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08.03.2025. Die Welt berichtet vom Solidaritäts-Abend für Boualem Sansal, bei dem Kamel Daoud mit wenig Hoffnung auf die Situation seines Freundes blickte. Die FAZ verneigt sich bei Thomas Ostermeiers Londoner Inszenierung von Anton Tschechows "Die Möwe" vor Cate Blanchetts Performance als alternder Diva. Zeit Online ärgert sich, dass RaMell Ross' geniale Verfilmung von Colson Whiteheads Roman "Nickel Boys" von der Filmwelt größtenteils ignoriert wurde. Die Musikkritiker feiern außerdem das neue Album der "Königin des Nonsens" Lady Gaga.
Marc Reichwein berichtet in der Welt von dem "klug komponierten" Abend für BoualemSansal, der gestern in Berlin stattfand. "Ernüchterndes ergab das von ThierryChervel geführte Gespräch mit dem aus Paris eingeladenen SchriftstellerKamelDaoud. Sansals algerischer Landsmann, seinerseits Opfer von Diffamierungskampagnen des Regimes, berichtete, dass er nichts berichten dürfe, was die inoffiziellenInformationskanäle zum Versiegen bringe. Der über 80-jährige Sansal sei krebskrank und zeitweilig in einen Hungerstreik getreten, seine Frau dürfe ihn besuchen, doch sein französischer Anwalt erhalte kein Visum - wohl auch, weil er Jude sei. 'Die Situation ist völlig blockiert, es gibt keine Hoffnung', ließ Daoud das Berliner Publikum wissen. Die Islamisten in Algerien kontrollierten inzwischen mehr und mehr auch den Kultursektor, doch wer das feststelle oder kritisiere, werde postwendend als islamophob gebrandmarkt, so Daoud. ... Den traurigsten Satz des Abends sprach Sansals deutsche Verlegerin: 'Ich stelle mir die Frage, ob wir ihn lebend wiedersehen.'"
Bestellen Sie bei eichendorff21!GerritBartelsschließt sich unserer Kritikerumfrage an nach den prägendsten fünf Büchern deutscher Sprache im letzten Vierteljahrhundert an und nennt Bücher von RainaldGoetz, WolfgangHerrndorf, JudithHermann, SašaStanišić und PeterKurzeck, dessen 2011 veröffentlichter Band "Vorabend" aus dem zehnbändigen Romanzyklus "Das alte Jahrhundert" für Bartels "einer der wichtigsten, vielleicht bis heute immer noch unterschätztesten Romane der deutschsprachigen Literatur seit 2000" ist. "Man muss nicht gleich mit Proust kommen, um darin trotz oder auch gerade wegen Kurzecks Erinnerungsfuror einen Zeit- und Gesellschaftsroman zu erkennen. 'Vorabend' erzählt in seinem Kern vom Fortschrittsglaubenderfünfziger- bissiebzigerJahre und den Zurichtungen der Moderne." Kurzeck "ist bis heute sprachlich ein Solitär in der deutschsprachigen Literatur: sein Sound aus kurzen, elliptischen Sätzen, seine repetitiven Sprachmuster, die Aufzählungen, die ständigen Fragen, das unentwegte Anrufen der Zeit. ... Dass 2011 die Autofiktion noch weit entfernt war von ihrer Blütezeit in den vergangenen Jahren, ist ein weiterer Aspekt der Einmaligkeit von Kurzecks Werk." Alle weiteren Beiträge zu unserer Kritikerumfrage finden Sie hier.
"Was dem Teufel das Weihwasser ist den Autokraten die Literatur", erinnert Sandra Kegel erinnert im FAZ-Kommentar unter den Eindrücken der globalen Weltlage: Literatur fördert Einsicht in andere Welten und damit Empathie, die nach ElonMusks Ansicht "die grundlegendste Schwäche der westlichen Zivilisation" darstellt. "Mit sicherem Instinkt für die Gefahr, die Literatur für derlei zerstörerischeAmbitionen bedeutet, hat Musks Kahlschlag-Truppe 'Doge' nun auch Literaturprogramme wie das renommierte 'International Writing Program' der University of Iowa ins Visier genommen. Das Bildungsministerium stellt seine Unterstützung ein, weil der Schriftstelleraustausch nicht dem 'nationalen Interesse' diene. Das einzigartige Programm lud jährlich 35 Autoren aus aller Welt zu einer zwölfwöchigen 'Fall Residency' nach Iowa City. Die deutsche Lyrikerin Anja Utler rühmt wie viele andere den besonderen Charakter dieser Veranstaltung: 'Ein Intensivkurs in internationalen Beziehungen' sei das gewesen, der den weltumspannenden, kulturübergreifenden und offenen Austausch förderte. Das empathielose Amerika nimmt lieber die eigene Provinzialität in Kauf, als eine Veranstaltung zu dulden, die ihm den Spiegel vorhält."
Weitere Artikel: Ines Geipel (FAZ) und Tom Schulz (NZZ) erinnern an die DDR-DichterinIngeMüller, die vor 100 Jahren geboren wurde. Gemeinsam mit Noemi Schneider hat Schulz außerdem ein Literatur-Feature für Dlf Kultur über Müller geschrieben. Christian Thomas ergänzt in der FR seine Ukraine-Bibliothek um OleksandrIrwanez' im Original bereits 2002 erschienenen Roman "Pralinen vom roten Stern". Andreas Platthaus erinnert in "Bilder und Zeiten" der FAZ an die Gründung der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe vor hundert Jahren (damals noch unter der Bezeichnung "Deutscher Scheffelbund"). Außerdem dokumentiert "Bilder und Zeiten" die Dankesrede des SchriftstellersGertLoschütz zur Auszeichnung mit dem Günter-Grass-Preis. Und Manfred Rebhandl fragt für den Standard beim SchriftstellerThomasMeinecke nach, was der gerade liest.
Besprochen werden unter anderem ChimamandaNgoziAdichies "Dream Count" (NZZ), die von FranziskaHauser und MarenWurster herausgegebene Anthologie "Ost*West*frau*: Wie wir wurden, wer wir sind" (Freitag), Willi Achtens Roman "Die Einmaligkeit des Lebens" (FR) und der von Ralph Ludwig herausgegebene Band "Irrschweifen und Lachen" mit Erzählungen und Essays aus der karibischenLiteratur (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Szene aus "Die Möwe" am Barbican Center London. Foto: Marc Brenner. "Vom oft beschwiegenen Sinneskonflikt zweier Generationen" bekommt FAZ-Kritiker Simon Strauß bei Thomas Ostermeiers Inszenierung von Anton Tschechows "Die Möwe" im Londoner Barbican Centre erzählt. Und zwar mit einer Performance von Cate Blanchett, die den Kritiker fasst vom Sitz fegt. Mit solchem Einsatz verkörpert Blanchett die in die Jahre gekommene Schauspiel-Diva Arkadina, die mit der Liebe ihres Mannes zu einer jüngeren Frau umgehen muss, dass der Kritiker nur staunen kann: "Sie reißt sich den Mikroport vom Leib, zieht alle Glieder zu sich, wird zum elenden Häuflein und: weint. Für einen Moment hört man im großen Saal des Barbican Theatre nichts als ihr Schluchzen. Für einen Moment ist sie das, was Millionen auch sind und vor ihr schon waren: eine Frau, die Angst vor dem Altern hat, voller Wut auf ihren Körper, der seinen eigenen Weg geht, sich dem erotischen Ego widersetzt. So groß ist diese Schauspielerin, dass sie sich ganz klein machen kann, keinen Schutz mehr beansprucht, sich die Blöße gibt und dem Betroffenheitsblick des Publikums ausliefert: Auch sie wurde älter."
Nicht "den Hauch einer Romanze" gönnt Ostermeier seinen Charakteren, betont im Tagesspiegel Rüdiger Schaper, der das Stück ebenfalls gerne gesehen hat. Dass Tschechow selbst sein Stück als Komödie bezeichnet hat, kann man hier dank selbstironischer Blanchett und Situationskomik nachvollziehen: "Ostermeier nimmt die Einladung in London gern an, bis hin zu kleinen Slapstick-Szenen mit Cate Blanchett. Ihr angebeteter Trigorin (Tom Burke) wirkt abwesend, ein Schlaffi, erst in der Begegnung mit der 20-jährigen Nina (Emma Corrin), die eigentlich mit Kostja (Kodi Smit-McPhee) zusammen ist, wacht der müde Narzisst auf."
Besprochen wird Sophia Senns Inszenierung von Hayat Erdogans Lehrstück "Klasse & Kitsch" am Theater Neumarkt (NZZ). Für die WamS trifft Jakob Hayner den ehemaligen Burtheater-Regisseur Matthias Hartmann zum Gespräch in Wien.
Ihre Blicke werden zu unseren: "Nickel Boys" Annett Scheffel ärgert sich auf Zeit Online, dass RaMellRoss' Verfilmung von ColsonWhiteheads Roman "Nickel Boys" (über schwere Misshandlungen von schwarzen Jungs an einer mittlerweile geschlossenen Schule in Florida) in den USA nur in wenigen Kinos zu sehen war, bei uns direkt via Amazon ausgewertet wird und auch bei den Oscars schon in der Nominierungsrunde übergangen wurde. "Warum man einen so ambitionierten und atemberaubend schönen Film so lieblos veröffentlicht, bleibt unverständlich", denn dies "war der beste Film der Oscarsaison. ... Er geht stilistische und narrative Risiken ein, die sich auszahlen. ... Der gesamte Film wurde aus der Perspektive seiner beiden Protagonisten gedreht. Die Kamera, das sind plötzlich wir, das Publikum sieht, was Elwood und Turner sehen, ihre Blicke werden zu unseren. ... Wie Ross mit 'Nickel Boys' Distanzen überwindet, die durch historische Perspektiven meist noch verstärkt werden, ist nicht weniger als revolutionär."
Weiteres: Im Filmdienststellt Chris Schinke den eben bei den Oscars für "Flow" ausgezeichneten, lettischen Filmemacher GintsZilbalodis vor, dessen Animationsfilme "rein visueller Natur sind" und "komplett auf den Einsatz von menschlicher Sprache verzichten". Marie-Luise Goldmann spricht für die WamS mit der Schauspielerin MalaEmde, die in "Köln 75" die Veranstalterin von KeithJarrets "Köln Concert" spielt. Besprochen werden ArianeLabeds "September & July" (Standard, unsere Kritik) und AnneFontaines Biopic "Bolero" über Maurice Ravel (Standard).
Tagesspiegel-Kritikerin Birgit Rieger rast in der Ausstellung "Many Worlds Over" auf dem Motorrad durch ein zertrümmertes Seoul - zumindest virtuell. Der Hamburger Bahnhof in Berlin hat der koreanischen Videokünstlerin Ayoung Kim ihre erste Einzelausstellung in Deutschland gewidmet, in der ihre Werke auf riesigen LED-Bildschirmen zu sehen sind. Durch "geschickt integrierte Spiegel sind digitale Bewegtbilder, Spiegelbilder und Realität oft nicht auseinanderzuhalten" und so wird Rieger mitten hineingezogen in Kims Werkzyklus 'Delivery Dancer', indem "es um Lieferdienstfahrerinnen get, die in Megacitys wie Seoul Kurierfahrten erledigen, totalüberwacht und gesteuert von einer App, die Bestellungen verwaltet und optimale Routen berechnet. Die strenge KI, die alles managt, nennt sich 'Dancemaster'. Sie ist auf Produktivitätssteigerung programmiert. Die großen Player der sogenannten Gig Economy mit ihren ausbeuterischen Beschäftigungsverhältnissen, allen voran Uber, standen Pate. Ständig heißt es: schneller fahren, der nächste Auftrag wartet, beeile dich!"
Drei große Ausstellungen eröffnet der Künstler Wolfgang Tillmans dieses Jahr, im Haus Cleff in seinem Heimatort Remscheid, im Centre Pompidou und im Dresdner Albertinum. Im FAZ-Interview erzählt er, dass es außerdem ein besonderes Anliegen für ihn war, eine Ausstellung mit dem ukrainischen Fotografen Boris Mikhailov in Charkiw zu organisieren. Und, warum man im Kriegsgebiet nicht nur Waffen braucht, sondern auch Kunst: "Ich finde es schwierig, da eine Entweder-oder-Position einzunehmen. Was ich von Ukrainern höre, ist, dass es dort einen wahnsinnigen Hunger nach Kultur und Dialog gibt, weil eben keiner hinkommen kann. Man darf sich gar nicht zusammenfinden in öffentlichen Räumen, und diese Ausstellung ist in diesem Fall nur möglich, weil das Yermilov Center unterirdisch ist und aus Beton. Die Ermüdung nach drei Jahren ist enorm, und wenn ich einen Beitrag leisten kann, dass auch die menschliche Dimension dieses Überfalls nicht in Vergessenheit gerät, tue ich das gerne. So hatte ich auch umgekehrt hier in Berlin mit meinem Ausstellungsraum Between Bridges die 'Kyiv Biennale 2024' mitveranstaltet."
"Dass Nachkommen der einstigen Eigentümer von Raubkunst hingehalten und von einem der bedeutendsten Museen des Landes Kunstwerke zurückgehalten werden, ist unerträglich" - Charlotte Knobloch meldet sich in der SZ empört im Raubkunst-Skandal um die Bayerische Staatsgemälde-Sammlung zu Wort (unsere Resümees): "Die Verantwortlichen müssen jetzt schnellstmöglich Klarheit schaffen - und geraubtes Gut endlich zurückgeben. Dass der Bayerische Landtag nun einstimmig entsprechende Maßnahmen beschlossen hat, ist ein erster unerlässlicher Schritt. Die Eigentümer und ihre Erben haben einen Anspruch auf eine zügige Umsetzung. Das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit von Politik und Museen in Sachen Restitution geraubten Gutes ist erschüttert - es darf nicht verspielt werden."
Weiteres: In der FRgratuliert Ingeborg Ruthe Anselm Kiefer zum Achtzigsten, in der FAZ besucht Stefan Trinks die ihm zu diesem Anlass gewidmeten Ausstellungen im Amsterdamer Stedelijk und im Van Gogh-Museum (mehr hier). NZZ-Kritiker Philipp Meier freut sich über die Wiedereröffnung des Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten in Winterthur. Besprochen wird die Ausstellung "Tata Ronkholz: Gestaltete Welt - eine Retrospektive" in der SK Stiftung Kultur in Köln (Welt).
Frisch auf dem Markt ist LadyGagas neues Album "Mayhem", nach Exkursen in Jazz und Kino eine Rückkehr zu ihren Wurzeln im Blockbuster-Pop. Für Mathis Rabe von Zeit Online ist Lady Gaga einfach "die Königin des Nonsens", in deren Textzeilen sich die "uh-nanas" und "uh-gagas" mal wieder ekstatisch häufen. "In 'Abracadabra' schmettert sie diese Silben, die in keinem Wörterbuch stehen, mit opernhafter Dramatik über einen Techno-Beat. Kurz darauf wechselt sich die Stakkato-Bassdrum mit einem horrorfilmartigen Dröhnen ab, dann folgt ein House-Keyboard, dann ein E-Gitarren-Sample. Abracadabra zieht alle Register, die einer Pop-Produktion zur Verfügung stehen. Der Song hat drei verschiedene Refrains und eine Bridge. Alles tut so, als müssten hiermit die wichtigsten Zeilen in Szene gesetzt werden, die je ein Mensch geschrieben hat. Unter den großen Popstars macht das niemand so gut wie Lady Gaga: zeigen, dass die Grenze zwischen Kunst und Quatsch sich auflöst, wenn man nur genugPyrotechnik zündet."
Rundheraus überhaupt keine Freude an dem Album hatte indessen Karl Fluch vom Standard. In Interviews beschwört Gaga die Myriaden an Einflüssen, die sie in dem Album verarbeitet haben will. "Gut, wer das heraushören möchte, kann das wahrscheinlich, schließlich erinnert die Aufzählung vermeintlicher Zutaten an 'einmal mit alles', wie das beim Kebab-Stand heißt. 'Mayhem' ist gängiger Mainstream-Pop. Manchmal schlanker, manchmal bombastischer angerichtet. In den Videos, von denen diese Musik nicht zu gering lebt, sieht man die Hauptdarstellerin, ihrem Ruf verpflichtet, in exzentrischen Outfits. So fällt es leichter, das Begleitgeräusch auszublenden. ... 'Mayhem' erinnert in seinem Bemühen wieder an den Trendstaubsauger Madonna: alles abdecken, was angeblich gerade angesagt ist. Oft ist das nur der Versuch, den Anschlussverlust zu kaschieren. Nirgends ist das so hart wie im Mainstream-Pop."
Weitere Artikel: Julian Weber schreibt in der taz zum Tod des Gitarristen BrianJames, dessen Band TheDamned mit "New Rose" 1976 die erste britische Punksingle veröffentlichte. Christian Wildhagen erinnert in der NZZ an MauriceRavel, der vor 150 Jahren geboren wurde. Ljubiša Tošić blickt im Standard voraus auf das KremserFestivalImagoDei Ende März. Nicht ganz frei von Amüsement nimmt Thomas Kramar in der Presse zur Kenntnis, dass der maltesische ESC-Beitrag "Kant" nach Protest der BBC umgetextet werden muss.
Besprochen werden ein Konzert von LennyKravitz in Zürich (NZZ) und ein von MarieJacquot dirgiertes Konzert der WienerSymphoniker mit dem Pianisten VadymKholodenko (Standard).
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