Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.05.2013, 14.09 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



November 2001


Heute in den Feuilletons

30.11.2001. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.11.2001. Die SZ berichtet über Ulrich Becks Vergleich der Tschernobyl-Katastrophe mit dem 11. September. In der FAZ analysiert Walter Laqueur das Versagen der CIA, während ein Sprecher der Firma Advanced Cell Technologies uns aufklärt, was man mit gefrorenen Embryonen noch so alles anstellen kann. In der NZZ (und anderswo) findet man die neue Wehrmachtsausstellung gut gemacht. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.11.2001. In der SZ zeigt sich Reinhard Rürup zufrieden mit der neuen Wehrmachtsausstellung. In der FR macht sich Slavoj Zizek reichlich rauchige Gedanken. Die NZZ hat die Ursache für die Attentate gefunden und die FAZ weiß, ab wann ein Mensch ein Mensch ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.11.2001. Die FAZ präsentiert ein opulentes Dossier zum ersten geklonten menschlichen Embryo. Die SZ fragt allerdings, ob es sich bei diesem Embryo überhaupt um einen Embryo handelt. Die FR beklagt derweil die mangelnde Diskursfähigkeit der islamischen Welt und die NZZ liefert Reisenotizen aus Georgien. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.11.2001. Die FR interviewt die indische Autorin Arundhati Roy, die ihre Amerikakritik wiederholt. In der FAZ denkt Erwin Chargaff über "seinen" 11. September nach. Die SZ wundert sich, dass die französischen Intellektuellen weniger über den Krieg klagen als die deutschen, und die NZZ ortet die Ursprünge des Terrorismus in Russland. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.11.2001. Ein Interview mit dem Philosophen Michael Walzer, für den es keine Apologie des Terrors geben kann, und Gedanken über die Unmöglichkeit einer Pax Americana. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.11.2001. In der SZ erklärt Navid Kermani, warum er trotz allem gegen den Krieg ist. In der FAZ warnt Edward Luttwak vor Hilfsorganisationen, die sich allzuoft zu Komplizen des Bürgerkriegs machten. Die NZZ betreibt derweil Vergangenheitsbewältigung in Dänemark und die FR empfiehlt den Grünen eine Politisierung des Pazifismus. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.11.2001. In der Zeit plädiert Peter Schneider gegen das gute Gewissen. In der FR empfiehlt Dirk Baecker Gewaltrituale gegen den Krieg. In der FAZ ruft Joachim Seyppel: Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Die SZ verteidigt Hogwards als Utropie der guten Schule. In der taz sieht Michael Rutschky die Grünen auf dem Weg nach draußen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.11.2001. Pierre Bourdieu träumt in der FR vom kollektiven Intellektuellen. Jeremy Rifkin träumt in der SZ vom Dialog der Kulturen. Frank Schirrmacher träumt in der FAZ von einem besseren Harry-Potter-Film und Fatima Merniss träumt in der NZZ von einem Westen, der den Islam versteht. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.11.2001. Richard Rorty wirft den europäischen Intellektuellen Denkfaulheit vor, berichtet die SZ. Die taz dokumentiert einen Vortrag von Navid Kermani über den Opferkult der Schiiten und moderne Selbstmordattentäter. Die FAZ erzählt derweil, wie die Österreicher nach dem Krieg mit geraubter Kunst verfuhren... Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.11.2001. n der FAZ erfahren wir von der Totalrevision des Gesetzentwurfs zum Urhebervertragesrechts - die Regierung kapituliert auf der ganzen Linie. Die SZ versucht, Harry Potter mit Adorno zu deuten. Die NZZ untersucht die europäische Kulturarbeit in Südafrika. Die taz staunt über die bruchfreie Fassade der Mariah Carey. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.11.2001. In der Frankfurter Rundschau versucht Peter Sloterdijk das Terror und Genetik-Thema zu enthysterisieren. Derweil schickt Tobias Hülswitt der taz weiter Post von einer Lesereise durch den amerikanischen Westen. Die FAZ resümiert französische Debatten über den 11. September und die SZ spricht mit Alain Robbe-Grillet. Der Redeweise von der "nackten Wahrheit" geht die NZZ nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.11.2001. In der FAZ kritisiert Andreas Kilb die neuen Maßnahmen Julian Nida-Rümelins zur Filmförderung. Die FR sorgt sich derweil um den italienischen Rechstsstaat und die SZ sieht den Neoliberalismus verblassen. In der taz finden wir eine Hymne auf die Band Stereo Total und die NZZ schildert die Afrikanisierung europäischen Kulturguts. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.11.2001. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.11.2001. Die SZ bringt einen Zwischenruf aus Afghanistan von Hans-Christoph-Buch. Die FR wähnt sich in der Normalisierungsfalle. Die FAZ schildert, wie China über Bande spielt, um Taiwan zurückzubekommen, und in der NZZ nimmt Christoph Ransmayer Abschied vom Theater. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.11.2001. In der SZ sucht Dan Diner die Wurzeln des Afghanistankonflikts. Die NZZ macht sich Sorgen über das Niveau der amerikanischen Universitäten. Die FAZ bringt eine Reportage des in Afghanistan getöten Journalisten Volker Handloik. Die FR beschreibt "Afghanistan als Aporie". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.11.2001. In der SZ singt Jean Baudrillard eine Variation auf das Thema: "Amerika ist selber schuld". In der NZZ finden wir mahnende Worte Ralf Dahrendorfs über die Gefährdung der Demokratie. Die FAZ fragt: Wo ist das baktrische Gold? In der taz konstatiert Daniel Bax: Der Islam ist weder die Lösung aller Fragen, noch das eigentliche Problem. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.11.2001. Die NZZ setzt sich mit dem linken Bestseller "Empire" auseinander. In der FAZ schildert Annemarie Schimmel das süße Leben in Riad. In der FR liefert Thomas Hettche einen Nachruf auf all die schönen Währungen, die nun im Euro untergehen. In der SZ beschreibt Naomi Klein den "Kamikaze-Kapitalismus" als religiösen Fundamentalismus. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.11.2001. In der FAZ schreibt der libanesische Publizist Abbas Baydoun über die "Krise der arabischen Intellektuellen". In der FR annonciert der Urbanist Mike Davis eine De-Globalisierung. Die SZ bringt einen Friedensappell von Hans Wollschläger und die NZZ beklagt die Isolation Israels. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.11.2001. Christoph Dieckmann denkt zum 9. November in der Zeit über Auschwitz und das Schicksal Israels nach. Die FAZ wundert sich derweil, dass Gerhard Schröder trotz ihres Abratens in den Krieg zieht. Die SZ stellt prähistorische Internetseiten vor und die NZZ macht sich Gedanken über den Konkurs des Haffmans-Verlags. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.11.2001. In der taz warnt der britische Militärhistoriker Michael Howard vor dem "schrecklichen Irrtum" der westlichen Kriegsführung. Die FR berichtet, dass ausgerechnet in den multikulturellen Niederlanden die meisten Moscheen in Brand gesetzt werden. In der NZZ bespricht Gerd Koenen Lothar Machtans Buch über Hitlers Homosexualität. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.11.2001. Die FR warnt uns eindringlich vor der neuen Ernsthaftigkeit, während Franziska Augstein in der SZ die amerikanische Kriegsführung kritisiert. Die FAZ liefert dazu verzagte Stimmungsbilder aus den USA und die NZZ legt Maya-Ruinen frei. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.11.2001. Auch in der FAZ antwortet Salman Rushdie auf Arundhati Roy. In seinem Artikel fordert der Schriftsteller eine Trennung von Religion und Politik auch in den moslemischen Ländern. Die NZZ interviewt Stewart O'Nan zur Zukunft der westlichen Gesellschaft. Und die SZ gibt einen Einblick in die Zukunft des Wohnens. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.11.2001. Ist der Fundamentalismus ein Totalitarimus? Die taz bringt ein ausführliches Hintergrundgespräch mit Navid Kermani. In der FAZ liefert Volker Braun ein Gedicht auf die Weltlage: "Der verschollene Ruhm einer Riesenstadt/Der Terror im Text Der Text der Terror". In allen Zeitungen (außer der NZZ) wird das neue Dokumentationszentrum zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg vorgestellt. Die NZZ feiert Vincenzo Bellini. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.11.2001. Burkhard Hirsch wendet sich in der SZ gegen den "Otto-Katalog", die taz erzählt von den Anfängen der Anthropometrie. Die FR greift die moslemischen Verschwörungstheorien zum 11. September auf. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.11.2001. n einem gepfefferten Brief erklärt der Marburger Sozialwissenschaftler Jörg Becker in der FAZ seinen Austritt aus der DFG. Die FR hat Franz Schrekers ersten Einakter in Kiel gehört und meint: reiner Suchtstoff. Die NZZ berichtet von der unbehaglichen Stimmung bei der Documenta. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Hyper, Hyper

15.05.2013. Großraumdissenkino statt Mittelstufenliteraturverfilmung bietet Baz Luhrmanns "Der große Gatsby". Ulrich Seidls Trilogieabschluss "Paradies: Hoffnung" gönnt uns das Nichteintreten des Allerschlimmsten. Und das ist auch mal schön. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Zwischen Mythos und Entmythologisierung

17.05.2013. War der junge John F. Kennedy ein Bewunderer Hitlers?, fragt sich die FR nach der Lektüre von JFKs Aufzeichnungen über seine Reisen nach Nazi-Deutschland. Die SZ empfiehlt die von Denis Hollier herausgegebene Sammlung von Beiträgen des legendären Collège de Sociologie und Alois Prinz' ausgewogene Biografie von "Jesus von Nazaret". In seinem Roman "Junge rettet Freund aus Teich" erweist sich Heinz Strunk als einfühlsamer Literat, staunt die FAZ. Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

Kratzen und singen

02.01.2013. Im Espresso erzählt Roberto Saviano, warum die Einwohner von Scampia keine Haustürschlüssel mehr haben. Vanity Fair beobachtet John Belushi im Bienenkostüm. Outlook India untersucht die "Vergewaltigungskultur" in Indien. Le Monde lauscht der Musik der tibetischen dranyen dunglen. Der Economist feiert Comics im Netz. In Wired erklärt Internet-Unternehmer Tim O'Reilly sein Credo. In The New Republic stellt Anne Applebaum neue und alte Bücher über Polens Geschichte im 20. Jahrhundert vor. Mehr lesen

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