Übersicht
TELETAUCHER
20.03.2010. Am Samstag spielt auf 3sat das Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding Broadway-Melodien und anschließend gibt es zwei "Leipziger Buchnächte" (3sat und MDR) mit prominenten Autoren. Der BR zeigt Caroline Links Debütfilm "Jenseits der Stille" (1996). Am Sonntag zeigt Arte einen Dokumentarfilm über Siri Hustvedt und präsentieren später Claudio Abbado und Yuja Wang vom Eröffnungskonzert des Lucerne Festivals 2009.
IM KINO

17.03.2010. In Erik Poppes "Troubled Water" stirbt ganz zu Anfang ein Kind. Während der Film die Ereignisse rückblickend aus verschiedenen Blickwinkeln auffächert, muss der Zuschauer seine Einstellung immer wieder neu justieren: Was weiß er, was nicht - was glaubt er, was nicht? Paul Greengrass schickt seinen Hauptdarsteller Matt Damon in die "Green Zone" des Irak. Wie genau es dort aussieht, verraten nur die Überwachungskameras.
Von
Lukas Foerster, Thomas Groh.
ESSAY
10.12.2009. "Die rumänische Revolution ist das wichtigste historische Ereignis meines Lebens." Mircea Cartarescu über seine Romantrilogie "Orbitor", das absurde Leben im Kommunismus und das Fortwirken der Securitate. Ein Cargo-Interview.
Von
Bert Rebhandl.
ESSAY
22.10.2009. Haneke ist für mich ein Geist, der stets verneint. Seine Filme sind Exerzitien, die die Freiheit leugnen. Eine sehr grundsätzliche Erwiderung auf Wolfram Schüttes Kritik an meiner Haneke-Kritik.
Von
Ekkehard Knörer.
ESSAY
21.10.2009. Ich kenne - außer manchen Ausfällen gegen die Straubs - keinen Autor, der von deutschen Filmkritikern mit mehr Hass und Hohn kontinuierlich verfolgt wurde als Michael Haneke. Eine Replik auf Ekkehard Knörer
Von
Wolfram Schütte.
ESSAY
08.09.2009. "Wenn ich die Szene noch einmal drehen müsste - genau diese Frage stellt mir Fellini - ja, dann würde ich sie wieder mit genau diesem Rhythmus drehen: schnell, gehetzt, schludrig, hingeworfen." Ein unveröffentlichter Text von Pier Paolo Pasolini aus dem Jahr 1960.
Von
Pier Paolo Pasolini.
ESSAY

03.09.2009. Zwei Filme setzten Endpunkte in der Entwicklung des europäischen Autorenkinos: Lars von Triers "Antichrist" und Michael Hanekes "Das weiße Band". Beide zerreißen den Kunstkinozusammenhang von Inhalt und Form.
Von
Bert Rebhandl.