Efeu - Die Kulturrundschau

Schatten und Sonne streiten manichäisch

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11.07.2026. Die SZ feiert beim Festival d'Avignon Kunst und Mord, die Poesie und das Böse in Julien Gosselins Spektakel "Maldoror". Die Welt macht es sich in Avignon lieber richtig ungemütlich mit Carolina Bianchis "Uma Luz Cordial", das die Brutalität eines sensationslüsternen Literaturbetriebs ausleuchtet. Die taz porträtiert die Lyrikerin Ann Cotten. Die SZ erzählt, wie Odysseus von Übersetzerinnen gesehen wird: als einfallsreicher Heiratsschwindler. Die FAZ bestaunt Wunderwerke der Lichtmalerei im Kunst Museum Winterthur. Die Welt bewundert das edle Understatement des neuen Konzertsaals für das Musikfestival "Rencontres" in Evian-les-Bains.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 11.07.2026 finden Sie hier

Bühne

Probenfoto von Julien Gosselins "Maldoror". Foto: Christophe Raynard de Lage / Festival d'Avignon


Voller Begeisterung für die Stadt, ihre Liebe zur Kunst und die unfassbar vielen Theateraufführungen resümiert Reinhard J. Brembeck in der SZ das Theaterfestival in Avignon, das in diesem Jahr zeigte, "wie faszinierend und zugleich abstoßend eng Kunst und das Böse ineinander verwoben sein können". Einer der Höhepunkte ist für ihn Julien Gosselins bis in die frühen Morgenstunden dauerndes, im Papstpalast von Avignon aufgeführtes Spektakel "Maldoror", das Motive aus Lautréamonts "Gesänge des Maldoror" verbindet mit Roberto Bolanos Roman "Stern in der Ferne" über einen Dichter, der für einen Diktator mordet: "Der grandiose Julian Gosselin macht daraus eine emotionstrunkene Kunstanklage mit Powermusik. Er lässt seine wunderbaren Schauspieler in realistischen Interieurs spielen, im Mittelteil öffnet er die Bar auf der Bühne fürs dann scharenweise dorthin strömende Publikum. Das alles wird gefilmt und auf eine Großleinwand übertragen: 'Maldoror' ist live gespieltes Reality-Kino, ohrenbetäubend laut, fulminant in den Tempi. Ja, Kunst und Mord, die Poesie und das Böse schließen sich nicht aus."

Szene aus Carolina Bianchis "Uma Luz Coridal". Foto: Christophe Raynard de Lage / Festival d'Avignon


In der Welt kann Jakob Hayner mit "Gosselins dröhnender Theatermaschine" überhaupt nichts anfangen, für ihn nagelt Carolina Bianchi in Avignon mit "Uma Luz Cordial" das Böse fest: "Das wird richtig ungemütlich. Wie bei ihr üblich, verstrickt Bianchi die Zuschauer in eine Lecture Performance mit doppelten Böden, sodass man ins Taumeln kommt. So zum Beispiel in einer Szene, die auf den ersten Blick völlig harmlos erscheint: An einem Tisch sitzt eine Marionette, die - von zwei Spielern aus Bianchis Kompagnie Cara de Cavalo geführt - mit einem Stift in einem Notizbuch kritzelt, während eine weitere Schauspielerin mit kindlich verzerrter Stimme erzählt, was da niedergeschrieben wird. Die achtjährige Protagonistin berichtet in allen Details, dass sie sich prostituieren muss, weil der erfolglose Schriftstellervater seine Kunst nicht zu Geld machen kann. Das ist in aller verfremdeten Einfachheit doch so unerträglich, dass es ähnlich starke Fluchtreflexe wie bei Gosselin auslöst, nur aus anderen Gründen."

Weitere Artikel: Mira Anneli Naß begleitet für die taz den Sprech- und Musikrundgang "Schlamassel", der die Geschichte des einst von jüdischen Zwangsarbeitern geschaffenen Stuttgarter Höhenparks Killesberg "mit aktuellen jüdischen Perspektiven" konfrontiert: "Auszüge aus Interviews mit Stuttgarter Jüdinnen und Juden erzählen von deren Verhältnis zu Deutschland und Israel, vom Rechtsruck in beiden Gesellschaften, vom deutschen Umgang mit Geschichte und einer ritualisierten Erinnerungskultur, von Antisemitismus und dem 7. Oktober, aber auch von romantischen Verabredungen oder LSD-Trips im Park." Konstantin Sakkas erzählt in der NZZ die Geschichte von Wagners "Rienzi", der jetzt erstmals in Bayreuth gespielt werden soll, obwohl Wagner und Frau Cosima ihn "zu undeutsch" fanden für das Festspielhaus. Der scheidende Düsseldorfer Theaterintendant Wilfried Schulz blickt im Interview mit der nachtkritik auf gut vier Jahrzehnte Theaterschaffen zurück. Hannes Hintermeier besucht für die FAZ das wiedereröffnete Münchner Valentin-Karlstadt-Musäum.
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Literatur

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Jette Wiese porträtiert in der taz Ann Cotten, die aktuell einen Lyrikband bei Suhrkamp und beim Verbrecher Verlag ihre Poetikvorlesung in Leipzig veröffentlicht hat. Dass ihre Gedichte nur schwer zugänglich sind und einen gewissen lässigen Hochmut, verzeiht Wiese der Lyrikerin gern. "Warum sollte man auch verständlich sein wollen in einem Kulturbetrieb, der insgeheim erwartet, dass Autoren immer für irgendetwas stehen und ihre Texte nur so zu konsumieren seien? Zum anderen aber verzeiht man ihn, weil das Unverstandensein bei Cotten nicht resignativ ist, sondern durch eine ständige Suchbewegung unter Spannung steht: die Suche nach 'stabiler Präzision', wie sie im Gespräch sagt."

Mit vorsichtiger Skepsis sieht Felix Stephan in der SZ Christopher Nolans als Autorenfilm-Blockbuster-Event des Jahres sich ankündigender "Odyssee"-Verfilmung entgegen: Trailer und Marketing lassen darauf schließen, dass hier einmal mehr ein Odysseus in der betont männlichen Lesart der Figur zu erwarten ist. Doch jüngere, von Frauen besorgte "Odyssee"-Übersetzungen aus dem englischen Sprachraum deuten die Figur mitunter anders - im Grunde als unzuverlässigen Erzähler: "Wo die traditionelle Überlieferung einen strahlenden, tugendhaften Helden sehen möchte, (...) sehen Emily Wilson und Mary Beard einen Mann, dem in allererster Linie nicht zu vertrauen ist, einen verschlagenen, aber fraglos charismatischen und einfallsreichen Heiratsschwindler." Pamela Jahns NZZ-Gespräch mit Nolan ist allerdings zu entnehmen, dass der Regisseur bei seiner Arbeit durchaus auch auf Wilsons Übersetzung zurückgegriffen hat.

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Weitere Artikel: Edith Kresta und Reiner Wandler sprechen in der taz mit David Uclés, der mit "Die Halbinsel der verlassenen Häuser" im Stil des magischen Realismus über den spanischen Bürgerkrieg schreibt und damit in seiner Heimat einen sensationellen Publikumserfolg erzielt hat - auch weil, wie er sagt, seine Generation vom Krieg nichts wisse, "weil wir es in der Schule nicht vermittelt bekommen haben". Literatur verkommt zum Accessoire, ganz wie die Reichtümer der Museen zum Backdrop für Selfies verzwergt werden, ärgert sich der Schriftsteller Normen Gangnus im "Literarischen Leben" der FAZ. Tobias Rüther porträtiert in der FAS die Schriftstellerin Anousch Mueller, die mit "Lori" 13 Jahren nach ihrem Debüt ihren zweiten Roman veröffentlicht hat. Marie-Luise Goldmann verzweifelt in der Welt daran, wie Jahrzehnte nach dem von der französischen Theorie verkündeten "Tod des Autors" in den Fankulturen von Romantasy und Young Adult die nachgerade Vergötterung des Autors wieder fröhliche Urständ' feiert. In der FAZ-Reihe über die Geschichte der USA im Spiegel ihrer Literatur widmet sich Stefana Sabin Gertrude Steins "Tender Buttons". Der Dlf-Büchermarkt spricht mit Christine Wunnicke, die eben mit dem Büchnerpreis ausgezeichnet wurde (unser Resümee). In der "Langen Nacht" von Dlf Kultur widmet sich Sieglinde Geisel dem Schreiben im Exil.

Besprochen werden unter anderem Lara Rüters "Affenliebe" (FR), Jean-Philippe Kindlers "Hier ist der Beginn und das Ende ist dort" (taz), Madeline Cashs "Verlorene Schäfchen" (taz), Maylis de Kerangals "Brandung" (online nachgereicht von der Welt) und Lily Kings "Herz König" (FAS).

In der Frankfurter Anthologie schreibt Hans Christoph Buch über Carola Nehers "Sport":

"Ich liebe den Sport
Tous les sports d'été et d'hiver
Eishockey ..."
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Musik

Axel Brüggemann (Backstage Classical) beobachtet "einen Trend in der Klassikbranche: Die klassische Künstleragentur gerät als eigenständiges Geschäftsmodell zunehmend unter Druck." Hans-Christian Rößler porträtiert in der FAS den Dirigenten David Afkham, der nach zwölf Jahren das Spanische Nationalorchester verlässt. Jakob Thaller fragt sich im Standard, warum Popkonzerte eigentlich immer spektakulärer, aber auch immer teurer werden müssen. Adrian Schräder porträtiert in der NZZ den anonym hinter roter Maske auftretenden Soulmusiker Pale Jay



Weiteres: Im "Musikfeuilleton" von Dlf Kultur erinnert Michael Stegemann an den vor 300 Jahren gestorbenen Komponisten Michel-Richard Delalande. Besprochen werden ein NDR-Podcast, der kritisch auf das Metalfestival Wacken blickt (SZ), Reinhold Heils bereits Mitte der Neunziger aufgenommenes, aber erst heute veröffentlichtes "The Electric Heidiland" (FR), ein Buch der Literaturwissenschaftlerin Stephanie Burt über Taylor Swift (FAZ) und Sienna Spiros Debütalbum "The Visitor" (SZ). Außerdem bringt die NZZ eine umfangreiche Beilage zum Lucerne Festival.

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Film

Der Aufschrei in den Schauspielgilden und -gewerkschaften ist groß darüber, dass die mit viel Aufwand lancierte KI-"Schauspielerin" Tilly Norwood demnächst in ihrem ersten Film zu sehen sein soll. Aber warum eigentlich, fragt sich Jens Balzer auf Zeit Online: Norwoods bisherige Instagram-Präsenz ist auch nicht lebloser und durchformatierter als die vieler Influencer und Stars. Vielleicht sollte "die Generation aktueller Schauspiel-, Pop- und Instagram-Stars die neue Konkurrenz durch KI-Figuren nicht als Anlass nehmen, um sich zu beschweren und einmal wieder den Untergang des Abendlands zu beschwören - sondern um einmal sehr gründlich über die Qualität des eigenen Treibens und Tuns nachzudenken."

Eine saftige Erhöhung der Filmförderung und entsprechende Planungssicherheit für Produzenten - ein solches "Großmanöver" hatte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer der hiesigen Branche vor nicht allzu langer Zeit versprochen. Viel geblieben ist davon nicht, berichtet Tim Caspar Boehme in der taz: "Wie der Grünen-Politiker Sven Lehmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien, diese Woche kritisierte, habe sich der von Weimer versprochene Durchbruch als 'kurzes Strohfeuer' erwiesen: 'Die Mittel für die Filmförderung sollen um mehr als 35 Millionen Euro auf 214 Millionen Euro gekürzt werden. Gleichzeitig sind für das Zukunftsprogramm Kino überhaupt keine Mittel mehr vorgesehen', so Lehmann. ... Ein 'Großmanöver' ohne die Kinos? ... Vielleicht denkt Weimer bei der Filmförderung mehr an Blockbuster als an Kinos. Wozu gibt es schließlich Streaming?"

Während immer mehr Blockbuster an den Kassen straucheln und stürzen, zeichnet mit "Backrooms" und "Obsession" der preisgünstig produzierte, an Internet-Subkulturen andockende Horrorfilm seinen Produzenten angesichts astronomischer Millionengewinne ein Lächeln ins Gesicht. Das Problem ist durchaus hausgemacht, meint Kira Kramer in der FAZ: Die großen Hollywoodboliden werden immer teurer und kapitalintensiver - und mit jedem Dollar schwindet die Risikofreudigkeit der Produzenten, die ihre Produkte und ihren Markt aber genau dadurch sabotieren. "Wer solche Summen in ein Sequel steckt, muss Kanten glatt schleifen, um den Markt zu bedienen. ... Wer hingegen nur 750.000 Dollar riskiert, kann einem Debütanten eine Idee durchgehen lassen, die als Pitch wenige überzeugt hätte. Diese Experimentierfreude fehlte Hollywood zuletzt."

Weitere Artikel: Im Filmdienst ärgert sich Hanns-Georg Rodek, dass sich keine Institution für den Nachlass des unter Pseudonym auftretenden Filmhistorikers Johann Caspar Glenzdorf interessiert, der in den Sechzigern ein umfassendes Filmlexikon veröffentlicht hat und dafür jahrelang minutiös recherchiert hat, doch "die Ankaufetats der Institutionen sind offenbar dermaßen ausgehungert, dass für alles, was nicht Marlene Dietrich oder Rainer Werner Fassbinder heißt, anscheinend kein Geld mehr vorhanden ist." Heike Holdinghausen spricht für die taz mit Nepomuk Pfaff über dessen Naturdoku "Insekten - Helden im Verborgenen". Der Überfall auf das Musée du Louvre im Herbst vergangenen Jahres hatte wirklich "gar nichts" mit den smarten, geradezu künstlerischen Meisterleistungen von fiktiven Gentlemen-Gangstern wie Arsène Lupin zu tun, schreibt Rose-Maria Gropp in "Bilder und Zeiten" der FAZ. Besprochen werden Abu Bakr Shawkys austro-ägyptische Culture-Clash-Komödie "The Stories" (Standard) und die Netflix-Neuauflage von "Unsere kleine Farm" (FAZ).

Und: Genügend Lesestoff für ein bis zwei Wochenenden: Das Team von critic.de - darunter auch Namen, die Sie von den Kinokritiken des Perlentaucher kennen - erzählt in kleinen Essays, Schlaglichtern und Notizen von den Entdeckungen, die sich beim auf filmhistorische Bergungsarbeit spezialisierten Festival Il Cinema Ritrovato in Bologna machen ließen.
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Kunst

Carl Blechen, Meeresstudie, 1829. Kunst Museum Winterthur, Stiftung Oskar Reinhart


Die Blütezeit der Ölstudie in Italien nahm einen Umweg über die Schweiz, wo Maler fast hundert Jahre vor den Impressionisten schon plein-air malten. Farbtuben gab es damals noch nicht, aber sie transportierten ihre Farben bequem in Schweinsblasen, lernt Stefan Trinks (FAZ) in der Ausstellung "Zur Sonne! Zur Freiheit! Wege der Freilichtmalerei um 1800" im Kunst Museum Winterthur. Höhepunkt sind die sieben Ölstudien Camille Corots, aber auch weniger berühmte Künstler beeindrucken ihn. Zum Beispiel Carl Blechen: Dessen Sepiazeichnungen aus Amalfi von 1829 bedeuten "nicht weniger als eine nochmalige Steigerung des schon in den Studien unaufhörlichen Licht-Spiels. Der Berliner Maler 'baut' geradezu mit Licht, wie das entsprechende Ausstellungskapitel überschrieben ist. Vergleichbar mit den Solarisationen Christian Schads aus den Zwanzigerjahren oder modernen Photoshop-Spielereien sind Hell und Dunkel invertiert, erscheinen verschattete Häuserwände plötzlich überblendet, helle Partien dagegen surreal verdunkelt. Schatten und Sonne streiten manichäisch miteinander um den Raum auf den kleinformatigen Papieren. Dass es sich um wahre, in und vor der Natur entstandene Skizzen handelt, wird angesichts solcher Wunderwerke der Lichtmalerei niemand bezweifeln. Nichts ist dem modernen Blick näher als diese vor fast zweihundert Jahren entstandene Kunst."
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Architektur

Die zwei Konzertsäle der "Rencontre" in Evian-les-Bains. Foto: Festival


In der Welt berichtet Manuel Brug vom Musikfestival "Rencontres" in Evian-les-Bains, dessen fester Konzertsaal, "La Grange au Lac" - die Scheune am See genannt, von der französischen Milliardärin Aline Foriel-Destezet aufgemöbelt und erweitert wurde. Brug ist nicht unbeeindruckt: "Alles wurde hier richtig gemacht: Zunächst erstanden ein neuer Garderoben- und Backstagetrakt für 'La Grange' sowie ein gemeinsames Foyer. 'La Grange' wurde ertüchtigt, die Bühne für normale Orchester vergrößert. Dafür finden jetzt nur noch 900 Zuschauer Platz. Dann bauten Patrick Bouchain und Philippe Chiambaretta, unterstützt vom inzwischen verstorbenen Akustiker Albert Xu, mit nur Aline Foriel-Destezet bekanntem Budget 'La Source Vive'. Das ist von außen, schräg hinter 'La Grange' stehend, eine vollkommen in die Natur eingebettete Mischung aus Silo und Jurte, bis zur halben Höhe aus Naturstein, oben belegt mit patinierten Kupferplatten. Ein wenig kommt man sich hier vor wie im Versailler Bauerndörfchen von Marie-Antoinette: Alles ist edles Unterstatement."

Die Dächer des Lost Shtetl Museums in Scheduva


Judith Leister besucht für die NZZ das Lost Shtetl Museum in Litauen, das nicht nur die Geschichte des jiddischen Schtetls am Beispiel der Kleinstadt Scheduva beleuchtet, sondern auch ein "atemberaubender Neubau des finnischen Architekten Rainer Mahlamäki" ist: Er "erhebt sich als Ensemble aus einer Gebäudegruppe mit Satteldächern aus den umgebenden Feldern und erinnert an ein traditionelles Dorf. Die Außenhülle aus Aluminiumschindeln, die bei wechselnden Lichtverhältnissen heller oder dunkler werden, verleiht ihm jedoch etwas Unwirkliches, Geisterhaftes."

Und: Ulf Meyer schreibt in der FAZ zum hundertsten Geburtstag des Architekten Oswald Mathias Ungers.
Archiv: Architektur