Büschers "Hartland". Die Berliner Zeitung lernt vom Primatenforscher Frans de Waal: Irgendwie gibt es das Gute im Menschen (und im Primaten!) doch. Die NZZ liest den Bericht einer polnisch-russischen Historikerkommission zur… Mehr lesen

Die Nacktheit des anderen

29.04.2011. Die Welt stellt den neuen Stern am Kunsthimmel vor: Cyprien Gaillard. In der Berliner Zeitung rät Hans Küng von der Seligsprechung Johannes Pauls II. ab. Die NZZ geht in die Neuköllner Oper. Die FAZ sorgt sich weiter um die digitale Privatsphäre. Der FR graust beim Anblick von Ai Weiweis… Mehr lesen

Ich befinde mich in Gefahr

28.04.2011. In der FR schildert Ai Weiweis Mitarbeiterin Liu Yanping die Umstände, unter denen der Künstler verhaftet wurde. Alle Zeitungen berichten außerdem von der Berliner Diskussion zur Aufklärungsausstellung, auf der Bernd Neumann den Dresdener Museumschef und Ober-Appeaser Martin Roth scharf kritisierte. Der Tagesspiegel erinnert den deutschen Kulturbetrieb daran, dass er… Mehr lesen

In der Sprache tief genug abgeteuft

27.04.2011. In der taz will Egon Bahr nichts auf die Chinesen kommen lassen. Sie haben doch den Hunger abgeschafft.. Die Welt erzählt, wie im chinesischen Netz gegen das Verschwindenlassen Ai Weiweis protestiert wird. Die NZZ klärt auf: Bio ist nicht Öko. Im Guardian bringt Martin Amis eine Hommage auf Christopher… Mehr lesen

Relevanz! Relevanz!

26.04.2011. Der Chaos Computer Club will alle Probleme der kulturellen Ökonomie mit einem neuen System lösen, der Kulturwertmark. In der NZZ verteidigt die Psychoanalytikerin Elisabeth Roudinesco Freud gegen den Anti-Freud Michel Onfrays. In der FR sieht Markus Beckedahl zur Zeit nicht "das Hammerthema" für seine "Digitale Gesellschaft e.V.". Die SZ… Mehr lesen

Mit pfeifendem F

23.04.2011. Die taz empört sich über die Kuratoren der Kunstbiennale von Sharjah, die sich von Einschränkungen der Kunstfreiheit auch noch beflügelt sehen. Die Welt erzählt vom Sturz der Charity-Ikone Greg Mortenson. Die FAZ berichtet von heftigen Gefechten zwischen Frankreichs Intellektuellen um den Krieg in Libyen. In der FR freut sich… Mehr lesen

Das Geräusch zerschmetterter Möbel

21.04.2011. Die Deutschen sollten nicht nur ihr Verhältnis zum Islam überdenken, meint Hamed Abdel-Samad im Freitag: "Es ist nicht einzusehen, warum der Staat für die christlichen Kirchen Steuern eintreibt." In der NZZ spricht ein syrischer Dissident: "Das syrische Volk ist eins." Die FR schildert die gefährliche Arbeit der Journalisten in… Mehr lesen

In der Sauce des Allgemeinen

20.04.2011. Die FR war nochmal in der Pekinger Aufklärungsausstellung, die nach Auskunft einer Dame vom Informationsstand aber gar keine richtige Ausstellung ist, "sondern ein kommerzielles Projekt, für das die Deutschen bei uns einen Raum gemietet haben". In der Welt warnt Ian Buruma vor der Verflechtung von Wirtschaft und Bürokratie in… Mehr lesen

Hippiehall, Haschischhall, Geisterhall

19.04.2011. In der Welt protestert der chinesische Autor Ma Jian gegen die Inhaftierung Ai Weiweis. Die Berliner Zeitung liest chinesische Propagandaäußerungen zu Ai Weiwei. Die FR beklagt den Konkurs des Philadelphia Orchestras. Und Neues von den Öffentlich-Rechtlichen: ARD und ZDF werden die Hochzeit des Prinzen William parallel übertragen, und die… Mehr lesen

Das dämonische Ächzen von Natur und Mensch

18.04.2011. Die FR hat den neuen Film von Nanni Moretti gesehen, der den Papst einer Psychoanalyse unterzieht. Die taz plädiert für den Abbruch der Aufklärungsausstellung in Peking. In der FAZ fürchtet der evangelische Pfarrer Jochen Teuffel, dass Deutschland über der Islam-Debatte noch laizistisch werden könnte. Alle feiern den "Wozzeck" unter… Mehr lesen

1905 meldete sich eine Stimme

16.04.2011. In der NZZ erklärt Barbara Vinken, warum das "o" in "Madame Bovary" kurz ausgesprochen werden muss. Im Zeit-Dossier zum Thema "Was Journalisten anrichten" hätte es auch Geschichten aus der Zeit zu erzählen gegeben, meint das Blog Meedia. In der Welt erklärt Elisabeth Badinter, warum sie ein Burka-Verbot befürwortet. Die… Mehr lesen

Diese irgendwie esoterischen Kulturschnipsel

15.04.2011. Güner Yasemin Balci liest in der Welt mit Erstaunen das "Manifest der Vielen", in dem man sich im Namen des Islams über die Pressefreiheit beschwert. Und nochmal Zensur: Facebook mag den Ursprung der Welt nicht sehen. Die SZ zitiert Herta Müller, die nach Lektüre von Securitate-Akten froh ist, dass… Mehr lesen

Nur Zypressen säumten diesen Weg

14.04.2011. Ai Weiwei und die deutsche Kulturpolitik treiben die Zeitungen weiter um. Im Freitag schlägt der Dresdner Museumschef Martin Roth knallhart auf den Tisch: Falls Ai Weiwei keinen fairen Prozess bekommt, soll man sich für ihn einsetzen. Die Welt hat die Ausstellung an einem normalen Besuchertag besucht, fand aber kaum… Mehr lesen

Aus der Distanz der Verklärung, der Entrückung

13.04.2011. In der FAZ spricht Luc Tuymans über seinen Freund Ai Weiwei und die schwierige Arbeit in China. In der FR konstatiert Opernregisseur Stefan Herheim, dass Kunst nicht demokratisch funktionieren kann. Diedrich Diederichsen schildert in der SZ ein prägendes Musikerlebnis: Und er verdankt es James Blake. Die NZZ ist von… Mehr lesen

Künstler sind kluge Affen: Sie wollen spielen

12.04.2011. In der FAZ fragt Durs Grünbein nur: Wo ist Ai Weiwei? Und die Documenta-Kuratoren Roger M. Buergel und Ruth Noack greifen die Pekinger Ausstellung über "Aufklärung" scharf an. In der Berliner Zeitung erklärt der Dresdner Museumsmann Martin Roth, wie er durch seinen Einsatz für Ai Weiwei bei chinesischen Behörden… Mehr lesen

These boots are made for walking

11.04.2011. Die Empörung über den Dresdner Museumschef Martin Roth und weitere deutsche Kulturmandarine schwillt an - auch unter Museumskollegen: Der Schweizer Kurator Hans-Ulrich Obrist bedauert in der Welt, dass sich die Organisatoren der Aufklärungsausstellung nicht mit Ai Weiwei solidarisieren. Sein Kollege Raimund Stecker vom Lehmbruck-Museum bezeichnet Roths Ausstellung als "Dekoration… Mehr lesen

Für den deutschen Otto

09.04.2011. In der Welt verteidigt Robert Menasse die EU gegen ihre Kritiker: Nicht Brüssel sei das Problem, sondern Berlin! In der taz warnt die Philosophin Agnes Heller vor der neuen ungarischen Verfassung, die keine republikanische mehr sein will, sondern eine christliche. In der SZ setzt der Belgier Pierre Mertens auf… Mehr lesen

Der in der Küche half

08.04.2011. Achtung! Der Dresdner Museumschef Martin Roth, Organisator einer Ausstellung über "Aufklärung" in Peking klärt in der Sächsischen Zeitung auf: Um Ai Weiwei muss man sich kaum Sorgen machen, um die Produtkion des Phaeton sehr wohl. In der FAZ schildert die ehemalige türkische Richterin Emile Ülker Tahan die immer stärkeren… Mehr lesen

Kompasslos auf kurze Sicht

07.04.2011. La Quadrature du Net fürchtet eine Verschärfung der Gesetze im Sinne der Verwerter von Urheberrechten. BoingBoing staunt: die neue Urheberrechtsbeauftragte der EU ist eine Lobbyistin der Musikindustrie. In der SZ kritisiert Jürgen Habermas die Politik und fordert eine europäische Ziviligesellschaft. Und in der Zeit fordert der Dresdner Museumsdirektor und… Mehr lesen

Und applaudierten Herrn Lü

06.04.2011. Von Ai Weiwei fehlt nach wie vor jede Spur. Die FAZ sucht nach Gründen für die neueste Repressionswelle in China. Der Perlentaucher fragt: Wie nahe standen sich  Globalisierugskritiker Jean Ziegler und Oberst Gaddafi? In der NZZ versichert die Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, dass sie eine neue Baukultur einführen will. Die… Mehr lesen

Gäbe es zehn

05.04.2011. Die Welt bringt ein Interview mit der Philosophin Bettina Stangneth, die das Bild von Adolf Eichmann als banalem Bürokraten in Frage stellt. Die taz berichtet über geradezu hysterische Reaktionen auf Joseph Lelyvelds Gandhi-Biografie "Great Soul", die fragt, ob Gandhi ein Verhältnis mit einem Deutschen hatte. Der FAZ scheint die… Mehr lesen

Und sei es der fernste Spitzenton

04.04.2011. Ai Weiwei ist am Flughafen von Peking festgenommen worden. Seitdem fehlt jeder Kontakt - die FAZ liest Twitter. "Die Katastrophe ist da", sagt die pakistanische Autorin Sara Suleri Goodyear nach den extremistischen Morden in Pakistan. Der Islam hat nichts mit Genitalverstümmelung zu tun, sondern wendet sich mit aller Schärfe… Mehr lesen

Rasiermesserscharfe Seelenchirurgie

02.04.2011. In der FR erklärt Alfred Neven DuMont, wie er die "Qualität wie gewohnt" trotz der Entlassung Dutzender Redakteure erhalten will. Und Parag Khanna bekennt: "Ich bin für Tyrannenmord". Die Welt feiert ihren 65. Geburtstag. Und Fritz J. Raddatz kollabiert bei der Lektüre von Ciorans frühen Schriften. Die NZZ liest… Mehr lesen

Ein Teil dieser Summe

01.04.2011. In der NZZ mag Andrzej Stasiuk nicht mehr an den Westen glauben, auch nicht, wenn er in Libyen interveniert. In der taz wirft Ulrich Beck der Politik vor, uns nicht vorm Unvorstellbaren bewahrt zu haben. Auf Carta wird über die Öffentlich-Rechtlichen diskutiert: Sollen Gebühren auch an andere Medien gehen,… Mehr lesen