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AUSSER ATEM: DAS BERLINALEBLOG

11.02.2012. Die zehnjährige Annie zerlegt in David Zellners "Kid-Thing" alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Anja Salomonowitz sucht das "Spanien" in Österreich. Senegalesisches Stationendrama: Alain Gomis' "Aujourd'hui". Pen-Ek Ratanaruangs "Headshot" ist ein film noir aus Thailand - auf dem Kopf. Im Forum Expanded untersuchen Ken Jacobs, Luke Fowler, Wolfgang Lehmans, Eva Sussman und Rosalind Nashashibi das Verhältnis von Schreiben und Delirieren. Funahashi Atsushis "Nuklear Nation" setzt den Überlebenden der Atomkatastrophe von Fukushima ein Denkmal.
TELETAUCHER
11.02.2012. Am Samstag ist auf 3sat Josef von Sternbergs Verfilmung von Heinrich Manns Roman "Der blaue Engel" (1930) mit Emil Jannings und Marlene Dietrich zu sehen. RBB hat eine lange Berlinale-Filmnacht im Programm. Am Sonntag dirigiert Lorin Maazel auf BR alpha Franz Schuberts Siebte Symphonie, 3sat zeigt Roman Polanskis "Der Pianist" (2002) und im ARD-Magazin "ttt" berichtet u. a. die syrische Schriftstellerin Samar Yazbek aus dem Inneren der Revolution in ihrer Heimat.
AUSSER ATEM: DAS BERLINALEBLOG

09.02.2012. Entmilitarisierung qua Unternehmensgründung und Wirtschaftswunder, dazwischen Drifter und Unstete: Der Filmregisseur Kawashima Yuzo hat in den vierziger und fünfziger Jahren das Nachkriegsjapan kartiert. Das Forum zeigt drei seiner Filme. Von Elena Meilicke.
AUSSER ATEM: DAS BERLINALE-BLOG

08.02.2012. Morgen abend eröffnet Benoit Jacquots Kostümdrama "Les adieux a la reine" die Berlinale. Hier ein Ausblick auf die interessantesten und vielversprechendsten Filme in den Hauptsektionen. Von Lukas Foerster
IM KINO

01.02.2012. Regie führt Bennett Miller, die Hauptrolle übernimmt Brad Pitt, doch der eigentliche Star des postindividualistischen Sportfilms "Moneyball" ist der Drehbuchautor Aaron Sorkin. In Tomas Alfredson Le-Carre-Verfilmung "Dame, König, As, Spion" durchstreifen Agenten verwunschene alte Häuser mit knarrenden Dielen. Nie sahen die Siebziger mehr nach Fünfzigern aus.
Von
Lukas Foerster, Elena Meilicke.
IM KINO

25.01.2012. Nach vier Jahren Pause kehrt der koreanische Festivalliebling Kim Ki-duk zurück: mit "Arirang", einem Essayfilm voller Spiegelungen und doppelter Böden. Nicolas Winding Refns "Drive" ist bei aller Keuschheit alles andere als asexuell und lässt den Geist Kenneth Angers in zeitgenössischer Retroästhetik wiederaufleben.
Von
Thomas Groh, Elena Meilicke.
IM KINO

18.01.2012. Der türkische Autorenfilmer Nuri Bilge Ceylan rückt sein Kino mit "Once Upon a Time in Anatolia" in die ästhetische Nähe des Italo-Westerns. In James Bobins Relaunch von "The Muppets" stellt Jason Segel, die Frage, die jeden Jungen umtreibt: Am I a Man or Am I a Muppet?
Von
Maximilian Linz, Nikolaus Perneczky.
ESSAY

19.12.2011. Jedes Scheitern ist eine neue Chance: In der amerikanischen Fernsehserie "Parks and Recreation" beweist eine ambitionierte Provinzbürokratin, dass keine Bühne zu klein für einen großen politischen Auftritt ist. Solange es dem öffentlichen Wohl dient.
Von
Simon Rothöhler.
ESSAY

12.12.2011. Wie Nanni Moretti mit dem weißen Zauber der Improvisation den Papst zum Menschen macht. Und wie er seine Botschaft so elegant an der Oberfläche versteckte, dass sie für die Kritik undurchdringlich wurde.
Von
Daniele Dell'Agli.
ESSAY

23.11.2011. Der Zufall wollte es, dass sie in Cannes gegeneinander antraten, Terrence Malicks "Tree of Life" und Lars von Triers "Melancholia": zwei Filme, absolut heterogen, die sich doch auf irritierende Weise gleichen. Was unterscheidet den Hypersymbolismus eines Lars von Trier so radikal von Malick?
Von
Christina Striewski.