Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 20.06.2013, 11.04 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

Buch: Riegel, Hans-Peter: Beuys

Hans-Peter Riegel: Beuys

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Juni 2003


Heute in den Feuilletons

30.06.2003. Alle sind mehr oder weniger entsetzt über die schlechte Qualität der Texte bei den Klagenfurter Literaturtagen. Die SZ fand nur eine "Regelpoetik der Pathologie, ein Dogma der Negativität". Die FR vermisst das "große Ding". Die taz fand's "langweilig, öde, spannungslos". Aber lag's an den Autoren, die nur um die eigene Befindlichkeit kreisen, wie die FAZ meint, oder an den Juroren, die kein Händchen hatten, wie die NZZ fragt? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.06.2003. In der taz unterzieht Emmanuel Todd die USA einer Psychoanalyse. Die NZZ fragt: Gibt es überhaupt indische Literatur? Die FAZ freut sich, dass jetzt auch in Texas Schwule legalen Sex haben dürfen. In der FR findet sich der Filmregisseur Paul Schrader originell. Die SZ fährt Rad mit den Windhunden der Tour de France. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.06.2003. Der "Kerneuropa"-Streit wird fortgesetzt. In der FAZ wirft Hans-Ulrich Wehler seinem Kollegen Jürgen Habermas arge Verharmlosungen vor. In der Welt fragt Ulrike Ackermann, ob Habermas und Derrida schon mal was von Osteuropa gehört haben. Die NZZ bewundert die Karriere der chinesischstämmigen Amerikaner. Die FR porträtiert Neapel. Die taz hört Schmerzmusik. In der SZ warnt Gianni Vattimo vor EU-Präsident Berlusconi. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.06.2003. In der Zeit gibt Leon de Winter der "Roadmap" für den Frieden in Israel kaum Chancen. Die FAZ veröffentlicht eine bisher unbekannte Erzählung Isaak Babels über Odessa. Die FR zeichnet Berlin mit dem Preis für die katastrophalste Kulturpolitik aus. Die taz stellt sich dem Rätsel des britischen Familienfilms (warum wird er nie kitschig?) Die SZ fragt, ob sich die Kultur aus Sparzwang zähmen lässt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.06.2003. Den bösen Zaun der Israelis verdammt Joseph Croitoru in der FAZ. Die SZ freut sich über die Abrechnung der New Republic mit der Kriegspropaganda der Bush-Regierung. "Orwell Matters!", ruft die taz, und die FR stimmt ein. Die NZZ begutachtet Wissenschaft in Budapest und Kultur in Madrid.   Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.06.2003. In der SZ stellt Wolf Lepenies fest, dass George Orwell kein Engel war. Die FR konstatiert: "Wo sich der Deutsche heimatlich fühlt, denkt er an Bayern." Die NZZ betont, dass keineswegs alle irakischen Kulturschätze gerettet worden sind. Die FAZ verliebt sich in den pubertierenden Harry Potter. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.06.2003. In der SZ bezweifelt der Historiker Paul Kennedy, dass ein "Kerneuropa" realisierbar sei. Die taz verabschiedet die provinziellen Spießer von "Modern Talking". Die NZZ stellt das Tagebucharchiv in Emmendingen vor. Die FAZ geht der "Kunstraublüge von Bagdad" nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.06.2003. In der FAZ schildert der amerikanische Schriftsteller Dirk Wittenborn die Freuden des Kokaingenusses. In der NZZ hält Claudio Abbado ein Plädoyer für das Moderne. Die SZ feiert den erotischen Enthusiasten Wilhelm Heinse. In der FR erklärt der amerikanische Soziologe Mark Lilla, wie die Europäer die politische Entwicklung der amerikanischen Rechten verschlafen haben. Die taz porträtiert die 33-jährige Torwächterin der amerikanischen Literatur: Deborah Treisman. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.06.2003. Nach dem Eintritt osteuropäischer Länder in die EU prophezeit Andrzej Stasiuk in der SZ eine fröhliche Balkanisierung Westeuropas. In der taz erzählt der US-Hardliner Richard Perle, was die USA als nächstes vorhaben: "Regime change" im Iran. In der FAZ erfahren wir, wie Friedenswahrung im UNO-Auftrag funktioniert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.06.2003. Hessen und Bayern feiern heute Fronleichnam. Nur die tazler und NZZler mussten arbeiten. Vielleicht deshalb meditiert die NZZ heute über die Farbe Grau. Die taz untersucht die Auswirkung des 11. Septembers auf die Fiktionalisierung der Stadt New York. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.06.2003. Die Zeit wirft den Staatsanwälten, die gegen Michel Friedman ermitteln, Antisemitismus vor. Die SZ bringt einen Gegenartikel zur Diskussion um die "Bundeslöschtage" - da wird an einer Legende gewoben. Die taz fragt: Sind die Neocons verdeckte Trotzkisten? Die NZZ beschreibt den Siegeszug der englischen Sprache in Asien. Die Reaktionen auf die Kür Susan Sontags zur Friedenspreisträgerin sind gemischt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.06.2003. In der NZZ erinnert sich Günter Kunert an die gramvolle Miene Bert Brechts am 17. Juni. In der FAZ schreiben Andre Kubiczek und Reinhard Jirgl über das Datum. In der FR fragt Richard Wagner, warum sich die Intellektuellen nicht mit den Arbeitern der Stalinallee solidarisierten. Die SZ kritisiert die Einstellung des Untersuchungsverfahrens wegen der Löschung von Akten im Bundeskanzleramt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.06.2003. In der SZ verteidigt Dan Diner den ortlosen Hegemon USA. Die taz fragt nach der Bedeutung von Kokain in der Medienlandschaft. In der NZZ fragt Thomas Macho, ob es überhaupt nationale Literaturen gibt. In der FAZ erklärt Dieter Grimm, warum er keine Verfassung für Europa will.  Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.06.2003. Die Biennale von Venedig kommt allgemein schlecht weg: Die SZ rettet sich in die "Zone of Urgency". Die FAZ diagnostiziert Hysterie. Die NZZ findet nur noch Rinnsale, wo eines der Canale Grande war. Die taz löst in einem sehr lesenswerten Dossier die Rätsel des 17. Juni. Die FR findet, dass Hillary Clinton mit den Jahren immer schöner wird. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.06.2003. Martin Mosebach betrachtet in der SZ das Grenztheater zwischen Nord- und Südkorea. Die FAZ freut sich über die Breite der Auseinandersetzung mit dem 17. Juni. Die NZZ schildert die Bemühungen Polens um sein jüdisches Erbe. In der taz analysiert Bahman Nirumand die jüngsten Proteste im Iran. Und die FR staunt über Berlusconis Toleranz - mit der Mafia. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.06.2003. Die Zeit erklärt, warum die USA am 17. Juni 1953 die DDR opferten. Die NZZ meditiert über den sagenhaften Erfolg von Elke Heidenreichs Büchersendung "Lesen". Die FAZ schildert den israelisch-palästinensischen Kampf ums Wasser. Und alle bereiten uns auf die Biennale in Venedig vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.06.2003. In der SZ fragt Peter Esterhazy: Wie groß ist der europäische Zwerg? In der taz fragt sich Schlagzeuger Lars Ulrich, warum Metallica-Songs als Foltermittel eingesetzt werden (wo es doch grausame deutsche Bands wie Kreator gibt). In der NZZ klagt die Zürcher Archäologin Cornelia Isler-Kerenyi über deutsche Hobbyarchäologen. In der FR wettert Elmar Altvater gegen das internationale Kapital. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.06.2003. In der SZ plädieren Navid Kermani und Wolf Lepenies für die Einrichtung einer Akademie islamischer und jüdischer Kulturen. Die taz bekommt Schleimhautzucken bei der Lektüre Hillary Clintons. In der FR erklärt Herfried Münkler den USA, warum sie im Irak scheitern. Die NZZ meditiert über die Rolle des Mopeds beim Aufstieg Vietnams. Die FAZ erinnert an den 17. Juni in Jena und Bitterfeld. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.06.2003. Die FR stellt fest: Niemand schafft es hierzulande, die Literatur angemessen ins Fernsehen zu bringen, auch Elke Heidenreich nicht. Außerdem erklärt Richard Wagner, warum sich die Osteuropäer lieber Amerika anschließen würden. In der SZ beklagt Timothy Garton Ash eine durch Medien hysterisierte Politik. In der NZZ porträtiert Laszlo Földenyi dieKünstlerin Sophie Calle. Der FAZ erschien eine "Zauberkönigin Courage". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.06.2003. In der SZ will Richard Chaim Schneider dem Frieden von Akaba nicht recht trauen. In der taz feiert Diedrich Diederichsen das hochintelligente und stumpfsinnig groteske Werk von Martin Kippenberger. In der FR erklärt Robert Menasse, warum die österreichische Provinz morgen voller Hass gegenüber dem Urbanen sein wird. Die NZZ porträtiert Lei Feng, einen mythischen Helden der chinesischen Arbeiterklasse. In der FAZ plädiert der Europaabgeordnete Armin Laschet für eine schwarz-grüne Koalition. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.06.2003. Die Zeit rügt Habermas' rüden Umgang mit Osteuropa. In der SZ zerpflückt Ludwig Ammann neueste Lesarten des Korans. In der FR spricht Kulturministerin Christina Weiss über ihre Pläne zur Filmförderung. In der FAZ finden wir eine für Pazifisten erschütternde Meldung: Die Iraner wären dankbar für eine Befreiung von ihrer Regierung. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.06.2003. In der FAZ schildert Hubertus Knabe die hässliche Rolle der Intellektuellen am 17. Juni 1953. Die NZZ resümiert kritische Reaktionen auf Jürgen Habermas' "Kerneuropa"-Initiative. In der FR vermisst der Politologe Wolfgang Merkel eine "genuin sozialdemokratische Philosophie der Gerechtigkeit". In der SZ bezweifelt Salomon Korn, dass es so etwas wie eine deutsch-jüdische Kultur jemals gegeben hat. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.06.2003. Jürgen Habermas' Rückzug auf  "Kerneuropa" scheint fehlzuschlagen: "Zutiefst engstirnig" nennt der Historiker Harold James in der SZ Habermas' Europa-Vision. Die FR stellt fest: "Rumsfelds Wort vom 'alten Europa' hat gesessen." Die FAZ fragt sich, was für ein Europa Habermas eigentlich meint. Aber es gibt auch andere Themen: Die taz interviewt den kurdischen Regisseur Bahman Ghobadi. Die NZZ resümiert den Kirchentag. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.06.2003. Die SZ macht uns mit der Wirkung nicht tödlicher Waffen vertraut: Man fühlt sich insgesamt wie ein einziger Musikantenknochen. Die FR muss zugeben: Christian Thielemann lässt sich als Wagner-Dirigent nicht toppen. In der NZZ analysiert Richard Herzinger den transatlantischen Streit. Die taz nimmt die von Habermas initiierte "Kerneuropa"-Debatte auf, fühlt sich von dem Philosophen allerdings im Stich gelassen: "armseliges Europa-Bild". Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Die Welt ist zu groß

19.06.2013. Zwei Supermänner: Zack Snyders Blockbuster "Man of Steel" ist eine Übung in gigantomanischer Traumabewältigung. Und Jean-Pierre Bekolos "Le président", den man auch in Deutschland eher im Internet als im Kino zu sehen bekommen dürfte, entwirft einen kontrapräsidialen Möglichkeitsraum. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Gesamtkunstwerk mit ausfransenden Rändern

19.06.2013. Mit ihrer Studie über die Welteis-Theorie ist Christina Wessely eine Auseinandersetzung mit der Entstehung von Wissen und der Macht der Sprache gelungen, meint die NZZ. Die SZ lässt sich von Manuele Fiors psychoanalytischem Sci-Fi-Comic "Die Übertragung" verzaubern. In den Prosagedichten von Michael Donhauser hört die FAZ konzentrierte Sprachmusik. Und die taz freut sich über ein unverkrampftes Aufklärungsbuch von Antje Helms und Jan von Holleben. Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Köstliches Tabu

18.06.2013. Bloomberg besucht das nordkoreanische Kunststudio Mansudae. Ungarn zählt zu den unreligiösesten Ländern Europas, meldet Elet es Irodalom. Eurozine schmeckt eine kräftige Dosis Guy Debord in den Reden der heutigen russischen Opposition. Pitchfork lernt von Pussy Riot den größten Unterschied zwischen den USA und Russland. Granta erliegt den Verlockungen indischer Eis-Lollies. Der New Statesman feiert die Dichterin Charlotte Mew, die London Review den Fotografen Garry Winogrand, Hazlitt den Comickünstler Gengoroh Tagame und die New York Times den Maler James Turrell. Mehr lesen

Das Konzept eines Gottes

11.06.2013. Jawohl, es ging am Taksim auch um Alkohol und zwar zurecht, meint Atlantic. In Eurozine bezweifelt Timothy Snyder, dass Antisemitismus der Grund für den Holocaust war. GQ erzählt die Geschichte von Kim Jong-ils Sushi-Meister. Elet es Irodolam ahnt, warum wütende Antikommunisten in Ungarn an der Aufarbeitung des Kommunismus nur mäßig interessiert sind. The Believer lässt den Comic-Hexenmeister Alan Moore zu Wort kommen. Mehr lesen

Die Reichen und die Diebe

04.06.2013. Manchmal sind sogar Zeitungen dafür, das Urheberrecht zu vereinfachen, lernt der Economist. Nur die Medien glauben, die Aufständischen hätten den Bürgerkrieg in Syrien schon gewonnen, meint die London Review of Books. In Osteuropa überlegt Olga Radetzkaja, warum der nationalbolschewistische Autor Zakhar Prilepin im deutschen Literaturbetrieb so wohlige Schauer auslöst. In Nepszabadsag sieht Laszlo Vegel eine Befriedung der serbischen Nationalisten aufschimmern. In Le Monde sieht Boualem Sansal schwarz für Algerien. Die Financial Times sieht gar nicht schwarz für Somalia. Die New York Review of Books möchte keine Kreuzfahrt nach Venedig machen, danke. Mehr lesen

Orgien der Untreue

28.05.2013. Im New Yorker spielt David Sedaris Gästezimmer-Gambit. In El Pais Semanal hat Javier Cercas andere Sorgen als die Monarchie. Der Rolling Stone besucht Daft Punk. Verehrung für den ältesten Sohn kann tödlich sein, stellt die NYRB mit Blick auf Mutter und Vater Tsarnaev fest. In National Geographic träumt Phyllis Batumbil vom traditionellen Aboriginesleben, aber mit Webseite. MicroMega findet in Italien keinen Arzt für eine Abtreibung. Der Economist verschlüsselt jetzt auf Photonenbasis. Wieviel sexuelle Lust darf eine Frau haben, bevor die Gesellschaft zerspringt, fragt die NYT. Mehr lesen

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

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