Efeu - Die Kulturrundschau

Das Nackte nackt zeigen

Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
05.09.2024. Es ist so weit: Heute würde Caspar David Friedrich 250 Jahre alt. In der FR erzählt Florian Illies, wie sehr Friedrich Goethe triggerte. Die Filmkritiker zündeln mit Todd Phillips und Lady Gaga zu Klassikern von Sinatra und Bacharach im Kopf des Jokers. Die Zeit erkennt in Düsseldorf: Anfangs liebte es Gerhard Richter "billig und banal". Backstage Classical sorgt sich um Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra, von dem jüngst nur noch Phrasen zu hören waren. In der taz befürchtet Helon Habila, Mitkurator des Internationalen Literaturfestivals Berlin, dass Verlage keine "ehrlichen, einfachen Geschichten" über Menschen aus Afrika wollen.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 05.09.2024 finden Sie hier

Film

Viel Wärme für den Superschurken: Lady Gaga und Joaquin Phoenix in "Joker: Folie à Deux"

Die Filmkritiker stürzen sich beim Filmfestival in Venedig auf Todd Phillips' "Joker - Folie à Deux", die Fortsetzung des damals sehr umstrittenen, im Batman-Universum angesiedelten ersten Superschurken-Films der Reihe (unsere Kritik). Ein wieder sehr abgemagerter Joaquin Phoenix hat sich erneut in die Clownsmaske begeben, die ihm 2020 einen Oscar einbrachte. An seiner Seite steht nun Lady Gaga, die in der Rolle von Harley "Lee" Quinn eine (von Arthur Fleck alias dem Joker zu weiten Teil wohl auch herbeifantasierte) Amour Fou mit dem Bösewicht eingeht. NZZ-Kritiker Andreas Scheiner sah einen "überraschend inwendigen Film, der vor allem im Gefängnis und im Gerichtssaal spielt. Und im Kopf des Jokers." Dieser Film "ist eine düstere, epische Ballade, die Lady Gaga gelegentlich fast zum Musical macht. In seinen Phantasmagorien findet sich Arthur in Gesangsnummern mit Lee, in denen der Zigarettenrauch zwirbelt und die Big Band swingt. Lee ist eine abgründige Figur, aber Lady Gaga gibt der Brandstifterin, nun ja, viel Wärme."

Das bestätigt auch SZ-Kritiker Tobias Kniebe: Nach dem düsteren, an New Hollywood angelehnten ersten Teil, ist dieser das Sequel "wirklich ein Musical und randvoll mit Traumsequenzen, in denen der Joker und seine große Liebe Harley Quinn Klassiker von Frank Sinatra über Burt Bacharach bis hin zu Leslie Bricusse singen. ... Das Problem ist nur, die Zerrissenheit des Jokers hat der erste Teil schon weit besser gezeigt und zur Welt hin geöffnet", doch hier "schrumpft alles Gesellschaftliche zurück ins Private." Dies ist eher ein Film aus dem Phoenix- statt aus dem Comic-Universum, "entstanden aus Phoenix' brutalst möglicher, oft seltsam zwanghafter Rollenauswahl in Richtung irdisches Jammertal ohne Ausweg. Ein solches Jammertal ist jetzt auch dieser Film."

"Das im Filmtitel angelegte Versprechen eines gemeinsamen, zu neuen Gefilden vorstoßenden Wahnsinnstrips erfüllt sich nicht", seufzt Katja Nicodemus in der Zeit. Der erste Teil der Reihe "erzählte etwas über das Wesen der USA, nach dem Kinobesuch fühlte man sich selbst angeschlagen. 'Joker: Folie à deux' ist letztlich nur der halbe Wahnsinn." Tagesspiegel-Kritiker Andreas Busche ist von "Phillips' altbackener Inszenierung" enttäuscht. Valerie Dirk erinnert im Standard an die Kontroverse um den ersten Teil, in dem einige eine Fürsprache für die sogenannten Incels mit ihrem muffigen Frauenhass gesehen haben wollen: Dieser zweite Teil nun aber "ist definitiv kein Fanfutter mehr für gewaltbereite, frauenverachtende Verlierer".

Mehr vom Lido: Vor allem die dokumentarischen Formen überzeugen in diesem Festivaljahrgang, schreibt Thomas Abeltshauser in seinem Zwischenfazit für den Freitag. Hanns-Georg Rodek porträtiert für die Welt die Regisseurin Julia von Heinz, die in der Wettbewerbsjury des Festivals sitzt. Aus dem Festivalprogramm besprochen werden Tim Fehlbaums Medienthriller "September 5" über den Münchner Olympia-Terroranschlag im Jahr 1972 (FD) und Luca Guadagninos "Queer" (taz, mehr dazu hier).

Fernab vom Lido: Marc Hairapetian spricht in der FR mit dem Regisseur Tilman Singer über dessen Horrorfilm "Cuckoo" (unsere Kritik). Nadine Lange führt im Tagesspiegel durchs Programm des heute in elf deutschen Städten startenden Queerfilmfestivals.

Besprochen werden Aslı Özarslans Verfilmung von Fatma Aydemirs Roman "Ellbogen" (Perlentaucher), Paul Feigs auf Amazon gezeigte Komödie "Ein Jackpot zum Sterben" (Perlentaucher), Markus Gollers "Die Ironie des Lebens" (FAZ, FD, SZ), Samirs Dokumentarfilm "Die wundersame Verwandlung der Arbeiterklasse in Ausländer" über Gastarbeiter in der Schweiz (NZZ), Dominik Galizias "Rock 'n' Roll Ringo" (FD, SZ), Dave und John Chernins auf Netflix gezeigte Highschool-Komödie "Incoming" (Presse), Hayley Eastons Hai-Horrorsause "Something in the Water" (Standard) und die Netflix-Serie "Ein neuer Sommer" mit Nicole Kidman (Welt). Außerdem informieren und SZ und Filmdienst über die Kinostarts der Woche.
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Literatur

Julia Hubernagel unterhält sich in der taz mit dem in Nigeria aufgewachsenen und in den USA lebenden Schriftsteller Helon Habila, der als erster Kurator das heute beginnende Internationale Literaturfestival Berlin mitgestaltet hat. Dass er nigerianische Autoren in den globalen Norden vermittelt, ist ihm ein selbstauferlegter Auftrag: "Aber es gehört zur Realität der Verlagspolitik: Wir fördern einige Autoren, einige Geschichten, weil wir sie als 'native', als einheimische Geschichten betrachten. Das sind die Geschichten, die wir jeden Tag in den Nachrichten hören. Aber: Wie oft lesen oder hören Sie wirklich etwas über den Krieg im Sudan? Dort sterben so viele Menschen. Millionen wurden vertrieben. Niemand spricht darüber. Mit den Verlagen ist es ähnlich. Es gibt Geschichten, die gepusht werden. ... Ich glaube, viele wollen keine ehrlichen, einfachen Geschichten über Menschen in Afrika - oder über glückliche Menschen in Afrika lesen. Sie wollen von Menschen lesen, die in Afrika sterben. Haben Sie in den Nachrichten jemals glückliche Afrikaner gesehen, die händchenhaltend und lachend über die Straße gehen? Nein. Da explodiert immer eine Bombe oder es gibt einen Staatsstreich. ... Die Leute wollen über Kriege in Afrika lesen, über den Kolonialismus, all diese Dinge."

Weiteres: Im Tagesspiegel spricht Gürsoy Doğtaş mit Nadine Lange über das von ihm mitkuratierte James-Baldwin-Festival in Berlin. Besprochen werden unter anderem Dan Sinykins Literaturbetriebsstudie "Big Fiction" (taz), Paul Lynchs "Das Lied des Propheten" (FR), Katja Lange-Müllers "Unser Ole" (FR) und Mario Vargas Llosas "Die große Versuchung" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
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Kunst

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Schon das ganze Jahr wird mit zahlreichen Ausstellungen und Büchern gefeiert - aber erst heute ist Caspar David Friedrichs 250. Geburtstag. Florian Illies, der bereits im Frühjahr das Buch "Zauber der Stille" über Friedrich veröffentlichte, erzählt im FR-Gespräch vom privaten Künstler, der keine Liebe malen konnte - und von der anfangs gegenseitigen Faszination zwischen Friedrich und Goethe: "Sehr schnell aber kühlte das Interesse von Goethe an Friedrich ab, weil er diese Wehmut, die Melancholie, die er der ganzen Romantik vorwarf, als krankhafte Entwicklung sah. Friedrichs Sehnsuchtsthematik störte Goethe in seinem Vitalismus und in seiner Dauerbehauptung der Lebenskraft - Friedrich triggerte ihn unglaublich. Der Maler schickte ihm permanent Bilder nach Weimar, und Goethe schaute sie gar nicht mehr an, sondern ließ sie von seinen Mitarbeitern zurückschicken. Hätte Goethe diese Kisten aufgemacht, hätte Weimar heute vielleicht das wichtigste und schönste Caspar-David-Friedrich-Museum der Welt." Auch der Standard hat mit Illies gesprochen. In der FAZ versucht Stefan Trinks Licht ins Dunkel über Friedrichs Studienjahre an Akademie in Kopenhagen zu bringen.

Gerhard Richter, Kuh, 1964. © Gerhard Richter 2024 (23042024), MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Sammlung Ströher, Foto: Olaf Bergmann, Witten

Anfangs liebte es Gerhard Richter "billig und banal", erkennt Zeit-Kritiker Hanno Rauterberg im Düsseldorfer Museum Kunstpalast, das unter dem Titel "Verborgene Schätze. Werke aus Rheinischen Privatsammlungen" einen weitgehend unbekannten Richter zeigt und anhand von privaten Auftragsarbeiten verdeutlicht, wie sehr der Markt seine Kunst beeinflusste: "Es gehörte für Richter zum kapitalistischen Realismus dazu: das Nackte nackt zu zeigen. Keine Entlarvung, keine gesellschaftliche Kritik, es ging ihm darum, das täuschende Spiel zu spielen. Nicht dass ihm die Abhängigkeit von seinen Auftraggebern, diesen 'Kaisern', angenehm gewesen wäre. Doch ließ er sich darauf ein, folgte dem Rat seines Galeristen Alfred Schmela und porträtierte rund 30 Kunden der Galerie. Zugleich verband sich mit der posthöfischen Auftragsarbeit eine von Richters Unverschämtheiten: Er malte nach Fotovorlage und verlangte, dass alle, die sich von ihm porträtieren ließen, einen Passbildautomaten aufsuchten. Damit die Bilder, so darf man annehmen, schön dumm, schön nackt aussähen."

Bis jetzt wurde die Ausstellung "Velvet Terrorism: Pussy Riot's Russia" in der LSK-Galerie im Münchner Haus der Kunst geheimgehalten, auch Marija Aljochina, die zum Gründungstrio der Gruppe gehört und die Ausstellung mitkuratiert, hält ihren neuen Aufenthaltsort geheim, weiß Andrian Kreye (SZ), der die Ausstellung an der Seite von Aljochina vorab besucht hat und hier noch einmal die "Geschichte der Erosion einer Gesellschaft" erlebt, "die einen Aufbruch in die Freiheit wagte und dann in den Totalitarismus geführt wurde". Die Räume sind chronologisch angeordnet, beginnend mit den ersten Aktionen, spontanen Performances: "Als feministischer Ausleger in einem Land, in dem die Geschlechterrollen selbst bei Progressiven eher traditionell sind. Auslöser für die Protestaktionen von Pussy Riot war, als Putin mit den Wahlen von 2012 gegen die Verfassung erneut Präsident werden wollte und viele fürchteten für immer. 'Da waren wir Teil einer großen Protestbewegung.' Das Regime war schockiert, wie groß die war. Das Punk-Gebet in der Christ-Erlöser-Kathedrale war dann der Wendepunkt."

Weiteres: Von Querelen nach dem Vorstandswechsel in der Berliner Liebermann-Villa berichtet Birgit Rieger im Tagesspiegel: "Der alte Vorstand kritisierte in einem als 'Mitgliederbrief' betitelten Schreiben an die Vereinsmitglieder die Zusammensetzung des neuen Vorstandsgremiums. Die Interessensgruppe der 'Ehrenamtlichen' habe mit vier Personen nun die Mehrheit im Vorstand, die Außenperspektive fehle." Besprochen wird die Roger-Mehlis-Ausstellung "Künstlerporträts" in der Berliner Galerie Pankow (Blz).
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Bühne

Im Mai 2025 wird Mavie Hörbiger die Hauptrolle in Elfriede Jelineks Stück "Burgtheater", das sich kritisch mit Östereichs NS-Vergangenheit auseinandersetzt und in Österreich 45 Jahre lang gesperrt war, spielen. Bereits jetzt initiierte sie unter anderem mit Jelinek und Regisseur Milo Rau einen Aufruf gegen die FPÖ (unser Resümee). "Die Bereitschaft, Rechtspopulisten oder auch Rechtsextreme zu wählen, war, anders als in Deutschland, in Österreich schon vor Jahrzehnten wieder - oder noch - groß. Es gibt den schönen Satz von Friedrich Hebbel: 'Österreich ist eine kleine Welt, in der die große ihre Probe hält', sagt sie im SZ-Gespräch, in dem sie dennoch darauf hinweist, "dass wir uns seit Kriegsende noch nie in einer solchen Situation wie jetzt befunden haben: Früher waren es Drohungen, jetzt könnte jemand wie FPÖ-Chef Herbert Kickl, der die Salzburger Festspiele eine 'Inzuchtpartie' genannt hat, an die Regierung kommen. Deshalb gibt es diese Woche eine weitere Initiative von 79 Künstlern und Intellektuellen unter dem Motto 'Ein Versprechen für die Republik'. Wir fordern darin alle Parteien auf, die Verfassung zu schützen - und nicht mit der FPÖ zu koalieren."

Besprochen wird ein Auftritt der Musiktheatergruppe glanz&krawall im Zirkuszelt von Cabuwazi in Berlin (taz).
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Architektur

Pompeji - Der architektonische Blick; HGEsch © HGEsch / Ministero della Cultura. Parco Archeologico di Pompei

Reinhart Bünger (Tsp) bestaunt in Berlin im Aedes Architekturforum Drohnenfotografien, die der Architekturfotograf Hans-Georg Esch von Pompeji gemacht haben, und die ihm nicht nur eine "geometrische Formensammlung" zeigen, sondern auch offenbaren, was wir von Pompeji lernen können: "Seine Aufnahmen der Stadtreste aus der römischen Antike sind ein Angebot, die Bedeutung Pompejis für die heutige Stadtentwicklung auszuloten: Wäre die antike Stadtplanung in ihrer Kleinteiligkeit nicht viel menschlicher für die Bewohner heutiger Mega-Cities als eine anonyme Zweck- und Großstadtarchitektur aus Beton? Wären Schafe nicht besser als Rasenmäher? Lässt sich eine Großstadt mit Ackerbau und Viehzucht in einen Bio-Bauernhof verwandeln?"
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Musik

Antonia Munding macht sich auf Backstage Classical Sorgen um Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra - nicht nur, weil Barenboim seine letzten Auftritte gesundheitlich sichtlich angeschlagen absolvierte, sondern vor allem auch, was die Friedensbotschaft des aus israelischen und palästinensischen Musikern zusammengesetzten Orchesters betrifft: Zuletzt waren diesbezüglich nur Floskeln aus dem Repertoire zu hören, aufgesagt von Gastmusikerin Anne-Sophie Mutter, die, anders als die Musiker hinter ihr, allerdings kaum persönlich von den Entwicklungen in Nahost betroffen ist. "Kann es sein, dass zu viel Routine eingekehrt ist in die musikalischen Friedens-und Freiheits-Appelle? Ein Orchester kann und darf nicht zur moralischen Institution erstarren, sondern bleibt nur aussage- und ausdrucksstark, wenn es weiterhin Neugierde weckt, das Interesse an einem komplexen Hören und damit das Ringen um Balance, um die Zwischentöne." Doch klar ist Munding auch: "Das Massaker, das die Hamas am 7. Oktober in Israel verübte, die Verschleppung der Geiseln und der seitdem immer blutiger geführte Krieg mit zehntausenden palästinensischen Opfern rüttelt auch am Selbstverständnis des West-Eastern Divan Orchestra."

Johanna Adorján ist in der SZ ziemlich umgehauen von Vania Heymanns und Gal Muggias zwei Monate vor der russischen Invasionin Kiew entstandenem Musikvideo zu A$AP Rockys "Tailor Swif", das "visuell so aufregend und neu ist, dass man sich noch lange daran erinnern wird. ... In hyperrealistisch schönen Bildern bewegt sich die Kamera durch einzelne Tableaus, und zwar so, als blicke jemand unruhig immer woandershin - und überall, wirklich überall ist im Hintergrund gerade etwas Interessantes zu sehen. ... Nichts ist plausibel, und doch fügt sich alles zu einer Welt, die in sich vollkommen stimmig wirkt, und das so unaufgeregt, als wäre gar nichts Auffälliges zu sehen. Dabei fällt ständig irgendwas vom Himmel - ein Traktor, ein Toilettenhäuschen -, Raketen steigen auf, ein Sofa brennt und in einem Hochhaus steckt auf halber Höhe ein Auto, das da irgendwie reingedonnert sein muss."



Weitere Artikel: Der Kulturmanager Hans-Joachim Frey (mehr zu ihm hier) hat in St. Petersburg den Petrovsky-Ball organisiert, bei dem sich - neben Valery Gergiev - auch allerlei Prominenz aus dem Putinzirkel ein Stelldichein gegegeben hat, meldet Backstage Classical - und verweist darauf, dass Frey beim Opernball in Dubai offenbar neben Sonya Yoncheva auch Placido Domingo auftreten lassen will. Im VAN-Gespräch mit Merle Krefeld gibt die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer Auskunft darüber, warum sie nun auch mit den Musikern vom Ensemble Resonanz Stücke wie "Rede in Es-Dur" entwickelt und damit im Klassikbetrieb reüssiert. Hannah Schmidt blickt für VAN auf die prekäre Lage freier Ensembles in Deutschland insbesondere nach Auslaufen des Förderprogramms "Neustart Kultur". Regine Müller führt in der NZZ durch den Programmschwerpunkt des Lucerne Festivals zu Ehren des Komponisten Beat Furrer. Albrecht Selge berichtet für VAN vom Musikfest Berlin. Lars Fleischmann berichtet in der taz vom belgischen Musikfestival Meakusma. Eleonore Büning befasst sich in einem VAN-Essay mit der Geschichte des vor 60 Jahren erstmals verliehenen "Preises der deutschen Schallplattenkritik". Holger Noltze erinnert sich in VAN an die Pionierzeit des Kölner Studios für Elektronische Musik, wie sie auch in diesem Buch erzählt wird. Ronald Pohl schreibt im Standard über Anton Bruckner, der vor 200 Jahren geboren wurde (mehr zum Ehrentag hier). Besprochen wird International Musics drittes Album "Endless Rüttenscheid" (Tsp). Und die VAN-Autoren blicken erwartungsvoll auf die kommende Klassik-Saison.
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