9punkt - Die Debattenrundschau
Ich dachte, Sie würden mir einfach glauben
Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
07.08.2026. Die bewaffnete Drohne auf dem Leipziger Flughafen ist nur ein letzter Beweis, meint Zeit online: Deutschland muss verstehen, dass Russland es als Feind betrachtet. In Südasien protestiert die Jugend, beobachtet die FAZ - aber dieser Protest ist Ausdruck einer Hoffnung. Im Gazastreifen gibt es durchaus Proteste gegen die Hamas - aber wo ist die propalästinensische Bewegung außerhalb von Gaza, die eine Anknüpfung ermöglicht, fragt die Jüdische Allgemeine. Das ganze englischsprachige Netz ist voll mit der Geschichte des Hochstaplers Jason Arday, dem jüngsten schwarzen Professor in Cambridge, dem alle alles glaubten.
Efeu - Die Kulturrundschau
vom
07.08.2026
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Politik
Der Anschlagsversuch am Flughafen Halle-Leipzig mit zwei Drohnen ist noch unaufgeklärt. Die meisten Kommentare in den Zeitungen gehen jedoch davon aus, dass es russische Drohnen waren. Man sollte diese Angriffe sehr ernst nehmen, meint bei Zeit online Maxim Kireev: "Deutschland und auch Europa müssen sich einer neuen Realität stellen. Mit seinen Angriffen will Putin nicht bloß zündeln und verunsichern. Aus Putins Sicht sind Polen, Deutschland, Dänemark und andere Nationen Europas Russlands Feinde. (In Wahrheit hat er selbst sie mit seinem Überfall auf die Ukraine zu Feinden gemacht.)" Europa habe versucht, Putin mit einem faulen Kompromiss zu besänftigen, indem es die Ukraine nur halb unterstützt und beispielsweise keine Taurus-Marschflugkörper liefert. "Jetzt zeigt sich, dass Wladimir Putin sich nicht für diese Feinheiten interessiert. Am Ende entscheidet er allein, wen er als Kriegspartei behandelt."
Das größte Problem mit Drohnen ist, dass sie einen Zustand ständiger Überwachung schaffen und eine Grauzone zwischen Krieg und Frieden, in der nichts mehr erobert, aber größtmögliche Unsicherheit beim Gegner ausgelöst wird, meint im Interview mit der Welt die Politikwissenschaftlerin Ulrike Franke. Drohnen "erlauben es, zu provozieren, Informationen zu sammeln oder Druck aufzubauen, ohne sofort die höchste Eskalationsstufe zu erreichen. Das sehen wir bereits. Dadurch entsteht eine enorme Unsicherheit. Bei jeder Sichtung von Drohnen über kritischer Infrastruktur muss man sich fragen: Ist das ein Versehen oder Absicht? ... Nehmen Sie Flughäfen. Wenn dort wegen einer Drohne der Betrieb eingestellt wird, entsteht enorme Unsicherheit - selbst wenn am Ende gar nichts passiert. Menschen fühlen sich nicht mehr sicher, Investoren werden vorsichtiger. Selbst eine erfolgreiche Verteidigung bedeutet also nicht, dass der Angreifer sein Ziel verfehlt hat. Er kann Gesellschaften trotzdem empfindlich stören." Und von einer Verteidigung, die uns nicht ruiniert, sind wir eh noch weit entfernt, versichert Franke.
In der SZ plädiert Jörg Schmitt für eine härtere Gangart bei der Abwehr: Die Politik müsse "endlich die Voraussetzungen dafür schaffen, der hybriden Bedrohung durch Gegner wie Russland jeweils vorher zu trotzen. Dazu wäre es nötig, das Bundesamt für Verfassungsschutz endlich zu einem echten robusten Abwehrdienst auszubauen - der nicht nur sammelt und auswertet, sondern deutlich operativer agieren darf. So muss er die Smartphones und Computer möglicher Agenten deutlich intensiver überwachen dürfen, um von geplanten Anschlägen erfahren zu können. Er muss Gesichtserkennung einsetzen dürfen, um Verdächtige im Alltag verfolgen zu können. Ihm müssen Cyberattacken erlaubt sein, um Bombenbaupläne so zu manipulieren, dass sie unbrauchbar sind."
In Südasien protestiert die Jugend: Die indischen "Kakerlaken" sind nur ein Beispiel (mehr in unserer Magazinrundschau), Proteste gab es auch in Nepal, Bangladesch oder Sri Lanka. Die Lage der Jugendlichen im Westen ist völlig anders, schreibt Till Fähnders im Leitartikel der FAZ. Die westlichen Jugendlichen sind wenige, die asiatischen viele. Und ihre Proteste sind Zeichen einer Hoffnung, trotz allem, so Fähnders. "Die Jugend des Westens ist mit dem Gefühl der Krise aufgewachsen. Für sie scheint es nur noch bergab zu gehen. Dagegen haben die südasiatischen Jugendlichen erlebt, wie sich die Umstände für sie verbessert haben. Sie sind erstmals mit dem Gefühl groß geworden, dass sozialer Aufstieg möglich ist. Als Schlüssel dafür gelten in Südasien Bildung und harte Arbeit. Während in Westeuropa selbst Grundkenntnisse in Lesen, Rechnen und Schreiben nicht mehr selbstverständlich erscheinen, hat sich das Bildungsniveau im Süden Asiens deutlich verbessert. Die Zahl der Analphabeten hat drastisch abgenommen."
Das größte Problem mit Drohnen ist, dass sie einen Zustand ständiger Überwachung schaffen und eine Grauzone zwischen Krieg und Frieden, in der nichts mehr erobert, aber größtmögliche Unsicherheit beim Gegner ausgelöst wird, meint im Interview mit der Welt die Politikwissenschaftlerin Ulrike Franke. Drohnen "erlauben es, zu provozieren, Informationen zu sammeln oder Druck aufzubauen, ohne sofort die höchste Eskalationsstufe zu erreichen. Das sehen wir bereits. Dadurch entsteht eine enorme Unsicherheit. Bei jeder Sichtung von Drohnen über kritischer Infrastruktur muss man sich fragen: Ist das ein Versehen oder Absicht? ... Nehmen Sie Flughäfen. Wenn dort wegen einer Drohne der Betrieb eingestellt wird, entsteht enorme Unsicherheit - selbst wenn am Ende gar nichts passiert. Menschen fühlen sich nicht mehr sicher, Investoren werden vorsichtiger. Selbst eine erfolgreiche Verteidigung bedeutet also nicht, dass der Angreifer sein Ziel verfehlt hat. Er kann Gesellschaften trotzdem empfindlich stören." Und von einer Verteidigung, die uns nicht ruiniert, sind wir eh noch weit entfernt, versichert Franke.
In der SZ plädiert Jörg Schmitt für eine härtere Gangart bei der Abwehr: Die Politik müsse "endlich die Voraussetzungen dafür schaffen, der hybriden Bedrohung durch Gegner wie Russland jeweils vorher zu trotzen. Dazu wäre es nötig, das Bundesamt für Verfassungsschutz endlich zu einem echten robusten Abwehrdienst auszubauen - der nicht nur sammelt und auswertet, sondern deutlich operativer agieren darf. So muss er die Smartphones und Computer möglicher Agenten deutlich intensiver überwachen dürfen, um von geplanten Anschlägen erfahren zu können. Er muss Gesichtserkennung einsetzen dürfen, um Verdächtige im Alltag verfolgen zu können. Ihm müssen Cyberattacken erlaubt sein, um Bombenbaupläne so zu manipulieren, dass sie unbrauchbar sind."
In Südasien protestiert die Jugend: Die indischen "Kakerlaken" sind nur ein Beispiel (mehr in unserer Magazinrundschau), Proteste gab es auch in Nepal, Bangladesch oder Sri Lanka. Die Lage der Jugendlichen im Westen ist völlig anders, schreibt Till Fähnders im Leitartikel der FAZ. Die westlichen Jugendlichen sind wenige, die asiatischen viele. Und ihre Proteste sind Zeichen einer Hoffnung, trotz allem, so Fähnders. "Die Jugend des Westens ist mit dem Gefühl der Krise aufgewachsen. Für sie scheint es nur noch bergab zu gehen. Dagegen haben die südasiatischen Jugendlichen erlebt, wie sich die Umstände für sie verbessert haben. Sie sind erstmals mit dem Gefühl groß geworden, dass sozialer Aufstieg möglich ist. Als Schlüssel dafür gelten in Südasien Bildung und harte Arbeit. Während in Westeuropa selbst Grundkenntnisse in Lesen, Rechnen und Schreiben nicht mehr selbstverständlich erscheinen, hat sich das Bildungsniveau im Süden Asiens deutlich verbessert. Die Zahl der Analphabeten hat drastisch abgenommen."
Europa
In Sachsen-Anhalt könnte demnächst die AfD an die Regierung kommen. Aber das ist kein Zeichen für einen "Rechtsruck", schreibt Andreas Petrik, Professor für Politikdidaktik in Halle, in der taz. Denn die Rechten waren schon immer da - schon seit 1990 und davor. "Für mich steht fest: Ein Großteil der AfD-Anhänger war nie 'unbescholten'. Nur haben sie es sich in den letzten Jahrzehnten bequem eingerichtet. Ich habe die Gewalt der späten Baseballschlägerjahre erlebt - mich rechten Parolen widersetzt. In meiner Gegend gab es Dörfer, die konnte und wollte ich nicht betreten, weil dort gewaltbereite Faschos die Mehrheit hatten. Es gab Dorffeste, da wurden lauthals Hitler-Lieder gesungen, während die Anwohner fröhlich mitschunkelten, und vor einer Grufti-Disko lauerten regelmäßig Schlägerhorden den Feiernden auf. Was wurde wohl aus den Baseballschlägertrupps dieser Zeit, die im Übrigen nicht nur aus Männern bestanden?"
Gesellschaft
Leeor Engländer nimmt in der Jüdischen Allgemeinen zwei Texte (hier und hier) muslimischer Autoren, die in der taz ein Gefühl der Entfremdung in Deutschland beklagten, zum Anlass darüber nachzudenken, warum es Muslimen so schwer fällt, sich von der Hamas zu distanzieren: "Während selbst in Gaza trotz massiver Repressionen immer wieder Proteste gegen die Hamas stattfinden, bleibt eine breite, international sichtbare palästinensische Bewegung, die den Antisemitismus in den eigenen Reihen bekämpft, den Terror der Hamas eindeutig verurteilt und die dauerhafte Existenz Israels ausdrücklich anerkennt, bislang weitgehend unsichtbar. Auf israelischer und jüdischer Seite existieren seit Jahrzehnten entsprechende Organisationen, Intellektuelle und Aktivisten, die sich - oft gegen erheblichen Widerstand aus den eigenen Reihen - für Verständigung, Koexistenz und einen palästinensischen Staat einsetzen. So stehen beide Texte exemplarisch für ein weithin sichtbares palästinensisches Problem. Es fehlt nicht nur an einer wirkmächtigen Opposition gegen die islamistischen und antisemitischen Kräfte innerhalb der palästinensischen Gesellschaft. Es fehlt damit auch an einer Generation palästinensischer 'Tauben', die nach dem Ende der Herrschaft der Extremisten bereitstünde, politische Verantwortung zu übernehmen und den eigenen Landsleuten einen glaubwürdigen Weg der Anerkennung, der Koexistenz und des Friedens aufzuzeigen."
Wissenschaft
Das gesamte englischsprachige Internet bis hin zur New York Times ist voll mit der Geschichte von Jason Arday, auch wenn es ein paar Tage her ist, dass sie zuerst aufgeworfen wurde. Sie spielt in Cambridge, der besten Uni der Welt. Erzählt hat sie zuerst der Wissenschaftler und Blogger Nathan Cofnas: Gestern nun trat Arday, der jüngste schwarze Professor der Cambridge Universität, Pädagoge und Spezialist für Rassismus im Bildungswesen, wegen Hunderter nachgewiesener Plagiate zurück - es ist die Geschichte eines Hochstaplers, der es zu höchsten akademischen Ehren brachte und demnächst seine Memoiren herausbringen wollte. In der NZZ kommentiert Zelda Biller: "Die wichtigere Frage ist, ob der Fall Arday und die sich darin widerspiegelnde, ursprünglich gut gemeinte Förderung von Minderheiten genau diesen Minderheiten am Ende geschadet haben." In der FAZ berichtet Jannis Koltermann über die Geschichte. Die ganzen saftigen Details findet man im Daily Mail.
Ardays Lebensgeschichte klingt äußerst farbig. Bei Cofnas liest sie sich so: "Arday wurde als Sohn ghanaischer Eltern geboren und wuchs in einer Sozialwohnungssiedlung... im Süden Londons auf. Im Alter von drei Jahren wurde bei ihm eine allgemeine Entwicklungsverzögerung und Autismus diagnostiziert. Therapeuten sagten voraus, er würde sein Leben in einer betreuten Wohneinrichtung verbringen müssen. Wie durch ein Wunder sprach er im Alter von 11 Jahren sein erstes Wort ('Hallo'). Mit 18 lernte er lesen und schreiben. Unter dem Einfluss eines weißen Gymnasiallehrers, der 'ihm Selbstbestimmung ermöglichte', strebte Arday eine Hochschulausbildung an." Arday steigt dann zum jüngsten schwarzen Professor an der Universität von Cambridge auf. Auch andere Details klingen erstaunlich, so hat Arday erzählt, er sei einmal dreißig Marathons in 35 Tagen gelaufen. Einmal sei er innerhalb von drei Tagen 300 Meilen gelaufen. Mehr Details über die Plagiatsvorwürfe gibt es auch in der Times of Higher Education.
Viel gezeigt wird jene BBC-Reportage, die Arday an seinem ersten Tag in Cambridge und zusammen mit seiner völlig verzückten Dekanin zeigt.
Auch der Guardian hat Ardays Lügengeschichten am Ende nicht mehr geglaubt. Jason Okundaye erzählt, wie Arday mit ihm kommunizierte: "'Um ehrlich zu sein, dachte ich, Sie würden mir einfach glauben.' Das war die verblüffende Antwort von Professor Jason Arday, als der Guardian ihn zu den von ihm geschilderten Details einer angeblichen rassistischen Einschüchterungskampagne gegen ihn befragte, bei der es um einen abgetrennten Schweinekopf, einen maskierten Mann mit einem Messer und Kugeln in der Post ging. Arday war nicht in der Lage, Beweise vorzulegen". Nathan Cofnas, so Okundaye, sei als ein Rechter bekannt, und die Rechte profitiere jetzt von dieser Geschichte. Aber das sei nicht der Punkt: "Was mich beschäftigt, ist, wie wenig Raum noch für eine wirklich progressive Kritik an institutionellen Diversitätspraktiken bleibt - eine Kritik, die hinterfragen könnte, inwiefern symbolische Repräsentation für viele Organisationen und Unternehmen als Ersatz für tiefgreifendere Reformen dient, wodurch sie gerade für diese Art von Gegenreaktion anfällig geworden sind. Dies hat auch dazu geführt, dass die Rechte ein Quasi-Monopol auf die Kritik an DEI genossen hat und es ihr überlassen blieb, diese Kritik ganz nach ihren eigenen Maßstäben zu gestalten."
Ardays Lebensgeschichte klingt äußerst farbig. Bei Cofnas liest sie sich so: "Arday wurde als Sohn ghanaischer Eltern geboren und wuchs in einer Sozialwohnungssiedlung... im Süden Londons auf. Im Alter von drei Jahren wurde bei ihm eine allgemeine Entwicklungsverzögerung und Autismus diagnostiziert. Therapeuten sagten voraus, er würde sein Leben in einer betreuten Wohneinrichtung verbringen müssen. Wie durch ein Wunder sprach er im Alter von 11 Jahren sein erstes Wort ('Hallo'). Mit 18 lernte er lesen und schreiben. Unter dem Einfluss eines weißen Gymnasiallehrers, der 'ihm Selbstbestimmung ermöglichte', strebte Arday eine Hochschulausbildung an." Arday steigt dann zum jüngsten schwarzen Professor an der Universität von Cambridge auf. Auch andere Details klingen erstaunlich, so hat Arday erzählt, er sei einmal dreißig Marathons in 35 Tagen gelaufen. Einmal sei er innerhalb von drei Tagen 300 Meilen gelaufen. Mehr Details über die Plagiatsvorwürfe gibt es auch in der Times of Higher Education.
Viel gezeigt wird jene BBC-Reportage, die Arday an seinem ersten Tag in Cambridge und zusammen mit seiner völlig verzückten Dekanin zeigt.
Never forget that @Cambridge_Uni defended disgraced DEI Prof Jason Arday's plagiarism and said he was "the victim of a vile campaign."
- Andy Ngo (@MrAndyNgo) August 6, 2026
Prof Hilary Cremin, the dean and head of faculty, said this on record about Arday: "You are the best in the world in terms of the research you…
Seinen Rücktritt von der Universität Cambridge gab Arday in einer Erklärung bekannt, die auf der Website des 'Good Law Project' veröffentlicht wurde. Dort sammelt eine Petition zu seiner Verteidigung, die bereits mehr als 16.000 Unterschriften erhalten hat, weiterhin Unterstützung. Die Uni Cambridge gab bekannt, dass sie Ardays Qualifikationen überprüft. Der Verlag Simon & Schuster will demnächst Ardays Memoiren veröffentlichen, dem Guardian gegenüber freute sich Arday, dass er für dieses Buch einen Vorschuss von 1,4 Millionen Pfund oder Dollar bekommen habe. (Der Atlantic hat Ardays Memoiren schon gelesen und bespricht sie unter dem titel "Icarus in the Faculty Lounge".)Auch der Guardian hat Ardays Lügengeschichten am Ende nicht mehr geglaubt. Jason Okundaye erzählt, wie Arday mit ihm kommunizierte: "'Um ehrlich zu sein, dachte ich, Sie würden mir einfach glauben.' Das war die verblüffende Antwort von Professor Jason Arday, als der Guardian ihn zu den von ihm geschilderten Details einer angeblichen rassistischen Einschüchterungskampagne gegen ihn befragte, bei der es um einen abgetrennten Schweinekopf, einen maskierten Mann mit einem Messer und Kugeln in der Post ging. Arday war nicht in der Lage, Beweise vorzulegen". Nathan Cofnas, so Okundaye, sei als ein Rechter bekannt, und die Rechte profitiere jetzt von dieser Geschichte. Aber das sei nicht der Punkt: "Was mich beschäftigt, ist, wie wenig Raum noch für eine wirklich progressive Kritik an institutionellen Diversitätspraktiken bleibt - eine Kritik, die hinterfragen könnte, inwiefern symbolische Repräsentation für viele Organisationen und Unternehmen als Ersatz für tiefgreifendere Reformen dient, wodurch sie gerade für diese Art von Gegenreaktion anfällig geworden sind. Dies hat auch dazu geführt, dass die Rechte ein Quasi-Monopol auf die Kritik an DEI genossen hat und es ihr überlassen blieb, diese Kritik ganz nach ihren eigenen Maßstäben zu gestalten."
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