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12.10.2024. Die SZ erlebt ein Gefühl der kognitiven Dissonanz in einer Wuppertaler Lucio-Fontana-Retrospektive, und sie bewundert bei einem Berliner Konzert Dynamik und die vielen Haare des 83-jährigen Bob Dylan. Van porträtiert das Ensemble Naked String Quartet. Die Welt wundert sich über die "schräge" Entscheidung der Schwedischen Nobel-Akademie für Han Kang. Die FAZ erlebt in Amsterdam mit Benjamin Brittens "Peter Grimes" das Todesurteil der öffentlichen Meinung.Dass die Luxusindustrie in der Krise ist, konstatiert sie ohne allzu großes Bedauern.
Frances Benjamin Johnston, Präsidentensohn Quentin Roosevelt (links) und Roswell Newcomb Pinckney, Sohn eines Angestellten, im Garten des Weißen Hauses, 1902. Foto: Frances Benjamin Johnston/Library of Congress "Diese Lady war ein Punk", schreibt Christine Klein in "Bilder und Zeiten" (FAZ) über die amerikanische Fotopionierin Frances Benjamin Johnston. Das ist natürlich rundweg positiv gemeint: "Es waren die Neunzigerjahre des neunzehnten Jahrhunderts, und Fotografie stellte eine relativ neue Technik dar, die noch nicht viele Menschen beherrschten. Diese Stelle als Fotografin des Weißen Hauses behielt sie stattliche fünf Präsidentschaften lang - in voller viktorianischer Montur mit wallendem Rock und Hut. Außer dem politischen Leben der Hauptstadt Washington fotografierte sie Schriftsteller und Kämpfer für Menschenrechte, Arbeiterinnen, Bergwerke und Waffenlager, nackte Männer und küssende Frauen. Sie dokumentierte Schulen für schwarze Menschen und Promi-Hochzeiten der weißen Oberschicht, fotografierte Sehenswürdigkeiten und Naturwunder, noble Gärten, verfallende Häuser - und wie zum Beweis der eigenen Existenz immer wieder sich selbst." (Mehr Bilder von ihr finden Sie hier und hier)
"Ein Gefühl der kognitiven Dissonanz" erlebt SZ-Kritiker Alexander Menden im Wuppertaler von-der-Heydt-Museum, wo er lernt, dass ein Faschist nicht nur großartige Kunst, sondern auch großartige abstrakte Kunst machen konnte. Gezeigt wird eine Retrospektive des argentinisch-italienischen Künstlers Lucio Fontana, der sich auch nach dem Krieg nie vom Faschismus distanzierte und dennoch mit den "Tagli", seinen geschlitzten Leinwänden, einen Einfluss auf die moderne Kunst hatte, der für Menden Malewitschs schwarzem Quadrat gleichkommt. Nach Kriegsende "machte er nicht wie Arno Breker weiter im heroischen Stil, sondern konzentrierte sich auf jene Abstraktion, mit der er sich bereits in den Dreißigerjahren beschäftigt hatte - auch dies also eine Fortführung, keine Zäsur" so Menden und blickt auf "die Serie 'Concetto Spaziale, La Fine di Dio': Diese großformatigen, eiförmigen Leinwände sind, mehr noch als die 'Tagli', Ausdruck von Fontanas Raumverständnis, das die Durchlässigkeit der Fläche zum Prinzip erhebt. Die Perforationen, wie eine fremdartige Schrift die grünen und braunen Farbebenen bedeckend, wirken keineswegs gewalttätig, wie Fontana-Kritiker gerne behaupten. Sie zeugen in ihrer luftigen Großzügigkeit vielmehr von einem geradezu liebevollen Feingefühl des Künstlers für das Stoffliche seines Werks."
Besprochen werden Özlem Altıns Ausstellung "Prisma" in der Berlinischen Galerie (Tsp), die große Matisse-Ausstellung in der Fondation Beyeler (SZ) und die Ausstellung "Carol Rama. Rebellin der Moderne" in der Frankfurter Schirn (FAZ).
"Russians At War" von Anastasia Trofimowa Andreas Scheiner hat für die NZZ beim (zur NZZ zugehörigen) Zurich Film Festival Anastasia Trofimowas bereits auf mehreren Festivals von Protesten begleiteten Dokumentarfilm "Russians At War" gesehen, für den die Journalistin und Filmemacherin nach Manier des Cinéma Vérité den Krieg gegen die Ukraine an der Seite russischerSoldaten filmt (mehr dazu bereits hier). In Interviews positioniert sich Trofimowa zwar gegen die russische Invasion, doch die achselzuckende Beobachtungshaltung in ihrem Film geht dem Kritiker sehr auf die Nerven: "In der fragwürdigsten Szene des Films zeigt ein Soldat ein Handyvideo: Darin schießt mutmasslich eine ukrainische Kampfdrohne mehrfach auf einen wehrlosen russischen Soldaten. Wieso zeigt die Filmemacherin das? Weil der Soldat es ihr gezeigt hat, wäre vermutlich ihre Entgegnung." Doch "noch der um größte Objektivität bemühte Dokumentarfilm entwickelt durch die Auswahl des Materials eine subjektive Färbung. Hier hat der Film eine prorussischeSchlagseite. Stoßend ist auch, dass nie Verantwortlichkeiten benannt werden. Niemand ist Täter. So erweckt Trofimowa den Eindruck, dass der Krieg fast schicksalhaft über lauter Unschuldige gekommen sei. Slawischer Fatalismus drückt durch. Kino der antiaufklärerischen Sorte."
Weitere Artikel: Der Erotikthriller kehrt zurück, schreibt Kathrin Hollmer auf Zeit Online, allerdings stehen in diesem Revival nun "Frauen im Zentrum, was wohl auch daran liegt, dass Regisseurinnen, Autorinnen und einige wenige Kamerafrauen inzwischen größere Räume für sie schaffen können".
Besprochen werden AliAbbasis in den USA bereits als Einflussnahme aufs Wahlgeschehen diskutiertes Biopic "The Apprentice" über den jungen DonaldTrump, der darin eher wenig sympathisch wegkommt (FAS, taz), BertrandBonellos "The Beast" (FAZ, unsere Kritik) und die insbesondere auf Social Media sehr erfolgreiche Netflix-Liebeskomödie "Nobody wants this" mit AdamBrody als sehr verständnisvollem Mann (SZ).
Mit "Die Vegetarierin", dem Roman, mit dem die gestern mit dem LiteraturnobelpreisausgezeichneteHanKang auch dem deutschen Publikum bekannt wurde, konnte WamS-Kritikerin Mara Delius schon bei Erscheinen 2016 nicht allzu viel anfangen (hier unsere Rezensionsnotizen). Entsprechend hält sie das Votum der Schwedischen Akademie für "eine schräge Entscheidung", auch gemessen daran, dass die Jury ja explizit literarische Qualität auszeichnen will. Doch "in weiten Teilen ist das, was Han Kang schreibt, internationaler Midcult, also bestsellerfähige Literatur, die sich leicht liest und mit auf den Plot statt auf die Sprache ausgerichteten Effekten arbeitet." In "Die Vegetarierin" etwa ist "der literarische Grund zu dünn; dort wo düstere Absurdität erzeugt werden soll, liegt nur ein Schatten von schwarzem Kitsch. Auch in den anderen Werken, 'Weiß' oder 'Griechischstunden' etwa, ist diese Tendenz erkennbar. Vielleicht, könnte man einwenden, ist Kangs Literatur im Koreanischen besser, aber auch die Nobelpreisjury wird nicht durchgängig des Koreanischen mächtig sein."
Die "Lange Nacht" im Dlf Kulturwidmet sich der italienischenGegenwartsliteratur, die sich bei der Frankfurter Buchmesse präsentiert. Auch Anna Vollmer hat sich für die FAZ mit den Büchern beschäftigt, die aus Italien zu uns kommen: "Ohne dass damit etwas über die Qualität der jeweiligen Bücher gesagt sein muss, ist es auffällig, wie viele italienische Romane, die in den großen deutschsprachigen Publikumsverlagen erscheinen, von der Vergangenheit erzählen und dabei mitunter eine eher archaischeVorstellung des Landes bedienen. Oft spielt die Handlung in abgelegenen Bergdörfern oder eben in Neapel, Orte, von denen man möglicherweise glaubt, das Lesepublikum stelle sich darunter etwas besonders Italienisches, Ursprüngliches vor. Dabei sieht nicht nur das heutige Italien längst anders aus, es war auch früher, trotz seiner landwirtschaftlich und durchaus von Armut geprägten Vergangenheit, immer mehr als das. Und so kann man sich fragen, welche Vorstellung des sogenannten Südens hier warum vermittelt werden soll, wie viel davon Realität, wie viel Folklore ist."
Für die Zeit-Literaturbeilage (online nachgereicht) ist Volker Weidermann drei Tage lang mit dem SchriftstellerRichardPowers durch die Great Smoky Mountains in Tennessee gezogen. "Er wird mir unendlich viele Bäume, Früchte, Pilze, Blüten, Moose zeigen und erklären. Er kennt das alles so gut, und doch ist es, als ginge er immer noch staunend durch diese Welt. Und stolz. Denn er ist ein Teil von ihr. Es ist, als zeige er dem Gast in diesem Wald sein großes Zuhause."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Weitere Artikel: Lennart Laberenz hat sich für Zeit Online mit LydiaDavis zum Gespräch über ihren Kurzgeschichtenband "Unsere Fremden" getroffen. Paul Jandl staunt in der NZZ über neu gefundene Briefe, in denen HeinrichKleist über Napoleons Schlacht bei Wien schreibt, der er als Augenzeuge beigewohnt hat. "Bilder und Zeiten" der FAZ dokumentiert die Laudatio des Übersetzers Wolfgang Matz auf NavidKermani zur Auszeichnung mit dem Thomas-Mann-Preis. Jürgen Müller erinnert in der NZZ an die weniger bekannte Lyrik von Wilhelm Busch. Eckhardt Köhn schreibt in "Bilder und Zeiten" der FAZ über den 1971 gestorbenen Lektor, Schriftsteller und Übersetzer Friedrich Podszus, der in der Nachkriegszeit Suhrkamp entschieden mit auf den Weg brachte. Andreas Platthaus erinnert in der FAZ an den vor hundert Jahren gestorbenen LiteraturnobelpreisträgerAnatoleFrance. Moritz Honert und Lars von Törne geben im Tagesspiegel zur Frankfurter Buchmesse Comic-TippsausItalien.
Besprochen werden OlgaGrjasnowas "Juli, August, September" (Freitag), die Arte-Doku "La Storia" über ElsaMorantes gleichnamigen, umstrittenen Bestseller aus den Siebzigern (SZ), UweWittstocks "Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur" (JungleWorld), GiuliaCaminitos "Das große A" (taz), Berna GonzálezHarbours Krimi "Roter Sommer" (taz), Lisa Marie Presleys postume Memoiren (Welt), MariannaKijanowskas Gedichtzyklus "Babyn Jar. Stimmen" (FAZ) und MelaniaG. Mazzuccos "Die Villa der Architektin" (SZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Welt, FAZ, FAS und SZ bringen heute ihre Literaturbeilagen zur FrankfurterBuchmesse, die wir in den kommenden Tagen an dieser Stelle auswerten.
Die Luxus-Industrie ist in der Krise. Die Aktien von LVMH und Hermès sind in diesem Jahr gesunken. Handtaschenkritiker wie Tanner Leatherstein (Youtube-Kanal) zerschneiden die guten Stücke auf dem Sektionstisch und stellen fest, dass sie nicht einmal ein Zehntel ihres Preises wert sind. Für Alfons Kaiser, Modekritiker der FAZ, möglicherweise Zeichen für einen Epochenbruch: "Die Strategie der Branche, teure Ware an viele Menschen zu bringen, läuft langsam auf einen Selbstwiderspruch hinaus: Exklusives für viele gibt es nicht... Das Gegenteil ist aber der Fall: Die Marken fluten den Markt mit immer mehr Produkten. Bis das Opium fürs Volk seine Wirkung verliert. Der Glaube an den schönen Schein bröckelt schon. Das Überangebot trifft auf immer größere Skepsis."
Szene aus Brittens "Peter Grimes" in Amsterdam. Foto: Monika Rittershaus
Benjamins Brittens Oper "Peter Grimes" ist zwar inhaltlich etwas komplizierter, als Regisseurin Barbora Horáková Joly es an der Nationaloper in Amsterdam zeigt (ob er für den Tod zweier Jungen verantwortlich ist, bleibt bei Britten im vagen, für Joly scheint er unschuldig), dennoch ist FAZ-Kritiker Holger Noltze nicht unbeeindruckt von dieser Aufführung: "Es beginnt mit einem Freispruch, aus Mangel an Beweisen, und endet mit dem Todesurteil der öffentlichen Meinung. Sie braucht nicht mehr zu wissen, nachdem auch der zweite Junge umgekommen ist. Der nächtliche Aufmarsch Ortsgesellschaft, fackelnd, trommelnd, taschenlampenfuchtelnd, ist ein Fluchtpunkt der Inszenierung der tschechisch-schweizerischen Regisseurin Barbora Horáková Joly. Wie aus Fremdheit Hass wird, aus Ahnungen falsche Gewissheiten werden, wie wenig, wenn sich die Dinge zuspitzen, Liebe und Vernunft das Schlimme abzuwenden vermögen, das macht die offensichtliche, brennende Aktualität von Brittens Oper aus, und daran hält sich die Regie."
Besprochen werden außerdem Sören Hornungs "Von Maschinen und Menschen" im Konzerthaus Wernigerode (nachtkritik), Evy Schuberts "Last Prayer" im Berliner Ballhaus Ost (nachtkritik), Richard Burnels Inszenierung von Alban Bergs "Wozzeck" an der Oper Lyon (nmz), Offenbachs "Großherzogin von Gerolstein" in der Frankfurter Volksbühne ("Es war so dermaßen lustig", schwärmt FR-Kritikerin Judith von Sternburg), Ioannis Mandafounis' Choreografie "Join" im Bockenheimer Depot (FR), Robert Lepages "Glaube, Geld, Krieg und Liebe" an der Berliner Schaubühne (FAZ) und Florentina Holzingers "Sancta" nach Hindemith an der Stuttgarter Staatsoper (wo gleich 18 Besucher angesichts der drastisch-blutigen Inszenierung in Ohnmacht fielen, wie Egbert Tholl in der SZ berichtet. Selbst dem Daily Mail war das einen Artikel wert.)
In der FAZ begutachtet ein frappierter Andreas Kilb die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs zur Umgestaltung der Fassaden des Humboldt-Forums, den die "Initiative Schlossaneignung" ausgelobt hat: "Was an den Vorschlägen frappiert, ist weniger ihre bedenkenlose Brutalität - schon die Debatten, die die Entstehung des Humboldt-Forums begleiteten, waren von Gewaltfantasien geprägt - als ihre Selbstgerechtigkeit. Der 'Preußenverherrlichung' soll hier der Garaus gemacht werden ... Nein, was die 'Initiative Schlossaneignung' in Wahrheit antreibt, ist die eifernde Lust an der Publikumsbeschimpfung: Sie will den Besuchern, die durch die Ausstellungen flanieren und im Dachrestaurant tafeln, zeigen, was eine historische Harke ist. Dabei beweist sie nur, dass das Oberlehrertum auch im wiedervereinigten Deutschland nicht ausgestorben ist."
Weitere Artikel: In der SZ fragt sich Thomas Hahn mit Blick auf Tokio, wie die Stadt der Zukunft aussehen sollte. Niklas Maak gratuliert in der FAZ dem amerikanischen Architekten Richard Meier zum Neunzigsten.
"Es war ein grandioses Geheul und Geröll", schreibt Joachim Hentschel in der SZ nach dem ersten von drei Konzerten, die BobDylan dieser Tage in Berlin gibt. Zu bezeugen war "eine Menge an musikalischer Dynamik, die den meisten Konzertohren heute völlig fremd vorkommen muss. Vor allem: ein 83-jähriger Dylan, ohne Hut und mit viel Haaren, der so leutselig, präsent und groovy wirkte, wie man ihn lange nicht mehr erlebt hat. ... Dabei hatte alles so katastrophal begonnen", zu Beginn sollte es "All Along the Watchtower" geben, doch Dylan "singt zielsicher am Mikrofon vorbei. Dreht sich mitten im Lied um, spielt ein bisschen Gitarre, dreht sich wieder zurück. Frei nach seinem berühmten, alten 'Mister Jones'-Song: Irgendwas ist los, man weiß nur nicht, was." Tobi Müller fragt sich auf Zeit Online derweil, welcher Bob Dylan da auf der Bühne zu sehen war: "Sehen wir in diesem Sturm der Verweise, der auf der Textoberfläche manchmal wie ein Sommerwindchen weht, den echten Bob Dylan? Einen, der nicht wie das Fitnesswunder Mick Jagger der Zeit trotzt, sondern zeigt, dass dieser Geist (und dieser Körper) bald mehr gesehen und geschaffen und sicher mehr Konzerte auf dem Buckel hat als jede andere lebende Person? Oder sehen wir eben auch den coolen, gewitztenSpieler, der ebenso gut aus einem alten Film stammen könnte, oder einem neueren, der in eine ungefähre Vergangenheit reist." Eine Antwort findet auch Müller nicht, nur so viel: "Man muss sich Bob Dylan nach diesem Abend als heiterenMenschen vorstellen." Magdalena Adugna poträtiert für VAN das EnsembleNaked String Quartet, das seit einiger Zeit wöchentlich im Berliner Fetischclub KitKat auftritt - und zwar passend zum Namen und dem Dresscode des Veranstaltungsortes unbekleidet. "Für die Musiker:innen sind es die bestbezahlten Gigs der Stadt. ... Allerdings gibt es aktuell für die Naked String Quartet-Sessions nur einen kleinen Pool von etwa 12 bis 15 Musiker:innen, die überhaupt bereit sind, nackt aufzutreten. Mittlerweile hat sich eine kleine Kerntruppe herauskristallisiert, die vier, die auch die erste Performance gemeinsam gemacht haben. Clara und Anny wollen nicht mit ihren echten Namen genannt werden. Sie machen sich Sorgen, erkannt zu werden und möglicherweise andere Jobs zu verlieren. Zum Beispiel ihre Arbeit als Instrumentallehrerinnen. Dabei ist Nacktheit auf der Bühne, zum Beispiel im Theater, längst kein Skandal mehr. Wenn vier junge Frauen allerdings nackt in einem sexpositiven Club auftreten, macht man sich Gedanken darüber, was andere Menschen denken könnten."
Weitere Artikel: Carolin Gasteiger unterhält sich für die SZ mit NanaMouskouri, die zu ihrem morgigen 90. Geburtstag ein neues Album veröffentlicht. Manuel Brug erzählt in der WamS von seiner Begegnung mit der spanischen Violonistin MariaDueñas. Rainer Schmidt plaudert für die FAS mit TexBrasket, der seit 2021 für die Punkband Slime singt, zuvor aber obdachloserStraßenmusiker war, worüber er nun ein Buch geschrieben hat.
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