Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 19.06.2013, 14.00 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

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  • Imre Kertesz
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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

Buch: Riegel, Hans-Peter: Beuys

Hans-Peter Riegel: Beuys

Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

Robert Louis Stevenson: Die Ebbe

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Oktober 2003


Heute in den Feuilletons

31.10.2003. Die FR schildert, wie sehr sich die Iranerinnen über den Nobelpreis für Shirin Ebadi freuen. Richard Wagner beobachtet in der NZZ, wie sich "Mitteleuropa" immer weiter nach Osten frisst. Die SZ weiß, warum Don DeLillo den Kaliforniern den Untergang gönnt. Die FAZ lernt aus einem Deutschland-Bericht Carl Zuckmayers, was die Amerikaner im Irak falsch machen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.10.2003. In der Zeit protestiert Peter Eisenman, der Architekt des Holocaust-Mahnmals, gegen einen Ausschluss der Firma Degussa von der Realisierung seiner Stelen. Die FAZ bleibt dabei: Degussa soll nicht mitmachen. Die NZZ wundert sich, warum erst jetzt über die Frage debattiert wird. In der FR fragt Claus Leggewie nach Willy Brandts Vermächtnis für die heutige Politik. In der taz erzählt der irakische Regisseur  Aziz Chaiyun Adschil, wie man in einem zerstörten Land das Theater wieder aufbaut. Die SZ beschwert sich über die "selbstgewisse Unschuld" des Redens über das deutsche Opfertum im Zweiten Weltkrieg. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.10.2003. Richard Wagner schildert in der FR das Verhaltnis der Deutschen zu Russen: Für andere Länder haben sie Verständnis, für Russland Gefühle. In der taz macht der Stoiber-Biograf und Journalistenkritiker Peter Köpf die Entdeckung, dass in "autorisierten" Interviews mehr gelogen wird als in nicht abgesegneten. Die FAZ erkennt bei Eric Tills "Luther"-Film, dass Theologie ein komplexes Denkgeschäft ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.10.2003. Die SZ bedauert: In den Niederlanden ist die multikulturelle Gesellschaft gescheitert. Die FR berichtet über den neuen Antisemitismus in Russland. Die FAZ liest J. M. Coetzees Roman "Elizabeth Costello". Die taz ist erleichtert: zumindest die Filme werden in diesem Land wieder etwas besser - vor allem wegen der Sexszenen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.10.2003. In der taz porträtiert Gabriele Goettle den Verblüffungskünstler Ludwig Gantner. In der SZ warnt der Politologe Amitai Etzioni vor dem letzten Hurra des untergehenden Imperiums. Die FR hat einen optimal entspannten Alexander Kluge seinen Büchner-Preis entgegennehmen sehen. In der NZZ erklärt Sandeep Bhagwati, warum indische Konzerte keine Vorstellungen, sondern paradoxe Taten sind. In der FAZ erinnert Arne Melchior an die Rettung der dänischen Juden vor sechig Jahren. Im Spiegel denkt Ulla Berkewicz "neue Reihen". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.10.2003. Die FAZ analysiert die bittere Reizung des Bertelsmannkonzerns. In der NZZ feiert Alexander Kluge das Trägheitsmoment des Guten. Die FR beschreibt die out-of-body experience von Peter Eisenmans Holocaust-Mahnmal. In der taz erklärt Stuart Piggott, warum große Weine nicht nur im Bordeaux produziert werden können. Die SZ war bei der Gerichtsverhandlung über Alban Nikolai Herbsts Roman "Meere". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.10.2003. In der SZ erklärt Umberto Eco seinen Bombentrick. In der taz erklärt der Militärhistoriker Frederick Kagan den new American way of war. Die FR erklärt, warum Arnold Schwarzenegger die Wahlen gewonnen hat: weil er die Metrosexuellen mit ihrem inneren Hunnen versöhnt. Die NZZ erklärt den Senegal als Sonderfall islamischer Religiosität. Die FAZ erklärt, nicht über Jörg Friedrichs Band "Brandstätten" diskutieren zu wollen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.10.2003. In der Zeit baut Alexander Kluge auf Glückserwartung. Die NZZ wirft einen Blick auf die christliche Unterhaltungsindustrie. Die taz fragt mit Blick auf Ridley Scotts Alien: "Wie viele Zahnreihen hat das Grauen?" Die SZ weiß, wann der islamistische Terror begann. In der FAZ beschreibt Hans Christoph Buch den Zorn der Intellektuellen auf Haiti. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.10.2003. Das europäische Kino ist also doch nicht tot, meint jedenfalls eine von Lars von Triers Film "Dogville" ergriffene FAZ. Die FR erzählt die Suhrkamp-Story. Die NZZ beklagt Woody Allens "Schaffens- und Finanzkrise". In der SZ verteidigt Ivan Nagel die Suhrkamp-Chefin, -Teilhaberin, -Verlegerin usw. Ulla Berkewicz. Und die taz berechnet den Gini-Koeffizienten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.10.2003. Bei Suhrkamp war alles gut, und jetzt wird's sogar noch besser, meldet die FAZ. Die FR nimmt lateinamerikanische Debatten um Gabriel Garcia Marquez auf. Die NZZ schildert die deutsche Theaterlandschaft als ein "Eldorado für einkommensbewusste Intendanten". Die SZ wendet sich gegen die Freigabe der Sterbehilfe. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.10.2003. In der NZZ erklärt der polnische Autor Stefan Chwin, warum er die deutschen Vertriebenen beneidet. Die SZ malt sich das Leben nach den Sozialreformen aus. Die taz freut sich über eine "Sinfonie der Großstadt" in Comicform. In der FAZ macht Amos Oz Frieden mit den Palästinensern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.10.2003. In seltener Einmütigkeit zweifeln die Herren von Berliner Zeitung, Welt, FR und NZZ an den verlegerischen Fähigkeiten der Ulla Berkewicz. In der SZ verteidigt Götz Aly die Identifizierung der Anonyma als historisch notwendig. In der taz erzählt Henning Mankell, warum er sich auf namibischen Inseln gerne küssen lässt. Die FAZ berichtet über einen umstrittenen Fall von Sterbehilfe in den USA. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.10.2003. SZ und Tagesspiegel schildern den Kampf um den Suhrkamp Verlag. In der FAZ stellt Feridun Zaimoglu drei Neo-Musliminnen in ihrer Ausgehuniform vor. In der FR freut sich Natan Sznaider, dass es die israelische Zivilgesellschaft noch gibt. Die NZZ erklärt, warum feige Männer das weibliche Selbstbewusstsein stärken.  Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.10.2003. In der Zeit fürchtet der Urbanist Mike Davis die sexuellen Allmachtsfantasien Arnold Schwarzeneggers. Die SZ, die taz, die FAZ setzen sich ausführlich mit dem neuen Verbot von Maxim Billers Roman "Esra" auseinander. In der FR wendet sich Julian Nida-Rümelin gegen Kulturabbau. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.10.2003. Im Tagesspiegel kündigt Martin Walser seinen Weggang von Suhrkamp an. Oder doch nicht? Bei der SZ spaltet Uma Thurman die Persönlichkeiten. Die FAZ weint beim "Wunder von Bern". In der Welt verrät Michel Friedman, was er beim Aufbau-Verlag vorhat. In der FR verteidigt Wilhelm von Sternburg die 68er. Die NZZ entdeckt eine heimliche Nationalgalerie für Schweizer Kunst. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.10.2003. In der FAZ schildert der irakische Verleger Khalid Al-Maaly die Hinterhältigkeit religiöser Zensoren. Aha-Tito! Aha-Blutrache! - die NZZ hat die Aliens der Kunstszene besucht. Die taz beklagt die Mittelmäßigkeit der New Yorker Architektur. Die SZ wundert sich über Kulturgeschenke des Westens an Afghanistan. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.10.2003. Die Buchmesse geht zu Ende. Die FAZ sieht die große Krise in der Branche erst noch kommen. Die Reaktionen auf Susan Sontags Friedenspreisrede sind gemischt. Die FR fand sie nett, aber okay, die NZZ fand sie nett, aber nicht okay. FAZ und NZZ kritisieren die Absenz deutscher Politiker. Die taz interviewt die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi. Die SZ erklärt, warum Irans Frauen Karate lernen. In der Welt meditiert Monika Maron über den Niedergang Berlins. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.10.2003. Die SZ vermisst das Thema Tschetschenien auf der Buchmesse. Juri Andruchowytsch erzählt in der FR von der Literatur in der Ukraine. Die taz hat einen ganz unkleeigen Paul Klee gesehen. In der NZZ lobt Hans Ulrich Gumbrecht Susan Sontags Mut zum Stichwort. Und die FAZ entdeckt eine neue politische Fotografie. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.10.2003. In der SZ erklärt uns Nina Bernstein von der NYT, dass Amerika nur auf Kerle steht. In der taz erinnert der Historiker Peter Steinbach daran, dass es auch heute noch Vertreibungen gibt. Die NZZ porträtiert den irakischen Dichter Sargon Boulus. Die FR besucht Casanovas Grab in Duchcov. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.10.2003. Die Russen sind in der Welt, um Kafka wahr werden zu lassen, erklärt Andrej Bitow in der Zeit. Imre Kertesz erzählt in der FAZ, welche Freiheit er gern verliert. Die Historikerin Anne Applebaum spricht in der Welt von ihren Recherchen über den Gulag. In der SZ erklärt Robert Menasse, warum Arnold Schwarzenegger nie Gemeinderat in einem steirischen Kaff werden könnte. Die FR bewundert Joschka Fischers konspirativ gefaltetes Mündchen beim "Lesen!". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.10.2003. In der Welt fordert Andre Glucksmann die Pazifisten auf, doch mal gegen Putins Tschetschenienpolitik zu protestieren. Die FAZ staunt über Arnold Schwarzeneggers professionelle Kaltschnäuzigkeit. Die NZZ erinnert an Laure. In der FR erklärt Boris Groys den Unterschied zwischen west- und osteuropäischer Kunst. In der taz fabuliert Alberto Ruy Sanchez über die Jungfrau von Guadelupe. In der SZ streitet Wolfgang Sofsky für das Prinzip der Dezision. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.10.2003. Nieder mit dem Kopftuch!, ruft Richard Wagner in der Welt. Die SZ liest die geistliche Anleitung der Attentäter vom 11. September als eliminatorische Eschatologie. Außerdem fängt die Buchmesse an: In der FR wirft György Dalos einen ungarischen Blick auf Russland. In der taz weiß Wladimir Kaminer, was russische Frauen wollen. In der FAZ gibt sich Viktor Jerofejew als vergnüglicher Fremdenführer. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.10.2003. In der Berliner Zeitung erklärt Bischof Huber, warum er das islamische Kopftuch an den Schulen für verfassungswidrig hält. In der Welt analysiert Christoph Stölzl das Phänomen Bohlen. Die SZ besucht russische Verlage und präsentiert heute ihre Literaturbeilage. In der NZZ fragt Wolfgang Sofsky, was die vielen Stromausfälle mit uns machen. Die FR findet den Lettre Ulysses Award für Anna Politkowskaja mehr als verdient. Die taz vermisst den kämpferischen Geist im deutschen Theater. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.10.2003. Die NZZ bietet einen grandiosen Schwerpunkt zur russischen Literatur - unter anderem mit einem Text von Andrzej Stasiuk. In allen Zeitungen wird selbstverständlich der Literaturnobelpreis für J. M. Coetzee kommentiert, und alle Zeitungen sind sich einig: Er hat ihn verdient. Die FAZ bringt eine Erzählung des Autors. Wir verlinken auch auf einen ganz neuen Essay Coetzess in der New York Review. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.10.2003. In der SZ erklärt Ernst-Wilhelm Händler, warum Moral gut ist für die Wirtschaft. In der taz plädiert Julius H. Schoeps für ein Europäisches Zentrum gegen Vertreibung. In der NZZ wundert sich Reinhard Jirgl über die Ostalgie-Welle. In der Welt erklärt Wolfgang Büscher, warum die achtziger Jahre so populär sind (Hitler ist schuld). Die FAZ schildert die missliche Lage der Berliner Opern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.10.2003. In der Zeit plädiert Kulturstaatsministerin Christina Weiss für ein Europäisches Zentrum gegen Vertreibungen. Die FAZ möchte ins Wehklagen der deutschen Theater nicht so einfach einstimmen. Die NZZ behauptet, die SZ habe im Fall der Anonyma falsch recherchiert. Im Tagesspiegel erklärt Sven Regener, warum Fassbier reaktionär ist. In der FR warnt Michael Rutschky vor dem Satz: "Ich bleibe skeptisch." Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Ganz neue Schrecknisse

11.06.2013. In Antoine Fuquas "Olympus Has Fallen" tritt Gerald Butler gegen Nordkorea an; wir drücken gerne die Daumen. Peter Stricklands "Berberian Sound Studio" dienen das Exploitationkino und sein Sound-Design als Folie für einen abgründigen Horrorfilm.
Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Gesamtkunstwerk mit ausfransenden Rändern

19.06.2013. Mit ihrer Studie über die Welteis-Theorie ist Christina Wessely eine Auseinandersetzung mit der Entstehung von Wissen und der Macht der Sprache gelungen, meint die NZZ. Die SZ lässt sich von Manuele Fiors psychoanalytischem Sci-Fi-Comic "Die Übertragung" verzaubern. In den Prosagedichten von Michael Donhauser hört die FAZ konzentrierte Sprachmusik. Und die taz freut sich über ein unverkrampftes Aufklärungsbuch von Antje Helms und Jan von Holleben. Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Köstliches Tabu

18.06.2013. Bloomberg besucht das nordkoreanische Kunststudio Mansudae. Ungarn zählt zu den unreligiösesten Ländern Europas, meldet Elet es Irodalom. Eurozine schmeckt eine kräftige Dosis Guy Debord in den Reden der heutigen russischen Opposition. Pitchfork lernt von Pussy Riot den größten Unterschied zwischen den USA und Russland. Granta erliegt den Verlockungen indischer Eis-Lollies. Der New Statesman feiert die Dichterin Charlotte Mew, die London Review den Fotografen Garry Winogrand, Hazlitt den Comickünstler Gengoroh Tagame und die New York Times den Maler James Turrell. Mehr lesen

Das Konzept eines Gottes

11.06.2013. Jawohl, es ging am Taksim auch um Alkohol und zwar zurecht, meint Atlantic. In Eurozine bezweifelt Timothy Snyder, dass Antisemitismus der Grund für den Holocaust war. GQ erzählt die Geschichte von Kim Jong-ils Sushi-Meister. Elet es Irodolam ahnt, warum wütende Antikommunisten in Ungarn an der Aufarbeitung des Kommunismus nur mäßig interessiert sind. The Believer lässt den Comic-Hexenmeister Alan Moore zu Wort kommen. Mehr lesen

Die Reichen und die Diebe

04.06.2013. Manchmal sind sogar Zeitungen dafür, das Urheberrecht zu vereinfachen, lernt der Economist. Nur die Medien glauben, die Aufständischen hätten den Bürgerkrieg in Syrien schon gewonnen, meint die London Review of Books. In Osteuropa überlegt Olga Radetzkaja, warum der nationalbolschewistische Autor Zakhar Prilepin im deutschen Literaturbetrieb so wohlige Schauer auslöst. In Nepszabadsag sieht Laszlo Vegel eine Befriedung der serbischen Nationalisten aufschimmern. In Le Monde sieht Boualem Sansal schwarz für Algerien. Die Financial Times sieht gar nicht schwarz für Somalia. Die New York Review of Books möchte keine Kreuzfahrt nach Venedig machen, danke. Mehr lesen

Orgien der Untreue

28.05.2013. Im New Yorker spielt David Sedaris Gästezimmer-Gambit. In El Pais Semanal hat Javier Cercas andere Sorgen als die Monarchie. Der Rolling Stone besucht Daft Punk. Verehrung für den ältesten Sohn kann tödlich sein, stellt die NYRB mit Blick auf Mutter und Vater Tsarnaev fest. In National Geographic träumt Phyllis Batumbil vom traditionellen Aboriginesleben, aber mit Webseite. MicroMega findet in Italien keinen Arzt für eine Abtreibung. Der Economist verschlüsselt jetzt auf Photonenbasis. Wieviel sexuelle Lust darf eine Frau haben, bevor die Gesellschaft zerspringt, fragt die NYT. Mehr lesen

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

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