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22.11.2024. In Le Point macht sich Kamel Daoud große Sorgen um seinen Kollegen und Freund Boualem Sansal, von dem nach einer Festnahme in Algerien niemand mehr etwas gehört hat. Dass Daoud den Prix Goncourt erhalten hat, dürfte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Frankreich und Algerien weiter strapazieren, heißt es. Die Schönheit des Bronzegießens lässt sich der SZ zufolge in Amsterdam erkennen. Wenn jemand für eine Banane 5,9 Millionen Euro zahlt, ist das für den Standard kein Blödsinn, sondern Kunstbetriebskritik. ZeitOnline porträtiert die israelische Sängerin Noga Erez, die von BDS-Unterstützern angefeindet wird.
Die Ereignisse überstürzen sich in Algerien und in Frankreich, und sie betreffen zwei der bekanntesten Schriftsteller des Landes, den Friedenspreisträger Boualem Sansal und Kamel Daoud, der für seinen jüngsten Roman "Houris" den Prix Goncourt erhalten hat. "Er ist 'verschwunden worden'", schreibt Daoud in seiner Kolumne für Le Point über seinen Freund und Kollegen Sansal, von dem man heute weiß, dass er seit 16. November keinerlei Kontakt mehr mit Freunden und Familien hat. Man nimmt an, dass er, der darauf beharrte, weiterhin in Algerien zu leben, festgenommen wurde. "Wirklich festgenommen? Ich frage herum. Niemand weiß etwas, aber alle wissen sie es. Er ist am Samstag nach Algier zurückgekommen, dann war sein Telefon 'tot'. In der Polizeisprache deutet das auf willkürliche, nicht rechtlich begründete Festnahmen hin. Die Formel lähmt die Solidarität und die Medien: Da sie nichts verifizieren können, zögern sie, die Information zu verbreiten, was dem Gefängnis mehr Zeit gibt."
Besteht ein Zusammenhang zu jüngsten Verstimmungen zwischen Algerien und Frankreich? Das fragt Ferghane Azihari, ebenfalls Kolumnist bei Le Point, denn Frankreich hat vor kurzem Marokkos Ansprüche auf die Westsahara anerkannt und damit den Zorn des algerischen Regimes ausgelöst. "Koinzidenz oder nicht, die Entführung Boualem Sansals geschieht nach dieser Ohrfeige, die Algerien von der französischen Außenpolitik verpasst wurde… Die algerische Diktatur hatte verlauten lassen, dass sie das nicht auf sich beruhen lassen würde. Man kann sich ihre Verärgerung ausmalen, als ein anderer Regimekritiker die höchste literarische Auszeichnung Frankreichs erhielt."
Unterdessen ist auch Daoud nach seinem Roman "Houris" schwersten Angriffen ausgesetzt. Eine Patientin seiner Frau behauptet, er habe "ihre Geschichte" gestohlen. Daouds Frau ist Psychotherapeutin. Der Patientin ist widerfahren, was auch der Heldin aus "Houris" widerfuhr: Als sie Kind war, haben Islamisten versucht, ihr die Kehle durchzuschneiden. Sie hat überlebt, ihre Stimmbänder sind geschädigt, sie braucht eine Kanüle, um besser atmen zu können - ihre private Geschichte ist allerdings eine ganz andere als die der Heldin von Daoud. Dass ein Schriftsteller seine Vorbilder in der Realität findet, ist allerdings nichts Neues, schreibt Adlène Meddi in Le Point. "Der Beispiele gibt es viele in Algerien, angefangen mit Albert Camus, der sich für 'Der Fremde' an einem Verbrechen orientierte, das tatsächlich stattgefunden hatte. Andere sagen, dass die Kampagne gegen Daoud eine Verbindung mit der staatlichen Erinnerungspolitik bezüglich der neunziger Jahre und ihrer Schrecken hat. Achour, ein ehemaliger leitender Angestellter im Bildungswesen, sagt auf Facebook: 'Der Medienauftritt dieser Frau ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die nicht wollen, dass die Schrecken des Jahrzehnts ans Licht kommen. Diese Angriffe auf ein Buch, das an ein so schmerzhaftes Jahrzehnt erinnert, entsprächen nicht dem Geist der von Bouteflika einseitig beschlossenen Charta der nationalen Versöhnung, die die Islam-Terroristen von ihren Schandtaten während der 1990er Jahre freispricht.'" In den Neunzigern hatten sowohl die Islamisten als auch das Regime die Bevölkerung terrorisiert - mit mindestens 150.000 Toten. Nun herrscht ein Gesetz des Schweigens, das Daoud in seinem Roman attackiert hat.
Bestellen Sie bei eichendorff21!Die "Amadoka"-Trilogie der ukrainischen SchriftstellerinSofiaAndruchowytsch liegt mit dem Band "Die Geschichte von Sofia" nun auch auf Deutsch abgeschlossen vor. Die beiden romantisch verwobenen Hauptfiguren ergeben in Summe verklausuliert die Ukraine, schreibt Bert Rebhandl im Standard. "Nationale Identität ist niemals eine Tatsache, sondern immer eine Erzählung. Die Ukraine hat nun aus den Händen einer 1982 geborenen Frau einen Text, der eine Nation gewissermaßen auch erst konstituiert." Aber "könnte man das Amadoka-Epos vielleicht als einen Versuch über die Unmöglichkeit aller identitätsstiftenden Großerzählungen lesen? 'Ich würde nicht von Unmöglichkeit sprechen', antwortet Sofia Andruchowytsch in einer Videoschaltung. 'Aber Identität ist eine komplizierte Verbindung vieler Punkte. Für die Ukraine noch schwieriger wegen der Sowjetunion und wegen der imperialenGeschichte davor. Selbst für Ukrainer gibt es kein klares Bild. Meine Version geht von einem persönlichen Standpunkt aus, von einigen konkreten Figuren."
Weitere Artikel: Bernd Eilert hat in der FAZ begründete Zweifel daran, ob ein insbesondere auch von der lokalen Tourismusbranche immer wieder gerne herangezogener Text von Kafka über Helgoland - für Eilert bloß "Geschreibsel" - auch tatsächlich von ihm verfasst wurde.
Besprochen werden unter anderem ThomasMeineckes "Odenwald" (online nachgereicht von der FAS), Christiane Ohaus' NDR-Hörspielbearbeitung von JohnSteinbecks "Früchte des Zorns" (taz), eine Neuausgabe von ArnoldZweigs "De Vriendt kehr heim" aus dem Jahr 1932 (TA), BrunoFranks "Lüge als Staatsprinzip. Zwei Essays." (online nachgereicht von der Welt), JensBalzers Essay "After Woke" (FR), Romy Hausmanns multimedialer Lyrikband "Princess Standard" (FR) und neue Sachbücher, darunter KarlheinzMuschelers "Das Recht des Todes. Grundlegung einer juristischen Thanatologie" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Guhyasamaja Aksobhya, Tibet. Foto: Rijksmuseum Amsterdam. Lange hat es gedauert, bis die Kunst des Bronzegießens in Europa hinreichend gewürdigt wurde, aber das macht die Ausstellung "Asian Bronze - 4000 Years of Beauty" im Rijksmuseum Amsterdam locker wett, befindet Alexander Menden in der SZ. Es sind einige Stücke aus Asien zu sehen, die es zum ersten Mal nach Europa geschafft haben, besonders ist aber auch, "dass die Kuratoren nicht in der ethnografischen Betrachtung verharren. In Amsterdam kommen die Exponate auch und vor allem als ästhetische Objekte und Kunstwerke zu ihrem Recht. Sie sind nicht nach Herkunft, sondern thematisch angeordnet und angenehm auratisch präsentiert - in gedämpftem Licht und auf individuellen Etalagen. Beim vergoldeten chinesischen Mandala aus dem British Museum etwa, entstanden in der Qing-Dynastie, handelt es sich nicht allein um einen rituellen Gegenstand. Es ist Kultobjekt und mechanisches Bravourstück in einem: Die Sphäre, die auf einen Hebeldruck hin aufklappt wie ein gegliederter Granatapfel, enthüllt in ihrer Mitte die vielarmige Schutzgottheit Yi-Dam, umgeben von 20 niederen Gottheiten, zwei oder drei auf jedem der sieben filigran gestalteten Schalenstücke.
Wenn eine mit Gaffa-Tape an die Wand geklebte Banane für 5,9 Millionen Euro versteigert wird, hört sich das in Zeiten eng geschnallter Spargürtel für Kultur erstmal nach einem schlechten Scherz an. Der chinesische Unternehmer Justin Sun wird aber wohl wissen, was er getan hat, als er das Kunstwerk von Maurizio Cattelan am Mittwoch ersteigert hat, so Michael Wurmitzer im Standard: "Kunsthistorisch lässt sich das Werk klingend einordnen, steht in der Tradition von Marcel Duchamps Ready-mades wie der Konzeptkunst: Dass ein Werk in einer Idee bestehen kann und nicht materiell erhalten bleiben muss, ist für die ein alter Hut. Dass das Obst alle paar Tage ausgetauscht werden muss, macht also nichts. Im Gegenteil, siehe Vanitas-Motiv. Auch für Cattelan ist Comedian kein 'Joke', sondern eine Reflexion darüber, was wir Wert zusprechen. So passt das Werk auch zur Strömung 'institutional critique", und wenn der Kunstmarkt mit solchen Preisen seine Rolle so formidabel mitspielt, wird es nur noch besser." Auch Berliner Zeitung,SZ und Welt kommentieren.
Weiteres: Dem vom Senat verordneten Sparprogramm im Berliner Kulturbetrieb fällt nun auch noch der Museumssonntag zum Opfer, beklagt die Berliner Zeitung. Sandra Kegel macht sich in der FAZ noch einmal Gedanken zum Symposium "Kunst und Aktivismus in Zeiten der Polarisierung" und über die Absage Nan Goldins (unsere Resümees), Paul Jandl berichtet die NZZ.
"The Winter's Tale". Foto: Ashley Taylor. Dass mal wieder ein richtiges "Handlungsballett" auf die Bühne der Wiener Staatsoper kommt, erfreut Sylvia Staude in der FR: Shakespeares "The Winter's Tale", Musik von Joby Talbot, ist von Christopher Wheeldon choreografiert worden. Wunderbar emotional und trotzdem leichtfüßig kommt das Ballett daher: "Die pure Freude der Feiernden, der Tanzenden vermittelt sich in einer Ausgelassenheit, die trotzdem sorgfältig ziseliert ist. Da hinein stellt der Choreograf zum Beispiel einen Pas de deux von Perdita mit Florizel, der artistische Herausforderungen enthält, dennoch wie mühelos hingetupft wirkt. Auf der anderen Seite versteht es Christopher Wheeldon, Gemütsverfassungen mittels sparsamer Bewegungssprache darzustellen. Etwa durch spinnenartig krabbelnde Hände beim eifersüchtigen Leontes (Brendan Saye), der auch auf fast gruselige Art seinen Kopf über Polixenes' (Masayu Kimote) Schulter und Arm rollt. Eckig, abrupt sind seine Schritte, groß ist sein Schmerz."
Weiteres: Die FAZ schlüsselt auf, um welche Summen es genau geht bei den erzwungenen Sparmaßnahmen der Schaubühne.
Besprochen werden: "Ufer des Verschwindens", das gleichzeitig im Theater unter dem Dach und im A Studio Rubín Prag gespielt wird, inszeniert von Matthias Naumann und Johannes Wenzel (taz) und Nicolas Stemanns "Orestie I-IV" am Thalia Theater Hamburg (taz).
Der WettbewerbHyperion ist "eine herrlich optimistische Idee", schreibt Gerhard Matzig in der SZ: Dabei soll ein Raumschiff gestaltet werden, das über 250 Jahre 1000 Menschen und mehrere Generationen beherbergen kann. Spätestens wenn die Sonne der Menschheit allzu garstig wird (was in ein paar Milliarden Jahren der Fall sein wird), werden solche Raumschiffe nämlich händeringend gebraucht. "Architekten, die mit Raumfahrt zu tun haben, kennen das oberste Prinzip im All: Form follows function. Es geht um Millimeter, Gramm - und ums Funktionieren im Sinne des Überlebens. Worum es eher selten geht in der Raumfahrt: um Schönheit. Um Aufenthaltsqualität. Um gedimmtes Licht." Denn "die Menschen auf einem Generationenschiff müssen es lange miteinander aushalten. Idealerweise auch unter romantischen Bedingungen. ... Bei Hyperion geht es um den idealen Lebensraum der Zukunft: Wie müssen Räume gestaltet sein, damit man sich darin dauerhaft wohlfühlt? Da der moderne Städtebau, der moderne Hausbau, der moderne Wohnungsbau und der moderne Möbelbau darauf schon lange keine befriedigenden Antworten mehr bieten, ist Hyperion die letzte Chance der Menschheit."
"Wenn man verstehen möchte, warum heute israelische Truppen die Existenz Israels und sein Existenzrecht militärisch gegen arabische Terroristen und ihre Helfershelfer verteidigen, muss man diesen Film sehen", schreibt Rüdiger Suchsland auf Artechock über RomanPolanskis "Intrige" über die Dreyfus-Affäre, den derzeit kein Kino, kaum ein Festival und auch kein Streamingdienst auch nur mit der Kneifzange anfasst (hier unser Resümee, dessen Einstieg Suchsland fast wortwörtlich übernimmt).
Außerdem: Nora Moschuering resümiert für Artechock die Duisburger Filmwoche. Die FAZ hat Gerhard Poppenbergs Essay über die Wurzeln des MethodActing à la RobertdeNiro im Barockonline nachgereicht. Holger Gertz schreibt in der SZ über 65 Jahre Ost-Sandmann.
Besprochen werden BrunoDumonts "Das Imperium" (Tsp, Artechock, online nachgereicht von der FAZ, mehr dazu hier), Edward Bergers Vatikanthriller "Konklave" nach dem gleichnamigen Roman von RobertHarris (Welt, Artechock, Standard, mehr dazu bereits hier), SébastienVaničeks Tierhorrorfilm "Spiders" (Zeit Online, unsere Kritik), Mati Diops Essay-Dokumentarfilm "Dahomey" (Standard, unsere Kritik) und die Netflix-Dokuserie "Unsere Ozeane" (FAZ).
NogaErez gehört zu jenen israelischen Popstars, die auch trotz kritischer Positionen zur Politik ihres Landes unter Netanjahu von BDS-Anhängern mitunter angefeindet werden. Das antisemitische Massaker der Hamas hat diese Tendenz noch einmal verstärkt, erfahren wir aus Anastasia Tikhomirovas Porträt auf Zeit Online. "Die Sicherheitsvorkehrungen bei Auftritten von Erez mussten verschärft werden. Online wurde sie angegriffen und verlor viele Follower, als sie ihre Reichweite nutzte, um in den unübersichtlichen Tagen nach dem 7. Oktober Informationen über die Vermissten und Geiseln zu teilen. ... 'Als ich sah, dass Poster der Geiseln von Wänden gerissen werden, wurde mir einmal mehr klar, in was für einer absurdenZeit wir leben', sagt Erez. 'Man kann Empathie mit dem Leid aller Seiten empfinden. Warum also muss Empathie bei manchen auf Kosten des Leids anderer Menschen gehen?'" Ihre Erfahrungen damit hat sie im Song "The Godmother" verarbeitet:
Weitere Artikel: Julian Weber porträtiert für die taz das Hamburger Punk-Urgestein KlausMaeck, der mit "Volle Pulle ins Verderben" gerade ein neues Buch veröffentlicht hat. Julia Neumann blickt für die taz auf Leben und Werk der libanesischen Sängerin Fairouz, die eben 90 Jahre alt geworden ist. Jan Brachmann spricht für die FAZ mit Geschäftsführerin BarbaraSchmidt-Gaden über die Nachwuchsprobleme beim TölzerKnabenchor. Konstantin Nowotny denkt im Freitag über Protestmusik nach Trumps zweitem Wahlerfolg nach. Max Dax erinnert in der Welt an die Band Spliff, die einst NinaHagen und Nena auf dem Weg zum Erfolg begleitete und deren Alben jetzt wiederveröffentlicht werden.
Besprochen werden das gemeinsam mit dem OdesaPhilharmonicOrchestra aufgenommene Album "Memento" des Berliner Jazztrompeters SebastianStudnitzky (taz), Rob Mazureks Album "Live at the Adler Planetarium" (FR) und Rauw Alejandros "Cosa Nuestra" (Jens Balzer verspricht auf Zeit Online "das lustigste und abwechslungsreichste Dancefloor-Album des Herbstes").
Wie soll eigentlich die Zukunft des Schulbaus aussehen, fragt sich Niklas Maak in der FAZ, und stößt auf die Bauten des Frankfurter Architekten Andreas Krawczyk, der mit seinem Büro NKBAK allein in Berlin 45 Schulen baut. Dass das weder den preislichen noch den zeitlichen Rahmen sprengen muss, zeigt eine Schule in Mahlsdorf: "Sie heißt ISS, das Kürzel steht in diesem Fall nicht für eine Raumstation, sondern für die Integrierte Sekundarschule, aber etwas Außerirdisches haftet auch ihr an: draußen die kühle Präzision der eloxierten Alufassade, feine Fensterprofile im Eingangsbereich, innen dann aber die Rundungen einer Holztreppe und kreisrunde Skylights in der Decke, die an die Raumkunstwerke von Tadao Andō und Louis Kahn denken lassen - kurz, eine Architektur mit liebevollen Details in einer Gegend, die sonst nur Baumassen kennt. Im ersten Stock gibt es eine Sitzecke für Freistunden und Pausen. Sie ist knallgelb gestrichen, ein heiterer Poptraum, dessen Farbe dem in alle Ritzen kriechenden Grau eines Berliner Novembers standhält. Andere Sitzecken und Treppenhäuser sind in Knallrot, Yves-Klein-Blau oder Karibiktürkis gestrichen, die Schüler bekommen so nach dem Unterricht eine energetisierende Op-Art-Farbdusche ab." Steht zu hoffen, befindet Maak, dass die bunten Farben für eine angenehme Lernumgebung sorgen.
Weiteres: Nach sechsjährigem Umbau wird die Berliner Hedwigskathedrale wiedereröffnet - die Berliner Zeitungerkennt sie kaum wieder.
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