Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2013, 14.10 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



März 2009


Mahlender blauer Schmerz

31.03.2009. Mit der Globalisierung ist es gar nicht so weit her, wie ihre Hohepriester meinen, stellt die FR fest. Der Tagesspiegel beleuchtet den Kulturkampf zwischen Bloggern und Journalisten. Nach dem Brockhaus gibt auch Microsoft seine Enzyklopädie Encarta auf, meldet techcrunch. Und in der FAZ stöhnt Urs Widmer: So einer wie Steinbrück ist in der Schweiz undenkbar. Mehr lesen

Stenografen statt Watchdogs

30.03.2009. In der SZ erklärt die Bloggerin Arianna Huffington, warum das Internet dem Journalismus ganz gut tut. Carta fragt sich, was in den Musiklobbyisten Marek Lieberberg gefahren ist, der in der SZ den Perlentaucher attackierte. Im Perlentaucher antwortet Wolfgang Kraushaar auf Götz Aly. Und alle waren beim Symposion über den Jürgen Habermas der deutschen Lyrik. Mehr lesen

Obwohl wir doch nur Tiere sind

28.03.2009. In der taz wendet sich der  Doch-Nicht-Verfassungsrichter Horst Dreier gegen die Dampfmichel in den Feuilletons und ihre Einstellung zur Selbstbestimmung. In der Berliner Zeitung warnt Timothy Garton Ash vor der roten Erika. In der Welt erklärt Rolando Villazon, warum er gerne auch mal einen Spitzenton von Händel singt. Die Blogs fragen sich, warum die Mainstreammedien nichts gegen die Internetzensur der Bundesregierung unternehmen. Die FR sucht nach Überbleibseln der DDR in der Literatur. Mehr lesen

Mein Humus ist weg

27.03.2009. In Amerika schrumpfen nicht nur die Zeitungen, sondern auch die Vielfalt ihrer Themen, berichtet die NZZ. Die taz sucht nach Geschäftsmodellen, die Google moralisch überlegen sind. Die FAZ wirft einen sorgenvollen Blick auf den kommenden G 20-Gipfel. Der Streit um Open Access geht weiter. Der Verkauf von Holtzbrinck an Holtzbrinck führt zu erfreuten Reaktionen in den Zeitungen. Mehr lesen

Bitte nehmen Sie Ihre Dose

26.03.2009. Die NZZ stieß in Brüssel auf ein Frauengebirge mit Brustwarzen, die sich öffnen lassen wie Gartentüren. Warum gibt's Horst Köhlers Rede nicht auf Youtube?, beschwert sich Carta. Die SZ hat herausgefunden, wie man mit Schwarzgeld der Kunst (oder zumindest ihren Auktionatoren) dienen kann. In der Zeit kritisiert Ai Weiwei die Ideologie der Freiheit, mit der die USA die Welt ins Verderben führt. Mehr lesen

Kollektiv zusammengezuckt

25.03.2009. In der FAZ beklagt der Schweizer Autor Thomas Hürlimann den schlechten Oberförsterstil des Peer Steinbrück. Die SZ hat bei Ulrich Wickert recherchiert: Es gibt kein Problem mit dem chinesischen Dienst der Deutschen Welle. Im Perlentaucher wird der "Heidelberger Appell" auseinandergenommen: Open Access ist nicht Teil des Problems mit dem Internet, sondern Teil der Lösung. Mehr lesen

In Spanien im Straßengraben

24.03.2009. In verschiedenen Zeitungen wird ein Aufruf annonciert, der gegen die Enteignung von Autoren und Verlegern durch Google und Open Access plädiert. Die SZ fragt, was Jammer-Wessis wie Maxim Biller noch mit diesem Achtziger-Jahre-Individualismus wollen. Die Welt wandelt über den Platz des Himmlischen Friedens und stellt fest, dass die chinesische Jugend nichts über die Geschehnisse vor 20 Jahren weiß. Der Tagesspiegel porträtiert die polnische "Geisterfahrer-Poetin" Dorota Maslowska. Mehr lesen

Humorfrei und stahlgrau

23.03.2009. Viel Wagner, viel Krebs, viel Zeige deine Wunde, viel bitter Erfahrenes: Christoph Schlingensiefs "Mea Culpa"-Abend hat die Kritik aufgewühlt, oder naja, zumindest beeindruckt. Immateriblog polemisiert gegen die taz-Attacke auf "Open Access". Im Perlentaucher antwortet Götz Aly auf die Kritiker seines 68er-Buchs. Gawker schimpft auf die amerikanischen Zeitungen, die von Google ein besseres Ranking in den Suchergebnissen wollen. Mehr lesen

Der Totengräber sagt, da war nichts

21.03.2009. Frankfurt ist enorm geistesarm, glaubt Ulla Unseld-Berkewicz, glaubt ein Suhrkamp-Autor in der FR. In der taz findet es Micha Brumlik weder islamophob noch rassistisch, den Einfluss einer totalitären Ideologie auf muslimische Immigranten zu untersuchen. Die Welt möchte, dass Google in die Künstlersozialkasse zahlt. In der NZZ erzählt Ismail Kadare, warum er in die Kommunistische Partei Albaniens eintrat. Die SZ verzweifelt über die Top Ten der deutschen Politik-Blogs. Mehr lesen

Sieh an, ein waidwundes sterbendes Rehkitz

20.03.2009. Die NZZ wundert sich über den Umgang der deutschen Presse mit dem Thema Rechtsextremismus. In der FR erklärt der Romancier Alfred Neven-Dumont, warum er nebenbei noch Zeitungen macht. Und Niall Ferguson sagt die Reihenfolge der aus der Krise folgenden Revolten an. Die taz räumt mit Mythen des Internets auf: Open Access in der Wissenschaft sei teurer als die Zeitschriften der Konzerne. Die FAZ räumt mit Sasha Waltz auf: Kitsch-Verdacht. In der Welt fordert Grand Master Flash mehr Respekt vor alten Werten. Mehr lesen

Außerdem graupelt es

19.03.2009. Die FAZ fragt: Ist noch ein Kraut gegen die Google Buchsuche gewachsen? Und eines gegen Grace Jones? Die taz weiß, warum die Journalisten nicht vor der Finanzkrise warnten: sie waren einfach nicht kompetent. In der Zeit verbreitet Roger Norrington Bad Vibrations. Die Blogs stricken Pullover für Legehennen. Die Welt ist froh: Christian Ströbeles Aktion "Waffen für El Salvador" hat's doch noch gebracht. Mehr lesen

Wenn man nicht so viel drauf dekoriert

18.03.2009. Die taz ist erleichtert: Zumindest zur Inspiration für Elfriede Jelineks neues Stück hat die Finanzkrise getaugt. Der Amoklauf ist ein relativ neues Phänomen, meint die Historikerin Dagmar Ellerbrock in der FR. In der Welt zweifelt die israelische Historikerin Rachel Elior an der Existenz der Essener (während die Existenz der Bochumer nach wie vor als gesichert gilt). Die SZ schaudert über das schlechte Verhalten der Broker, die uns alle in die Krise führten. Die FAZ freut sich über Jil Sander: Sie entwirft wieder. Mehr lesen

Gottverlassene sandige Fläche

17.03.2009. In der Welt schreibt Karl Schlögel über die polnischen "Ameisenhändler", die vor zwanzig Jahren die Welt veränderten. In der FAZ ruft Thomas Hettche: Noch ist Frankfurt nicht verloren. In Slate polemisiert Christopher Hitchens gegen Fareed Zakarias Traum von den "moderaten Taliban". Die SZ erzählt von der polnischen Empörung über den amerikanischen Film "Defiance". In der taz geißelt Necla Kelek die Identifikation der Begriffe Rassismus und Islamfeindlichkeit durch Muslimverbände. Mehr lesen

Der großartigste Hut der Kunstgeschichte

16.03.2009. Die Welt fragt: War Vermeer in Wirklichkeit seine Tochter? Die FR seufzt: Hätten wir Bogdan Bogdanovic nur früher gekannt - dann hätten wir bessere Mahnmale. Die taz hat in Leipzig herausgefunden: Es sind die 11- bis 17-jährigen Mädchen, die den Buchmarkt bestimmen. Respekt, Respekt, sagt die vereinte Theaterkritik zu Christian Petzolds Debüt als Theaterregisseur am Deutschen Theater. Mehr lesen

Die anderen sind einfach jünger

14.03.2009. In der NZZ blickt Hugo Hamilton dem deprimierten irischen Tiger in die Augen. Die FAZ reist ins noch deprimiertere Island. Die New York Times zeigt in einer Videodokumentation, wie die Taliban die Schülerinnen im Swat-Tal aus den Schulen vertreiben. In der FR spricht Sibylle Lewitscharoff über enttäuschte Liebe. Die Welt erkennt in Köln eine Stadt der Melancholie. Die SZ sah Britney Spears hell strahlen und niedrig springen.  Mehr lesen

Fußleisten bereits abgefallen

13.03.2009. In der NZZ hofft Christoph Schlingensief auf ein Treffen mit Luis Bunuel. Spiegel Online erzählt, wie der baden-württembergische Innenminister und mit ihm die gesamte Öffentlichkeit auf eine Internet-Fälschung hereinfielen. Die taz fürchtet, dass die Buchlobbyisten, die in Leipzig den "eskalierenden Fortschritt" beklagen, die Fehler der Musikindustrie wiederholen. Die SZ schildert, wie der Buchhandel auf das Internet reagiert: mit taktiler Unordnung. Mehr lesen

Furcht und Hochmut

12.03.2009. In der FR rät der Literaturwissenschaftler Roland Reuß zur Enteignung von Google. Denen geht's aber sowieso nicht mehr so gut, meint Gawker. In der Welt fürchtet Wolfgang Sofsky: Es gibt kein Mittel gegen Amok. Die SZ beschreibt den Verfall der amerikanischen Suburbs. Die Zeit hat herausgefunden: Unsere Städte gehören mehr oder weniger den Amerikanern. Die FAZ zeiht den Papst des Feuilletonismus! Mehr lesen

Aus dem Netz gefischt

11.03.2009. Die FAZ muss eine Richtigstellung zu einem Artikel über den Perlentaucher bringen. Der Tagesspiegel bringt ein Gespräch mit Karl Schlögel, der heute mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet wird. Navid Kermani erklärt im Blog von Eren Güvercin, warum er den Begriff des Dialogs der Kulturen für genauso sinnlos hält wie den des Kampfs der Kulturen. In der SZ fragt die Autorin Katharina Hagena: Kann man ein E-Book scheiben? Mehr lesen

Ein Haar von Gottes Haupt

10.03.2009. In der FR erklärt Salman Rushdie, warum er immer die ganze Welt in seine Bücher packt. Die taz fragt: Wenn 25 Prozent aller UN-Resolutionen von Israel handeln, finden dann 25 Prozent des Weltunrechts in Israel statt? Die Welt fragt sich, warum es so wenige globale Bestseller-Autoren gibt. Und die Berliner Zeitung meldet: Während die Medien der Welt darben, investieren die Chinesen fünf Millarden Euro zur Verbesserung ihres Images. Mehr lesen

Wir beliefern keine Blogs

09.03.2009. Die FAZ überzeugt die FR von der Sinnlosigkeit staatlicher Interventionen in der Krise. Das Blog Carta ist traurig, denn es muss ohne ein PR-Bild von Nikolaus Brender auskommen. Die taz erlebte Slavoj Zizek bei einem Vortrag in Berlin als Leibhaftigen. Die SZ lässt sich auch von der Meldung, dass Nicolas Sarkozy Briefmarken sammelt, nicht über den Niedergang der Philatelie täuschen. Die Welt testet Sonys E-Book. Alle Feuilletons feiern ein Wiedersehen mit der "Trilogie des Wiedersehens". Mehr lesen

0,8 Prozent des ganzen Trümmerberges

07.03.2009. In der NZZ erzählt Karl Schlögel, wie er seinen Studenten den Stalinismus nahebringt. Die FAZ macht sich ein Bild von der Lage am Kölner Stadtarchiv - sie ist desolat. In der SZ rechnet Ingo Schulze mit den Siegern der Geschichte ab. Die taz stellt zum Tag der Frau fest: 88 Prozent aller Männer haben Angst vor Frauen. Mehr lesen

Sehen Sie diese Boje, Herr Kunert?

06.03.2009. In der FR erinnert sich Günter Kunert an Uwe Johnson. Die Achse des Guten deckt auf, wie das ZDF seinen Politikern die Reverenz erweist. Die Berliner Zeitung schildert die traurige Lage der Männer im chinesischen Volk der Mosuo, wo die Frauen herrschen. Die SZ bringt einen Nachruf auf Rüsselsheim. In The Daily Beast begrüßt George Clooney den Haftbefehl gegen Omar al-Bashir. Mehr lesen

Kaputtverblödet

05.03.2009. In der NZZ betrauert der dänische Autor Christian Groendahl die ungeheuchelte Solidität elektrischer Apparate aus der vordigitalen Zeit. In der FR erklären Chamisso-Preisträger, wie sie deutsch lernten. In der Welt fragt der Washington Post-Journalist Walter Pincus: Was tun, wenn man 19 Pulitzer-Preise gewinnt und 140.000 Auflage verliert? In der Zeit meint Eva Menasse: Das einzige was an Kärnten noch lecker ist, sind die Knödel. Mehr lesen

Die sogenannten Nahesteher

04.03.2009. In der Welt fürchtet der Kulturtheoretiker Hans-Jürgen Heinrichs, dass Suhrkamp seine Aura nicht mit nach Berlin nehmen kann. In der FR wettert Christopher Hitchens gegen den israelischen Rechtspopulisten Avigdor Lieberman. Im Kölner Stadtanzeiger bestreitet der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, dass das Internet oberflächlich macht. Die FAZ erblickt in den zusammengekniffenen Augen Clint Eastwoods die Möglichkeit der Veränderung. Mehr lesen

Es ist auch eine Inhaltekrise

03.03.2009. Die Kulturwissenschaftlerin Mithu M. Sanyal erklärt in der taz den Unterschied zwischen Vulva und Vagina. Berliner Zeitung und SZ schreiben über den neuen Prozess gegen Michail Chodorkowski, dem nochmal 22 Jahre Lager drohen. Die FR beschreibt den Sieg der kleinen über die großen Verlage in den USA. Mehr lesen

Zack, ich bin Muslim

02.03.2009. In der taz beklagt der Islamwissenschaftler Jamal Malik die Islamisierung der Muslime - durch die Deutschen. Die FR wünscht dem Dramatiker Albert Ostermaier einen Lektor an den Hals. Pop ist Mist, behauptet Helge Schneider in der Berliner Zeitung. In der NZZ warnt Emir Kusturica vor dem reinen Gift Hollywoods. In der FAZ verteidigt der Anwalt Gunnar Schnabel das Recht jüdischer Erben, alle Rechtsmittel auszuschöpfen, um geraubte Kunst zurückzuerhalten. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Der Untergang des Abendlands sieht anders aus

23.05.2013. Ganz köstlich amüsiert (wenn auch natürlich unter ihrem Niveau) hat sich die Zeit mit Dan Browns "Inferno". Hans-Peter Riegels große Beuys-Biografie lehnt sie hingegen als tendenziös ab. Die NZZ ist angetan von "Wortgesang", einem Band des syrischen Dichters Adonis mit Essays zur arabischen Poetik. Die FAZ betrachtet die gesammelten Werke des amerikanischen Fotografen Gordon Parks und besucht mit Lothar Graf zu Dohna "Die Dohnas und ihre Häuser". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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