Efeu - Die Kulturrundschau
Ur-Seele der Welt
Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
08.07.2024. Die SZ lernt von Maryam Moghadams und Behtash Sanaeehas Film "Ein kleines Stück vom Kuchen" Widerstand durch Genuss und Lebensfreude. Die Welt bewundert in London prunkvolle Roben - von Belle-Époque Maler John Singer Sargent auf ewig konserviert. Der Spiegel freundet sich mit Taylor Swift an. Die "Zauberflöte" und Südafrika - wer hätte gedacht, dass das so gut zusammenpasst, jubelt die nmz bei einer Inszenierung von Mark Dornford-May in Hannover. Die NZZ bangt um das Imperium von Mode-König Giorgio Armani.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
08.07.2024
finden Sie hier
Film

Im Berlinale-Wettbewerb wurde Maryam Moghadams und Behtash Sanaeehas in Teheran spielender Film "Ein kleines Stück vom Kuchen" gefeiert für die Schilderung von Widerstand durch Genuss und Lebensfreude: "Er handelt von einer alleinstehenden Seniorin, die ihrer Einsamkeit eine aufregende Nacht voller Sinnesfreuden abtrotzt", schreitb Johanna Adorján in der SZ. Der Film konnte außer Landes geschafft werden, bevor die Behörden ihn in die Finger bekamen - die beiden Macher jedoch sitzen momentan in Iran fest und sehen einem Prozess entgegen. "'Seit 45 Jahren sind wir alle in Iran daran gewöhnt, ein Doppelleben zu führen', sagt Maryam Moghaddam. ... Der iranische Film erzähle normalerweise die Lüge, dass die Menschen sich auch innerhalb ihrer Wohnungen so benähmen wie auf den Straßen. Man sehe Frauen mit Hijab im Badezimmer, mit Hijab im Ehebett, was natürlich nicht der Fall sei. Das Publikum lache darüber. 'Es ist eine Lüge, und jeder weiß, dass es eine Lüge ist. Auch das Regime weiß das natürlich. Aber sie wollen, dass wir lügen.' ... Ihr neuer Film ist der erste iranische Film seit 1979, in dem eine Frau ohne Hijab zu sehen ist."
Weitere Artikel: Martin Seng hört sich für die taz in der Filmwissenschaft danach um, wie im Zuge von "The Zone of Interest" über die (Nicht-)Darstellbarkeit des Holocaust im Film diskutiert wird. Perlentaucher-Kritiker Kamil Moll spricht für Filmstarts mit Ti West über dessen neuen Horrorfilm "MaXXXine" (unsere Kritik). Für Zeit Online porträtiert Anke Leweke die Schauspielerin Maren Eggert. Jörg Seewald resümiert für die FAZ das Filmfest München. Der Filmdienst bringt den dritten Teil von Leo Geislers Kracauer-Essayreihe über den Kuchenfilm. Thomas Klein schreibt im Filmdienst einen Nachruf auf den Drehbuchautor Robert Towne. Besprochen wird Yorgos Lanthimos' "Kinds of Kindness" (Jungle World, mehr dazu hier).
Architektur
Die Architektur darf sich nicht dem schnellen Rhythmus modischer Trends unterwerfen, ruft Robert Kaltenbrunner in der FR, denn "fehlende Haltbarkeit und Reparaturfähigkeit befördern letztlich Abriss und inflationären Neubau." Auch ökologisch ist es sinnvoller, langfristig zu denken: "Nicht der kurzfristige Effekt oder der schnelle (Amortisations-)Zyklus sollten der Maßstab sein, vielmehr die Langfristigkeit als Leitbild formuliert werden. Eine Politik der langen Fristen würde konsequenterweise die Verknüpfung einer sehr eingeschränkten und intelligenten Neubaupolitik mit einem klugen Bestandsmanagement fordern. Nur knapp über ein Prozent des vorhandenen Gebäudebestandes entsteht jährlich neu. Von dem Baubestand, der im Jahr 2045 genutzt werden kann, existieren gegenwärtig also schon rund 80 Prozent. Jede Politik eines umfassenden Stoffstrom- und Energiemanagements wird ihre entscheidenden Einflussgrößen daher in einem intelligenten Management des vorhandenen Baubestandes suchen. Die Optimierung von Neubaustrategien wird nicht ausreichend sein als Grundlage eines verantwortlichen Wirtschaftens - auch deshalb, weil wir damit eben nur immer einen verschwindend kleinen Teilbereich beeinflussen können."
Weitere Artikel: Nikolaus Bernau schaut sich für den Tagesspiegel eine Grundschule in der Weißenseer Rennbahnstraße an, die von der Künstlerin Andrea Pichel mitgestaltet wurde.
Weitere Artikel: Nikolaus Bernau schaut sich für den Tagesspiegel eine Grundschule in der Weißenseer Rennbahnstraße an, die von der Künstlerin Andrea Pichel mitgestaltet wurde.
Kunst

Die Werke des "letzten Porträtfürsten" John Singer Sargent kann sich Manuel Brug (Welt) wieder und wieder anschauen, denn es gibt immer etwas Neues zu entdecken. So auch in dieser Schau: "Sargent and Fashion" in der Tate Britain in London nimmt die prunkvollen Roben der Belle Époque in den Blick, die auf den Bildern die zweite Hauptrolle spielen. Ein paar der Originalkleider gibt auch in Echt zu sehen "aus Chiffon und Tüll, Filz und Pelz, Samt und Käferpanzern". Aber während man denen ihr Alter ansieht, bleiben die Stoffe auf den Bildern für immer prunkvoll: "Da ist natürlich 'Madame X': Jenes Skandalbild aus dem Pariser Salon von 1884, wo ein heruntergerutschter Träger der Abendrobe im Verein mit einem angeblich zu herausfordernden Blick für eine verheiratete Frau negativ Furore machte, das unbotmäßige Kleiderteil musste übermalt werden. Aber da sind auch 'Nelke, Lilie, Lilie Rose' von 1885: Zwei Mädchen in weißen Kleidern zünden in einem Liliengarten Lampions an, ein Mirakel zarter Farbigkeit, impressionistisch anmutend, doch mit sehr konkretem Strich gemalt."
Birgit Rieger unterhält sich im Tagesspiegel mit dem scheidenden Direktor der Berliner KW Institute for Contemporary Art, Krist Gruijthuijsen, zum Ende seiner Amtszeit. Im Gespräch skizziert Gruijthuijsen Profil und Entwicklung des Ausstellungsortes KW und erläutert das kuratorische Leitkonzept der letzten Jahre. Außerdem thematisiert er Joe Chialos Antidiskriminierungsklausel: "Diese Klausel hat uns allen großen Stress bereitet. Ich habe mich bemüht, dem Kultursenator und der Politik nahezubringen, dass wir nur gemeinsam gegen Diskriminierung kämpfen können, dass wir uns jedoch gegenseitig zugleich Freiheit zusichern müssen. Antidiskriminierung muss gelebt werden, wir sitzen in der Kultur alle im selben Boot. Aber wir positionieren uns wie Gegner*innen und verstehen die gemeinsamen Ziele nicht mehr. Deshalb wird auch so viel rechts gewählt. Man spricht nicht mehr miteinander. Dann gibt es plötzlich Maßnahmen wie diese Klausel - ein reines Kontrollinstrument."
Besprochen werden die Installationen "Marien Discoball" und "Göttliches Licht" von Jörg Oswald und Rainer Düvell in der Berliner Kirche St. Marien (FAZ), die Ausstellung "Anna Haifisch. Bis hierhin lief's noch gut" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (SZ) und die Ausstellung "Forever young - Oskar Manigk zum 90. Geburtstag - Malerei " in der Galerie Mutare in Berln (tsp).
Design
"Giorgio Armani ist Italien, und Italien ist Giorgio Armani", schreibt Janique Weder in der NZZ - und Armani wird in wenigen Tagen 90 und herrscht immer noch alleine und ohne Aktionäre und ohne Übernahmen über sein Imperium. Gerade das wird zunehmend heikel, findet Weder: "Jede Herrschaft geht einmal zu Ende. Die Umsätze, die Armani mit seiner Mode macht, wachsen seit längerem nicht mehr. Und so fragt man sich auch jetzt wieder, kurz vor seinem runden Geburtstag: Was kommt nach König Giorgio?" Laut einem internen Dokument sind wohl engste Verwandte und Vertraute für die Nachfolge vorgesehen. Darin soll "angeblich auch stehen, wie diese Erben an eine mögliche Börsennotierung herangehen sollten: frühestens fünf Jahre nach Armanis Tod. Macht sich der Patron tatsächlich Gedanken um eine Nachfolge?"
Musik
Was zeichnet die Kunst von Taylor Swift, die demnächst mit ihrer Tour auch nach Deutschland kommt, eigentlich aus, fragt sich Tobias Rapp in einem Longread für den Spiegel: Bei all dem sagenhaften Erfolg ist es ja gerade nicht die große Rock- und Popstarpose, mit der Swift an die Öffentlichkeit und an ihre Fans herantritt. Im Gegenteil, sie markiert Nahbarkeit. "Vielleicht ist Taylor Swift genau das: die amerikanische Freundin. Überall in der westlichen Welt rätseln Soziologen und Politikwissenschaftler darüber, was es mit all den Streitereien und Zerwürfnissen auf sich hat, die Familien spalten, Freundeskreise sprengen." Doch "Swift arbeitet am Gegenteil. Freundschaft. Gemeinsamkeit. Nähe. ... Vielleicht passt der Blick auf Bob Dylan besser. Der lief sein halbes Leben lang vor dem Missverständnis davon, er sei die Stimme einer Generation - bis seine Fans schließlich akzeptierten, dass die Stimme in den Songs nicht unbedingt die des leiblichen Menschen Bob Dylan ist. Bei Taylor Swift verhält es sich andersherum. Sie hat nur ein Thema: sich selbst. Die Heldenreise ihres Lebens, ihre Erlebnisse, Gefühle, Zweifel, ihre Selbstermächtigung. Darin findet sich die halbe Welt wieder."
Eleonore Büning porträtiert in der NZZ die in Berlin lebende Komponistin Unsuk Chin, die im Mai mit dem Ernst-von-Siemens-Preis ausgezeichnet wurde und nun an der Festival Academy in Luzern unterrichtet. "Jedes ihrer Musikstücke hat eine eigene Physiognomie. Wer eines kennt oder zu kennen glaubt, der wird jedes Mal wieder neu überrascht vom nächsten. Wird überfallen und gefangen genommen. Denn Chins Musik ist ein Ausbund an Schönheit. Wirkt überwältigend, ja, manchmal fast gewaltsam durch ihre poetische Kraft und Kompromisslosigkeit." Kürzlich erschien eine Box mit allen Aufnahmen der Berliner Philharmoniker ihrer Arbeiten:
Der gemeinsame Auftritt von Kool & the Gang und Nile Rodgers & Chic am letzten Freitag war eine "rauschende Sommernacht", schwärmt ein restlos begeisterter Andrian Kreye in der SZ. Das liegt nicht nur daran, "dass Disco nie der Soundtrack des Wandels war. Im Gegensatz zu Jazz, Rock und Hip-Hop war diese barocke Form des Soul der Soundtrack für einen Ist-Zustand des Glücks." Sondern auch daran, dass beide Bands schlicht alles gaben: "Dass Nostalgie die Wunderwaffe der Popkultur wurde, ist längst eine Binse, aber das funktioniert nicht als Routine. Das Energielevel, auf dem beide Gruppen insgesamt rund vier Stunden lang Songs spielten, die ein Großteil des Publikums mitsingen konnte, erreichen andere Bands in der Endrunde zwischen letztem Song und Zugaben."
Weitere Artikel: Sophie Emilie Beha porträtiert in der taz den nigerianischen Sänger Babatunde Akinboboye. Manuel Brug erzählt in der Welt von seinem Besuch beim Schostakowitsch-Festival in Gohrisch. Stephanie Caminada schreibt in der NZZ über den Frauenchor Echo vom Eierstock. Christoph Irrgeher blickt für den Standard auf die Zukunft des Jazzland-Clubs in Wien, der seit kurzem von Julius Melhardt geleitet wird. Und The Quietus blickt auf die besten 100 Alben des ersten Halbjahrs 2024 zurück.
Besprochen werden Karli Brauns Debütalbum "Dreckig" (Standard), ein Kraftwerk-Konzert in Wien (Presse, Standard), Goat Girls Album "Below the Waste" (FR), Swamp Doggs Album "Blackgrass" (FAZ) und eine neue Messiaen-Aufnahme von Barbara Hannigan und Bertrand Chamayou (FAZ-Kritiker Clemens Haustein bewundert die "irdisch-überirdischen Schönheit").
Eleonore Büning porträtiert in der NZZ die in Berlin lebende Komponistin Unsuk Chin, die im Mai mit dem Ernst-von-Siemens-Preis ausgezeichnet wurde und nun an der Festival Academy in Luzern unterrichtet. "Jedes ihrer Musikstücke hat eine eigene Physiognomie. Wer eines kennt oder zu kennen glaubt, der wird jedes Mal wieder neu überrascht vom nächsten. Wird überfallen und gefangen genommen. Denn Chins Musik ist ein Ausbund an Schönheit. Wirkt überwältigend, ja, manchmal fast gewaltsam durch ihre poetische Kraft und Kompromisslosigkeit." Kürzlich erschien eine Box mit allen Aufnahmen der Berliner Philharmoniker ihrer Arbeiten:
Der gemeinsame Auftritt von Kool & the Gang und Nile Rodgers & Chic am letzten Freitag war eine "rauschende Sommernacht", schwärmt ein restlos begeisterter Andrian Kreye in der SZ. Das liegt nicht nur daran, "dass Disco nie der Soundtrack des Wandels war. Im Gegensatz zu Jazz, Rock und Hip-Hop war diese barocke Form des Soul der Soundtrack für einen Ist-Zustand des Glücks." Sondern auch daran, dass beide Bands schlicht alles gaben: "Dass Nostalgie die Wunderwaffe der Popkultur wurde, ist längst eine Binse, aber das funktioniert nicht als Routine. Das Energielevel, auf dem beide Gruppen insgesamt rund vier Stunden lang Songs spielten, die ein Großteil des Publikums mitsingen konnte, erreichen andere Bands in der Endrunde zwischen letztem Song und Zugaben."
Weitere Artikel: Sophie Emilie Beha porträtiert in der taz den nigerianischen Sänger Babatunde Akinboboye. Manuel Brug erzählt in der Welt von seinem Besuch beim Schostakowitsch-Festival in Gohrisch. Stephanie Caminada schreibt in der NZZ über den Frauenchor Echo vom Eierstock. Christoph Irrgeher blickt für den Standard auf die Zukunft des Jazzland-Clubs in Wien, der seit kurzem von Julius Melhardt geleitet wird. Und The Quietus blickt auf die besten 100 Alben des ersten Halbjahrs 2024 zurück.
Besprochen werden Karli Brauns Debütalbum "Dreckig" (Standard), ein Kraftwerk-Konzert in Wien (Presse, Standard), Goat Girls Album "Below the Waste" (FR), Swamp Doggs Album "Blackgrass" (FAZ) und eine neue Messiaen-Aufnahme von Barbara Hannigan und Bertrand Chamayou (FAZ-Kritiker Clemens Haustein bewundert die "irdisch-überirdischen Schönheit").
Literatur

Besprochen werden Louise Glücks "Marigold und Rose" (online nachgereicht von der Zeit), Rivka Galchens "Jeder weiß, dass deine Mutter eine Hexe ist" (FR), Hiroko Oyamadas "Das Loch" (online nachgereicht von der Zeit), Manu Larcenets Comicadaption von Cormac McCarthys Roman "Die Straße" (Tsp) und R.J. Palacios "Pony" (online nachgereicht von der FAZ). Mehr ab 14 Uhr in unserer aktuellen Bücherschau.
In der online nachgereichten Frankfurter Anthologie schreibt Joachim Sartorius über Cesare Paveses "Kommen wird der Tod und deine Augen haben":
"Kommen wird der Tod und deine Augen haben -
dieser Tod, der dich begleitet
vom Morgen bis zum Abend, schlaflos ..."
Bühne

"South Africa meets Mozart!", jubelt Ralf-Thomas Lindner in der nmz. In Mark Dornford-Mays Inszenierung von "Impempe Yomlingo" am Staatstheater Hannover wird "Die Zauberflöte" von der südafrikanischen Theater Company "Isango Ensemble" aufgeführt - und wer hätte gedacht, dass es so viele Verwandtschaften gibt: "Vieles haben die beiden Kulturen gemeinsam: eine Vorliebe zur Zahl '3' - bei Mozart sind die Prüfungen, die Papageno und Tamino bestehen müssen, Mündigkeit, Verschwiegenheit und Standhaftigkeit (man ahnt im Hintergrund die deutsche Seele), bei Impempe Yomlingo, viel naturverbundener und bodenständigerer, Liebe, Feuer und Wasser. Beide haben eine Affinität zu geheimen Männerbünden - die einen zu etwas freimaurerisch Geprägtem, die anderen zu einer Bruderschaft mit Priester. Der Kampf um eine Frau, Gut und Böse - alles Geheimnisse und Herausforderungen aus der Ur-Seele der Welt."
Katja Kollmann berichtet in der taz über eine Schülerinszenierung der "Weißen Rose" im sächsischen Stollberg, die auf Druck von Rechts Veränderungen vornehmen musste. Die Kulturbetriebsleiterin Susanne Schmidt verbot nach Protesten der AfD Elemente am Stück, die auf das Heute anspielen: "Der Parteiname AfD durfte in der Aufführung nicht mehr genannt werden. Bei einer Büroszene wechselte ursprünglich das Hitler-Bild im Hintergrund mit Fotos heutiger Faschisten und Diktatoren, die auch so genannt werden dürfen: unter anderem Björn Höcke, Wladimir Putin oder Xi Jinping. Jetzt wird dort acht Minuten lang großformatig Adolf Hitler gezeigt, unkommentiert."
Weiteres: Egberth Tholl war für die SZ beim 100-Jährigen Jubiläum vom "Welttheater Einsiedeln" in der Schweiz. Besprochen werden Daniel Karaseks Inszenierung von Shakespeares "Romeo und Julia" am Theater Kiel (nachtkritik), Malte C. Lachmanns Adaption von Herman Melvilles "Moby Dick" am Theater Lübeck (nachtkritik), Dmitri Tschernjakows Inszenierung von Christoph Willibald Glucks Opern ""Iphigénie en Aulide" und "Iphigénie en Tauride" im Grand Théâtre de Provence (FAZ), Raphaël Pichons und Claus Guths von Jean-Phillipe Rameaus "Samson" (FAZ), Andreas Merz' Inszenierung des Stücks "DONEZK.UA" am TD Berlin (taz).
Kommentieren