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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

Juli 2006

Heute in den Feuilletons

31.07.2006. Die NZZ ist fasziniert von den Antihelden des Mangaautors Yoshihiro Tatsumi. In der FAZ antwortet Wilhelm Genazino auf Veronica Ferres und beschuldigt sie eines für die plötzlich eintretende Wahrheit seines Theaters blinden Moralismus. In der taz spricht Gabriele Goettle mit Antje Simnack, die sich um die Opfer rechtsextremistischer Gewalttäter… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.07.2006. Die Welt druckt Bernard-Henri Levys Reisebericht aus dem fassungslosen Israel. In der FR schildert Abraham Jehoschua seinen Alltag mit Bombenalarm. In der FAZ sieht Ghassan Tueni schon die Nachfolgegeneration der Hisbollah heranwachsen. In der taz wirft Michael Kleeberg den Israelis eine kalte Verachtung der Araber vor. In der NZZ… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.07.2006. Der Salzburger "Figaro" sticht das Bayreuther "Rheingold" aus. Die Netrebko ist eine Wucht, findet die Welt. Die FAZ verteidigt Nikolaus Harnoncourts langsame Tempi. Die SZ jagte von Interruptus zu Interruptus. Na gut, im vierten Akt zieht es sich dann ein bisschen, meint die NZZ. Beim "Rheingold" halten sich die… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.07.2006. In der Zeit wirft der libanesische Autor Abbas Beydoun Israel vor, das friedliche libanesische Projekt in seinen Grundfesten zu zerstören. In der FR schreibt der Historiker Doron Rabinovici: Wer das Dilemma Israels leugnet, lügt. In der taz macht der libanesische Autor Selim Nassab auf den gleichzeitig eskalierenden Konflikt zwischen… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.07.2006. Die Welt staunt über die vollendete Künstlichkeit der Christine Schäfer. In der NZZ erzählt der Islamwissenschaftler Maurus Reinkowski die Geschichte des Libanon. Der Tagesspiegel erklärt, warum ein Unternehmen, das täglich fünf Millionen Menschen transportiert, keine Ausstellung über vergangene Höchstleistungen möchte. FAZ und SZ liegen Johnny Depp zu Füßen. In… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.07.2006. Phantastische Feuilletons heute! In der FR erklärt der ägyptische Schriftsteller Alaa Al-Aswani, was eine "Als-ob-Gesellschaft" ist: wenn hunderte verschleierte Mädchen ihre Freunde küssen. In der Welt fordert Thomas von Osten-Sacken die Europäer auf, nicht von Frieden im Libanon zu sprechen, wenn sie eigentlich Appeasement meinen. In der taz diskutiert Bahman… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.07.2006. Der Fall Maxim Biller empört Literaturwelt und Feuilletons: Nachdem sein Roman "Esra" nach Klage von Billers Lebensgefährtin ratzekahl verboten wurde, soll der Autor nun auch noch 100.000 Euro Entschädigung zahlen. Außerdem: In der SZ erklärt Moshe Zimmermann die Struktur des Nahostkonflikts. Im Spiegel Online schreiben Charles Chahwan und Matthias… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.07.2006. In der NZZ schickt die Schriftstellerin Dubravka Ugresic Feriengrüße aus dem einstigen Gefangenenlager des Tito-Regimes Goli Otok. In der Welt erklärt der Historiker Benny Morris den Unterschied zwischen einer Befreiungsorganisation und der islamistischen Bewegung. Die taz besucht die "freie" Techno-Republik Kazantip auf der Krim. Die FAZ reist nach Alaska… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.07.2006. Die SZ zieht Erkenntnisgewinne aus der Arno-Breker-Ausstellung in Schwerin. Die NZZ setzt sich mit den Gefahren des Kriegsjournalismus auseinander. In der Welt kritisiert der israelische Schriftsteller Meir Shalev die Kriegsführung seines Landes. In der taz erklärt Bobby Gillespie, Sänger von Primal Scream, wie Drogenmusik klingen muss: Schmutzig. Schmierig. Gruselig.… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.07.2006. In der taz bekennt sich Mario Vargas-Llosa als Freund Israels, besonders aber israelischer Kritiker Israels. In der SZ erklärt der syrische Dichter Adonis, warum nur der Libanon Impulse für die Entwicklung einer laizistischen Zivilgesellschaft im Nahen Osten geben kann. Die Welt weiß: der Libanon war nie eine Schweiz des… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.07.2006. Im Tagesspiegel findet Michel Friedman die Antwort der Israelis auf die Angriffe der Hisbollah verhältnismäßig. In der FAZ stimmt Amos Oz ihm zu. In der FR fürchtet der Militärhistoriker Martin van Creveld, die Israelis könnten zu wenig Gewalt anwenden. Die taz beschreibt den lässigen Umgang chinesischer Filmemacher mit der Zensur.… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.07.2006. Die NZZ lässt drei Schriftsteller aus dem Nahen Osten zu Wort kommen: den Libanesen Hassan Dawud, die Palästinenserin Sahar Khalifa und den Israeli Natan Sznaider. In Spiegel Online erklärt Dan Diner, warum Israel verrückt spielt. In der SZ erklärt der libanesische Filmemacher Ghassan Salhab, dass Israel sogar am Entstehen… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.07.2006. In der FAZ erklärt der israelische Schriftsteller David Grossman, warum die Israelis ihr Vertrauen in die gemäßigten Kräfte der arabischen Welt verloren haben. In der SZ erzählt der kongolesische Regisseur und Tänzer Faustin Linyekula, warum es für ihn unmöglich ist, mit seinen Tänzern einen Kreis zu bilden. In der… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.07.2006. In der Berliner Zeitung unterhält sich Arno Widmann mit der Autorin Elif Shafak über ihren Roman "Vater und Bastard", der in der Türkei schon den Staatsanwalt auf den Plan gerufen hat. Die SZ verlässt alptraumatisiert vom völligen Desinteresse am Werden die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Die… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.07.2006. Die FAZ fühlt sich durch die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums an die Große Koalition erinnert: Man will nicht viel, und man kann noch weniger. Die NZZ verabschiedet die good old fashioned Künstliche Intelligenz. In der Welt analysiert der Schriftsteller Michael Kleeberg die Lage im Libanon und die Rolle… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.07.2006. Für die Zeit blickt Cees Nooteboom in ein Selbstporträt des alternden Rembrandt und erschauert. Außerdem räumt die Zeit auf - mit der deutschen Hausfrau. In der NZZ beschreibt Sonja Margolina das russische Öl als Jungbrunnen alter Großmachtträume. In der SZ schreibt der aus Bombay stammende Schriftsteller Kiran Nagarkar über… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.07.2006. Die NZZ stellt die Kämpferinnen des Gender Jihad vor, die Islam und Emanzipation unter einen Hut, aber nicht unter ein Kopftuch bringen wollen. In der taz bedauert Hans-Ulrich Wehler 20 Jahre nach dem Historikerstreit, dass die Osteuropa-Historiker seinerzeit nicht auf die Opferzahlen des Stalinismus aufmerksam machten. Die SZ zieht… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.07.2006. Zidane: Dunkler Gott, gefallener Engel, Mensch. Hat er gedacht, als er die Stirn in die Brust seines Gegners rammte? Georg Klein antwortet in der SZ mit ja und würdigt, dass Zidane Materazzis Nase schonte. Die FR denkt ähnlich: Das Denkmal demontierte sich bewusst. Und wird erst dadurch unsterblich, sekundiert… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.07.2006. Zidanes titanische Verweigerung der prästabilierten Finalharmonie kann von den Feuilletons aus Aktualitätsgründen noch nicht reflektiert werden. Begnügen wir uns mit dem Vorhandenen: In der SZ erklärt der Urbanist Mike Davis, warum es auf der Welt nicht zu viel sondern zu wenig Migration gibt. Die taz stellt den jüdischen Comiczeichner… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.07.2006. In der Welt ruft Tariq Ramadan Muslime und den Westen zur Versöhnung auf. Außerdem definiert Hans Ulrich Gumbrecht den globalisierten Fußball. In der SZ sucht Hassan Khader nach einem Ort für die palästinensische Kunst. In der taz feiert Diedrich Diederichsen den guten alten Feind "Druck". Die FAZ liest Erich… Mehr lesen

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07.07.2006. Die taz outet einige schwule Hiphopper wie zum Beispiel Puff Daddy und lobt sich den offen schwulen Gangsta-Rapper Deadlee. Ein Jahr nach den Londoner Anschlägen konstatiert die NZZ wachsende Entfremdung zwischen Muslimen und Mehrheitsgesellschaft in Großbritannien. Allgemein wird des seit fünfzig Jahren toten Gottfried Benns gedacht. In der FR… Mehr lesen

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06.07.2006. Die Berliner Zeitung will keine Türken in der EU, die Romanautoren wegen Erfindung missliebiger innerer Monologe verfolgen. Die Welt fragt sich, ob die westliche Welt angesichts äußerster Stufen der Guerilla abwehrbereit ist. Die NZZ macht sich Sorgen über das Schrumpfen des japanischen Volks. Die FAZ will kein Frosch mehr… Mehr lesen

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05.07.2006. In der NZZ stellt Navid Kermani ein intellektuelles Gebot auf: Du sollst eine Religion nicht mit Hinweis auf die Verbrechen der anderen verteidigen. In der taz warnt Ilija Trojanow: Die Mafia in Bulgarien ist nicht Teil des Staates, sondern der Staat Teil der Mafia. Außerdem erklärt die taz, warum… Mehr lesen

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04.07.2006. In der FAZ entlarvt Alice Schwarzer das Kopftuch als Flagge des Islamismus. Die NZZ porträtiert den albanischen Schriftsteller Agron Tufa. Die SZ erklärt, warum sich Deutsche, Franzosen und Polen gar nicht verstehen können. Die taz erlebte Thomas Ostermeier in einem dionysischen Rausch. Die FR fürchtet, dass die Italiener heute… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.07.2006. In der SZ wundert sich Sonja Margolina darüber, wie die Deutschen einwanderungswillige Ausländer behandeln. In der taz spricht Bahman Nirumand mit dem iranischen Dissidenten Akbar Gandschi über seine Zeit im Gefängnis und die Chancen für die Demokratie im Iran. Die Welt fragt, wie lange Suhrkamp diesen literarischen Aderlass und… Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.07.2006. Robert Gernhardt ist tot. Die FAZ bringt eines seiner letzten Gedichte: "Rückblick, Einsicht, Ausblick". In der SZ erklärt Martin Mosebach, warum die deutschen Feuilletons ihn so spät entdeckten - er hatte Form und Witz. Die FR kommentiert die Meldung vom Abgang des Suhrkamp-Lektors Rainer Weiss als "Bombe". In der… Mehr lesen