Efeu - Die Kulturrundschau
Viel Glück, Toreros!
Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
09.10.2024. Die FAZ tanzt in einer Ausstellung in Finnland mittelalterliche Totentänze - bis in die künstlerische Moderne. NS-Raubkunst wird in Deutschland nur zurückgegeben, wenn auch die Diebe damit einverstanden sind, ärgert sich die SZ. Der Filmdienst erinnert daran, wie Luis Buñuel einmal gemeinsame Sache mit einem Stierkämpfer machte, um die spanischen Faschisten zu überlisten. Gemeinsam mit dem Fotografen H. G. Esch staunt die taz: Architektonisch sind sich Pompeji und New York näher, als man denkt. Die NZZ feiert ein wiederentdecktes Jugendwerk Mozarts als Hit.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
09.10.2024
finden Sie hier
Kunst

Die Ausstellung zu den gotischen Wurzeln der künstlerischen Moderne im Ateneum, Helsinki, die Stefan Trinks in der FAZ durchstreift, ist für den Autor nichts weniger als "die gewagteste des Jahres". Die finnische Schau zeichnet laut Trinks nach, wie skandinavische und andere Künstler sich von vor allem deutscher mittelalterlicher Kunst inspirieren ließen und bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert zu einer genuinen modernen Bildsprache fanden: "Der um 1872 aufblühende Symbolismus etwa eines Arnold Böcklins ('Selbstbildnis mit fiedelndem Tod') oder Edvard Munchs mit seinen Vampirinnen, Totenschädeln und verhärmten Kindern wäre ohne mittelalterliche Wurzeln nicht denkbar. Stellvertretend hierfür ist das Museum mit dem Revaler Totentanz tapeziert. Genauso bedeutend wie die alle Stände gleichermaßen in den Tod ziehenden Totentänze waren für die Symbolisten Baldung Griens sinistre Hexensabbate, Generationenbilder und ambigue verführerische Madonnen."
Es muss sich endlich etwas tun in der politischen Auseinandersetzung um NS-Raubkunst, findet SZ-Autor Jörg Häntzschel. Insbesondere die Einrichtung einer Beratenden Kommission erwies sich als weitgehend wirkungslos (unser Resümee): "Zehntausende Werke hängen weiterhin in privaten Sammlungen und in staatlichen Museen. Die Beratende Kommission, die in strittigen Fällen Empfehlungen aussprechen sollte, hat in 21 Jahren nur 24 Fälle bearbeitet, vor allem, weil sie nur dann aktiv werden durfte, wenn beide Seiten zustimmten - also jüdische Familien und deutsche Museen. Es war ein bisschen so, als müsste ein Autobesitzer, dem sein Wagen geklaut wurde, die Einwilligung des Diebs einholen, um den Diebstahl vor Gericht klären zu lassen." Nun soll ein Schiedsgericht eingerichtet werden. Aber wird das Problem dadurch gelöst warden? Bisher spricht wenig dafür, meint Häntzschel.
Weitere Artikel: Silke Hohmann porträtiert die südkoreanische, derzeit in Berlin lebende Künstlerin Mire Lee in Monopol. Mire Lee arbeitet gerne mit Maschinen, die sich auf monströse Art und Weise verselbständigen. Frank Keil unterhält sich in der taz Nord mit dem Maler Dieter Glasmacher über dessen Ausstellung "Das muss geübt warden. Oben - Unten" in der Hamburger Galerie Feinkunst Krueger. Larissa Kikol interviewt für monopol den Künstler Marco Pariani.
Besprochen werden die Ausstellung "Über Grenzen" im Berliner Humboldt Forum, die DDR-Kulturgeschichte über aktuelle künstlerische Positionen erschließt (Tagesspiegel), die Schau "Yoko Ono - Music of the Mind" im Düsseldorfer K20 (SZ, monopol), Cosima von Knyphausens Ausstellung "Maestra" in der Berliner Galerie Thomas Schulte (taz Berlin), "Salomé 70" in der Berliner Galerie Deschler (Berliner Zeitung) sowie die Schau "Dialoge der Sammlung" zur Frühzeit der Fotografie im Photomuseum Braunschweig (taz Nord).
Film
Morgen läuft in den Kinos Javier Espadas Dokumentarfilm "Buñuel - Filmemacher des Surrealismus" an. Im Filmdienst-Gespräch mit Wolfgang Hamdorf erinnert Espada an die Turbulenzen, die Luis Buñuel mit seiner ätzenden Kirchenkritik "Viridiana" ausgelöst hat, die er 1961 ausgerechnet im faschistischen Franco-Spanien gedreht und für die er in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. "Es gab in Spanien erstaunlicherweise eine linke Produktionsfirma, die UNINCI. Sicher hat sie auch deshalb überlebt, weil der Bruder eines der Produzenten Torero war. ... Der ganze Film war eine Zeitbombe. Buñuel ... schaffte das Material heimlich nach Paris. Um an der Grenze keine Schwierigkeiten zu bekommen, packten sie die Filmrollen ins Auto der Stierkämpfer. An der Grenze stand die Guardia Civil und winkte ihnen zum Abschied zu: 'Viel Glück, Toreros, viel Glück!'" In Cannes "war Luis Buñuel selbst gar nicht anwesend. Deshalb nahm José Muñoz Fontán, der Generaldirektor für Film der spanischen Regierung, den Preis entgegen. Als er mit der 'Goldene Palme' in der Hand an der spanischen Grenze ankam, hatten sie ihn schon aller Ämter enthoben. Die spanischen Behörden machten etwas Unglaubliches: Sie entzogen 'Viridiana' die Drehgenehmigung. Damit existierte der preisgekrönte Film offiziell also gar nicht mehr. Sie versuchten auch die Kopien zu zerstören, doch die Hauptdarstellerin Silvia Pinal und ihr Mann, der mexikanische Co-Produzent Gustavo Alatriste, nahmen die Kopie mit nach Mexiko."Weiteres: Peter Körte berichtet auf FAZ.net über die Gründe, warum Martin Scorseses geplantes Biopic über Frank Sinatra nicht recht in die Gänge kommen will. Besprochen werden Bertrand Bonellos Science-Fiction-Liebesdrama "The Beast" (taz) und Ngo The Chaus Verfilmung von Carsten Henns Roman "Der Buchspazierer" mit Christoph Maria Herbst (Tsp).
Bühne
Hannes Hintermeier besucht für die FAZ die szenische Lesung "Über den 7. Oktober hinaus - Israel und Palästina" im Münchner Residenztheater, in der Michael Wolffsohn gemeinsam mit den Schauspielern Barbara Horvath und Michael Goldberg über den 7. Oktober 2023 nachdenkt. Der Historiker holt weit aus: "Wolffsohn rekapituliert die Geschichte der ehemaligen britischen Kolonie Palästina. Beschreibt das palästinensische Volk als fortgesetztes Opfer seiner skrupellosen Regierungen, die es verführen und zur Abschlachtung freigeben. Der Text collagiert Belegstellen aus der Bibel, dem Koran, dem Äthiopischen Henochbuch, Josephus Flavius, der Chartas von PLO und Hamas, Zitate von Politikern wie Scharon, Abbas, Olmert, Cohn-Bendit und von Schriftstellern wie Heinrich Heine, Isaak Babel, Nelly Sachs."
Außerdem: Atif Mohammed Nour Hussein macht sich auf nachtkritik Gedanken dazu, wie im Theater Erinnerung gestaltet werden kann. Welt-ler Jakob Hayner besucht zwei Premieren Berliner Theater, die derzeit von Sparplänen der Politik heimgesucht werden.
Besprochen werden Tilmann Köhlers Inszenierung von Thomas Freyers Stück "Dumme Jahre" am Deutschen Nationaltheater Weimar (FAZ) und die Ottorino-Respighi-Oper "La fiamma" an der Deutschen Oper Berlin (van).
Außerdem: Atif Mohammed Nour Hussein macht sich auf nachtkritik Gedanken dazu, wie im Theater Erinnerung gestaltet werden kann. Welt-ler Jakob Hayner besucht zwei Premieren Berliner Theater, die derzeit von Sparplänen der Politik heimgesucht werden.
Besprochen werden Tilmann Köhlers Inszenierung von Thomas Freyers Stück "Dumme Jahre" am Deutschen Nationaltheater Weimar (FAZ) und die Ottorino-Respighi-Oper "La fiamma" an der Deutschen Oper Berlin (van).
Design

Laura Ewert schlendert für Monopol durch die Ausstellung "Aut Now", die im Wiener MAK unter verschiedenen Rubriken "hundert Objekte aus 25 Jahren österreichischer Gestaltung seit 2000" versammelt. So gibt es etwa "Kategorien wie 'Tuning', 'Re-Typisierung' oder 'Material als Möglichkeit', die Grundsätzliches über Design erzählen. Unter 'Tuning' erkundet das Team die Möglichkeiten des Umnutzens. Eine Handramme, die umgedreht zur Vase wird. Ein Sonnenschutzvisier am Kinder-Fahrradhelm des österreichischen Erfolgsunternehmens Woom, der durch Material und Anbringung zum Aufprallschutz wird. Unter der Überschrift 'Re-Typisierung' wird die alte Frage gestellt, ob man das Rad noch neu erfinden kann. Und sie wird auch beantwortet: Kann man. Das sieht man beispielsweise an der Leiter von Clemens Auer, der die Sprossen links/rechts versetzt anordnet. Oder - wir brauchten das wirklich! - am Kleiderbügel von Louisa Köber und Marie Mattner, bei dem Teile des Drahts durch Seil ersetzt wurden, was ein viel flexibleres Aufhängen ermöglicht."
Für eine Reportage auf der Seite Drei der SZ hat Paul Munzinger den Kantamanto-Markt in Accra, der Hauptstadt von Ghana, besucht, wo täglich riesige Mengen an Altkleidern aus aller Welt aufschlagen. "Doch während die Menge zunimmt, nimmt die Qualität ab. Fast Fashion, das bedeutet in Afrika auch, dass immer mehr Altkleider so minderwertig sind, dass sie sofort weggeschmissen werden. Sie landen erst im Müll und gelangen von dort in Flüsse und in den Ozean, wo sie das Wasser mit winzigen Plastikpartikeln verschmutzen. ... Die Umweltschutzorganisation Greenpeace sammelte vergangenen Herbst eine Woche lang Kleider auf dem Kantamanto-Markt, die die Händler weggeworfen hatten. Sie kamen auf etwa 19 000 Kleidungsstücke, die zusammen 4,6 Tonnen wogen. Eine Stichprobe schickte Greenpeace nach Hamburg, wo die Textilien analysiert wurden. Das Ergebnis: 96 Prozent von ihnen enthielten eine oder mehrere synthetische Fasern, Acryl, Polyester, Polyamide oder Elastane. Was sie alle gemeinsam haben: Sie verrotten erst nach Jahrhunderten."
Architektur

Rezensent Tom Mustroph bespricht in der taz den Fotoband "Pompeji - Der architektonische Blick" des Fotografen H. G. Esch, der auch die Grundlage einer gleichnamigen Ausstellung in der Berliner Architekturgalerie Aedes bildet. Esch stößt in seiner Arbeit auf überraschende Parallelen zwischen dem antiken Pompeii und dem modernen New York: "Die große Gemeinsamkeit ist die Rasterstruktur. Auf Eschs Drohnenaufnahmen von Pompeji sind Begrenzungsmauern zu sehen, die die rechteckigen Grundstücke definieren. Weitere Mauern trennen einzelne Zimmer und Räume ab. Auf den Innenhöfen gibt es viel Grün; Esch fotografierte vor allem im regenreichen Frühjahr dort. Die Aufnahmen erinnern sogar an den Speckgürtel ringsum Berlin, wie er sich beim Anflug auf Schönefeld dem Auge darbietet: Parzellen mit Häusern und Garagen, viel Rasen. Und manches römisch-antike Mosaik in Blautönen könnte auch ein Swimmingpool am Berliner Rand in Wildau sein."
Literatur
Paul Ingendaay schreibt in der FAZ zum Tod des Schriftstellers Robert Coover. Besprochen werden unter anderem Navid Kermanis "In die andere Richtung jetzt. Eine Reise durch Ostafrika" (NZZ), Jens Balzers Essay "After Woke" (Intellectures), Behzad Karim Khanis "Als wir Schwäne waren" (FR), Mariann Bühlers "Verschiebung im Gestein" (NZZ), Boston Terans Krimi "Gärten der Trauer" (FR), die Ausstellung "Maschinenpoesie - Über Experimente, Computer und Gedichte" im Literaturmuseum Strauhof in Zürich (NZZ), Sue Goyettes Gedichtband "Ozean" (FAZ) und Martina Hefters "Hey guten Morgen, wie geht es dir?" (SZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Musik
Das erste Update nach 60 Jahren des alle Mozartwerke bündelnden Köchelverzeichnisses schreibt dem Komponisten 95 Werke neu zu. Zahlreiche davon galten zwar zuvor schon lose als Mozartarbeiten, aber jetzt sind sie es auch quasi offiziell. "Ein paar echte Funde gibt es tatsächlich", freut sich Christian Wildhagen in der NZZ. Insbesondere "eine 'Serenate ex C', die binnen weniger Tage nach der Salzburger Uraufführung am 19. September zu einem Hit in der Mozart-Gemeinde avanciert ist. ... Das zauberhafte Jugendwerk aus den 1760er-Jahren ist fraglos mehr als eine Fußnote für Vollständigkeitsgläubige. Es tauchte aus den Beständen der Leipziger Städtischen Bibliotheken auf, wo es vermutlich seit dem 19. Jahrhundert unerkannt schlummerte. Das suitenhafte Stück besteht aus sieben kurzen Sätzen mit einer Spieldauer von gut zwölf Minuten. Es ist klar dem frühklassischen Stil der Epoche verhaftet, zeigt aber bereits jenes rhetorische Denken in Kontrasten und einige unverkennbare melodische Wendungen, die Mozarts gesamtes Schaffen durchziehen. Und namentlich das Adagio, den fünften Satz, würde niemand für das Werk eines Teenagers halten."
"Radiohead wird es wohl weiterhin nicht mehr geben", schreibt Standard-Kritiker Christian Schachinger nach dem Durchhören von "Cutout", dem bereits zweiten Albums, das Radiohead-Sänger Thom Yorke und Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood in diesem Jahr mit ihrer anderen Band The Smile veröffentlichen. "Zusammengehalten wird die Musik natürlich von Thom Yorkes verwehter, ätherischer, getragener und zerbrechlicher Kopfstimme. Darunter werden, wie etwa im herausstechenden Song 'Colours Fly', meist aus dem synkopischen, also auf die unbetonten Taktteile die Betonung legenden Spiel Tom Skinners frei flottierende Jams gelegt. Im konkreten Fall erklingen so Arabesken, die zurückweisen auf den ähnlichen Arbeitsansatz von Vorbildern wie der Kölner Krautrock-Band Can mit ihrem Wunderschlagzeuger Jaki Liebezeit. ... In 'Zero Sum' dudeln sich die Endlosschleifen-Gitarrenlicks eines Robert Fripp und seiner Studentenrockgötter King Crimson in deren Talking-Heads-Phase mit dem Album Discipline von 1981 Richtung Funky Afrika."
Weitere Artikel: Jonas Wagner porträtiert für die FAS (online nachgereicht) den Berliner Rapper Apsilon. Christoph Amend schreibt auf Zeit Online einen Nachruf auf die Gospelsängerin Cissy Houston. In der FAZ gratuliert Wolfgang Sandner dem Jazzpianisten Abdullah Ibrahim zum 90. Geburtstag. Und Arte bietet Christian Thielemanns Antrittskonzert mit Igor Levit an der Berliner Staatskapelle online zum Nachsehen an.
Besprochen werden Janet Jacksons Auftritt in Berlin (Tsp), PeterLichts Konzert in Frankfurt (FR), Sol Gabettas und Bertrand Chamayous Konzert im Wiener Konzerthaus (Standard) und das Debüt der Pavement-Nachfolgeband The Hard Quartet ("Da haben vier alte Hasen eine Form gefunden, auf die sie sich einigen konnten und innerhalb derer sie sich gegenseitig überraschen, anstacheln", freut sich Karl Fluch im Standard).
"Radiohead wird es wohl weiterhin nicht mehr geben", schreibt Standard-Kritiker Christian Schachinger nach dem Durchhören von "Cutout", dem bereits zweiten Albums, das Radiohead-Sänger Thom Yorke und Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood in diesem Jahr mit ihrer anderen Band The Smile veröffentlichen. "Zusammengehalten wird die Musik natürlich von Thom Yorkes verwehter, ätherischer, getragener und zerbrechlicher Kopfstimme. Darunter werden, wie etwa im herausstechenden Song 'Colours Fly', meist aus dem synkopischen, also auf die unbetonten Taktteile die Betonung legenden Spiel Tom Skinners frei flottierende Jams gelegt. Im konkreten Fall erklingen so Arabesken, die zurückweisen auf den ähnlichen Arbeitsansatz von Vorbildern wie der Kölner Krautrock-Band Can mit ihrem Wunderschlagzeuger Jaki Liebezeit. ... In 'Zero Sum' dudeln sich die Endlosschleifen-Gitarrenlicks eines Robert Fripp und seiner Studentenrockgötter King Crimson in deren Talking-Heads-Phase mit dem Album Discipline von 1981 Richtung Funky Afrika."
Weitere Artikel: Jonas Wagner porträtiert für die FAS (online nachgereicht) den Berliner Rapper Apsilon. Christoph Amend schreibt auf Zeit Online einen Nachruf auf die Gospelsängerin Cissy Houston. In der FAZ gratuliert Wolfgang Sandner dem Jazzpianisten Abdullah Ibrahim zum 90. Geburtstag. Und Arte bietet Christian Thielemanns Antrittskonzert mit Igor Levit an der Berliner Staatskapelle online zum Nachsehen an.
Besprochen werden Janet Jacksons Auftritt in Berlin (Tsp), PeterLichts Konzert in Frankfurt (FR), Sol Gabettas und Bertrand Chamayous Konzert im Wiener Konzerthaus (Standard) und das Debüt der Pavement-Nachfolgeband The Hard Quartet ("Da haben vier alte Hasen eine Form gefunden, auf die sie sich einigen konnten und innerhalb derer sie sich gegenseitig überraschen, anstacheln", freut sich Karl Fluch im Standard).
Kommentieren