Efeu - Die Kulturrundschau

Kleines Leuchten in der Finsternis

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03.12.2024. Die FAZ lässt sich von brennenden Insektenarmen in einer David-Lynch-Ausstellung in Oldenburg umarmen. Bei aller Vorfreude über die Wiedereröffnung von Notre Dame würde die FAZ zudem ganz gerne wissen, weshalb sich weder Staat noch Klerus für die Brandursache interessieren. In der taz blickt die Schriftstellerin Verena Boos in Nischen der deutschen Geschichte, die in Spanien bekannter sind als hierzulande. Die NZZ ist entsetzt, dass das LWL Münster Otto Mueller als Rassisten und Sexisten präsentiert. Fünf NobelpreisträgerInnen haben den Aufruf für Boualem Sansal inzwischen unterzeichnet.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 03.12.2024 finden Sie hier

Kunst

David Lynch: "Reaching out for nothing" 2007, Lithografie. © David Lynch - Item Éditions, Paris

Was für eine Kombination! Das Horst Janssen Museum in Oldenburg stellt in der Schau "My House is on Fire" Werke des deutschen Grafikers Bildern des amerikanischen Regisseurs David Lynch gegenüber - und die sind für den in der FAZ rezensierenden Schriftsteller Bernd Eilert die eigentliche Entdeckung, sind viele der unheimlichen Lithographien doch erstmals in Deutschland zu sehen: "Düster sind die meisten Bilder, doch allein schon die Manier, Titel handschriftlich zu integrieren, gibt ihnen einen cartoonesken Touch. Das blickfangende Blatt 'My House is on Fire' zeigt, von schwarzen Vorhängen gerahmt, eine theatralische Katastrophe: Flammen schlagen aus einer Chimäre zwischen Mensch und Insekt, deren brennende Arme nach etwas greifen, das wie ein zusammenbrechender Stützpfeiler das Bild in zwei Hälften trennt. Links oben ein entsetztes Gesicht, rechts unten hängt an einer Schnur ein futuristischer Flugkörper, von einem Schriftzug als 'Modern Device' ausgewiesen. Ob dies Objekt hilfreich sein soll oder nur wie eine Drohne das Feuer dokumentiert oder ob es aus kompositorischen Gründen einfach da ist, bleibt offen."

Otto Mueller, Drei Frauen im Wald, um 1920, Saint Louis Art Museum, Request of Morton D. May

Dass das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster den deutschen Expressionisten Otto Mueller in einer Retrospektive zum 150. Geburtstag als Rassisten und Sexisten präsentiert und in den Bildtexten zu seinen Roma-Porträts nur vom "Z-Wort" spricht, löst bei NZZ-Kritiker Philip Meier ähnlich viel Entsetzen aus wie kürzlich bei Till Briegleb in der SZ (unser Resümee): War Mueller doch keinesfalls Ethnologe, sondern ein Schöngeist, der seine "Sehnsuchtsorte nicht nur in unberührten Landschaften mit vorwiegend weiblichen Badenden suchte, sondern auch in fremden Kulturen. Diesen schrieb er Ursprünglichkeit und Unberührtheit von den Schattenseiten der Zivilisation zu. Darin war er nicht allein, sondern ganz Kind seiner Zeit. ... Durch seine Faszination für diese Volksgruppe übte er nicht zuletzt eine ganz eigene Form von Gesellschaftskritik. In den zwanziger Jahren reiste er mehrmals nach Osteuropa, auf den Balkan, nach Ungarn, Rumänien und Bulgarien und ins heutige Kroatien. Dort suchte er die Siedlungen der Roma und Sinti auf, lebte vorübergehend mit den Dorfgemeinschaften und zeichnete und fotografierte."

Weitere Artikel: Im von der Welt übernommenen Interview mit La Repubblica bezieht Maurizio Cattelan Stellung zu dem Irrsinn, dass die von ihm signierte und "Comedian" betitelte Banane für 6,2 Millionen Dollar versteigert wurde (unsere Resümees): Das Werk sei"eine Provokation, die dazu auffordert, über den Wert der Kunst und die Dynamik des Marktes nachzudenken und uns gleichzeitig zu fragen, was dieses Werk über uns als Betrachter aussagt. (…) Wenn das System derartig zerbrechlich ist, dass es auf einer Bananenschale ausrutscht, dann war es in sich selbst vielleicht schon glitschig." Für Zeit Online hat Julian Sadeghi zum letzten Mal die Möglichkeit ergriffen, den den Sparmaßnahmen zum Opfer gefallenen Museumssonntag zu nutzen.
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Literatur

Fünf Nobelpreisträgerinnen und -preisträger haben den Aufruf für Boualem Sansal, den der Börsenverin und der Perlentaucher letzte Woche lancierten, inzwischen unterzeichnet: Herta Müllers frühe Unterschrift war sicher mobilisierend. Es folgten Swetlana Alexijewitsch, Elfriede Jelinek, Orhan Pamuk und Irina Scherbakowa. Viele viele andere AutorInnen von Anne Applebaum und Margaret Atwood über Navid Kermani bis Liao Yiwu haben sich angeschlossen. Le Point berichtet heute über den Aufruf und übersetzt ihn teilweise ins Französische.


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"Es gibt Nischen der deutschen Geschichte, die in Spanien bekannter sind als in Deutschland - zum Beispiel, dass deutsche Nazis in Dénia lebten", sagt die Schriftstellerin Verena Boos im taz-Gespräch gegenüber Isabella Caldart zu ihrer Motivation, in ihrem dritten Roman "Die Taucherin" erneut die Zusammenhänge zwischen deutscher Nazi- und spanischer Franco-Diktatur zu erkunden. Und um die Stadt Valencia, wo sie selber zwei Jahre lebte, ging es ihr. Und insbesondere um das Viertel Cabanyal: "Das Cabanyal entstand als Fischerdorf direkt an der Küste, war lange ein verarmtes Quartier, bietet aber wunderschöne Jugendstilarchitektur. Als das Viertel für eine große Straßenschneise teilweise abgerissen werden sollte, begann ein Kampf um seinen Erhalt. ... Die Stadt ist voller Kontraste zwischen dem Cabanyal mit seinen eher einfachen Leuten am Meer, das sich seit zwei Jahrzehnten gentrifiziert und inzwischen als hip gilt, und der stärker von der Bourgeoisie, der Kirche, dem Handel geprägten Kernstadt. Anhand dieser Kontraste lässt sich gesellschaftlich und historisch viel erzählen."

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Sandra Kegel nimmt im FAZ-Kommentar mit leichtem Amüsement, aber dann doch beeindruckt zur Kenntnis, dass Clemens J. Setz Twittergedichte in Buchform bewahrt: "Kaum etwas entfaltet eine ähnliche Veredelungswirkung wie die beiden Buchdeckel aus dicker Pappe. Weil das Flüchtige, Unfertige und Ungeschliffene in der Uferlosigkeit flüchtig, unfertig und ungeschliffen bleibt. Erst im Herausfischen, Betrachten und Beschreiben wird es als Kontur erkennbar. ... Wenn aber das Digitale in der Poesie nun das neue Reale ist, wo findet sie künftig statt, nachdem Elon Musk Twitter gekapert und in eine Propagandamaschine verwandelt hat?"

Weitere Artikel: Simone Schmollack hat für die taz die US-Übersetzerin Susan Bernofsky in New York besucht, deren Übertragungen der Romane von Jenny Erpenbeck im englischsprachigen Ausland etablierten und die aktuell an einer Neuübersetzung von Thomas Manns "Zauberberg" arbeitet. In der Welt erklärt Magnus Klaue, warum er zu seinem vor einigen Jahren in Konkret getroffenen Urteil, der eben 80 Jahre alt gewordene Botho Strauß sei die "Utta Danella der kulturellen Oberschicht", zwar auch weiterhin steht, aber zwischenzeitig mithilfe von Heinz Strunks Strauß-Rezitation dann doch noch zu ihm gefunden hat: "Sie gibt Strauß' Texten das Unreine, Krude, Windschiefe und Obskure zurück, das zu ihnen gehört."

Besprochen werden Ivy Compton-Burnetts "Ein Haus und sein Hüter" (FR), József Debreczenis "Kaltes Krematorium. Bericht aus dem Land namens Auschwitz" (NZZ), Jonathan Guggenbergers "Opferkunst" (FAZ) und der Gedichtband "Nachspielzeit" des kürzlich verstorbenen Jürgen Becker (SZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
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Architektur

Kommendes Wochenende wird Notre-Dame wieder eröffnet, Marc Zitzmann hat sich für die FAZ Ausstellungen "Faire parler les pierres" und "Feuilleter Notre-Dame" im Musée de Cluny, die Stücke, die bei den Ausgrabungen entdeckt wurden, angesehen. Toll auch, dass Macron sein Fünf-Jahres-Versprechen eingehalten hat, aber ein paar Fragen hat Zitzmann dann doch, etwa zum Auslöser des Brandes, der immer noch ungeklärt ist: "'Aber niemand hat heute Interesse daran, die wahre Ursache zu finden', schreibt der Kunstjournalist Didier Rykner in seinem Buch 'Notre-Dame, une affaire d'État'. Weder der Klerus, der das erwähnte Läutwerk vorschriftswidrig vom Provisorium zur Dauereinrichtung hatte werden lassen, noch die 2019 an den Renovierungsarbeiten beteiligten Unternehmen, die bei der jüngsten Restaurierung teils wieder zum Einsatz kamen, noch der Staat, der als Besitzer der Kathedrale den elementaren Brandschutz vernachlässigt hatte."

Deutschland hat von einst 2000 nur noch 579 Bunker, beichtete Innenministerin Nancy Faeser gerade - und da möchte Gerhard Matzig in der SZ doch gerne mal wissen: "Wenn das Geld nicht im Militär steckt, nicht im Katastrophenschutz, nicht in der Autobahn, nicht in Brücken, die halten, nicht in Zügen, die fahren, nicht in Fahrradwegen, nicht im Wohnungsbau, nicht im Osnabrücker VW-Werk, nicht in regenerativer Energie und nicht im Geldbeutel der Pflegekraft mit Migrationshintergrund: Wo ist eigentlich das ganze Geld?" Derzeit scheinen wir jedenfalls nur Schutzräume für knapp eine halbe Million Menschen zu haben. "Bei einer Gesamtbevölkerung von 85 Millionen. In Finnland mit 5,5 Millionen Einwohnern gibt es mehr als 50 000 Bunker. Allein in Helsinki gibt es Platz für fast eine Million Menschen."
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Bühne

Szene aus "Macbeth". Foto: Monika Rittershaus

Regisseur R.B. Schlather verlegt Verdis "Macbeth" in seiner Inszenierung an der Frankfurter Oper in die Gegenwart: Die Bourgeoisie trifft sich beim Weihnachtsbankett im Bungalow, zum Abspann laufen Bilder zerstörter Städte, die an Syrien oder Gaza erinnern, aber das scheint Schalther egal zu sein, meint Jan Brachmann (FAZ), der Schärfe vermisst, aber dafür Amüsement und vor allem Thomas Guggeis' hinreißendes Dirigat geboten bekommt: "Guggeis weiß Pausen schockierend zu dehnen, dichte Anschlüsse herzustellen und dem Horror der Füllstimmen zu lauschen: Wenn Lady Macbeth ihren Mann drängt, nach König Duncan auch noch Banquo abzumurksen, hören wir in den mittleren und tiefen Streichern geradezu das Gedärm der Bosheit knarzen. Die Gier nach Macht bekommt hier eine animalisch-leibliche Dimension, die rein durch die Musik ausgelotet wird. Wir werden den Verdauungsgeräuschen politischer Ambition ausgesetzt. Es ist Verdi, der aus dem Menschen - den Aristoteles als zoon politikon, als politisches Tier, beschrieb - eben das zoon, das Tier hervorholt." Ähnlich urteilt Judith von Sternburg in der FR: Es mag an "Raffinesse" fehlen, aber: "Es knistert im Haus, so soll eine Verdi-Premiere sein, dafür geht man in 'Macbeth'."

Szene aus "Julia und Romeo". Bild: Ingo Höhn

An Wiener Aktionskunst eines Hermann Nitsch fühlt sich Martina Wohlthat in der NZZ erinnert, wenn die isländischen Choreografinnen Erna Ómarsdóttir und Halla Ólafsdóttir in ihrer "Julia und Romeo"-Inszenierung am Theater Basel das Ensemble durch einen Kunstblut-Schlachthof waten, stöhnen und schreien lassen. Vorweihnachtlich ist das sicher nicht, aber der "Ballett-Exorzismus" gelingt, findet Wohlthat: "Die Tanzenden präsentieren sich nicht nur beim elektrischen Gitarrensolo in ihrer ganzen Körperlichkeit - nichts ist ihnen zu wuchtig oder zu häßlich. Sie springen, zucken, kriechen über die Bühne. Das Stück räumt überdies mit dem Klischee der stummen Tänzer auf, es verleiht ihnen eine Stimme. "

Weitere Artikel: Zwei Millionen Besucher haben das Musical "MJ - Das Michael Jackson Musical" bereits in London und den USA gesehen, nun hat Regisseur und Choreograph Christopher Wheeldon es auf die Hamburger Bühne gebracht, spart dabei die Missbrauchsvorwürfe gegen Jackson aber aus, staunt Jana Hegemann in der SZ. Der Betriebswirt und Musikwissenschaftler Axel Hiller wird neuer Konzertchef der Salzburger Festspiele, meldet der Standard mit APA. Im FAZ-Interview spricht Ricarda Ciontos, der Leiterin des Festivals Nordwind auf Hamburgs Kampnagel, das dieses Jahr unter dem Motto "New Allies" stattfindet, über Heimat und Identität.

Besprochen werden außerdem die Adaption von Oliver Bukowskis TV-Serie "Warten auf'n Bus" an der Neuen Bühne Senftenberg (taz), Carlos Díaz Torres' Choregrafie "It Is Quiet In Hell" nach Gedichten César Vallejos im Frankfurter Gallus-Theater (FR), Sarah Kortmanns kabarettistischer Abend "The Show" in der Frankfurter Stalburg (FR), die halbszenische Übernahme der Salzburger "Orpheus"-Inszenierung von Christof Loy mit Cecilia Bartoli am Theater Basel (NZZ), Simone Dede Ayivis True-Crime-Performance "Autsch - Warum geht es mir so dreckig?" in den Sophiensälen Berlin (Tsp), Kirill Serebrennikovs Inszenierung "Legenden" am Hamburger Thalia Theater (FAZ) und der von dem Theatermacher Paulus Manker herausgegebene Band "Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit" (nachtkritik).
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Film

Thomas Klein schreibt im Filmdienst zum Tod des Komödienregisseurs Jim Abrahams. Besprochen werden die ZDF-Anthologie-Serie "Uncivilized" (FAZ), die ZDFneo-Serie "Hungry" (taz) und die Autobiografie von Barbra Streisand (FAZ).
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Musik

Dieser Abend "war ein bemerkenswertes Plädoyer für eine Institution, die unbedingt und uneingeschränkt zu erhalten ist", schreibt Berhold Seliger im ND nach der Veranstaltung "Herbert Fritsch macht ein Konzert" in der Komischen Oper Berlin, deren Existenz nach den aktuellen Kürzungsplänen des Berliner Senats auf dem Spiel steht. Begann der Abend noch mit einer Persiflage sinfonischer Aufführgewohnheiten, hielt schließlich doch die ernste Kunst Einzug, erfahren wir. Neben Gośka Isphordings Interpretation von einem Auszug aus Iannis Xenakis' Komposition "À l'île de Gorée" war Danæ Dörkens Darbietung von Alexander Scriabins "Prométhée ou Le Poème du feu op. 60" ein Highlight des Abends: Der Pianistin gelang es "den Flügel in allen Farbtönen schillern und die von Scriabin geforderte Ekstase in der Musik entstehen zu lassen. Dazu verwendet der Komponist den von ihm begründeten 'Mystischen Akkord' aus sechs Tönen, die in reinen, übermäßigen und verminderten Quarten übereinandergeschichtet werden und sich auf die Oberton-Reihe beziehen. Dieser Akkord löst die Dur-Moll-Tonalität auf und kann auf alle zwölf Stufen der chromatischen Skala transponiert werden. So entsteht eine gleichzeitig transparente, aber auch mystisch-nervöse, geradezu zauberische Atmosphäre."

"Es wird immer düsterer in der Welt, und Popmusik kann nichts ändern, aber schon so etwas ausstrahlen wie ein kleines Leuchten in der Finsternis", schreibt Benjamin Moldenhauer in der taz zu Joachim Franz Büchners neuem Album "Hits in the Dark", das "von der ersten Sekunde an das Licht als Antidot gegen Tod, drohende Schwärze und Vergletscherung beschwört." Der Kritiker denkt zuweilen an Blumfeld, aber auch an Prefab Sprout: "'Hits in the Dark' verbindet in ähnlicher Weise Alltägliches und Traumhaftes. 'Unvollendetes Duett' zum Beispiel, in dem Büchner über eine platonisch bleibende Beziehung in einem immer wieder im Falsett landenden Gesang so singt, dass die Schönheit dieser Verbindung genau so hörbar wird wie das traurigerweise Unfertige und die Fantasien, die man über sein Gegenüber entwickeln kann, wenn sie nie überprüft werden müssen."



Weitere Artikel: Mirjam Marits porträtiert für die Presse die Klarinettistin Andrea Götsch, die als erste Frau das Wiener Mozart Orchester dirigiert. Ljubiša Tošić blickt im Standard voraus aufs Johann-Strauß-Jahr 2025. Andrian Kreye schreibt in der SZ zum Tod des Komponisten Hans Hammerschmid, dessen Wurzeln im "rebellischen Jazz" - und zwar "mit Substanz" - lagen, später aber Chansons ("Für mich soll's rote Rosen regnen") komponierte, TV-Schnulz ("Schwarzwaldklinik") und Werbespots ("Wrigley's Spearmint") musikalisch einkleidete und damit "der deutschen Fernseh- und Popgeschichte den Soundtrack schrieb".


 
Besprochen werden David Tedeschis auf Disney+ gezeigte Doku "The Beatles 1964" (NZZ), ein Auftritt des US-Jazzsängers Gregory Porter in Wien (Standard), ein von Rafayel Payare dirgiertes Konzert des Orchestre symphonique de Montréal mit Daniil Trifonov in Wien (bei der "unbeschreiblichen Zugabe" bekam Standard-Kritiker Daniel Ender "Gänsehaut"), ein Konzert von Simin Tander und Jens Düppe in Frankfurt (FR), Kelly Lee Owens' "Dreamstate" (FR), ein neues Album des Wiener Musikers Bibiza (Standard), ein Konzert von Peter Gall mit seinem Jazzquintett (SZ) und neue Popveröffentlichungen, darunter das neue Album von Ice-Ts Metalband Body Count, die darauf nicht nur Pink Floyds "Comfortably Numb" covern, sondern dafür auch David Gilmour für eine Zusammenarbeit gewinnen konnten (Standard).

Archiv: Musik