Efeu - Die Kulturrundschau

Das vegetabilische und viridianische Blubbern

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10.03.2018. Sehr uneins in ihrer Entrüstung reagieren die Feuilletons auf den Eklat um Uwe Tellkamp und Suhrkamp. Die Zeit wünscht sich einen feministischen, aber zensurfreien Blick auf den westlichen Kunstkanon. Le Monde diplomatique blickt mit leisem Optimismus in die algerische Kulturszene. Die FAZ entdeckt in Alex Garland den neuen David Cronenberg. Ebenfalls in der FAZ fordert der Architekt Robert Kaltenbrunner seine Kollegen zu weniger Selbstverwirklichung und mehr Nachhaltigkeit auf.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 10.03.2018 finden Sie hier

Literatur

Nach einer deftigen Dresdner Podiumsdiskussion zwischen den Schriftstellern Durs Grünbein und Uwe Tellkamp zum Thema Meinungsfreiheit attestieren viele Kommentatoren Tellkamp eine politische Nähe zur AfD. Auch der rechte Kleinverleger Götz Kubitschek war im Publikum anwesend und sprach sich von dort für die Zuspitzung gesellschaftlicher Spaltungsphänomene aus. Nach den ersten hochkochenden Reaktionen hat sich der Suhrkamp-Verlag, bei dem Grünbein und Tellkamp veröffentlichen, mit einem allgemein formulierten Tweet von "Haltungen" und "Äußerungen" von "Autoren des Hauses" distanziert - der Eklat im Literaturbetrieb ist damit perfekt.

Die Sächsische Zeitung dokumentiert den Abend mit einem Video in voller Länge, einen Zusammenschnitt mit markanten Stellen gibt es auf Youtube:



Nach dem Suhrkamp-Tweet schäumt Tilman Krause in der Welt vor Wut: Jetzt werde endgültig offenbar, dass in dem Verlagshaus der Pesthauch der "Gesinnungsprüfung" herrsche und der Kotau vor dem "linken Mainstream" gemacht werde. "This is a free country" ruft er im Kampf für die Meinungsfreiheit - die er aber offenbar nur Tellkamp, nicht gar so sehr aber dessen Verlag gewähren will. Dirk Pilz winkt demgegenüber in der Berliner Zeitung - und auf Twitter gezielt in Richtung Krause - gelangweilt ab: "Zu den gern wiederholten Aussagen von Rechtspopulisten gehört die Behauptung, man dürfe in diesem Land nicht seine Meinung sagen. Das hat auch der Schriftsteller Uwe Tellkamp am Donnerstag bei einer Diskussion in Dresden gesagt - und dabei sehr lang seine Meinung gesagt."

Tellkamp habe sich "gewissermaßen im Schützengraben verbarrikadiert", meint Stefan Locke in der FAZ, dem Tellkamps Äußerungen ebenfalls nicht recht einleuchten wollen. "'Gucken Sie sich Sarrazin an, was dem Mann angetan wurde!', rief Tellkamp. Man könnte jetzt einwenden, dass Sarrazin in Bild und Spiegel vorabgedruckt wurde, dass er Millionen Bücher verkauft und vor vollen Sälen gelesen hat und bis heute ein freier Mann ist. Aber darum ging es Tellkamp offenbar nicht. Für ihn schien es geradezu absurd, dass jemandem wie Sarrazin, der doch das Richtige sage, überhaupt widersprochen wurde."

Tellkamp mache "nichts anderes als das, was er den kritisierten 'Eliten' und Medien vorwirft", meint Doreen Reinhard auf ZeitOnline. "Er sucht sich Bruchstücke der Realität heraus, die Teile der Informationsflut, die seiner 'Wahrheit' entsprechen. Andere Bestandteile des Gesamtbilds unterschlägt er." "Ein Leitmotiv Tellkamps war die Verachtung, die in vielen Kommentaren den Ostdeutschen" entgegenschlage, hält Jens Bisky in der SZ fest: "Aber muss man sich davon zum Klischee-Ossi machen lassen?" Immerhin habe Grünbein die Vernunft soweit sehr gut verteidigt - für "überflüssig" hält Bisky die Suhrkamp-Reaktion dennoch: "Ausschluss dämonisiert selbst Gartenzwerge. Es darf mehr Gespräche wie das in Dresden geben. Nur im Alltag des dauernden Streits lassen sich Kränkungen, Schrecken, Ängste kleinarbeiten." Für "erstaunlich" hält Gerrit Bartels vom Tagesspiegel die Suhrkamp-Reaktion: Weder im Falle von Peter Handkes Solidaritätsbekundungen für Milosevic, noch nach Sibylle Lewitscharoffs Dresdner Rede habe der Verlag vergleichbar reagiert. (Nachtrag: Der Tagesspiegel nahm das später teilweise zurück: Suhrkamp habe sich von Lewitscharoffs Rede doch distanziert.)

taz-Redakteur Dirk Knipphals hat einen Blick ins Netz geworfen: "Auf der rechten Seite wurde die Empörung schnell genutzt, um die Mär vom Gesinnungstotalitarismus zu verbreiten, als würde zur Meinungsfreiheit gehören, dass alle Menschen dann zu applaudieren haben. Unter manchen Tellkamp-kritischen Postings und Threads fanden bald aber differenzierte Diskussionen statt."

Ortswechsel: Von Dresden nach Algier. Mit leisem Optimismus beschreibt der Autor und Journalist Adlène Meddi in seinem "Brief aus Algier" für Le Monde diplomatique, dass das kulturelle Leben seiner Stadt trotz Bigotterie, Angst und ihrer komplizierten kolonialen Vergangenheit langsam wieder auflebe: "Inzwischen haben Buchhandlungen neu eröffnet, am Boulevard Telemly gibt es kleine Galerien, man findet auch ein paar Szenetreffs wie das Sous-Marin, eine Mischung aus Künstlercafé und Debattierklub in einem riesigen Souterrain. ... In den letzten Jahren hat die neu eröffnete, weite Strandpromenade Les Sablettes, die auf die Bucht von Algier hinausgeht, der Stadt und ihren östlichen Randbezirken, die in Verkehrsstaus und Luftverschmutzung zu ersticken drohte, ein Aufatmen erlaubt. Und eine unbefangene junge Generation hat sich Algier neu angeeignet, ohne die krankhafte Fixierung auf den Kolonialismus."

Sehr schwärmerisch berichtet Schriftsteller Nicholson Baker in der SZ von seiner Lektüre von Vladimir Nabokovs Traumaufzeichnungen, die jetzt erschienen sind: Dabei handelt es sich um "ein verschlungenes, chronologisch kompliziertes Werk" von "übernächtigter, schillernd scharfkantiger Komplexität (...) Am Ende sind alle Theorien von nächtlicher Hellseherei nur falsche Fährten. In Wirklichkeit sind Nabokovs Romane, Erzählungen und autobiografischen Essays die wahren umgekehrten Träume."

Weitere Artikel: Ebenfalls in Le Monde diplomatique porträtiert Marion Leclair anlässlich des Weltfrauentags die englische Frauenrechtlerin Mary Wollstonecraft. In der taz verteidigen Kevin Kempke und Lena Vöcklinghaus die oft angegriffenen und kritisierten Literatinstitute. Dennis Scheck ergänzt seinen Literaturkanon in der Welt um Ingeborg Bachmanns "Malina". Deutschlandfunk Kultur bringt ein Feature von Nadja Küchenmeister über den rumänischen Schriftsteller M. Blecher. Die Welt veröffentlicht eine Erzählung von Dana Grigorcea über die rumänische Dichterin Mara B. Ebenfalls mit rumänischer Literatur befasst sich Andreas Platthaus im literarischen Wochenendessay der FAZ.

Besprochen werden unter anderem Anja Kampmanns für den Leipziger Buchpreis nominiertes Debüt "Wie hoch die Wasser steigen" (taz, FR), Attila Bartis' "Das Ende" (NZZ), Friedrich Christian Delius' "Die Zukunft der Schönheit" (Spex), Amos Oz' Band "Wo die Schakale heulen" mit frühen Erzählungen (taz), Martin Meyers "Gerade gestern. Vom allmählichen Verschwinden des Gewohnten" (NZZ), Ulrich Alexander Boschwitz' "Der Reisende" (Welt), Hideo Yokoyamas Krimi "64" (FR), die Werkausgabe Laurence Sterne (Welt), André Franquins wiederveröffentlichte Comicstrip-Sammlung "Schwarze Gedanken" (Tagesspiegel) und Ferdinand von Schirachs neuer Geschichtenband "Strafe" (FAZ).
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Kunst

Es ist an der Zeit, den Kanon der westlichen Kunst und Literatur feministisch zu lesen - ganz ohne Zensur - aber mit kritischem Blick auf überkommene Rollenmuster und Wertesysteme, ruft Tomasz Kurianowicz in der Zeit allen Kulturkonservativen entgegen: "Nur weil die Frauenfiguren bei Botticelli lasziv dargestellt werden, sind seine Werke keine schlechte Kunst. Nur weil Thomas Mann in seinen Romanen pädophile Tendenzen offenbart, ist er kein untalentierter Autor. Einem intelligenten Betrachter ist es zuzutrauen, den Wert eines Kunstwerks von seinen diskursiv inhärenten, historisch gewachsenen Zeichen- und Wertesystemen zu trennen, mögen sie auch problematisch sein. Viele tun aber so, als ob jene, die sich für eine kritische, feministische Les- und Rezeptionsschule stark machen, zu dieser Denkleistung nicht fähig wären. Als wären die Feministinnen und Feministen eine homogene Gruppe, die nun mit pinken Vorschlaghämmern auf westliche Museen und Bibliotheken zuläuft, um alles zu zerstören, was uns bislang lieb und teuer gewesen ist."

Bruno Gironcoli. Ohne Titel, ca. 1964. Privatsammlung, Wien
"Fröstelnd", aber fasziniert hat sich SZ-Kritiker Gottfried Knapp in der Ausstellung "In der Arbeit schüchtern bleiben" im Wiener Mumok die grotesk-monströsen Skulpturen und Zeichnungen des österreichischen Bildhauers und Zeichners Bruno Gironcolli angesehen: "Am Anfang sind die Formen einfach nur organisch rund und groß. Daumen- oder phallusähnliche Riesengebilde aus Polyester, die mit leuchtender Metallpulverfarbe bemalt sind, wachsen irritierend prall und raumverdrängend aus dem Boden oder aus der Wand. Doch bald schon kombiniert Gironcoli kleinere Teile von ähnlich praller Rundheit, die man mit der menschlichen Anatomie in Verbindung bringen, aber auch als plastische Designobjekte oder rätselhafte Maschinenteile deuten kann, zu eigenwillig vitalen Skulpturen, die sich freilich jeder tiefschürfenden Deutung handschmeichlerisch elegant entziehen."

Weiteres: In der taz berichtet Ingo Arend kopfschüttelnd über die Diskussion "Die Türkei der Künstler" in der Akademie der Künste, bei der er kein Wort über die bedrohte Kunstfreiheit oder die inhaftierten und verfolgten Künstler und Journalisten hörte: "So, wie das Podium an diesem Abend aber hartnäckig von der realen Repression im Lande abstrahierte, blieb jedoch der irreführende Eindruck, künstlerische Arbeit in der Türkei im Moment sei einzig eine Frage des subjektiven Willens." Die bisher in den Sophie-Gips-Höfen ausgestellte Privat-Sammlung von Erika Hoffmann, unter anderem mit Werken von Andy Warhol, Cy Twombly, Jean-Michel Basquiat, Sigmar Polke, Wolfgang Tilmans oder Frank Stella wird in den nächsten fünf Jahren an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehen, meldet Christiane Meixner im Tagesspiegel. Im FAZ-Gespräch mit Stefan Trinks erlären Erika Hoffmann und Museumsdirektorin Marion Ackermann, wie es zu der Zusammenarbeit kam und wie die Werke künftig in Dresden ausgestellt werden sollen.

Besprochen wird die Ausstellung "High Society" im Amsterdamer Rijks-Museum, die mit "Marten en Oopjen" zwei der insgesamt drei Ganzfigurenporträts von Rembrandt zeigt (Tagesspiegel), die Alicja-Kwade-Ausstellung im Yuz Museum in Schanghai (NZZ), die Ausstellung "Ich habe mich nicht verabschiedet. Frauen im Exil. Fotografien von Heike Steinweg" im Museum Europäischer Kulturen in Dahlem (Berliner Zeitung), Jordan Wolfsons Video- und Virtual-Reality-Kunst Schau "Coloured Sculpture" im Schinkel Pavillon (taz), die Innsbruck International Biennial of the Arts (Standard) und eine Ausstellung mit Werken des Linzer Zeichners Klemens Brosch im Wiener Belvedere (Presse).
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Film


Auf dem Weg zur Vernatalieportmanisierung des Nichtmenschlichen: Alex Garlands "Auslöschung" (Bild: Netflix)

Mit Alex Garlands Verfilmung von Jeff Vandermeers Science-Fiction-Roman "Auslöschung" hat sich Netflix eine echte Perle des Genres gekrallt, meint Dietmar Dath in der FAZ. Ursprünglich war der Film fürs Kino vorgesehen, doch als erste Testpublika den Film für intellektuell zu sperrig hielten, hat Paramount die Rechte dankend an die Online-Videothek abgegeben. Schade eigentlich, denn Garlands Film orientiert sich an Science-Fiction-Maßstäben wie Stanley Kubrick und Andrej Tarkowski sie vorgegeben haben, verspricht Dath und sieht Garland nach diesem Film über eine Gruppe Naturwissenschaftlerinnen, die in einem fremdartigen Naturgebiet eine rätselhafte Begegnung machen, bereits als Thronfolger David Cronenbergs. Doch habe dieser sein Konzept des "neuen Fleisches ... noch freudianisch-libidinös gedacht, bei Garland hingegen wird bis ins Pflanzensummen, ins vegetabilische und viridianische Blubbern und dann noch tiefer ins Archaische hinabgestiegen. Anstatt dass aber, wie man beim gebannten Zuschauen mehr und mehr befürchtet, die Figur, die Natalie Portman spielt, schließlich transformativ und brutal vernichtmenschlicht wird, erleben wir im Finale umgekehrt eine ungeheuerliche Natalieportmanisierung des Nichtmenschlichen."

Für die Frankfurter Allgemeine Quarterly hat Anne Philippi Cindy Holland besucht, die bei Netflix für die Serien- und Filmproduktion verantwortlich ist. In dem Gespräch geht es auch um die Globalisierung des Geschmacks, dem der Online-Anbieter eine Strategie regionaler Stärken entgegen setze: "Wir treffen uns mit Experten, Kreativen und Regisseuren aus den jeweiligen Ländern. ... Wir studieren natürlich die Sensibilität der einzelnen Länder, suchen dann aber deren beste Storyteller. Anschließend bringen wir deren Arbeit über Netflix in die ganze Welt." Dabei gehe es "für Regisseure nicht mehr darum, nach Hollywood zu kommen. Oft ist es so, dass sie ihre Arbeit vor Ort, zu Hause besser machen."

Jan Kedves hat sich für die SZ mit Alicia Vikander getroffen, die in der neuen "Tomb Raider"-Verfilmung die Heldin Lara Croft spielt und im Gegensatz zu früheren fetischisierten Darstellungen der Computerspielefigur beim Kampf nicht stöhnt wie in einem Pornofilm: "Gute Nachrichten für Lara Croft, die ja immer eine recht komplizierte Action-Figur zwischen Sexismus und Feminismus war."

Weitere Artikel: Marcus Stiglegger durchforstet für epdFilm das "verwilderte Metakino" des japanischen Drastik-Meisters Takashi Miike. Michael Ranze spricht im Filmdienst mit Regisseur John Carroll Lynch über dessen Harry-Dean-Stanton-Hommage "Lucky" (hier unsere Kritik). Tim Slagman schreibt im Filmdienst über die Filme von Duncan Jones. Lucia Wiedergrün befasst sich für Kino-Zeit mit der Welt des Naturdokumentarfilms. Maria Wiesner fragt in Kino-Zeit, was 20 Jahre nach dem Pop-Kinofilm "Spice World" vom Girlie-Feminismus geblieben ist. Gerhard Midding schreibt in epdFilm über Kinder im Film. Besprochen wird Eli Roths von der Kritik als missraten eingeschätzes "Death Wish"-Remake mit Bruce Willis (Tagesspiegel, Welt).
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Bühne

Besprochen wird Stefan Puchers Inszenierung von Elfriede Jelineks Trump-Stück "Am Königsweg" am Schauspielhaus Zürich (fällt im Vergleich zu Falk Richters Hamburger Uraufführung deutlich ab, findet Nachtkritiker Christian Rakow. Nicht Jelineks bester Text, aber Puchers Ensemble brilliert, meint Daniele Muscionico in der NZZ) und Michael Turinskys inklusives Tanzstück "Reverberations" im Wiener Tanzquartier (Nachtkritik, Standard)
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Stichwörter: Jelinek, Elfriede

Architektur

In der FAZ fordert der Architekt und Stadtplaner Robert Kaltenbrunner weniger Originalität und Selbstdarstellung und mehr Nachhaltigkeit in der Architektur: "In der Architektur ist heute eine situativ passgenaue Arbeitsweise gefragt, nicht die Suche nach einer generellen Ausdruckssprache. Es soll eher das Leise, Nüchterne, Unaufgeregte auf die Bühne, letztlich die architektonische Lösung, nicht die Selbstdarstellung. Kennzeichnend dafür ist eine Entwurfshaltung ohne Bekenntniszwang, die traditionelle Bezüge ebenso prüft wie die Errungenschaften der inzwischen selbst historischen Moderne. Es zeigt sich hier ein neues Interesse für das Alltägliche, die Anerkennung dessen, was uns ständig und überall umgibt. Geht man zu weit, Architektur in diesem Kontext als 'Assemblage' zu definieren?"
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Musik

Mehr Musikerinnen, mehr Dirigentinnen - das in der Klassik lange vorherrschende Missverhältnis zwischen den Geschlechtern weiche auf, freut sich Frederik Hanssen im Tagesspiegel. Rockmusik ist langweilig und unerheblich geworden und die Einstellung der Printausgabe des NME entsprechend symptomatisch, meint Jan Jekal in der taz: Dem Rockjournalismus bleibe heutzutage "nur die Musealisierung, das Betrachten des selbst geschaffenen Kanons."  Tim Caspar Boehme führt in der taz durch das Programm der Berliner MaerzMusik. Ulrike Nimz erinnert in der SZ an den Kult, den DDR-Jugendliche um Depeche Mode betrieben haben und den der Historiker Sascha Lange jetzt in einem Buch aufgearbeitet hat. Der MDR hat über das Phänomen einen Dokumentarfilm mit vielen historischen Videoaufnahmen online gestellt.

Besprochen werden Sophie Fiennes' jetzt auf DVD veröffentlichter Dokumentarfilm "Bloodlight and Bami" über Grace Jones (Jungle World), Sam Vance-Laws Album "Homotopia" (Zeit), ein Dutilleux-Konzert des Cellisten Steven Isserlis mit dem Musikkollegium Winterthur (NZZ), ein Konzert des Freiburger Barockorchesters (Tagesspiegel) und ein Auftritt von King Gizzard & The Lizard Wizard (Tagesspiegel).
Archiv: Musik