Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 19.06.2013, 14.00 Uhr

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
  • Georg Klein
  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

Buch: Riegel, Hans-Peter: Beuys

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Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Januar 2007


Heute in den Feuilletons

31.01.2007. Die Debatten um die Begnadigung von RAF-Terroristen gehen weiter. Die Welt plädiert dafür, die taz fühlt sich in Horst Köhler ein. In der FR hält Gert Loschütz seine Vorwürfe gegen Volker Braun aufrecht. Die SZ analysiert die chinesisch-afrikanischen Beziehungen. Die NZZ bewältigt die südkoreanische Vergangenheit. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.01.2007. In der taz plädiert Claus Leggewie dafür, auf die Begriffe Islamofaschismus, aber auch Islamophobie zu verzichten. Die Welt fragt die 68er: Wir konntet ihr die Bundesrepublik für Feindesland halten? Und vergleicht Windows Vista mit dem Sachsenspiegel. In Le Monde erklärt Andre Glucksmann, warum er Nicolas Sarkozy wählen will. In der FR spricht Wilhelm Genazino über das Gefühl, ein Ohr zu verlieren. Im Tagesspiegel erklärt Documenta-Leiter Roger M. Buergel, wie er in Kassel den Gesellschaftskörper affizieren will. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.01.2007. Der NZZ erklärt Alexander Kluge, wie er in der Tiefenebene des Internets die alten Gründlichkeiten wiederbeleben will. Die taz erkennt Fortschritte der Demokratisierung in der arabischen Welt. In der FR fürchtet Franz Maciejewski, dass das Kind Sigmund einen Zwei-Mütter-Komplex hatte. Die SZ besuchte ein Woodstock in der Wüste Malis. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.01.2007. Norman Mailer gesteht der Welt seinen Glauben an den Teufel in Adolf Hitler. Milan Peschel offenbart der Berliner Zeitung seine Vorliebe für gestresste Supermarkt-Verkäuferinnen. Die NZZ beobachtet aus der argentinischen Nationalbilbiothek heraus, wie der Papst beschossen wird. Der SZ ist der türkische Nationalismus viel zu vital. Die FR feiert die Traumpolypen des Künstlers Odilon Redon. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.01.2007. In der NZZ erklärt Francois Zabbal die Rückständigkeit der arabischen Welt mit der Eigenamputation ihres kulturellen Gedächtnisses. In der taz beschreibt der Urbanist Orhan Esen, wie die Metropole Istanbul über Nacht gebaut wurde. In der Welt preist Wolf Lepenies die Liebe der Chinesen zu deutschen Dichtern. Und die SZ besucht den Fotografen mit Hang zur Monumentalität: Andreas Gursky. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.01.2007. In der Zeit ruft Birand Bingül die Deutschtürken auf, ihre Integration selbst in die Hand zu nehmen: "Almanya Türkleri, entegrasyonunuz icin kendiniz mücadele verin!" In der SZ findet Arianna Huffington das Internet-Kollektiv allemal klüger als die Premiumliga der Mainstreammedien. In der FR stellt Gert Loschütz fest, dass Berliner Stadtführer noch immer ein Biermann verhöhnendes Gedicht von Volker Braun von 1979 verbreiten. In der taz fordert Wolfgang Kraushaar, sich stärker mit den Taten der RAF auseinanderzustezen. Die FAZ meldet, dass Ayaan Hirsi Ali einen neuen Islam-Film fertiggestellt hat. In Spiegel online plädiert Gerd Koenen für eine Freilassung Brigitte Mohnhaupts und Christian Klars. Und alle trauern um den großen Reporter Ryszard Kapuscinski.
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Heute in den Feuilletons

24.01.2007. Im Perlentaucher fragt Pascal Bruckner: Ist Ayaan Hirsi Ali eine Fundamentalistin der Aufklärung? Oder sind Ian Buruma und Timothy Garton Ash Hohepriester einer subtilen Apartheid? Die FAZ schildert Episoden aus dem Krieg der russischen Kunst gegen die Wirklichkeit und wendet sich gegen ein Manifest katholischer Ästhetizisten für die lateinische Messe. Die taz bringt einen Artikel von Hrant Dink über die Frage, ob ein EU-Beitritt der Türkei zur Modernisierung verhelfen kann. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.01.2007. Der Tagesspiegel bringt den letzten Artikel von Hrant Dink, in dem der türkisch-armenische Journalist beschreibt, wie ihn die türkischen Medien und die Justiz "schwach und schutzlos machten". Die taz schildert die subtile Ökonomie internationaler Filmfestivals: "Das Festivalnetzwerk erzeugt in globalem Ausmaß genau jene filmischen Kulturwaren, die es anschließend als repräsentativ vorführt." In der FR spricht Sonny Rollins über Musik und Politik. Die NZZ besucht das National Art Center Tokyo. Die SZ klagt über ein ebenso seichtes wie befreites Image von Deutschland in den USA. Die FAZ fragt: Gibt es Selbstmord in Second Life? Und Günter Rohrbachs Kritik an den Filmkritikern treibt die Filmkritiker zur Kritik an Günter Rohrbach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.01.2007. Die Berliner Zeitung findet: Nicht dass sich zwei Tonnen Stahl aus der Fassade des Berliner Hauptbahnhofs lösten, ist der Skandal, sondern dass diese zwei Tonnen der bloßen Dekoration dienten. Die SZ besingt Monteverdis großes Welttheater, das in der Berliner Staatsoper zu besichtigen war. Die NZZ erzählt die Geschichte der russischen Islamophobie, außerdem ist sie sicher, dass die Japanerinnen demnächst wieder Kinder kriegen. Die taz hält den Mord an Hrant Dink für ein politisches Attentat. Die Welt bringt ein älteres Interview mit dem armenisch-türkischen Journalisten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.01.2007. In der Welt setzt sich Arno Lustiger mit Tadeusz Borowskis berühmtem Auschwitz-Buch auseinander, das neu übersetzt wurde. Außerdem erzählt die britische Schriftstellerin Monica Ali, wie sie in Uganda in den Wilden Westen internationaler Hilfe geriet. In der Berliner Zeitung spricht Tim O'Reilly, der Erfinder des Begriffs "Web 2.0" über die Zukunft des Netzes. In der NZZ fordert Fritz Stern ein Gedenkstätte für den Widerstand gegen die Nazis in Europa. Die SZ fragt sich, ob die Berliner Kochstraße, ganz nahe bei der Axel-Springer-Straße tatsächlich in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt werden sollte. Die taz befasst sich mit Vorschlägen der Nazis für bessere Orgasmen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.01.2007. Alle Zeitungen staunen über Jörg Immendorffs offizielles und ganz in Gold gefasstes Gerhard-Schröder-Porträt: "Gerhard der Große, Gütige, Wundertätige". In der SZ schildert Najem Wali das Elend des arabischen Schriftstellerverbands. Die FAZ wundert sich über Herbert Grönemeyers neuestes metaphysisches Stakkato. Die NZZ stellt das Internet-TV-Projekt Joost vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.01.2007. Die FR genoss in Thomas Pynchons neuem Roman "Against the Day" Drogen ohne Kater . In der Welt kämpfen Neo-, Erz- und Altkatholiken wie Martin Mosebach um die Wiederzulassung der lateinischen Messe (auf die dazugehörige Ignoranz der Gemeinde kann man sich ja jetzt schon verlassen). Die Zeit verkündet das Ende des amerikanischen Jahrhunderts. FAZ und NZZ haben sich ein Fernsehdrama um den abgehalfterten Tony Blair im Jahre 2010 angesehen. Die taz fürchtet, dass nun sogar die Bayern in der Berliner Republik angekommen sind. Die SZ stellt eine neue Online-Enzyklopädie über Völkermorde vor, die das Wort Völkermord nicht benutzt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.01.2007. Spiegel Online fühlt sich durch die Berliner Biermann-Posse an beste Politbüro-Zeiten erinnert. Im Tagesspiegel spricht Ilija Trojanow über Kräfte der Fanatisierung, die das Kopftuch ablehnen. Die NZZ kann Dani Levys Film "Mein Führer" durchaus Erkenntnisse abgewinnen. Die FR sinniert aus Anlass von Muhammed Alis 65. Geburtstag über Boxen und HipHop. Die SZ staunt auf der Kölner Möbelmesse über Möbel, die versuchen, gesund auszusehen und andere Gründe, unsere Zimmer zu verlassen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.01.2007. Die FR hofft, dass mit Stoiber nicht auch dieser ganze liebenswürdige Zinnober aus Brauchtum und bayerischem Idiom untergeht. Heute läuft der "Aufstand der Alten" im ZDF. In der FAZ äußert sich der Bevölkerungswissenschaftler James Vaupel gar nicht mal so pessimistisch über unsere demografische Zukunft. Die Welt sieht sich die die Entwürfe für die Hamburger Hafencity an und stößt auf Wüsten des Ökonomismus. In der taz hat der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich Thesen über den Ausnahmezustand auf dem Kunstmarkt. Und die SZ stellt zu den Berliner Scharmützeln um Wolf Biermann fest: "So unsouverän wie das Abgeordnetenhaus im Umgang mit Wolf Biermann war zuletzt das Politbüro der SED." Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.01.2007. Die SZ fragt wie einstige Befürworter des Irak-Kriegs wie Hans-Magnus Enzensberger heute denken. Außerdem bringt sie aus aktuellem Anlass ein neues Bauhaus-Manifest. In einem Guardian-Essay fragt Zadie Smith nach den Gründen literarischen Scheiterns und kommt zu dem Schluss, dass es jedenfalls keine postmoderne Theorie dafür gibt. Im Tagesspiegel umreißt der ungarisch-serbische Schriftsteller Laszlo Vegel die politische Lage in Serbien vor den Wahlen. Die taz konstatiert, dass sich der Einfluss von Putins Geheimdienst bis in die Leserkritiken bei Amazon erstreckt. In der NZZ schreibt Bahman Nirumand über Zensur und Schikanen im Iran. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.01.2007. Die NZZ meditiert über die moderne Dialektik von Opferkult und Opferschmähung. Literatur und Kunst widmet sich der globalen Migration, unter anderem mit Texten von Bora Cosic und Ugo Riccarelli. Die SZ stellt klar: Berlin ist hip und hässlich, aber Paris ist hip und schön. Die FR erinnert an den jüdischen Komödianten Fritz Grünbaum, das Vorbild für den Schauspieler Adolf Grünbaum in Dani Levys Film "Mein Führer". Die taz wundert sich über den kritischen Journalisten Ignacio Ramonet, der ein unkritisches Gespräch mit Fidel Castro führte. Für die FAZ mischt sich die Vogue-Autorin Esma Annemon Dil unter die Reichen und Schönen Beiruts. In der Welt staunt die rumänische Autorin Carmen Francesca Banciu über ihre Heimatstadt Bukarest. Außerdem fragt die Welt mit Jan Assmann: Wie antisemitisch war der Weihnachstitel des Spiegel? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.01.2007. Mit Saddam Hussein wurde ein ganzer Typus des Diktators aufgeknüpft, meint Ian Buruma in der NZZ. Künftige Tyrannen werden eher aussehen wie Konzernvorstände. Die Welt rätselt über weibliche Afrophilie im deutschen Schmonzettengenre und findet Studien über angeblich rechtsextremistische Sympathien der Deutschen unseriös. Die FR meint: Das iPhone sorgt für dich wie eine Mutter und sieht aus wie Jude Law. Die FAZ liest die Fackel im Netz und findet sie hier sogar lesbarer als im Buchformat. In der taz behauptet Cem Özdemir, dass die Türken in der Aufarbeitung des Völkermords an den Armeniern weiter sind als hierzulande bekannt. In der SZ freut sich der weißrussische Dichter Andrej Chadanowitsch über das Zerbrechen der Illusion von den zwei Brudervölkern Weißrussland und Russland. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.01.2007. In der Zeit erklärt der BBC-Moderator Jeremy Paxman den tieferen Sinn der Monarchie. Die FAZ findet Helen Mirren als Queen in Stephen Frears' neuem Film aber fast besser als das Original. In der FR erklärt Reg Carr, der Leiter der Bodleian Library, warum er so gern bei Google Book Search mitmacht. In der Welt äußert Frank Castorf Zweifel am heute so weit verbreiteten Splatter-Theater. Spiegel Online kommentiert die trübselige Berliner Posse um die große Koalition von PDS und SPD, die sich weigern, Wolf Biermann die Berliner Ehrenbürgerwürde zu geben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.01.2007. Die FR feiert die neue Urbanität in Ulm, aber nicht um Ulm herum. Die SZ findet mit Roger Norrington, dass das Vibrato verboten gehört. Die FAZ möchte, dass Seyran Ates wieder als Anwältin praktiziert. In der Welt singt Sonja Margolina ein Loblied auf den jüngst verstorbenen russischen Soziologen Juri Lewada. Dani Levys Komödie "Mein Führer" kommt insgesamt nicht so gut an, obwohl die SZ Helge Schneider als Hitler-Imitator besser findet als Bruno Ganz. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.01.2007. In der Welt erklärt Gore Vidal das Sexualverhalten in den literarischen Zirkeln der USA. Die FR erzählt, was Dani Levy in seinem Film "Der Führer" weggelassen hat. Die taz verstrickt sich in den Verzweigungen der Dancefloor-Musik. Die SZ berichtet von Kunst stehlenden amerikanischen Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Die FAZ beschreibt die Aktivitäten des Penguin Verlags in China. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.01.2007. In der NZZ stellt Andrzej Stasiuk klar: "Rumänien ist so viel wert wie die Niederlande und Belgien zusammen." Die SZ erklärt, warum die Münchner Philharmoniker abgesehen von fünf anderen Orchestern das beste Orchester der Welt sind. Die Welt fragt, wie sich die Amerikaner einen Sieg im Irak eigentlich vorstellen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.01.2007. Die FAZ fragt, warum westliche Architekten chinesische Propagandazentralen errichten. Die NZZ weiß dagegen aus China von einer strategischen Verschwörung feindlicher Mächte zu berichten. Die Berliner Zeitung erklärt, wie man in der digitalen Welt Second Life zu analogem Geld kommt. Außerdem wirft Dani Levys Hitler-Komödie "Mein Führer" ihre Schatten voraus: Die FR findet es politisch korrekt, über Hitler zu lachen. Die taz findet allerdings schon die Frage, ob man dies dürfe, autoritätsfixiert. Die Welt stört sich allein harmlosen Witzen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.01.2007. Für die SZ entfaltet Xu Xing ein Panorama der Stadt Peking. Die FAZ greift noch einmal den Streit um Maxim Billers Roman "Esra" auf und meint, dass Kunst, die wirken will, auch mit Gegenwirkungen rechnen muss. In der NZZ erklärt der Philosoph Catalin Avramescu, wie die Rumänen ihre Privatsphäre vom öffentlichen Raum abteilen. Die taz erklärt, was es mit der religiösen Frauengemeinschaft der Qubeissiat in Syrien auf sich hat. Die Welt lockt Helge Schneider über seine Hitler-Rolle in Dani Levys Film "Mein Führer" aus der Reserve. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.01.2007. Die Zeit rät von Dani Levys Hitler-Film ab und empfiehlt statt dessen eine Website über Katzen, die wie Hitler aussehen. Die NZZ zeichnet ein drastisches Bild von Spanien im Zementrausch. Zwiespältiges zum 60. Geburtstag des Spiegel: Die FR fürchtet, dass er seine Funktion als politisches Leitmedium verloren hat. Die Welt dagegen verteidigt den Spiegel gegen die Nostalgiker der Spiegel-Affäre. Klaus Harpprecht sieht ihn in der SZ fest in der Hand von Frank Schirrmachers Sympathie-Imperium. Die FAZ sagt dazu nichts. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.01.2007. Najem Wali beklagt in der NZZ, dass die Hinrichtung Saddam Husseins eine wirkliche Abrechung mit dessen Kultur des willkürlichen Mordens und Niedermetzelns verhindert hat. Die FR hofft, dass das Snuff-Video von der Hinrichtung endlich auch den letzten Befürworter der Todesstrafe in einen Gegner verwandelt. Die Welt berichtet von einem neuen Geschäftsmodell für Filmfirmen: dem Privatfilm. In der FAZ sieht Hans-Christoph Buch bereits die internationale Gemeinschaft den Verkehr in Haiti regeln. Die SZ sucht vergeblich nach einem Zusammenhang zwischen Architektur und Moral. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.01.2007. In der Welt begrüßt Leon de Winter die Hinrichtung Saddam Husseins. Auch die SZ reagiert positiv. In der taz fordert die Grünen-Politikerin Helga Trüpel eine dezidiertere europäische Kulturpolitik und mehr signandsight.com. In der FAZ schildert  Amir Hassan Cheheltan die lähmende Wirkung der Zensur im Iran. Außerdem war das Borchardt zu. Und der Songwriter Lee Hazlewood verabschiedet sich mit der Zeile: "Death or birth / peace on earth / what's it worth? / - nothing". Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Ganz neue Schrecknisse

11.06.2013. In Antoine Fuquas "Olympus Has Fallen" tritt Gerald Butler gegen Nordkorea an; wir drücken gerne die Daumen. Peter Stricklands "Berberian Sound Studio" dienen das Exploitationkino und sein Sound-Design als Folie für einen abgründigen Horrorfilm.
Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Gesamtkunstwerk mit ausfransenden Rändern

19.06.2013. Mit ihrer Studie über die Welteis-Theorie ist Christina Wessely eine Auseinandersetzung mit der Entstehung von Wissen und der Macht der Sprache gelungen, meint die NZZ. Die SZ lässt sich von Manuele Fiors psychoanalytischem Sci-Fi-Comic "Die Übertragung" verzaubern. In den Prosagedichten von Michael Donhauser hört die FAZ konzentrierte Sprachmusik. Und die taz freut sich über ein unverkrampftes Aufklärungsbuch von Antje Helms und Jan von Holleben. Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Köstliches Tabu

18.06.2013. Bloomberg besucht das nordkoreanische Kunststudio Mansudae. Ungarn zählt zu den unreligiösesten Ländern Europas, meldet Elet es Irodalom. Eurozine schmeckt eine kräftige Dosis Guy Debord in den Reden der heutigen russischen Opposition. Pitchfork lernt von Pussy Riot den größten Unterschied zwischen den USA und Russland. Granta erliegt den Verlockungen indischer Eis-Lollies. Der New Statesman feiert die Dichterin Charlotte Mew, die London Review den Fotografen Garry Winogrand, Hazlitt den Comickünstler Gengoroh Tagame und die New York Times den Maler James Turrell. Mehr lesen

Das Konzept eines Gottes

11.06.2013. Jawohl, es ging am Taksim auch um Alkohol und zwar zurecht, meint Atlantic. In Eurozine bezweifelt Timothy Snyder, dass Antisemitismus der Grund für den Holocaust war. GQ erzählt die Geschichte von Kim Jong-ils Sushi-Meister. Elet es Irodolam ahnt, warum wütende Antikommunisten in Ungarn an der Aufarbeitung des Kommunismus nur mäßig interessiert sind. The Believer lässt den Comic-Hexenmeister Alan Moore zu Wort kommen. Mehr lesen

Die Reichen und die Diebe

04.06.2013. Manchmal sind sogar Zeitungen dafür, das Urheberrecht zu vereinfachen, lernt der Economist. Nur die Medien glauben, die Aufständischen hätten den Bürgerkrieg in Syrien schon gewonnen, meint die London Review of Books. In Osteuropa überlegt Olga Radetzkaja, warum der nationalbolschewistische Autor Zakhar Prilepin im deutschen Literaturbetrieb so wohlige Schauer auslöst. In Nepszabadsag sieht Laszlo Vegel eine Befriedung der serbischen Nationalisten aufschimmern. In Le Monde sieht Boualem Sansal schwarz für Algerien. Die Financial Times sieht gar nicht schwarz für Somalia. Die New York Review of Books möchte keine Kreuzfahrt nach Venedig machen, danke. Mehr lesen

Orgien der Untreue

28.05.2013. Im New Yorker spielt David Sedaris Gästezimmer-Gambit. In El Pais Semanal hat Javier Cercas andere Sorgen als die Monarchie. Der Rolling Stone besucht Daft Punk. Verehrung für den ältesten Sohn kann tödlich sein, stellt die NYRB mit Blick auf Mutter und Vater Tsarnaev fest. In National Geographic träumt Phyllis Batumbil vom traditionellen Aboriginesleben, aber mit Webseite. MicroMega findet in Italien keinen Arzt für eine Abtreibung. Der Economist verschlüsselt jetzt auf Photonenbasis. Wieviel sexuelle Lust darf eine Frau haben, bevor die Gesellschaft zerspringt, fragt die NYT. Mehr lesen

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

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