Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2013, 14.04 Uhr

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
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  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Januar 2002


Heute in den Feuilletons

31.01.2002. Die Zeit mag die neue Hamburger Kultursenatorin nicht. Die FAZ begrüßt, dass Kasachstan die ehemaligen Gulags für die Forschung öffnet. Die FR stellt uns Andre Glucksmanns Thesen zum 11. September vor. In der taz spricht der Terrorismusforscher Walter Laqueur über dasselbe Thema. Die NZZ fragt nicht nach den Inkontinenzen großer Dichter, fragt aber, ob man danach fragen soll. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.01.2002. Im Interview mit der SZ zeigt sich Peter Handke recht milde gestimmt. Die NZZ präsentiert die Erinnerungen Frantisek Xaver Basiks, der 1895 als Lehrjunge bei den Kafkas eintrat. In der FR fordert Claus Leggewie eine Internetabstimmung über Bioethik. Die FAZ stellt die Hoffnung des französischen Kinos vor: noch ein Asterix-Film. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.01.2002. Natürlich nehmen die Nachrufe auf Astrid Lindgren heute den größten Raum ein: Die FAZ bedauert, dass sie nicht den Nobelpreis bekommen hat. Außerdem annonciert die NZZ den bevorstehenden Tod der Literaturkritik. Die taz bringt eine geharnischte Kritik der Holocaust-Ausstellung in Berlin und die SZ sieht angesichts der NPD-Verbots-Panne die Gewaltenteilung in Gefahr. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.01.2002. Die FAZ erklärt, was der spanische Ministerpräsident unter Verfassungspatriotismus versteht und fand die neue Büchersendung "Der Club" mit Lea Rosh nicht besonders amüsant. In der taz porträtiert Gabriele Goettle einen Psychiater, der erklärt, warum er Neuroleptika verschreibt. Die SZ debattiert über Stammzellen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.01.2002. Hat mit dem 11. September ein neues Zeitalter begonnen? Peter Nadas stellt sich in der NZZ diese Frage, und er fragt sich auch, wie der Westen reagieren sollte. Schorsch Kamerun von den "Goldenen Zitronen" gratuliert den "Toten Hosen" in der Süddeutschen Zeitung zum zwanzigsten Geburtstag. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.01.2002. Die FAZ bot das neutrale Territorium, auf dem sich der ehemalige und der aktuelle Berliner Kultursenator zum Streitgespräch treffen konnten. Die SZ befasst sich mit der Lage der Gefangenen von Guantanamo. Den größten Raum nimmt heute jedoch Pierre Bourdieu ein, dem die taz ein Tagesthema widmet. In der FR äußert sich Jürgen Habermas, in der SZ schreibt Wolf Lepenies. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.01.2002. In der Zeit spricht Jürgen Habermas über die Gefahren der Gentechnik, in der SZ denkt Martin Mosebach über die V-Mann-Krise nach, die FR betrachtet Familienbilder von Herlinde Koelbl und in der FAZ erklärt Hussain Al-Mozany, warum arabische Länder nicht gegen die Behandlung der gefangenen Al Qaida-Kämpfer protestieren: Sie selbst würden's auch nicht besser machen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.01.2002. In der FR spekuliert Benjamin Barber über die Chancen der Globalisierungskritik. Die FAZ verabschiedet Craig Venter. Die SZ ermittelt, was von der Freiheit der Hochschulen bleibt, wenn sich die Sozialdemokraten ihrer annehmen, und die NZZ stellt eine marokkanische Feministinnengruppe vor, die Frauen zum Schreiben ermutigt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.01.2002. Die taz hat im Philosophischen Quartett den Fetisch ruckeln sehen, die FR spürte dabei zumindest einen Hauch von Aufklärung, und auch die anderen sind nicht so begeistert. In der FR polemisiert Konrad Weiß gegen die rot-rote Koalition in Berlin. Die FAZ meldet bereits jetzt Zweifel an der Documenta 11 an. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.01.2002. In der NZZ wirft Francois Zabbal den arabischen Intellektuellen Heuchelei vor. In der SZ beklagt Gert Mattenklott den Bedeutungsverlust der Germanistik. Die FAZ wirft mehrere Lichter auf die traurige Lage Berlins. Die taz schwankt zum 20. Geburtstag der Toten Hosen zwischen Spott und Rührung und Die FR entdeckt eine neue Tätergeneration: Die Vertuscher des Holocaust. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.01.2002. Als hätten sie sich abgesprochen: SZ, FR und FAZ besprechen den neuen Roman von Peter Handke. In der NZZ denkt Jan Assmann über die Revolution der Schrift nach, außerdem entwirft die Zeitung ein tristes Bild der deutschen Kulturhauptstadt. Die taz macht den Talkmaster Peter Sloterdijk zum Tagesthema. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.01.2002. Die Zeitungen sind angetan, denn Jutta Limbach wird neue Präsidentin des Goethe-Instituts. In der SZ geht die Debatte um die Hochschulreform weiter. FR und NZZ fragen: Ist Deutschland im Sprachnotstand? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.01.2002. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.01.2002. FR, taz und SZ haben die Holocaust-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum besucht und schwanken zwischen Zustimmung und Kritik. In der FR polemisiert überdies der Bürgerrechtler Wolfgang Templin gegen den rot-roten Senat in Berlin, der nur der PDS nütze. Die FAZ begrüßt die Erlaubnis, nun auch ohne Betäubung zu schlachten und die NZZ nimmt Stellung zum deutschen Hochschulstreit. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.01.2002. In der taz stellt Christian Semler wichtige Fragen zur Berliner Schlossdebatte. In der FAZ denkt Götz Aly über die Wannseekonferenz nach. Die FR freut sich, dass David Lynch die Rätsel seiner Filme im Internet von den Zuschauern lösen lässt. Die NZZ besuchte Maxim Biller in Berlin und die SZ steht unter Protein-Schock. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.01.2002. Die FAZ macht uns auf ein Buch von Andre Glucksmann aufmerksam, das dem Westen Selbsthass vorwirft. Die NZZ hat den den Roman von Saddam Hussein gelesen und beschreibt seinen Einfluss auf die irakische Literatur. In der SZ macht man sich Sorgen um das pakistanische Militär und die taz stellt eine Kommerzialisierung der chinesischen Kulturpolitik fest. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.01.2002. Die FR entdeckt Parallelen zwischen Berlusconi und Mussolini. Die taz erklärt, was ein Superbayer ist: so etwas wie ein texanischer Ölmagnat. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.01.2002. Die FAZ porträtiert den neuen Berliner Kultursenator Thomas Flierl, der nun ein Rosa-Luxemburg-Denkmal errichten und Ostberliner Kleinkunst fördern soll. Die FR zweifelt allerdings, ob man so mit Hauptstadtkulturfragen fertig wird. Auch die taz ist traurig: Das sei zweite oder dritte Wahl. Die NZZ weiß derweil schon wie Lea Roshs neue Büchersendung "Willkommen im Club" aussehen wird. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.01.2002. Die Zeit berichtet über unorthoxe Methoden der Box-Office-Statsitik im indischen Kino. In der FR denkt der Philosoph Santiago Kovadloff über Argentinien nach, in der taz bekennt Michael Rutschky seine Leidenschaft für die "Sopranos", die NZZ untersucht das jüdische Element in der Jazzgeschichte und in der SZ will Gianni Vattimo den aufhaltsamen Aufstieg Silvio Berlusconis bremsen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.01.2002. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.01.2002. "Verblüffend gut", "ein Hirnbrüter", "guter Job": Wenn Harald Schmidt Theater spielt, erscheint das deutsche Feuilleton vollzählig zum Appell. Aber war's wirklich aufregend? In der SZ schimpft unterdes Klaus Harpprecht auf die Intellektuellen, die für Europa keinen Finger rührten. Die FAZ findet die Kanzlerfrage zwar gar nicht so interessant, widmet ihr aber gleich zwei Artikel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.01.2002. Die FAZ erklärt uns den Niedergang der Musikindustrie, die NZZ setzt sich mit Don Delillos Essay zum 11. September auseinander und die SZ bescheinigt den New Yorkern eine größere historische Reife als den Berlinern, die immer noch über den Wiederaufbau des Schlosses streiten, während in New York schon klar ist, dass das World Trade Center niemals wiederkommt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.01.2002. Die FAZ porträtiert den afghanischen Schriftsteller Achmad Ziat Rafat, der aus dem Exil nach Kabul zurückgekehrt ist, die taz denkt über Genie und Wahnsinn nach. Die NZZ widmet sich der Frage, was für Richard Wagner "deutsch" war und in der SZ schreibt Martin Mosebach eine kleine Poetik der Heimatlosigkeit. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.01.2002. Die SZ geht es ums schöne Geld und die Euro-phorie. Die FR widmet sich der "Kulturhauptstadt der arabischen Welt 2002": Dem jordanischen Amman. Und die taz beschreibt, was sich in einem Kurs gegen Flugangst so alles lernen lässt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.01.2002. Während die Zeit das Rätsel David Lynchs löst, indem sie von der Lösung abrät, malt Gerard Mortier in der FAZ die Zukunft der Oper aus. Und die SZ vergleicht die Architektur des World Trade Centers, des Pentagons und der Höhlen von Tora Bora. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.01.2002. Der Euro ist da - auch in den Feuilletons. Die taz verteidigt die westliche Religion des Geldes. Die FR erzählt eine Kulturgeschichte des Töpfeschlagens in Lateinamerika und die FAZ feiert den Fernsehmehrteiler "Die Affäre Semmerling". Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Wirtschaftlich sattelfeste Künstler

24.05.2013. Zum Anlass von Egon Friedells 75. Todestag empfiehlt die SZ seine noch immer äußerst lesenswerte "Kulturgeschichte der Neuzeit". Außerdem verfolgt sie die langjährige Freundschaft zwischen Tom Waits und Anton Corbijn im prächtigen Bildband "Waits / Corbijn". Die FAZ liest gebannt Linus Reichlins Roman "Das Leuchten in der Ferne" und informiert sich vor dem morgigen Champions-League-Finale bei Nils Havemann über die "Geschichte der Fußballbundesliga". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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