Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2013, 14.33 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
  • Georg Klein
  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Am häufigsten kommentierte Bücher

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Juni 2007


Heute in den Feuilletons

30.06.2007. In der Welt berichtet Dan Diner von Bestrebungen, den Islam mit westlichen Gesetzen zu versöhnen. Die NZZ begleitet den russischen Schriftsteller Warlam Schalamow an den Kältepol der Grausamkeit. Götz Aly will in der Berliner Zeitung die Landesbibliothek im Flughafen Tempelhof unterbringen. Die tolerante FR gesteht der hessischen Kulturministerin schließlich zu, so dumm zu sein, wie sie will. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.06.2007. Die Welt hört Günter Grass und Norman Mailer in New York. In der FR liefert ein unbekannter New Yorker den schönsten Satz zu Günter Grass und den Nazis. In der taz rockt Debbie. Die NZZ erklärt, was Hikikomori ist. Die SZ bewundert die effektvollen Auftritte Lang Langs. Die FAZ arbeitet sich mal wieder am Perlentaucher ab. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.06.2007. In der taz erklärt Werner Herzog, unter welchen Umständen die unbekannte Materie namens Schauspieler Auskunft gibt. Die NZZ sieht in Horrorfilmen ein Mittel der Produktdifferenzierung. Die SZ amüsiert sich mit Gänsen in der Pariser Oper. Die FAZ untersucht die Grenzen der französischen Nationalliteratur. In der Zeit erzählt Adam Krzeminski, dass die Polen gern als Königsmörder bewundert würden. Mit geteilter Begeisterung nehmen die Feuilletons David Chipperfields Entwurf für ein neues Eingangsgebäude der Berliner Museumsinsel auf. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.06.2007. Die Zeitungen widmen sich ausgiebig Tony Blair, der heute sein Amt als Premierminister abgibt. Die FR resümiert die Blair-Jahre als Kulturkampf. In der NZZ rechnet die Schriftstellerin Jenny Diski mit Blairs Politik des Herzens ab. Die Welt hofft, dass er seinen Übertritt zum Katholizismus überlebt. Außerdem: In der SZ reist Richard Swartz über die Dörfer von Belgrad nach Zagreb. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.06.2007. In der NZZ erzählt Frank Castorf, wie er seinen Schutzgott Obatala gefunden hat. Die taz warnt vor einer Konzentration auf Muslime, obwohl serbische, italienische und griechische Einwandererkinder enorme Bildungsdefizite haben. In der Welt feiert Rüdiger Safranski das Glück der freien Beweglichkeit in seiner Freundschaft mit Peter Sloterdijk. Die FR kritisiert einen Antimoderneaffekt der Unesco. In der SZ sucht der Dichter Jan Wagner den spielerischen Bruch der Regeln. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.06.2007. In der Welt feiert Ayaan Hirsi Ali die Queen als Symbol des freiheitlichen Lebens. Walter Kempowski befragt den Tagesspiegel. In der taz erklärt Bekir Alboga von Ditib, er wolle eine offene Moschee in Köln. In der FAZ erklärt Broder, warum er den Börne-Preis verdient hat. In der Presse geißelt Andre Glucksmann das Verbrechen der Gleichgültigkeit. In der SZ macht Said einen Unterschied zwischen Iranern und obskurantistischen Mullahs. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.06.2007. Die FR sucht ein Kino in Afghanistan. In der Welt beschreibt Martin Amis die sechs oder sieben verschiedenen Lächeln des Tony Blair. In der taz widerspricht der Historiker J. Adam Tooze Götz Alys Thesen über die deutsche Ausplünderung der Juden. In der NZZ fragt Ernst-Wolfgang Böckenförde ob der Islam die Trennung von Staat und Religion mitmachen wird. Die SZ verteidigt die zeitgenössische Architektur. In der FAZ beschreiben Ranjit Hoskote und Ilija Trojanow die durchsichtige Inszenierung des Volkszorns gegen Salman Rushdie. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.06.2007. In der FAZ macht Marina Litwinenko, die Witwe des ermordeten Ex-KGB-Offiziers, Wladimir Putin für den Mord verantwortlich. In der FR fordert Adam Krzeminski eine europäische Öffentlichkeit. Die SZ staunt über das heutige Theater: Der Regisseur wird zum Autor und der Autor zum Medium. Außerdem hofft hier der bulgarische Autor Vladimir Zarev, dass sein Land mit der EU nun endlich vom Chaos der Nachwendezeit erlöst werde. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.06.2007. Die taz findet die hasserfüllten Reaktionen auf Salman Rushdie und Großbritannien unlogisch. In der Welt zeigt sich Irshad Manji angesichts der Drohungen gegen Rushdie beleidigt. In der SZ warnt der indische Schriftsteller Kiran Nagarkar davor, den pakistanischen Religionsminister nicht ernst zu nehmen. Die Zeit beobachtet die professionelle Jugendarbeit von Rechtsextremen. In der FAZ erklärt Sohrab Mahdavy, was man im Iran vom Westen lernt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.06.2007. Die Welt fragt sich, warum für Kultur nie genug Geld da ist, für dicke Abfindungen aber immer. In der taz fragt sich Ilija Trojanow, warum die Schweizer nicht den Bankraub legalisieren - wo sie schon die Buchpreisbindung abgeschafft haben. In der FR stellt Elif Shafak ihre fünf Istanbuls vor. Die SZ denkt über die deutsch-französische Verdrossenheit nach. In der FAZ freut sich Katharina Hacker über den Friedenspreis für Saul Friedländer. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.06.2007. In der FR rechnet der Schriftsteller Wojciech Kuczok mit der "Vierten Republik" der Gebrüder Kaczynski in Polen ab. Die Welt berichtet über Polen in der Wehrmacht. Die NZZ findet die Skulptur-Projekte in Münster manchmal geradezu witzig. Außerdem untersucht der Islamwissenschaftler Stefan Rosiny die Ursachen des Konflikts zwischen Hamas und Fatah. Im Tagesspiegel fragt der Literaturkritiker Hubert Winkels, warum der heutigen Kritik der Furor fehlt. In der SZ porträtiert Navid Kermani den oppositionellen iranischen Ajatollah Borudscherdi. Allein die Zeit regt sich über die neuen Morddrohungen gegen Salman Rushdie auf. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.06.2007. In der SZ erklärt Hassan Khader, warum für ihn der romantische Nationalismus der Palästinenser am Ende ist. Die FR erinnert an den Aktionskünstler Gustav Metzger, der einen großen Einfluss auf den Pop hatte. Die NZZ erklärt, was es mit dem "Histrio" auf sich hat. Viele Zeitungen besuchten zwei Veteranentreffen der Gruppen 47 und Genesis. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.06.2007. Nur leicht coupiert, mal waldorfhaft, mal brodelnd, meist grenzüberschreitend, jedenfalls ohne Botschaft: Die zwöfte documenta ist eröffnet und löst wohltemperierte Kommentare aus. In der Welt klagt Louis Begley über den europäischen Antiamerikanismus. Und in der FR wird Georg Klein älter und fatalistisch matt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.06.2007. Erste Enttäuschung über die Documenta. Die Formen migrieren, aber der Klatschmohn blüht nicht, und der Auepavillon ist eine Rumpelkammer. Die Kunstreporter der Feuilletons klagen über oberseminarhafte Attitüden und kuratorische Willkür. Die SZ porträtiert die polnische Bestsellerautorin Dorota Maslowska: "ein Gesicht wie ein Kind und ein Stil wie ein verstopfter Abfluss".Die FR fragt nach Nachhaltigkeit in der Architektur. Die NZZ stellt afghanische Religionsgelehrte vor, die es wagen, den Terror und andere Exzesse der Taliban zu kritisieren. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.06.2007. In der Zeit erklären sich Günter Grass und Martin Walser in einem dreiseitigen Gespräch ihre gegenseitige Liebe. In Spiegel Online schildert Ahmet Altan das gefährliche Paradox der türkischen Demokratie. In der NZZ beschäftigt sich Sonja Margolina mit den Wurzeln des neuen russischen Autoritarismus. Die Welt zitiert aus einem wissenschaftlichen Gutachten zu Maxim Billers Roman "Esra", über den jetzt vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt wird. In der FAZ bekennt Dieter Wellershoff sein Unbehagen über die geplante Kölner Großmoschee. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.06.2007. Die Welt bringt das letzte Interview mit Richard Rorty, der sich eine vom Iran ausgehende islamische Aufklärung erhofft. In der Berliner Zeitung geißelt Ines Geipel die "kriminelle Aushebelung der Demokratie" in Ostdeutschland. Die NZZ entdeckt nichts auf der Art Basel. In der FR droht Wim Wenders Europa mit einer Utopie. Die taz rüttelt auf mit einem Gedicht von Rolf Hochhuth: "Vorbeuge-Haft/die Schäuble plant, haben Nazis KZ genannt; auch Schutzhaft: War doch seit 33 bekannt..." Und die FAZ meint zur Documenta: Wenn die Moderne unsere Antike ist, dann ist die Gegenwart Vergangenheit. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.06.2007. In der taz unterstützt der Historiker Ulrich Herbert das Projekt einer großen Ausstellung über Zwangsarbeit. In der FR bekennt sich Timothy Garton Ash zum "Leben der Anderen". Die Welt fragt sich, ob die Buchmesse Frankfurt mittlerweile bedauert, Katalonien in diesem Jahr als Gastregion eingeladen zu haben. In der NZZ lässt der Arabist Tilman Nagel kein gutes Haar an Tariq Ramadans bisher nur auf Englisch erschienener Mohammed-Biografie "In the Footsteps of the Prophet". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.06.2007. In der SZ schreibt Jürgen Habermas zum Tod von Richard Rorty. Ebenfalls in der SZ analysiert Ernst-Wilhelm Händler die Krise des Ich in der Ökonomie. Die taz erklärt, warum sich Rechtsextreme plötzlich für Theater interessieren - besonders in den Neuen Ländern. Im Tagesspiegel bekennt sich der neue Chef der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger zur Idee des Humboldtforums. Die NZZ versucht, die Unterschiede zwischen China und Taiwan auszuloten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.06.2007. Führt die Rückkehr des Politischen zur Rückkehr platter Abbildhaftigkeit? In den ersten Berichten über die Kunstbiennale von Venedig schwanken die Kritiker zwischen leiser Ernüchterung und freundlichem Applaus. Auch auf den von Isa Genzken bespielten deutschen Pavillon gibt es zwiespältige Reaktionen. In der FAZ erinnert Werner Spies daran, dass ohne Picassos "Demoiselles d'Aignon" ohnehin keine Moderne in der Kunst stattgefunden hätte. In der Welt erklärt der kenianische Ökonom James Shikwati, warum er Entwicklungshilfe für Afrika rundheraus ablehnt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.06.2007. Die taz erklärt, warum Muslime ausgerechnet in den USA so gut integriert sind. Die Welt warnt vor einem Generalangriff auf den Islam. In der SZ erzählt der Autor Ishmael Beah von seiner Zeit als Kindersoldat in Liberia. Die FR problematisiert den Begriff des "Existenzrechts" Israels. Die FAZ ist ernüchtert von der Kunstbiennale in Venedig: die Künstler halten dem Boom nicht mehr Stand und liefern nurmehr Bewährtes.Alle würdigen den wilden Konservativen Martin Mosebach, der in diesem Jahr den Büchner-Preis erhält.
Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.06.2007. Die NZZ vermisst die action in einem Wiener "Sturm". Moscheen befördern die Integration, lesen wir in der Berliner Zeitung. In der taz erklärt der Historiker Tom Segev, warum es zum Sechstagekrieg kommen musste. In der Welt fragen sich die Documenta-Kuratoren Roger Buergel und Ruth Noack, ob sie relevant sind. Die anderen sind so souverän und feiern Fronleichnam. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.06.2007. "Stoppt Putin!" ruft Elena Tregubova in einem Offenen Brief in der SZ den G8-Chefs zu. Die Welt steht verzückt vor Damien Hirsts mit 8601 Diamanten bestücktem Schädel. In der NZZ weist Fassbinder-Nachlassverwalterin Juliane Lorenz alle Vorwürfe zurück. Die Zeit hört eine afrikanische Oper, die Flugzeuge zum Absturz bringt. Die taz stellt Luk Percevals Filmprojekt "Düsseldorf, mon amour" vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.06.2007. In der FAZ erklärt Necla Kelek, warum der Bau einer Moschee keine Frage der Glaubensfreiheit, sondern eine politische Frage ist. Die Welt berichtet über Proteste in Polen gegen die Streichung von Goethe, Kafka, Dostojewski und Gombrowicz von den Lehrplänen. Die NZZ untersucht die Rolle Russlands im Kosovo. Der Tagesspiegel recherchiert zum Streit um Fassbinders Nachlass. In der FR sehnt man sich nach Altstadt. Die SZ aktiviert uns Massenpublikum indirekt für die kommende Documenta. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.06.2007. Weltpolitisches Feuilleton, heute. In der FR kritisiert der chinesische Soziologe Wang Hui die Sicherheitsfixierung in Heiligendamm - ist der Westen auf dem Weg zum asiatischen Autoritarismus? In der NZZ beklagt der israelische Schriftsteller Meir Shalev "vierzig Jahre der Unaufrichtigkeit und Ungerechtigkeit" nach dem Sieg im Sechstagekrieg. In der SZ beschreibt Navid Kermani, wie er bei einer Diskussion zur Kölner Moschee eine Kölner Botschaft empfing. In der taz begrüßt der kamerunische Schriftsteller Patrice Nganang den Haager Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten Liberias Charles Taylor. In der FAZ schreibt Ingo Schulze den Nachruf auf Wolfgang Hilbig. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.06.2007. Imre Kertesz warnt in seiner in der SZ abgedruckten Berliner Europarede: Das Jahrhundert von Auschwitz ist noch nicht vorbei. Slavenka Drakulic gibt ebenfalls in der SZ zu, dass sie bei der Nierenshow mitgemacht hätte, wenn man sie gefragt hätte. Aber diese Show war ein Fake, wie jüngste Meldungen bestätigen. In der NZZ denkt Dan Diner über die historische Zäsur des Sechstagekriegs nach. In der FAZ betont Ralph Giordano, dass er sich seine Meinungsfreiheit auch weiterhin nicht von den Bestimmungen der Scharia begrenzen lassen will. Die Welt besingt den "einzigartigen, wunderbaren Mr. Bloor", den Neuerfinder der Motorräder von Triumph (mit Dreizylindermotor). Auch in der FR wird neueste Technik besungen, und zwar von Martin Walser höchstpersönlich, der das CERN in Genf besuchte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.06.2007. Die FAZ berichtet, dass China aus Anlass der Frankfurter Buchmesse erstmals Dissidenten akzeptiert. Die SZ schildert die Nöte der Handtaschen-, Kultur- und Pharmaindustrie mit den Raubkopierern. In der FR stellt der Schriftsteller Abdourahman A. Waberi aus Dschibuti fest, dass Afrika in Berlin abwesend ist. Die NZZ ist überwältigt von Luc Bondys "König Lear"-Inszenierung in Wien. Die Welt deckt auf: Auch in der Kunstwelt wird gedopt. Die taz deckt auf: Es gibt die Scorpions immer noch. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Ich spreche über Sie

22.05.2013. Die SZ lernt von Jean-Pierre Baudet, wie Religion zum Kapitalismus führt. Die NZZ lernt von Gerd Althoff, wie die Päpste im Mittelalter eine theologische Rechtfertigung kirchlicher Gewalt entwickelten, die in dem Motto gipfelte: "Selig sind, die Verfolgung ausüben". Gebannt verfolgt sie außerdem das Drama der Pubertät, das Marie Darrieussecq in "Prinzessinnen" am Beispiel eines Teenagers in der französischen Provinz der 80er erzählt.
Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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