Efeu - Die Kulturrundschau
Sprachenergiefantasie
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13.07.2024. Der Tagesspiegel betrachtet ehrfürchtig das rotgesichtige genießerische Bürgertum, das sich von Frans Hals verewigen ließ. Wenn jemand die Tragödie an deutschen Bühnen retten kann, dann Ramón del Valle-Inclán mit seinen Schauerpossen, versichert die FAZ - und macht sich anschließend zu einer Reise ins rumänische Babadag auf, wo Europa noch in Saft und Kraft steht. Der Filmdienst übt vergleichende Blickbewegungen in einer Berliner Thomas-Arslan-Ausstellung. Die taz steht im Humboldt-Forum und fragt: Warum nur sechs Quadratmeter für die Ostpunks?
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
13.07.2024
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Kunst

Weitere Artikel: Die Kunstsammlung des Bundes geht an das Berliner Museum Hamburger Bahnhof, meldet eine überaus zufriedene Ingeborg Ruthe in der Berliner Zeitung. In der FAZ empfiehlt Ursula Scheer den Berlinern, sich das "Karlsruher Skizzenbuch" von Caspar David Friedrich anzuschauen, das noch bis 18. August im Berliner Kupferstichkabinett ausgestellt ist. Marie Haefner berichtet in der FAZ von der Fotografieausstellung "Les rencontres d'Arles". Freddy Langer gratuliert in der FAZ dem Fotografen Lee Friedlander zum Neunzigsten. Einen Nachruf auf den Fotografen Thomas Höpker schreiben Gerrit Bartels im Tagesspiegel, Ingeborg Ruthe in der Berliner Zeitung und Willi Winkler in der SZ.
Besprochen wird eine Schau in der Berliner Gemäldegalerie, die an den Kaufmann und Schulmäzen Sigismund Streit erinnert (FR).
Film
Esther Buss kommt sehr begeistert aus der Ausstellung über den Filmemacher Thomas Arslan im Neuen Berliner Kunstverein: "Es gibt nicht viele Filmemacher:innen, aus deren Werk man eine Ausstellung zusammenstellen könnte, die gleichermaßen konzentriert ist wie schwebend - und in der jeder Filmausschnitt mehr ist als ein aus einem Erzählrahmen herausgeschnittenes Fragment", schreibt sie im Filmdienst. "Der fließende Rhythmus der Bilder, Wege, Gesten und Blicke erzeugt einen eigenen Raum, in dem man Teil wird." Das zeigt sich etwa an der Präsentation des frühen Dokumentarfilms "Am Rand" (hier online), der "dem Verlauf der Berliner Mauer ... folgt. In Totalen, die durch Kameraschwenks verbunden sind, zeigt sich Geschichte (und Wiedervereinigung) in Form von Brachflächen und Abbauarbeiten: Sackgassen, unbebaute Flächen, Bagger und anderes Gerät, das sich an Mauerresten zu schaffen macht. 'Am Rand Revisited' (2024) ist eine Ortsbegehung 32 Jahre später und ein trauriges Dokument verpasster Möglichkeiten. Der Neue Berliner Kunstverein präsentiert beide Filme simultan auf gegenüberliegenden Wänden, was ganz automatisch vergleichende Blickbewegungen in Gang setzt. Das Hin-und Herschauen zwischen den beiden Seiten nimmt dabei ein Stück weit auch die Bewegung der Kameraschwenks mit auf."
Außerdem: Im taz-Gespräch mit Thomas Abeltshauser schwärmt der Filmemacher Levan Akin vom vielfältigen und toleranten Istanbul, wo er seinen neuen Spielfilm "Crossing - Auf der Suche nach Thekla" über eine verschwundene Trans-Frau gedreht hat. Der Prozess gegen Alec Baldwin wurde "wegen vorenthaltener Beweismittel" überraschend eingestellt, melden die Agenturen. Andreas Kilb schreibt in der FAZ einen Nachruf auf Shelley Duval (weitere Nachrufe hier).
Besprochen werden eine neue DVD-Edition mit DEFA-Western aus den Sechzigern (FD), Greg Berlantis Screwball-Komödie "To the Moon" mit Scarlett Johansson (SZ, unsere Kritik) und Marco Petrys Netflix-Komödie "Spieleabend" (FAZ).
Außerdem: Im taz-Gespräch mit Thomas Abeltshauser schwärmt der Filmemacher Levan Akin vom vielfältigen und toleranten Istanbul, wo er seinen neuen Spielfilm "Crossing - Auf der Suche nach Thekla" über eine verschwundene Trans-Frau gedreht hat. Der Prozess gegen Alec Baldwin wurde "wegen vorenthaltener Beweismittel" überraschend eingestellt, melden die Agenturen. Andreas Kilb schreibt in der FAZ einen Nachruf auf Shelley Duval (weitere Nachrufe hier).
Besprochen werden eine neue DVD-Edition mit DEFA-Western aus den Sechzigern (FD), Greg Berlantis Screwball-Komödie "To the Moon" mit Scarlett Johansson (SZ, unsere Kritik) und Marco Petrys Netflix-Komödie "Spieleabend" (FAZ).
Literatur
In "Bilder und Zeiten" der FAZ erzählt Tobias Lehmkuhl von seiner Reise nach Rumänien, nach Babadag, mit Andrzej Stasiuks Erzählungsband "Unterwegs nach Babadag" von 2005 im Gepäck - und er staunt, wie wenig vom verwegen-anarchischen Osteuropa noch übrig ist, das die Lektüre der Literatur von dort vor zwanzig Jahren noch in Aussicht stellte. "Blättert man ein paar Seiten weiter zurück in der Literaturgeschichte, vom Chaos und Siff bei Andrzej Stasiuk zu den Erzählungen von Mircea Cărtărescu darüber, wie es in den Achtzigerjahren unter der Ceaușescu-Diktatur kaum Strom und zuweilen nicht mal etwas zu essen gab, dann staunt man noch mehr über die Ameisenfleißigkeit der Menschen: Es wird gebaut und renoviert, auf achthundert Kilometer Autobahn und Landstraße finden wir kein einziges Schlagloch im Asphalt, überall können wir bargeldlos zahlen, und als wir zwei Anhalter mitnehmen, deren Gebisse doch einigermaßen verwegen aussehen, wollen uns die beiden sogar Geld dafür geben, dass wir sie fünfzehn Kilometer weit ins nächste Dorf bringen. ... Nein, der Kontinent geht hier nicht zu Ende, senkt sich nicht erschöpft ins Meer. Eher scheint es uns, als würde gerade hier die Kraft sitzen, ihn noch einmal aufzurichten."
Weitere Artikel: In "Bilder und Zeiten" der FAZ empfiehlt Andreas Platthaus das "Comic-Jahrbuch 2024", das große Auszüge von Stefan Pannors Recherchen zu einem (von einem Publikumsverlag auf halber Strecke dann doch lieber nicht veöffentlichten) Buch über die Zensur von Disney-Comics enthält. Margarete Bluemel wirft fürs Literaturefeature von Dlf Kultur einen Blick auf die Literatur nepalesischer Autorinnen. Der Romanist Gerhard Poppenberg erkundet im "Literarischen Leben" der FAZ die späte Dichtung von Eichendorff, die sich nach seiner Ansicht nicht ohne weiteres als "konservativ-katholisches Spätwerk" abtun lassen. Thomas Ribi erinnert in der NZZ an Erika Manns Exil in Zürich. Elmar Krekeler spaziert für die WamS mit Krimiautor Friedrich Ani durch München. Tobias Döring gratuliert in der FAZ dem Schriftsteller Wole Soyinka zum 90. Geburtstag.
Besprochen werden unter anderem Daphne Palasi Andreades' Debütroman "Brown Girls" (taz), das Romandebüt "Amrum" des Filmemachers Hark Bohm (Tsp), Najem Walis "Stadt der Klingen" (taz), neue Kinder- und Jugendbücher (taz), Martina Hefters "Hey guten Morgen, wie geht es dir?" (NZZ), ein neuer Band aus der Ingeborg-Bachmann-Gesamtausgabe mit zum großen Teil bislang unveröffentlichten Texten (FAZ) und Rachel Cusks "Parade" (SZ). Mehr ab 14 Uhr in unserer aktuellen Bücherschau.
Weitere Artikel: In "Bilder und Zeiten" der FAZ empfiehlt Andreas Platthaus das "Comic-Jahrbuch 2024", das große Auszüge von Stefan Pannors Recherchen zu einem (von einem Publikumsverlag auf halber Strecke dann doch lieber nicht veöffentlichten) Buch über die Zensur von Disney-Comics enthält. Margarete Bluemel wirft fürs Literaturefeature von Dlf Kultur einen Blick auf die Literatur nepalesischer Autorinnen. Der Romanist Gerhard Poppenberg erkundet im "Literarischen Leben" der FAZ die späte Dichtung von Eichendorff, die sich nach seiner Ansicht nicht ohne weiteres als "konservativ-katholisches Spätwerk" abtun lassen. Thomas Ribi erinnert in der NZZ an Erika Manns Exil in Zürich. Elmar Krekeler spaziert für die WamS mit Krimiautor Friedrich Ani durch München. Tobias Döring gratuliert in der FAZ dem Schriftsteller Wole Soyinka zum 90. Geburtstag.
Besprochen werden unter anderem Daphne Palasi Andreades' Debütroman "Brown Girls" (taz), das Romandebüt "Amrum" des Filmemachers Hark Bohm (Tsp), Najem Walis "Stadt der Klingen" (taz), neue Kinder- und Jugendbücher (taz), Martina Hefters "Hey guten Morgen, wie geht es dir?" (NZZ), ein neuer Band aus der Ingeborg-Bachmann-Gesamtausgabe mit zum großen Teil bislang unveröffentlichten Texten (FAZ) und Rachel Cusks "Parade" (SZ). Mehr ab 14 Uhr in unserer aktuellen Bücherschau.
Bühne
In der FAZ ("Bilder und Zeiten") ermuntert Gerhard Stadelmaier wortgewaltig, die Schauerpossen des Ramón del Valle-Inclán (1866-1936) wiederzuentdecken und so vielleicht der Tragödie an deutschen Theatern neues Leben einzuhauchen. Valle-Inclán war ein dramatischer Querkopf und Einzelgänger im spanischen Theater, "mit einer alle Bühnen- und Kulissengrenzen sprengenden Sprachenergiephantasie. ... Dabei war er eine lebenslang herrisch aristokratisch auftretende Ein-Mann-Fraktion, literarisch wie politisch, der Monarchie wie der Republik wie der Diktatur unbequem und querständig. Der Mann, der zum Beispiel voller Lust - ohne Narkose! - so lange zuschaute, als ihm ein Arm abgenommen werden musste, bis er in Ohnmacht fiel, ist nicht wie Beckett oder Ionesco in die Absurdität ausgewichen, hat aus ihr keine radikalen (Beckett) oder clownesken (Ionesco) Endspiele gemacht. Ramón del Valle-Inclán, der ein Leben lang darauf beharrte, wie ein aristokratischer Demiurg auf Spanien, auf die Welt, auf das Militär, die Kirche, den Staat, die Korruption, die Verderbtheit und Verkommenheit und die lächerlichen Süchte und Sehnsüchte der Menschen inklusive ihrer Bretter, die ihnen die Welt bedeuten, herabzugucken, bleibt immer konkret."
Weitere Artikel: Marianne Zelger-Vogt unterhält sich für die NZZ mit Elisabeth Sobotka, die demnächt von den Bregenzer Festspielen als Intendantin an die Berliner Staatsoper wechselt.
Besprochen werden Anna Stiepanis Inszenierung von Schnitzlers "Liebelei" bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden (nachtkritik), die Installation "Unauthorized und Unverschämt" von Simone Dede Ayivi u.a. am Nationaltheater Mannheim (nachtkritik), die Uraufführung von "Oh! Oh! Amelio!", Thomas Pigors schwule Umdeutung von Georges Feydeaus Komödie "Occupe-toi d'Amélie" im Münchner Gärtnerplatztheater (ein Hit, jubelt Wolf-Dieter Peter in der nmz), Harold Faltermeyers Musical "Oktoberfest - The Musical. Beinah wahr... (An almost True Story)" am Berliner Renaissance-Theater (nmz), vier Installationen des Choreografen William Forsythe beim Impulstanz im Wiener MAK (Standard) und Brigitte Fassbaenders Inszenierung von Wagners "Ring des Nibelungen" in Erl (FAZ).
Weitere Artikel: Marianne Zelger-Vogt unterhält sich für die NZZ mit Elisabeth Sobotka, die demnächt von den Bregenzer Festspielen als Intendantin an die Berliner Staatsoper wechselt.
Besprochen werden Anna Stiepanis Inszenierung von Schnitzlers "Liebelei" bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden (nachtkritik), die Installation "Unauthorized und Unverschämt" von Simone Dede Ayivi u.a. am Nationaltheater Mannheim (nachtkritik), die Uraufführung von "Oh! Oh! Amelio!", Thomas Pigors schwule Umdeutung von Georges Feydeaus Komödie "Occupe-toi d'Amélie" im Münchner Gärtnerplatztheater (ein Hit, jubelt Wolf-Dieter Peter in der nmz), Harold Faltermeyers Musical "Oktoberfest - The Musical. Beinah wahr... (An almost True Story)" am Berliner Renaissance-Theater (nmz), vier Installationen des Choreografen William Forsythe beim Impulstanz im Wiener MAK (Standard) und Brigitte Fassbaenders Inszenierung von Wagners "Ring des Nibelungen" in Erl (FAZ).
Design
Jeroen van Rooijen seufzt in der NZZ, dass selbst angesehene Modefirmen mittlerweile mit Touri-Kitsch bedruckte Mode für den Urlaub am Mittelmeer auf den Mark werfen. "Verspiegelte Sonnenbrillen, auf denen das Amalfi-Küstenpanorama oder der Strand von Rimini mitsamt Liegestühlen aufgedruckt sind - ein eindeutigeres Souvenir kann man nicht aus den Ferien mitbringen. Klingt nach Trash, ist aber ein Entwurf des italienischen Luxuslabels Prada für Sommer 2025. ... Wir werden vieles davon in den kommenden Monaten auf den Laufstegen zurück sehen, denn es ist davon auszugehen, dass sich nach den Männermode-Designern auch die Kollegen der Frauenmode für den Sommer 2025 in die Wellen des Mittelmeers stürzen. Das leichte Sommerthema bietet sich an in einer Zeit voller Unwägbarkeiten. Die Leute zieht es in den Süden weg vom Alltag, von negativen Schlagzeilen und vom wolkenverhangenen Himmel."
Musik
tazler Ulrich Gutmair ist nicht so recht zufrieden damit, dass das Berliner Humboldt-Forum für eine kleine Schau über Punk im Ost-Berlin der Achtziger gerade einmal sechs Quadratmeter freigemacht hat (und auch, dass beim Eröffnungskonzert der Ostpunk-Urgesteinband Planlos kein Alkohol gereicht wurde). Zwar ist die Ausstellung für ihren bescheidenden Umfang "sehr gut und anschaulich geworden", aber "jungen Leuten und Touristen, die wenig über den 'ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden' wissen, könnte man vom Scheitern der DDR erzählen, indem man ausführlicher vom Umgang ihrer Organe mit den Punks berichtet und vor allem darüber, was diese jungen Leute damals umgetrieben hat. Dafür müsste man aber mutiger sein und einige der locker in diesem Raum von 'Berlin lokal' verteilten Filmchen, von denen manche doch stark nach City Marketing riechen, aus dem Weg räumen, um den Punks den Raum geben zu können, der ihnen gebührt: 60 statt 6 Quadratmeter."
Weitere Artikel: Ljubiša Tošić wirft im Standard einen Blick auf die Initiativen, die das Loch füllen wollen, das durch das seit Jahren ausfallende Wiener Jazzfest entstanden ist. Karl Fluch erzählt im Standard die Geschichte des Montreux Jazz Festivals. Detlef Diederichsen staunt in seiner taz-Glosse wie viele Bands aus längst vergangenen Zeiten heute touren, ohne dass noch Bandmitglieder aus den klassischen Glanzzeiten mit an Bord sind. Karl Fluch kann im Standard fast nicht glauben, dass Rammstein mit ihrer Tour einfach wieder zum Tagesgeschäft übergehen. Martin Scholz plaudert für die WamS mit Ian Gillan von Deep Purple.
Besprochen werden das Eminem-Album "The Death of Slim Shady" (NZZ, Presse), der Berliner Auftritt von John Fogerty (Welt, FAZ, FR), ein Bach-Abend mit dem Prager Collegium Vocale 1704 beim Rheingau Musik Festival (FR), ein Rammstein-Konzerte in Frankfurt (FR), eine Aufführung von Bernhard Langs "Interzone. Game 11-4-9" beim Carinthischen Sommer in Österreich (Standard), ein Konzert von Sarah Chaksad und ihrem Large Ensemble (FR) und die neue Single "Woman's World" von Katy Perry, die darin nach Ansicht von Presse-Kritikerin Eva Dinnewitzer bei weitem nicht so feministisch ist, wie sie vorgibt.
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