Efeu - Die Kulturrundschau
In einer stillen Glut
Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
25.02.2025. Die FAZ wird in Edvard Clugs Inszenierung von Shakespeares "Sommernachtstraum" am Berliner Staatsballett nicht in den verzauberten Wald versetzt, sondern an den Strand. Die SZ lernt von der Übersetzerin Ki-Hyang Lee, dass das Koreanische viel subtiler ist als das Deutsche. Der Tagesanzeiger hält es für eine vortreffliche Sache, dass Amazon die Rechte an den James-Bond-Filmen gekauft hat. Und die Musikkritiker verabschieden sich von der Soul-Sängerin Roberta Flack.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
25.02.2025
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Bühne

So ganz verzaubern kann Choreograf Edvard Clug FAZ-Kritikerin Wiebke Hüster nicht mit seiner Inszenierung von Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" am Berliner Staatsballett. Statt im magischen Wald, umgeben von Mosen und Farnen, beginnt Clug gemäß der literarischen Vorlage mit dem Herrscherpaar Theseus und Hippolyta - am Strand: "Clug legt Hippolyta im Badeanzug auf den großen, realistischen, später als Steg verwendeten, drehbaren, keilförmigen Felsen. Hinter ihr schließt die riesige Bühne mit einer halbrunden, steingrauen hohen Wand ab. Geht in dieser Wand eine vom Felsen aus zu erreichende Tür auf, fällt der Blick auf üppiges Grün - die Idee des Walds wird damit doch auf die Tanzbühne geholt. Es ist ein cleveres Bühnenbild, leer und von modern-abstrakter Tristesse. Theseus, in weißen Beintrikots und goldenem Brustharnisch, auf dem Surfbrett hereingezogen wie auf einem Streitwagen steuert aber erst einmal Athens Strand an." Der Wald fehlt ein bisschen, dafür sind hier viele Details gelungen, beschwichtigt Hüster, und die non-binäre Tänzerin Leroy Mokgatle als Puk ist außerdem ein Wucht.
Weiteres: Peter Laudenbach berichtet in der SZ über das Rambazamba-Theater in Berlin, bei dem Menschen mit Behinderungen mitspielen und das mit den Berliner Sparplänen zu kämpfen hat. Besprochen werden Birgit Kajtna-Wönigs Inszenierung von Mozarts Oper "Mitridate, re di Ponto" an der Hamburger Staatsoper (FAZ), Martin Laberenz Inszenierung von Tolstois "Krieg und Frieden" am Darmstädter Staatstheater (FR), Gernot Grünwalds Inszenierung von des Stücks "Kriegsspiele" am Düsseldorfer Schauspielhaus (taz), die performative Installation "Backyard" von Laura Uribe und Sabina Aldana Hof am Gorki Theater (taz).
Musik
Die Feuilletons trauern um die Soul-Sängerin Roberta Flack, die im Alter von 88 Jahren gestorben ist. In ihrem Genre war sie eine "Außenseiterin", schreibt Edo Reents in der FAZ, und zwar "schon aufgrund der Zurückgenommenheit ihres Vortrags. Mit ihrem eigentümlich verschatteten, fast bitteren und eigentlich eher für Barjazz geeigneten Mezzosopran, ihrem streng klassisch geschulten Klavierspiel und mit dem sorgfältig ausgewählten Repertoire war sie es erst recht. Statt zum Äußersten zu gehen, verblieb sie in einer stillen Glut, die lange nachwirkte und die geradezu programmatisch auch Eingang in einige von ihren Titeln fand." Doch "sie hatte mehr als ihre sinnliche, wandlungsfähige Stimme", ergänzt Julian Weber in der taz: Sie "komponierte ihre Songs im Alleingang oder zusammen mit Künstlerkollegen und, sie arrangierte Coverversionen nach ihrer Façon am Keyboard. Flack setzte gegenüber dem Label stets ihre eigene Auswahl an Songs durch."
"Als Roberta Flack 1969 mit 'First Take' debütierte, reflektierte das Album die Bürgerrechtsbewegung, streifte Jazz, Folk, Klassik und Pop", schreibt Karl Fluch im Standard. "Eine Eigenheit, die ihr neben aller Begeisterung stets auch Kritik einbrachte, weil sie sich zu wenig festzulegen schien. Heute gilt das Debüt als eines der besten Alben seiner Zeit und Roberta Flack als einer ihrer größten Stars." Wir haben es oben eingebunden.
Ihr Durchbruch mit dem Album kam allerdings erst zwei Jahre später und über Umwege. Wie es dazu kam, erzählt Christian Schröder im Tagesspiegel: "Die innerhalb von zehn Stunden eingespielte, streckenweise sehr jazzige Langspielplatte enthielt auch 'The First Time Ever I Saw Your Face', das aber zunächst unbeachtet blieb. Das änderte sich, als Clint Eastwood das Lied im Autoradio hörte und daraufhin Kontakt mit Flack aufnahm. 'Er rief mich zuhause in Alexandria, Virginia an', erinnerte sich die Sängerin. 'Ich konnte nicht glauben, dass Eastwood mich anrief. Ich wäre fast ohnmächtig geworden.' Der Schauspieler nahm das Stück in den Soundtrack seines Regiedebüts 'Sadistico'. Der Thriller wurde ein Erfolg, Flacks Karriere bekam einen Schub." Hier die Szene aus dem Film, Eastwood spielte das Stück in voller Länge aus:
Weitere Nachrufe schreiben Adam Olschewski (NZZ), Samir H. Köck (Presse) und Andrian Kreye (SZ).
Weitere Artikel: Axel Brüggemann spricht im Podcast von Backstage Classical mit Keri-Lynn Wilson, die heute Abend in Warschau das Ukrainian Freedom Orchestra dirigiert (Arte bietet einen Livestream an). Christian Schachinger schreibt im Standard zum Tod des Songwriters Bill Fay.
Besprochen werden Liz Pellys Buch "Mood Machine. The Rise of Spotify and the Costs of the Perfect Playlist" (NZZ), ein von Klaus Mäkelä dirigierites Konzert des Orchestre de Paris in Wien (Standard), Sam Fenders Album "People Watching" (Standard), ein Bach-Album des Pianisten Jonathan Ferrucci (Welt) und neue Popveröffentlichungen, darunter Richard Dawsons "End of the Middle" (Standard).
"Als Roberta Flack 1969 mit 'First Take' debütierte, reflektierte das Album die Bürgerrechtsbewegung, streifte Jazz, Folk, Klassik und Pop", schreibt Karl Fluch im Standard. "Eine Eigenheit, die ihr neben aller Begeisterung stets auch Kritik einbrachte, weil sie sich zu wenig festzulegen schien. Heute gilt das Debüt als eines der besten Alben seiner Zeit und Roberta Flack als einer ihrer größten Stars." Wir haben es oben eingebunden.
Ihr Durchbruch mit dem Album kam allerdings erst zwei Jahre später und über Umwege. Wie es dazu kam, erzählt Christian Schröder im Tagesspiegel: "Die innerhalb von zehn Stunden eingespielte, streckenweise sehr jazzige Langspielplatte enthielt auch 'The First Time Ever I Saw Your Face', das aber zunächst unbeachtet blieb. Das änderte sich, als Clint Eastwood das Lied im Autoradio hörte und daraufhin Kontakt mit Flack aufnahm. 'Er rief mich zuhause in Alexandria, Virginia an', erinnerte sich die Sängerin. 'Ich konnte nicht glauben, dass Eastwood mich anrief. Ich wäre fast ohnmächtig geworden.' Der Schauspieler nahm das Stück in den Soundtrack seines Regiedebüts 'Sadistico'. Der Thriller wurde ein Erfolg, Flacks Karriere bekam einen Schub." Hier die Szene aus dem Film, Eastwood spielte das Stück in voller Länge aus:
Weitere Nachrufe schreiben Adam Olschewski (NZZ), Samir H. Köck (Presse) und Andrian Kreye (SZ).
Weitere Artikel: Axel Brüggemann spricht im Podcast von Backstage Classical mit Keri-Lynn Wilson, die heute Abend in Warschau das Ukrainian Freedom Orchestra dirigiert (Arte bietet einen Livestream an). Christian Schachinger schreibt im Standard zum Tod des Songwriters Bill Fay.
Besprochen werden Liz Pellys Buch "Mood Machine. The Rise of Spotify and the Costs of the Perfect Playlist" (NZZ), ein von Klaus Mäkelä dirigierites Konzert des Orchestre de Paris in Wien (Standard), Sam Fenders Album "People Watching" (Standard), ein Bach-Album des Pianisten Jonathan Ferrucci (Welt) und neue Popveröffentlichungen, darunter Richard Dawsons "End of the Middle" (Standard).
Architektur
In der Welt ist Dankwart Guratzsch genervt davon, dass der Bund der Steuerzahler dazu aufruft, in Zukunft auf "Prachtbauten" zu verzichten. Wer denkt, dass schöne Architektur ein unnötiger Luxus ist, liegt falsch, findet der Kritiker. Schon 1844 kritisierte man die Vollendung des Kölner Doms mit ähnlichen Argumenten, seufzt Guratzsch: "Wenn wir vorgerechnet haben, welche Milliarden seit 100 Jahren nur allein in die Erhaltung der ganz und gar 'einem vernünftigen Zwecke' gewidmeten schmucklosen Bauten der Architekturmoderne gesteckt werden mussten (und noch immer müssen), nur um sie am Leben zu halten, so könnten die Stadtväter von Köln nach 150 Jahren eine ganz andere Rechnung aufmachen: Der Dom zu Köln hat, rein materiell betrachtet, Millionen in die Kassen der Rheinmetropole gespült - als bare Hinterlassenschaft von sechs bis sieben Millionen Besuchern pro Jahr, die von 'Geist, Genius, Gemüt' des Bauwerks anscheinend nicht genug bekommen können."
Kunst

Die Ausstellung "Once We Were Trees, Now We Are Birds" in der ifa-Galerie Berlin zeigt zum ersten Mal Werke von in ihren Herkunftsländern verfolgten KünstlerInnen, die Teil des Schutzprogramms der Martin Roth-Initiative sind - Tagesspiegel-Kritikerin Elke Linda Buchholz ist beeindruckt von den Plakaten, die hier gezeigt werden: "Der brasilianische Performer Maikon K. steht nackt inmitten einer riesigen, durchsichtigen Plastikblase, die ihn wie ein aufgeblähter Kokon umfängt: isoliert, aber sichtbar in seiner ganzen Verletzlichkeit. Wie eine Schlange wird er sich im Laufe seiner Performance häuten und das Abgestorbene abwerfen, das seinen Körper umhüllt. Er landete dafür in seiner Heimat im Gefängnis. Die Filmemacherin Shahrbanoo Sadat dagegen hockt im Inneren eines riesigen, leeren Militärflugzeugs. In solch einer deutschen Maschine floh sie nach der Machtübernahme der Taliban aus Afghanistan."
Das Aktionshaus Christie's versteigert mittlerweile Kunst, die von KI geschaffen wurde, der Fotograf Boris Eldagsen gewann mit einem KI-generierten Doppelporträt den Sony Award (unser Resümee). Im SZ-Gespräch mit Christian Weber erklärt die Philosophin Catrin Misselhorn, warum sie trotzdem nicht denkt, dass KI echte Kunst schaffen kann: "KI kann aus vorhandenen Daten neue Resultate erzeugen. Aber ich glaube nicht, dass KI ganz neue Kunstformen und Stile schaffen kann. Aber das machen auch viele menschliche Künstler nicht, deshalb taugt das Kriterium der Originalität nicht zur Unterscheidung. Es gibt auch epigonale Künstler, dennoch bleiben sie die Urheber und tragen ästhetische Verantwortung für ihre Werke. Das tut KI nicht. Das ist für mich der entscheidende Unterschied."
Weiteres: Louis Pienkowski besucht für die FAZ eine Kunstaktion vor der russischen Botschaft in Berlin zum dreijährigen Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine - der Künstler Volker-Johannes Trieb stellt dort ein von russischen Kugeln durchsiebtes Autowrack aus der Ukraine auf. Bernhard Schulz reist für die taz zur Biennale für Islamische Kunst in Saudi Arabien. Besprochen wird die Ausstellung "Der Kiosk - Die Insel" in der Galerie Eigen+Art Berlin (FR) und die Ausstellung "Postcards from the Future" im PoMo im norwegischen Trondheim (tsp).
Literatur
Meike Feßmann antwortet auf unsere Kritikerumfrage nach den prägendsten Büchern deutscher Sprache in den letzten 25 Jahren - so lange, wie es jetzt den Perlentaucher gibt (siehe dazu heute in der taz auch das Gespräch, das Jan Feddersen mit Thierry Chervel geführt hat). Feßmann nennt Bücher von Katja Lange-Müller, Thomas Lehr, Clemens J. Setz, Judith Hermann und Friederike Mayröcker, die von vielen Kritikern genannt wird. Und das aus gutem Grund: "Die 2021 verstorbene Lyrikerin war die vielleicht freieste Prosa-Autorin, die man sich vorstellen kann. Sie hat die Wörter geschüttelt und gerührt und neu zusammengesetzt. Sie hat ihre legendären Zettel geschichtet und verloren und wiedergefunden. Das war bei aller Melancholie immer heiter, lebenszugewandt, einfallsreich. Rhythmus und Wiederholung gerieten niemals zum Leerlauf." Alle Beiträge zu unserer Kritikerumfrage finden Sie hier.Thomas Hahn hat sich für die SZ per E-Mail mit der Übersetzerin Ki-Hyang Lee über deren Handwerk ausgetauscht. Für Deutschland überträgt sie die Werke der Literaturnobelpreisträgerin Han Kang ins Deutsche. Aber lässt sich Koreanisch überhaupt reibungslos ins Deutsche übersetzen? Eher nicht, erfahren wir: "Sprachen wie Englisch oder Deutsch formen Sätze mit klaren Zuordnungen: Subjekt, Objekt, Prädikat. Wer macht was? Das ist immer klar. ... Ki-Hyang Lee erklärt, die deutsche Sprache 'fördert Reflexion und Diskussion, erlaubt es, komplexe Sachverhalte detailliert darzulegen und Widersprüche offen anzusprechen. Dadurch rückt oft die individuelle Perspektive in den Mittelpunkt.' In japanischen und koreanischen Sätzen hingegen gibt es oft kein Subjekt, und viele Worte strahlen für sich schon so viel Bedeutung aus, dass genauere Beschreibungen nicht nötig sind. Der Kontext ist wichtig, um diese Sprachen zu verstehen, die soziale Beziehung der Handelnden, der Unterton in Anspielungen und unausgesprochenen Botschaften, mit denen man in Asien Konflikte und schmerzhafte Klarheiten vermeidet. 'Emotionen und Gedanken werden oft durch Metaphern oder subtile Andeutungen vermittelt, was der Sprache eine poetische Tiefe und eine assoziative Qualität verleiht', schreibt Ki-Hyang Lee über Koreanisch."
Weitere Artikel: Dass das Literaturarchiv Marbach Kafkas "Brief an den Vater" (der sich als Leihgabe dort bereits befand) nun auch dauerhaft angekauft hat, ist eine Sensation, "aber eine der stilleren", findet Paul Jandl in der NZZ. Besprochen werden unter anderem Adelheid Duvanels "Nah bei Dir - Briefe 1978-1996" (Welt), Heinz Strunks "Zauberberg 2" (Jungle World), Meral Kureyshis "Im Meer waren wir nie" (online nachgereicht von der Zeit), Luke Wilkins' "Auf den Flügeln" (NZZ), Nora Schramms "Hohle Räume" (FAZ) und Tommie Goerz' "Im Schnee" (SZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Film
Anders als viele Fans reagiert Peter Wälty im Tagesanzeiger sehr hoffnungsvoll auf die Nachricht, dass das bisherige Produzententeam von "James Bond" die kreative Kontrolle über das Franchise komplett in die Hände von Amazon gelegt hat. Der Sorge, "Amazon würde die Reihe mit seinem algorithmisch gesteuerten, superkapitalistischen Monetarisierungsapparat zerstören, sei entgegengehalten, dass Bond-Filme seit je in einem Masse kommerzialisiert waren, die seinesgleichen sucht. Ja, Eon-Productions gilt als die Erfinderin des Native-Advertising im Filmgeschäft." Wälty malt sich eine Zukunft aus, in der Regisseure vom Schlag eines Christopher Nolan oder Quentin Tarantino einsteigen könnten. "Da muss das Herz eines Bond-Fans doch jubilieren. Oder man denke an 'Joker' (2019). Ein cineastisches Meisterwerk von Todd Philipps um einen Psychopathen aus dem Batman-Universum. Wäre dasselbe mit Prequels zu Figuren wie Auric Goldfinger oder Ernst Stavro Blofeld denkbar? Natürlich. Einen Versuch wäre es allemal wert."
Mit einem in der italienischen Zeitung Corriere della Sera veröffentlichten Offenen Brief fordern Martin Scorsese, Jane Campion, Francis Ford Coppola, Wes Anderson und Ari Aster die italienische Regierung dazu auf, den Umbau von vierzig geschlossenen Kinos in Rom in Supermärkte und Hotels zu verhindern, meldet Karen Krüger auf FAZ.net. "Der Hintergrund des Protests, der sich Seite an Seite mit der römischen Film- und Kinostiftung Piccolo America formiert hat, ist ein neues Gesetz der Region Latium, das vorsieht, die Umwandlung stillgelegter Filmspielhäuser in kommerzielle Einrichtungen zu vereinfachen. 'Eine solche Umwandlung würde einen nicht wiedergutzumachenden Verlust bedeuten: ein tiefes Sakrileg nicht nur für die reiche Geschichte der Stadt, sondern auch für das kulturelle Erbe, das den künftigen Generationen hinterlassen werden soll', schreiben die Regisseure. Die Kinos seien Räume, die für 'die mögliche kulturelle Renaissance der ewigen Stadt' bestimmt seien, und müssten auch als solche genutzt werden."
Mit einem in der italienischen Zeitung Corriere della Sera veröffentlichten Offenen Brief fordern Martin Scorsese, Jane Campion, Francis Ford Coppola, Wes Anderson und Ari Aster die italienische Regierung dazu auf, den Umbau von vierzig geschlossenen Kinos in Rom in Supermärkte und Hotels zu verhindern, meldet Karen Krüger auf FAZ.net. "Der Hintergrund des Protests, der sich Seite an Seite mit der römischen Film- und Kinostiftung Piccolo America formiert hat, ist ein neues Gesetz der Region Latium, das vorsieht, die Umwandlung stillgelegter Filmspielhäuser in kommerzielle Einrichtungen zu vereinfachen. 'Eine solche Umwandlung würde einen nicht wiedergutzumachenden Verlust bedeuten: ein tiefes Sakrileg nicht nur für die reiche Geschichte der Stadt, sondern auch für das kulturelle Erbe, das den künftigen Generationen hinterlassen werden soll', schreiben die Regisseure. Die Kinos seien Räume, die für 'die mögliche kulturelle Renaissance der ewigen Stadt' bestimmt seien, und müssten auch als solche genutzt werden."
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