Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2013, 14.00 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
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  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



März 2005


Heute in den Feuilletons

31.03.2005. In der Zeit beklagt Salman Rushdie die Rückkehr der Religionen - und ihrer Intoleranz. Außerdem bringt die Zeit ein langes Gespräch mit Jörg Immendorff. Die NZZ greift eine französische Debatte über schwarzen Rassismus gegen Weiße auf. Die FR erinnert sich selig an das West-Berlin der Achtziger. Die taz polemisiert gegen Dogma. Die FAZ verabschiedet die Buchpreisbindung in der Schweiz. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.03.2005. In der taz ruft Zhou Fucheng: "1.000 Jahre Diktatur sind genug!" Die FR stellt fest: Eigentlich interessiert man sich gar nicht für Sartre, er wird nur dummerweise hundert, und Aron ist erst recht vergessen. Die NZZ versucht, den "Native Nazi" Jeff Weise zu verstehen. Die FAZ betrachtet erotische Szenen mit Jürgen Teller und Charlotte Rampling. In der SZ begutachtet der Schriftsteller Najem Wali das traurige Kulturleben in Bagdad. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.03.2005. Die SZ streift die Fesseln des Ökonomismus ab und erklärt das Ziel der Vollbeschäftigung zur Ideologie. In der NZZ annonciert Sonja Margolina einen neuen Historikerstreit. In der taz macht uns Gabriele Goettle mit einer Montessori-Lehrerin bekannt, die sehr dezidierte Ansichten über die Grenzen der Toleranz vertritt. In der Welt erklärt die Sängerin von Judith Holofornes von Wir sind Helden, warum sie mit größten Stolz nicht ironisch ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.03.2005. In der Welt beweist der Philosoph Robert Spaemann Gott. In der FR bekennt Ilse Aichinger, warum sie am Tag bis zu sieben Stunden im Kino verbringt. Die SZ bewundert die strategische Brillanz von George Bush im Fall Terri Schiavo. Die FAZ feiert die zauberhafteste Fehlbesetzung der Saison: Edith Clever. In der Berliner Zeitung nimmt Ralph Giordano Rolf Hochhuth vor denen in Schutz, die jetzt nachtreten. Aus der taz erfahren wir, dass die West-Berliner einfach zu cool für den Erfolg waren. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.03.2005. Die FAZ berichtet über einen kleinen Medienkrieg zwischen Russland und Polen. Die NZZ sieht durch Götz Alys Buch "Hitlers Volksstaat" einen neuen Historikerstreit heraufziehen. Die SZ versichert: Nicht jeder junge Mann ist ein Problemfall. In der FR erinnert Franzobel an Jules Verne. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.03.2005. In der Zeit beklagt Jens Jessen den Exzess des Gedenkens: "schlecht verhehlter Charakter fortgesetzten Drogenmissbrauchs". Die NZZ meldet: Utrecht versöhnt sich mit Descartes. Nach 363 Jahren wurde es auch Zeit. FR und FAZ sind sich uneins über Clint Eastwoods "Million Dollar Baby". Die SZ fragt: War der niederländische Widerstandskämpfer Jan Campert ein Verräter? In der FAZ warnt Gerhart Baum die Rundfunkintendanten vor der EU: keine Kultur, keine Gebühren. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.03.2005. In der taz bescheinigt Arno Widmann den 68ern, sie hätten nicht zur Liberalisierung Deutschlands beigetragen. Die NZZ findet uns heute noch nicht liberal, angesichts des Umgangs mit Rolf Hochhuth. In der SZ feiert der Dichter Adonis den Libanon, weil er demokratisch sei ohne Demokratie. Und Robin Detje feiert Dimiter Gotscheffs "Iwanow"-Inszenierung, weil sie endlich Schönheit in die griesgrämige Volksbühne bringt. In der Welt erklärt Peter Sloterdijk den Terrorismus als Nostalgiephänomen. Die FAZ lässt sich von dem Molekulargastronom Thomas Vilgis bekochen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.03.2005. Bei der FR und anderen Zeitungen hinterlässt die Leipziger Buchmesse eine "freundlich gelaunte Gelangweiltheit". Die taz begegnete immerhin einem neuen literarischen Heiland (zumindest wenn man seinen Jüngern glaubt). In der FAZ erklärt Gerhard Stadelmaier, warum er viele "Wilhelm Tells" gesehen hat, aber den Tell, den sieht er nirgends. Und für die SZ läutet die große Bernhard Heisig-Ausstellung in Leipzig eine neue Epoche ein. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.03.2005. In der Welt fragt der Autor Michael Kleeberg leise, warum seine Schriftstellergeneration nicht laut wird. Die SZ ist erleichtert, dass Christoph Albrecht nun doch nicht Intendant der Bayerischen Staatsoper wird. In der NZZ denkt Ralf Dahrendorf über den Freiheitsbegriff von Isaiah Berlin nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.03.2005. Die SZ berichtet über neueste Entwicklungen im Streit um die Mailänder Scala. Die NZZ schildert den Niedergang der renommierten Editions du Seuil. Die taz porträtiert das Berliner Underground-Label Royal Bunker. Die FR freut sich über die Neuerwerbungen des Frankfurter MMK. Die FAZ hat ein neues Meisterwerk entdeckt: Heinrich Breloers Film über Albert Speer. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.03.2005. Die Zeit beschreibt Bernhard Heisigs Nahkampf mit Kunst und Macht. In der Welt protestiert der ugandische Journalist Andrew M. Mwenda gegen mehr Entwicklungshilfe für Afrika. In der NZZ liest der Arabist Tilman Nagel den Koran als Aufforderung zur Gewalt gegen Andersgläubige. Die SZ prophezeit eine Rückkehr der Schönheit. Die FR feiert den Film "Willenbrock" als bislang radikalste Gesellschaftskritik Andreas Dresens. Die FAZ plädiert gegen eine Zentralisierung der Berliner Gedenkstätten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.03.2005. Die FR hadert mit dem späten Günther Uecker. In der taz bekräftigt der Wirtschaftshistoriker J. Adam Tooze seine Kritik an Götz Alys Buch "Hitlers Volksstaat". Die FAZ erinnert an das Berliner Attentat auf den türkischen Völkermörder Talaat Pascha im Jahr 1921. Und die NZZ stellt den italienischen Bestseller der Saison vor: Alessandro Pipernos jüdische Familiensaga "Con le peggiori intenzioni". Die SZ bewundert den emotionalen Appeal des Roboters Qrio, der demnächst für die Altenpflege eingesetzt werden soll. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.03.2005. In der SZ schmiedet die Taiwanesin Yu-hui Chen Sushi-Messer aus chinesischem Raketenstahl. Die NZZ rehabilitiert Macbeth. Die FAZ erzählt, wie Thomas Demand Bilder macht. Außerdem bringt sie aus Anlass des heute beginnenden Bibliothekartags ein Plädoyer gegen die Digitalisierung von Bibliotheken. In der taz antwortet Götz Aly auf die Kritik des Historikers J. Adam Tooze. Die Welt bringt eine Hitparade deutscher Geistesgrößen, die aber ein demografisches Problem haben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.03.2005. In der FR kämpft György Dalos für die Büchersammlung von Werner Schweikert. In der taz erklärt Literaturwissenschaftler Winfried Menninghaus, wie die Menschen die Schönheitswahl abschafften - und wieder einführten. Die FAZ greift den Bestseller "Dschungelkind" von Sabine Kuegler an. In der Welt schildert Bernd Eichinger, wie Parsifal ihn an seine Grenzen trieb. Der Tagesspiegel deckt neue russische Zensurfälle auf. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.03.2005. In der Welt begründet Friedbert Pflüger, warum ihn die RAF-Ausstellung in den Berliner Kunstwerken fast zu "spontanen Regelverletzungen" inspiriert hätte. In der NZZ meditiert die Lyrikerin Olga Martynova über das Nachleben Joseph Brodskys. Die FAZ setzt die Debatte zu den Berliner Gedenkstätten mit einem Plädoyer für die "authentischen Orte" des Gedenkens fort. Die SZ verabschiedet mal wieder jene Zeiten, da man noch zu Pink Floyd auf dem Flokati bumste. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.03.2005. In der FAZ wirft Andre Glucksmann dem Westen Mitverantwortung an der Ermordung Aslan Maschadows vor.  Die taz berichtet vom Filmfestival Ouagadougou. Die SZ kritisiert die von SWR-Intendant Peter Voß betriebene Verstümmelung des SWR-Vokalensembles. Die NZZ  porträtiert die türkisch-deutsche Autorin Emine Sevgi Özdamar. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.03.2005. Götz Aly überall. Die Zeit preist ihn als einen der "interessantesten Außenseiter" der Geschichtsforschung. Im Interview mit der Welt erklärt er seine These von "Hitlers Volksstaat". Die SZ bringt einen Artikel von Hans Mommsen. In der FAZ wendet sich der Berliner Historiker Ludolf Herbst gegen eine Zentralisierung des Gedenkens und fordert statt dessen eine bessere Ausstattung der universitären Holocaust-Forschung. In der Berliner Zeitung spricht der tschetschenische Dichter Apti Bisultanow über Aslan Maschadow. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.03.2005. Die FAZ ist empört über die Abwicklung des SWR-Vokalensembles durch den SWR-Intendanten Peter Voß. Die FR feiert "eine kostbare Paradiespflanze", die Frankfurter Schauspielerin Friederike Kammer. Die taz erinnert sich voll Wehmut an die Ulmer Hochschule für Gestaltung. Die NZZ flaniert durch die russische Kulturszene in Israel. Und im Tagesspiegel erklärt Andras Schiff, warum er den ersten Satz der Mondscheinsonate ohne Pedal spielt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.03.2005. Heute ist Weltfrauentag: Die SZ vermisst 100 Millionen Frauen, die gar nicht erst geboren wurden. In der FR befasst sich Claus Leggewie mit den Nebenwirkungen von Antidiskriminierungspolitik. Die taz versucht zu klären, welches Geschlecht nun die ärmere Sau ist. Die FAZ erinnert an die Bombenanschläge in Madrid vor einem Jahr. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.03.2005. In der NZZ lesen wir eine Reportage von Charles Simic, der durch die amerikanischen Südstaaten reiste. Die taz freut sich über das neue Kunstmuseum in Stuttgart. Die FR ärgert sich über die Empörungsrituale des deutschen Feuilletons. Die FAZ staunt über die Drastik, mit der die Renaissancemaler "Mannes Lust und Weibes Macht" darstellten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.03.2005. In der FAZ begeistert sich Peter von Matt für die Leidenschaft, mit der bei Seneca gemordet wurde. Die Welt beobachtet, wie die Berliner Volksbühne in "Autismus, Mobbing und Selbstgerechtigkeit" versinkt. Die FR traf aufgeklärte deutsche und islamische Denker in einer ägyptischen Wüstenoase. Die NZZ kennt drastische Mittel gegen Leute, die ausgeliehene Bücher nicht zurückbringen. Welt und taz rühmen Walter Kempowskis Echolot-Abschluss "Abgesang 45". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.03.2005. Die FAZ bringt das Plädoyer des Historikers Ulrich Herbert zur Neuordnung der Berliner Gedenkstätten. Für die Welt ist diese Debatte Zeichen der Historisierung der NS-Vergangenheit. Die FR freut sich über das neue Kunstmuseum in Stuttgart - einen raffinierten gläsernen Kubus. In der NZZ versucht die Psycholgin Rona M. Fields die Psycholgie von Selbstmordattentätern zu ergründen. Elfriede Jelineks Stück "Wolken. Heim..." am Berliner Ensemble fällt durch.
Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.03.2005. In der Zeit informiert Anselm Kiefer: Der Mensch ist abgrundtief böse. Der FR erschien der Geist in "Hamlet" in Teheran als imperialistischer Agent. Die taz feiert den Bollywoodhit "Main hoon na". Die Welt gratuliert dem Erreger der Syphilis zum hundertsten Geburtstag seiner Entdeckung. Die SZ beschreibt die erste Runde des Streits um die NS-Gedenkstätten in Berlin.
Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.03.2005. In der FAZ kritisiert Hussain Al-Mozany die arabischen Intellektuellen, die über die Gewalt in der eigenen Kultur schweigen. Die NZZ ist ergriffen vom Gedichtband Thomas Klings. In der SZ erklärt eine Irakerin, warum sie sich vor den Amerikanern fürchtet. In der taz erklärt Caroline Fourest Tariq Ramadan zu einem islamistischen Fundamentalisten. Die FR beobachtet die Entstehung einer modernen ukrainischen Nation.  Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.03.2005. In der SZ beklagt der Historiker Götz Aly die "Geschichtsfeigheit" und "üppige Verwahrlosung" der Berliner Gedenkstätten. Die taz stellt richtig: Als Gewaltopfer konnte Rudi Dutschke gar kein potenzieller Terrorist sein. In der FR beschreibt Natan Sznaider die Stimmung in Tel Aviv nach dem jüngsten Selbstmordattentat. Die FAZ freut sich über die Oscars für Clint Eastwood.  Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Wirtschaftlich sattelfeste Künstler

24.05.2013. Zum Anlass von Egon Friedells 75. Todestag empfiehlt die SZ seine noch immer äußerst lesenswerte "Kulturgeschichte der Neuzeit". Außerdem verfolgt sie die langjährige Freundschaft zwischen Tom Waits und Anton Corbijn im prächtigen Bildband "Waits / Corbijn". Die FAZ liest gebannt Linus Reichlins Roman "Das Leuchten in der Ferne" und informiert sich vor dem morgigen Champions-League-Finale bei Nils Havemann über die "Geschichte der Fußballbundesliga". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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