Efeu - Die Kulturrundschau
Spektrale Vexierspiele
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03.11.2026. Die SZ lernt in Berlin dank der Shieveh Theater Company aus Teheran Theater als Überlebensmittel kennen. Die FAZ sehnt sich nach einem Kino, das statt biederer Repräsentationspolitik wieder Identitätsverwirbelung betreibt. ZeitOnline würdigt den verstorbenen Techno-Pionier Juan Atkins, der elektronische Musik als ein Signal aus der Zukunft verstand. Die NZZ ärgert sich derweil über ein Bob-Dylan-Konzert in Zürich, bei dem der Sänger mehr krächzt als singt. Und die taz amüsiert sich mit Max Slevogt in Berlin.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
03.11.2026
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Bühne

"Nicht weniger als eine Theatersensation": Peter Laudenbach ist laut SZ hin und weg vom Stück "The Shadows", das die Shieveh Theater Company aus Teheran im Berliner HAU auf die Bühne bringt. "The Shadows" basiert auf einem "Gedicht von Schmerz und Trost" von Afsaneh Mahian, das von der verzweifelten Situation im Iran handelt, aber auch Interviews mit Flüchtlingen und Berichte über die argentinische Militärdiktatur einarbeitet. Es wirkt, findet Laudenbach, als sei die Aufführung für Autorin wie für die drei Schauspielerinnen, die ihren Text sprechen, "die einzige Möglichkeit gewesen, nicht verrückt zu werden - oder in völlige Verzweiflung zu verfallen: Theater als Überlebensmittel. (...) Mit der Rückkopplung an antike Tragödien gewinnt der Text eine universelle Dimension. Zum Beispiel, wenn er die Frage stellt, wie Menschen in grauenvollen Verhältnissen ihre Menschlichkeit bewahren können. Die Aufführung findet dafür die zwingende, fast abstrakte Form einer Trauerchoreografie des auf drei Sprecherinnen verteilten Textes." Im Iran wird das Stück - natürlich - bis auf Weiteres nicht zu sehen sein.

Opernfreunde kommen derzeit an Zürich nicht vorbei, meint Manuel Brug in der Welt. Zum Saisonauftakt am lokalen Opernhaus setzt es neben einer beschwingten "Zauberflöte" vor allem einen Rachmaninow-Abend, der die drei Einakter "Aleko", "Der geizige Ritter" und "Francesca da Rimini" des Komponisten vereint. Und wie! Aus dem hervorragenden Ensemble stechen "eminente Sängerpersönlichkeiten wie die grandios höhenstarke Elena Stikhina (Zemfira), der penetrante Tenor Bekhzod Davranov (junger Mann) oder der düstere Bass Ain Anger (alter Mann) heraus. Zürich hat also sehr hoch vokalbesetzt. Grandios sind neben dem Singen und der dämmrigen Agatha-Christie-Atmosphäre vor allem Make-up und Personenführung; ersteres müsste das Opernhaus eigentlich ausführlich auf Social Media dokumentieren. Denn die künstliche Alterung der Sänger ist wirklich filmreif, und genau das macht diesen eigenwillig-einzigartigen Abend mit seinen bruchlosen Übergängen so spannend." Auch Andreas Klaeui zeigt sich in der nachtkritik angetan, in der NZZ bespricht Christian Wildhagen den Abend ambivalenter.
Außerdem: Ingolf Patz unterhält sich für den Tagesspiegel mit der Sopranistin Vera-Lotte Boecker. Auf nachtkritik ruft Ruth Feindel dem verstorbenen Bühnenautor Mehdi Moradpour nach.
Besprochen werden der Tanzabend "Different Grounds" an der Semperoper Dresden (SZ), ein "Urfaust" an der Frankfurter Volksbühne mit Michael Quast (FR), zwei Choreografien von Marie Chouinards auf dem Tanzfestival Rhein-Main (FR), eine der Choreografin Doris Uhlich gewidmete Personale im Tanzquartier Wien (Standard), Lisa Lims "Tree of Codes" an der Neuen Oper Wien (Standard), "Nix gibt's - Die große Renten-Revue" am Theater Thikwa in Berlin Kreuzberg (taz) sowie die Stücke "Wind of Change" von Susanne Abelein und "Auf allen vieren" nach Miranda July am TD Berlin in einer Doppelbesprechung (taz).
Literatur
Der Schriftsteller und Totengräber Mario Schlembach denkt im Standard über das Schreiben von Grabreden nach. Besprochen werden unter anderem die Agatha-Christie-Ausstellung in der British Library in London (Standard), Milada Součkovás "Amor und Psyche" (taz), Brita Steinwendtners "Am Weiher" (Standard), Douglas Stuarts "John of John" (FR), Julia Ebners Sachbuch "Von Fitness zu Faschismus" (Standard), Franz Walters Biografie über den Publizisten und Historiker Joachim Fest (NZZ), Juls und Achdés neuer Lucky-Luke-Comic "Heiliger Lucky" (SZ) und neue Sachbücher, darunter Robin Lane Fox' "Helden, Götter, Krieger. Homer und seine Ilias" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Film
Daniel Moersener sieht in der FAZ das Gegenwartskino in der Krise: Versprach das Kino früher noch eine "Alteritätserfahrung" und zwar "eine andere Welt, in welchem Körper auch immer", geht es heutzutage nur noch um die "Politik der Repräsentation", die Rassisten weder bekehre, noch den Horizont der Gutmeinenden erweitere, weil es immer nur um Bestätigung des bereits Gewussten gehe. "Noch die uninspiriertesten Konfektionsfilme werden gefördert und beklatscht, sofern sie ein möglichst diverses Casting betreiben. ... Ein schwarzer James Bond wäre fantastisch, nur sollte der bitte nicht dauernd über die Kolonialvergangenheit des Commonwealth reden müssen, sondern sich in vollen Zügen dem extravaganten Agentenleben widmen dürfen. ... Schluss mit dem betulichen Identitätsschaulaufen, hin zu maßloser Identitätsverwirbelung, Aufweichung, Umkehrung. Lassen wir uns ein auf die spektralen Vexierspiele des Kinos."
Weitere Artikel: Andreas Platthaus (FAZ) und Ralf Krämer (Freitag) resümieren das Dok.Leipzig-Festival. Hanns-Georg Rodek schreibt in der Welt einen Nachruf auf die Filmproduzentin Regina Ziegler (weitere Nachrufe hier). In der Welt gratuliert Sophia Coper dem Filmemacher Gary Ross zum 70. Geburtstag. Außerdem melden die Agenturen, dass die Staatsanwaltschaft in Rom erneut Ermittlungen zum Mord an Pier Paolo Pasolini aufgenommen hat.
Besprochen werden Valeska Grisebachs "Das geträumte Abenteuer" (NZZ, unsere Kritik) und Eva Trobischs "Etwas ganz Besonderes" (Standard).
Weitere Artikel: Andreas Platthaus (FAZ) und Ralf Krämer (Freitag) resümieren das Dok.Leipzig-Festival. Hanns-Georg Rodek schreibt in der Welt einen Nachruf auf die Filmproduzentin Regina Ziegler (weitere Nachrufe hier). In der Welt gratuliert Sophia Coper dem Filmemacher Gary Ross zum 70. Geburtstag. Außerdem melden die Agenturen, dass die Staatsanwaltschaft in Rom erneut Ermittlungen zum Mord an Pier Paolo Pasolini aufgenommen hat.
Besprochen werden Valeska Grisebachs "Das geträumte Abenteuer" (NZZ, unsere Kritik) und Eva Trobischs "Etwas ganz Besonderes" (Standard).
Kunst

Amüsiert betrachtet taz-lerin Katrin Bettina Müller Max Slevogts Illustrationen, die in der Berliner Villa Liebermann ausgestellt sind. Im Zentrum steht die Beziehung des Künstlers zu seinem Verleger Bruno Cassirer. Die Schau heißt "Auf zu neuen Werken!" und "skizziert Slevogt als durchaus eigenwilligen und kapriziösen Menschen, den der Verleger immer wieder mahnen und motivieren musste. Slevogt liebte Dramatik, Witz und das Skurrile. Bei Ali Baba wurde der Kopf eines Enthaupteten auf einer Platte, über den beschwingt mit Messer und Tambourin eine Figur tanzt, zur Titelvignette. Die Bremer Stadtmusikanten sitzen in einer Tuschzeichnung schwer beschäftigt am Tisch, der Hund leckt den Teller aus, der Esel hantiert mit Besteck, die Katze steht auf den Hinterbeinen, um gründlich an den Rest im Topf zu kommen."
Außerdem: Im Perlentaucher-Fotolot weist Peter Truschner auf zwei Ausstellungen schwarzer Fotografinnen hin: Das Wiener Foto Arsenal präsentiert Zanele Muholi, das C/O Berlin Carrie Mae Weems. Kate Brown berichtet für monopol von der Boutique-Kunstmesse Prospect Cologne. Besprochen werden die Schau "Dschingis Khan und die Welt der Mongolen" in der Berliner James-Simon-Galerie (FAZ), die Ausstellung "Die Etrusker. Götter, Gräber und Gelage" im Chemnitzer Landesmuseum für Archäologie (Welt) und die Schau "Palästina zwischen Augen" im Berliner Kunstverein Neue Gesellschaft für bildende Kunst (ngbk) (Tagesspiegel - "Das Kuratorenteam hat eine gute Werkauswahl getroffen. Die Arbeiten agitieren nicht.").
Musik
Der Detroiter Techno-Pionier Juan Atkins ist im Alter von 64 Jahren gestorben. In seiner Musik verband er den slappenden Funk der Siebziger mit der Strenge von Kraftwerk und hob damit Techno aus der Taufe. "Elektronische Musik war für Juan Atkins ein Signal aus der Zukunft, eine Aufforderung zum Aufbruch in unendliche Welten", schreibt Jens Balzer auf ZeitOnline. "Rein vom Rhythmus, vom Perkussiven her denkt er diese Musik, deren vornehmlichster Zweck darin besteht, die Leute zum Tanzen zu bringen und sie so lange wie möglich auf dem Dancefloor zu halten, sie in einen Rausch zu versetzen, der niemals endet - was diese Musik wiederum mit dem psychedelischen Rock der späten Sechziger- und Siebzigerjahre verbindet."
Stilprägend war sein unter dem Namen Model 500 veröffentlichter Track "No UFOS":
Julian Weber lobt in der taz Atkins' "Erfindungsreichtum", der "sich auch dem Zufall verdankt. Den Drumcomputer Roland TR 808 setzte er für seine minimalistischen Klangmalereien ein. Dass sich mit einer Rhythmusmaschine auch zwitschernde Bassmelodien kreieren lassen, stand nicht in der Bedienungsanleitung." Matthias Döpfner erinnert sich in der Welt an seinen Besuch bei Atkins in Detroit vor ein paar Jahren Jahren: Jedes seiner DJ-Sets "war immer ein Proseminar der DJ-Culture des 20. und 21. Jahrhunderts".
Dass die Berliner Philharmoniker und der Dirigent Iván Fischer vor kurzem drei gemeinsame Mahler-Konzerte kurzfristig absagten, hat für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. Im VAN-Gespräch mit Hartmut Welscher erklärt der Dirigent, dass man sich über die Aufstellung der Kontrabässe nicht einig wurde: Fischer positioniert die Kontrabässe gerne in der Mitte hinter den Holzbläser, während die Kontrabässe der Philharmoniker sich hier unwohl fühlen, weil keine Wand hinter ihnen ihren Klang verstärkt. 2022 hatten Dirigent und Orchester zwar schon mal Mahler in dieser Konfiguration gespielt. "Ich habe gehofft, dass die Berliner Philharmoniker mit dem Resultat von 2022 glücklich waren, sonst hätten sie mich nicht wieder eingeladen. ... Also schickte ich den Aufstellungsplan nur kurzfristig. Ich war überrascht, dass die Philharmoniker so unwillig waren, jetzt meine Sitzordnung zu akzeptieren. ... Wir haben oft zusammen musiziert, auch in unkonventionellen Aufstellungen. Irgendwie haben sie sich jetzt für das Beharren auf ihrer Tradition entschieden. Dabei kann ich nicht assistieren, ich kann nicht meine Überzeugungen aufgeben. Die Musik von Mahler ist mir zu wichtig."
Was zur Hölle ist das denn gewesen, fragt sich Jean-Martin Büttner in der NZZ nach dem Zürcher Auftritt von Bob Dylan entgeistert: "Diese Stimme ist komplett hinüber, zerschossen von zu vielen Zigaretten und zu vielen Konzerten." Sie "klingt fahrig und kraftlos, er phrasiert beliebig und artikuliert verwaschen, er krächzt, keucht, bellt und nudelt. ... Wir hören einer rostigen Stimme zu, die keine Melodie mehr halten kann und mit ihrer Kraftlosigkeit nicht gegen den fugenlosen Sound der Begleitband ankommt. Und weil Dylan die Gesangslinien nicht mehr hinkriegt, klingt der Sound seiner Musiker eintönig, das Quartett spielt Bluesrock ohne Konturen. Das erklärt, warum Dylans neuer Leadgitarrist, der Sessionmusiker Mike Seal aus Nashville, für seine fluiden, virtuos angejazzten, mit Fingerpicking gespielten Soli mehrmals Applaus bekommt."
Weitere Artikel: Gregor Dotzauer (FAZ) und Maurice Summen (taz) resümieren das Jazzfest Berlin. Lars Fleischmann berichtet in der taz vom Düsseldorfer Festival Soundcinema, das sich experimentellen Klängen verschrieben hat. Willi Winkler schreibt in der SZ einen Nachruf auf Horst Fascher, der in Hamburg den Star-Club betrieb, in dem die Beatles auftraten.
Besprochen werden ein von Christian Thielemann dirigiertes Strauss-Konzert der Berliner Staatskapelle in Frankfurt (FR), ein Konzert von Tokio Hotel in Hamburg (SZ) und Dawn Richards Album "Creole Culture" ("Sie mag es vielstimmig, vielsprachig, eklekti(zisti)sch, dialogisch (gerne auch mit sich selbst), fragend (gerne auch sich selbst), hot (gerne mit sich selbst), funky (in many ways), lax in Fragen künstlerischen Eigentums, dialektisch, dialektal", schreibt Klaus Walter in der FR).
Stilprägend war sein unter dem Namen Model 500 veröffentlichter Track "No UFOS":
Julian Weber lobt in der taz Atkins' "Erfindungsreichtum", der "sich auch dem Zufall verdankt. Den Drumcomputer Roland TR 808 setzte er für seine minimalistischen Klangmalereien ein. Dass sich mit einer Rhythmusmaschine auch zwitschernde Bassmelodien kreieren lassen, stand nicht in der Bedienungsanleitung." Matthias Döpfner erinnert sich in der Welt an seinen Besuch bei Atkins in Detroit vor ein paar Jahren Jahren: Jedes seiner DJ-Sets "war immer ein Proseminar der DJ-Culture des 20. und 21. Jahrhunderts".
Dass die Berliner Philharmoniker und der Dirigent Iván Fischer vor kurzem drei gemeinsame Mahler-Konzerte kurzfristig absagten, hat für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. Im VAN-Gespräch mit Hartmut Welscher erklärt der Dirigent, dass man sich über die Aufstellung der Kontrabässe nicht einig wurde: Fischer positioniert die Kontrabässe gerne in der Mitte hinter den Holzbläser, während die Kontrabässe der Philharmoniker sich hier unwohl fühlen, weil keine Wand hinter ihnen ihren Klang verstärkt. 2022 hatten Dirigent und Orchester zwar schon mal Mahler in dieser Konfiguration gespielt. "Ich habe gehofft, dass die Berliner Philharmoniker mit dem Resultat von 2022 glücklich waren, sonst hätten sie mich nicht wieder eingeladen. ... Also schickte ich den Aufstellungsplan nur kurzfristig. Ich war überrascht, dass die Philharmoniker so unwillig waren, jetzt meine Sitzordnung zu akzeptieren. ... Wir haben oft zusammen musiziert, auch in unkonventionellen Aufstellungen. Irgendwie haben sie sich jetzt für das Beharren auf ihrer Tradition entschieden. Dabei kann ich nicht assistieren, ich kann nicht meine Überzeugungen aufgeben. Die Musik von Mahler ist mir zu wichtig."
Was zur Hölle ist das denn gewesen, fragt sich Jean-Martin Büttner in der NZZ nach dem Zürcher Auftritt von Bob Dylan entgeistert: "Diese Stimme ist komplett hinüber, zerschossen von zu vielen Zigaretten und zu vielen Konzerten." Sie "klingt fahrig und kraftlos, er phrasiert beliebig und artikuliert verwaschen, er krächzt, keucht, bellt und nudelt. ... Wir hören einer rostigen Stimme zu, die keine Melodie mehr halten kann und mit ihrer Kraftlosigkeit nicht gegen den fugenlosen Sound der Begleitband ankommt. Und weil Dylan die Gesangslinien nicht mehr hinkriegt, klingt der Sound seiner Musiker eintönig, das Quartett spielt Bluesrock ohne Konturen. Das erklärt, warum Dylans neuer Leadgitarrist, der Sessionmusiker Mike Seal aus Nashville, für seine fluiden, virtuos angejazzten, mit Fingerpicking gespielten Soli mehrmals Applaus bekommt."
Weitere Artikel: Gregor Dotzauer (FAZ) und Maurice Summen (taz) resümieren das Jazzfest Berlin. Lars Fleischmann berichtet in der taz vom Düsseldorfer Festival Soundcinema, das sich experimentellen Klängen verschrieben hat. Willi Winkler schreibt in der SZ einen Nachruf auf Horst Fascher, der in Hamburg den Star-Club betrieb, in dem die Beatles auftraten.
Besprochen werden ein von Christian Thielemann dirigiertes Strauss-Konzert der Berliner Staatskapelle in Frankfurt (FR), ein Konzert von Tokio Hotel in Hamburg (SZ) und Dawn Richards Album "Creole Culture" ("Sie mag es vielstimmig, vielsprachig, eklekti(zisti)sch, dialogisch (gerne auch mit sich selbst), fragend (gerne auch sich selbst), hot (gerne mit sich selbst), funky (in many ways), lax in Fragen künstlerischen Eigentums, dialektisch, dialektal", schreibt Klaus Walter in der FR).
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