Efeu - Die Kulturrundschau
Herber Widerstandsgeist, bezwingend ausgestaltet
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01.04.2025. Die SZ legt in Rom den Menschendenker Caravaggio hinter dem Rebellen frei. Die FR betrachtet in Berlin fasziniert launische Streptomyceten auf Erbsenpflanzen, die Kathrin Linkersdorff auf Fotografien bannt. In der NZZ ruft der Filmproduzent Martin Moszkowicz dazu auf, mehr in deutschen Film zu investieren, auch weil er gern mehr verdienen würde. FAZ und FR trotzen in Frankfurt dank Daniela Löffler mit Aribert Reimanns letzter Oper dem Tod. Die SZ verneigt sich vor der norwegischen Virtuosin Vilde Frang, die Robert Schumanns Violinkonzert von 1853 die lange versagte poetische Noblesse zurückgab.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
01.04.2025
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Kunst

Auf nach Rom in den Palazzo Barberini, ruft uns Kia Vahland in der SZ zu, denn die dortige Caravaggio-Ausstellung leistet in gleich zweierlei Hinsicht Außergewöhnliches: Zum einen reichert sie den an Caravaggios wahrlich nicht armen Bestand Roms um Leihgaben aus Europa und den USA an, zum anderen befreit sie den Barockkünstler endlich von der "Last moderner Sehnsüchte" und legt den "Menschendenker und Theatermacher" hinter dem Rebell frei, freut sich die Kritikerin: Die Ausstellung "führt dafür Leitmotive aus verschiedenen Schaffensphasen zusammen. Eines handelt von heranwachsender Männlichkeit, und es sind keineswegs Haudegen, die einem hier - braun gelockt wie der Künstler selbst - entgegentreten. Stattdessen ist da ein Junge beim Obstschälen, glücklich versunken in seine Tätigkeit. Oder ein mutmaßliches Selbstbildnis als Weingott Bacchus, der schwer krank wirkt mit seinen blauen Lippen. Es gibt Jünglinge, die von einer Wahrsagerin oder einem Falschspieler ausgenommen werden, und Bilder von Johannes dem Täufer, der mit jugendlich überlangen Gliedmaßen noch nicht zu wissen scheint, welch ein Mann einmal aus ihm werden könnte. Caravaggios Jungs beschreiben das Großwerden als Suche, als Sammlung von Unsicherheiten und Pannen. Auch das Erwachsensein bleibt bei ihm riskant."

An Ovids "Metamorphosen", gar an Stillleben Alter Meister muss Ingeborg Ruthe (FR) denken beim Anblick der Fotografien von Kathrin Linkersdorff, die nun unter dem Titel "Microverse" im Berliner Haus am Kleistpark ausgestellt sind. Als Artist in Residence am Institut für Biologie/Mikrobiologie der Humboldt-Universität hat die Fotografin die Bakterien in biochemischen Verfallsprozessen aufgenommen: "Sterben und unaufhaltsamer Verfall in Schönheit und in Verwandlung zu einem neuen Daseinszustand - so könnte man metaphorisch nennen, was man auf den großen Fotos sieht: Streptomyceten im biochemischen Zerfallsprozess, als 'Siedler' auf einer abgestorbenen Erbsenpflanze mit sich noch im Tode kringelnden Klettertrieben. 'Diese Bakterienart verdaut Pflanzen; befindet sie sich in gesunder Erde, ist sie fähig, eigene Antibiotika zu erzeugen' erklärt die Fotografin. Dabei bilden diese Mikroorganismen leuchtend rote und blaue Pigmente aus, zudem weißliche Sporen, fast wie Puderzucker. Das Experiment in Petrischalen war herausfordernd: Linkersdorff und die Mikrobiologin Hengge erlebten die harmlosen Bakterien nämlich als 'recht launisch, im Verhalten sehr komplex und kaum vorhersehbar'."
Besprochen werden die Ausstellung "Siena. The Rise of Painting, 1300-1350" in der National Gallery in London (FAZ), die Ausstellung "Linder: Danger Came Smiling", die der radikalfeministischen Fotografin Linda Sterling gewidmet ist, in der Hayward Gallery, in London (taz) und die Ausstellung "Von hier aus. Jubiläumsausstellung" im Bündner Kunstmuseum Chur (NZZ)
Literatur
Zwar haben ihm die Gerichte bislang Recht gegeben, doch auf eine weitere Eskalation im juristischen Streit um seinen Roman "Innerstädtischer Tod", in dem der Galerist Johann König seine Persönlichkeitsrechte verletzt sehen will, legt Christoph Peters keinerlei Wert, verrät der Schriftsteller Gerrit Bartels im Tagesspiegel-Gespräch: Er wäre "froh, wenn das jetzt vorbei wäre. Was ich mir dagegen gut vorstellen könnte: mich mit Herrn König mal in der Galerie zusammenzusetzen, einen sachkundigen Moderator dazuzunehmen und gemeinsam zu reden, ohne Juristen, in aller Ruhe. Es war nicht meine Absicht, ihn zu verletzen. Ich kenne den Mann nicht. Ich habe mit ihm keine Rechnungen offen" und er "ist nicht das Vorbild meiner Romanfigur gewesen".
Kevin Gensheimer bittet Michel Houellebecq in der Berliner Zeitung trotz seiner in "Vernichten" geäußerten Ankündigung, sich vom Schreiben zurückzuziehen, doch bitte zum Schreibtisch zurückzukehren: "Ihre Expertise wäre heute gefragter denn je. Denn der liberale Westen steht vor dem wohl größten Umbruch seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Während sich Feuilletonisten tagtäglich den Kopf darüber zerbrechen, wie dieser ganze Schlamassel wohl enden wird, haben Sie bestimmt längst die Antwort darauf. ... Bitte schreiben Sie wieder, Herr Houellebecq. Wir brauchen Ihren Pessimismus."
Außerdem: In seiner Kurzgeschichte "Roosevelt nach der Inauguration" hat William S. Burroughs den Irrsinn der zweiten Amtszeit Trumps geradezu gespenstisch prophezeit, schreibt Boris Pofalla in der Welt anlässlich einer dem Schriftsteller gewidmeten Ausstellung in London. Ronald Pohl schreibt im Standard einen Nachruf auf die Schriftstellerin Barbara Frischmuth.
Besprochen werden unter anderem Antje Rávik Strubels "Der Einfluss der Fasane" (FR), Mascha Kalékos "Ich tat die Augen auf und sah das Helle" (NZZ), Urszula Honeks "Die weißen Nächte" (online nachgereicht von der taz), Aria Abers "Good Girl" (online nachgereicht von der Welt), Takis Würgers "Für Polina" (Zeit), neue Kinderbücher (Zeit), Jorge Comensals "Diese brennende Leere" (FAZ) und Katharina Köllers "Wild wuchern" (SZ).
Kevin Gensheimer bittet Michel Houellebecq in der Berliner Zeitung trotz seiner in "Vernichten" geäußerten Ankündigung, sich vom Schreiben zurückzuziehen, doch bitte zum Schreibtisch zurückzukehren: "Ihre Expertise wäre heute gefragter denn je. Denn der liberale Westen steht vor dem wohl größten Umbruch seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Während sich Feuilletonisten tagtäglich den Kopf darüber zerbrechen, wie dieser ganze Schlamassel wohl enden wird, haben Sie bestimmt längst die Antwort darauf. ... Bitte schreiben Sie wieder, Herr Houellebecq. Wir brauchen Ihren Pessimismus."
Außerdem: In seiner Kurzgeschichte "Roosevelt nach der Inauguration" hat William S. Burroughs den Irrsinn der zweiten Amtszeit Trumps geradezu gespenstisch prophezeit, schreibt Boris Pofalla in der Welt anlässlich einer dem Schriftsteller gewidmeten Ausstellung in London. Ronald Pohl schreibt im Standard einen Nachruf auf die Schriftstellerin Barbara Frischmuth.
Besprochen werden unter anderem Antje Rávik Strubels "Der Einfluss der Fasane" (FR), Mascha Kalékos "Ich tat die Augen auf und sah das Helle" (NZZ), Urszula Honeks "Die weißen Nächte" (online nachgereicht von der taz), Aria Abers "Good Girl" (online nachgereicht von der Welt), Takis Würgers "Für Polina" (Zeit), neue Kinderbücher (Zeit), Jorge Comensals "Diese brennende Leere" (FAZ) und Katharina Köllers "Wild wuchern" (SZ).
Film
Im großen NZZ-Gespräch mit Andreas Scheiner erzählt der Filmproduzent Martin Moszkowicz nicht nur die Geschichte, wie sein Vater in Auschwitz überlebt hat, und warum er sowohl den Ehrenbären der Berlinale für die BDS-Unterstützerin Tilda Swinton als auch Jonathan Glazers Film "Zone of Interest" für fragwürdig hält, sondern er kommt auch auf die Lage des Kinos zu sprechen. Die sei in Deutschland nämlich nicht so schlecht wie viele behaupten. "Global haben wir einen Rückgang von 35 Prozent bis 40 Prozent in den Produktionsvolumina für Fernsehen und Streaming, aber nur etwa 5 bis 10 Prozent im Kinobereich. Ich kann allen Marktteilnehmern nur raten, sich nicht nur auf die Forderung nach mehr Unterstützung zu konzentrieren, sondern auch selbst entsprechend zu investieren. Die Märkte der Zukunft werden heute - in der Krise - verteilt." Denn "gerade mit Kino" werde Geld verdient, "weil man dort eine entsprechende 'Upside' hat. Das große Problem bei den Streamern, aber auch beim klassischen Fernsehen und Pay-TV ist, dass man die erfolgreichste Produktion der Welt realisieren kann, aber als Hersteller verdient man deswegen kaum mehr daran."
Aktuelle Erfolgsserien wie "Silo" oder "Severance" schließen an den Erzählmodus der "Mystery Box" an, wie er durch Serien wie "Twin Peaks", "Akte X" oder "Lost" etabliert wurde, schreibt Kristoffer Cornils auf Zeit Online. In diesen Serien geht es um dunkle Mächte, politische Latenzen und andere Krisen der Realitätsauffassung, Cornils sieht daher darin den Ausdruck einer Zeit, die für Verschwörungstheorien anfällig ist. "Mystery-Box-Shows reflektieren nicht nur Tendenzen des verschwörungstheoretischen Denkens, sie nutzen sie auch für sich. Denn das Publikum wird Teil der paranoiden Dynamik: In Online-Foren wie Reddit spekulieren Hunderttausende Fans, die die von ihnen aufgeworfenen Rätsel kollektiv lösen wollen, und die hartnäckiger noch als in anderen Fandoms wirklich jedes Detail auseinanderpflücken, jede Storyline weiterdenken. ... Im Kontext der 2020er-Jahre deuten 'Silo' und 'Severance' zuvorderst an, wie wir in der Breite unseren Bezug zur Realität zu verlieren drohen."
Weitere Artikel: Die Schweizer Autorin Katja Meier hat zwar ein preisgekröntes Drehbuch für eine Serie geschrieben, produziert wird diese aber dennoch nicht, weil mögliche Produzenten Wert darauf legen, dass die weibliche Hauptfigur statt 59, 35 Jahre alt sein sollte, berichtet Pascal Blum im Tagesanzeiger. Thomas Klein erinnert im Filmdienst mit einem Essay an Sam Peckinpahs Westernklassiker "The Wild Bunch". David Kothenschulte schreibt in der FR einen Nachruf auf Richard Chamberlain. Andreas Kilb schreibt in der FAZ zum Tod von Yves Boisset.
Besprochen werden Oliver Haffners vom ZDF online gestelltes Biopic über Hans Rosenthal, der morgen vor 100 Jahren geboren wurde (taz), Kurdwin Ayubs "Mond" (Jungle World, unsere Kritik), Nathalie Borgers' auf der Diagonale gezeigte Dokumentation "Narben eines Putsches" über den Militärputsch in der Türkei 1980 (Standard), Jaume Collet-Serras Horrorfilm "The Woman in the Yard" (BLZ, unsere Kritik), die Apple-Serie "The Studio", in der Seth Rogen Hollywood satirisch aufs Korn nimmt (Welt), und die ZDF-Comedyserie "Späti" (taz).
Aktuelle Erfolgsserien wie "Silo" oder "Severance" schließen an den Erzählmodus der "Mystery Box" an, wie er durch Serien wie "Twin Peaks", "Akte X" oder "Lost" etabliert wurde, schreibt Kristoffer Cornils auf Zeit Online. In diesen Serien geht es um dunkle Mächte, politische Latenzen und andere Krisen der Realitätsauffassung, Cornils sieht daher darin den Ausdruck einer Zeit, die für Verschwörungstheorien anfällig ist. "Mystery-Box-Shows reflektieren nicht nur Tendenzen des verschwörungstheoretischen Denkens, sie nutzen sie auch für sich. Denn das Publikum wird Teil der paranoiden Dynamik: In Online-Foren wie Reddit spekulieren Hunderttausende Fans, die die von ihnen aufgeworfenen Rätsel kollektiv lösen wollen, und die hartnäckiger noch als in anderen Fandoms wirklich jedes Detail auseinanderpflücken, jede Storyline weiterdenken. ... Im Kontext der 2020er-Jahre deuten 'Silo' und 'Severance' zuvorderst an, wie wir in der Breite unseren Bezug zur Realität zu verlieren drohen."
Weitere Artikel: Die Schweizer Autorin Katja Meier hat zwar ein preisgekröntes Drehbuch für eine Serie geschrieben, produziert wird diese aber dennoch nicht, weil mögliche Produzenten Wert darauf legen, dass die weibliche Hauptfigur statt 59, 35 Jahre alt sein sollte, berichtet Pascal Blum im Tagesanzeiger. Thomas Klein erinnert im Filmdienst mit einem Essay an Sam Peckinpahs Westernklassiker "The Wild Bunch". David Kothenschulte schreibt in der FR einen Nachruf auf Richard Chamberlain. Andreas Kilb schreibt in der FAZ zum Tod von Yves Boisset.
Besprochen werden Oliver Haffners vom ZDF online gestelltes Biopic über Hans Rosenthal, der morgen vor 100 Jahren geboren wurde (taz), Kurdwin Ayubs "Mond" (Jungle World, unsere Kritik), Nathalie Borgers' auf der Diagonale gezeigte Dokumentation "Narben eines Putsches" über den Militärputsch in der Türkei 1980 (Standard), Jaume Collet-Serras Horrorfilm "The Woman in the Yard" (BLZ, unsere Kritik), die Apple-Serie "The Studio", in der Seth Rogen Hollywood satirisch aufs Korn nimmt (Welt), und die ZDF-Comedyserie "Späti" (taz).
Bühne

Es sollte die letzte vollendete Oper des im vergangenen Jahr gestorbenen Komponisten Aribert Reimann bleiben, nun gab Regisseurin Daniela Löffler an der Oper Frankfurt mit "L'Invisible" über die Allgegenwärtigkeit des Todes ihr Musiktheaterdebüt und das gelingt prächtig, findet Wolfgang Fuhrmann in der FAZ: "In der wunderbar ernsten, kargen, phantastischen Inszenierung von Daniela Löffner … werden die Szenenübergänge, die Reimann fließend komponiert hat, zu Transformationen: Aus dem Bühnenhimmel senken sich mit Schilf und Gras bewachsene große Erdschollen herab, aus denen lange Wurzeln herabhängen; Fabian Wendling hat diese Symbolik von surrealer Präzision erfunden. Und der vielleicht großartigste Einfall Reimanns, in diesen Zwischenspielen drei Engel des Todes als Countertenöre auftreten zu lassen, wird in den beigen, blassen Erscheinungen von Iurii Iushkevich, Tobias Hechler und Dmitry Egorov, vereint in der makellos eisigen Schönheit unerbittlich strahlenden Gesangs, zum Ereignis." In der FR jubelt auch Judith von Sternburg: "Feinfühlig führt der Abend vor, dass wir unser Leben dicht entlang an einer Horrorgeschichte führen. Wir sollten trotzdem in die Natur hinauswandern und picknicken, unsere Lieben so gut beschützen, wie es geht, uns dem Tod entgegenstellen."

Fürs Deutsche Theater in Berlin hat Jan-Christoph Gockel seine bereits in Graz gezeigte Adaption von Lars von Triers Krankenhaus-Horrorserie "Hospital der Geister" ausgebaut und mit Stars wie Ulrich Matthes und Wolfram Koch besetzt, bleibt insgesamt aber werktreu, freut sich Michael Wolf in der taz: "Gockel und seine Dramaturgin Karla Mäder folgen mit ihrer Fassung den kulturhistorisch bewanderten Bezügen des Originals. Im gedanklichen Hintergrund des um keinen Gag verlegenen Bühnengeschehens leuchten all die Rückschritte des Fortschritts und Fortschritte des Rückschritts auf." Auch Nachtkritikerin Esther Slevogt ist zufrieden mit der Inszenierung: "Einen besseren Stoff kann man aktuell wahrscheinlich kaum finden, um von den Wucherungen des Wahns in unserer Zeit und den immer neuen Wendungen zu erzählen, die die wie irre geworden agierende Protagonist*innen uns Zeitgenossen zumuten", meint sie.
Weitere Artikel: In der Berliner Zeitung schreibt Ulrich Seidler den Nachruf auf den im Alter von 81 Jahren gestorbenen Theaterdichter Lothar Trolle. Besprochen wird das Tanzmainz-Festival am Staatstheater Mainz (FR).
Architektur

Musik
Harald Eggebrecht erzählt in der SZ die Geschichte von Robert Schumanns Violinkonzert von 1853, das trotz seines "fesselnden Eigensinns" erst 84 Jahre nach seiner Entstehung ausgerechnet unter den Nazis uraufgeführt und von diesen vereinnahmt wurde. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde es daher auch kaum gespielt. "In München spielte es jetzt mit großem Gespür für Schumanns poetische Noblesse und seine rhythmische Eleganz und mit einer weit gefächerten und fabelhaft abgestuften Klangpalette die grandiose norwegische Virtuosin Vilde Frang zusammen mit den Münchner Philharmonikern unter Mirga Gražinytė-Tyla." Zuvor gab es Schumanns erste Sinfonie. "Der Gegensatz könnte nicht größer sein zwischen den zwei Stücken, hier Rausch, Leidenschaft und feuriger Schwung, dort störrischer Eigensinn und herber Widerstandsgeist, bezwingend ausgestaltet von der souveränen Vilde Frang. Denn je mehr die Musiker sich auf die stets befremdende, querständige Langsamkeit und besondere Raumfantasie des späten Schumann einlassen, desto stärker entfaltet diese seltsame Musik ihren einzigartigen Zauber."
Weiteres: Ljubiša Tošić freut sich im Standard auf die anstehenden Wiener Konzerte des Trompeters Wynton Marsalis. Besprochen werden neue Popveröffentlichungen, darunter "Radio DDR" von Sharp Pins (Standard-Kritiker Karl Fluch hört "zerwuzelten Indie-Rock mit hübschen Melodien", so "süffig wie der erste Frühlingskaffee im Freien").
Weiteres: Ljubiša Tošić freut sich im Standard auf die anstehenden Wiener Konzerte des Trompeters Wynton Marsalis. Besprochen werden neue Popveröffentlichungen, darunter "Radio DDR" von Sharp Pins (Standard-Kritiker Karl Fluch hört "zerwuzelten Indie-Rock mit hübschen Melodien", so "süffig wie der erste Frühlingskaffee im Freien").
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