Efeu - Die Kulturrundschau
Durchatmen, Mut fassen
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09.08.2024. Wegen eines geplanten Terroranschlags mussten Konzerte von Taylor Swift in Wien abgesagt werden - die Fans feiern trotzdem, freuen sich die Feuilletons. Die SZ wird in Iwan Filippows Roman "Maus" Zeuge, wie bei einer Zombie-Apokalypse in Russland die ganze Führungsriege des Kreml vernichtet wird. Die FAZ sieht im Muzeum Susch Haare aus Wasserhähnen sprudeln. Außerdem freut sie sich, bei den Salzburger Festspielen mal wieder ein Stück von Botho Strauss sehen zu können: Saul, mit Jens Harzer in der Hauptrolle, der die SZ vom Stuhl reißt. Und: Die Kritiker verabschieden sich von Synchronlegende Rainer Brandt.
9punkt - Die Debattenrundschau
vom
09.08.2024
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Musik
Die drei Taylor-Swift-Konzerte in Wien wurden zwar wegen der Anschlagspläne einiger dem IS anheim gefallener Jugendlicher abgesagt, aber in den Straßen der Stadt singen und tanzen tausende Swifties. Sie feiern sich, ihre Musik und das Leben - rührende Anblicke.
"Dass es genau den US-amerikanischen Popstar treffen sollte, wundert nicht", schreibt Konstantin Nowotny in der taz: "Taylor Swift und ihre Fans stehen für alles, was der radikale Islamismus hasst. ... Zärtlichkeit, Queerness, Frauen, die sich und ihr Frausein feiern - es ist eine Männlichkeit, die sich davon bedroht sieht. Eine gelernte Männlichkeit, die sich nur als Gegnerschaft begreift: Wenn 'sie' glücklich und frei sind, schadet das 'uns'; wenn Frauen stark sind, gefährdet das die gottgewollte Ordnung. Nichts ist passiert, zum Glück. Aber Angst ist es, was solche Täter wollen. Freiheit wiederum ist, was ihnen Angst macht. Daher gilt: durchatmen, Mut fassen." Auch Heide Rampetzreiter von der Presse sieht in dem vereitelten Anschlag einen "Akt der Misogynie. Denn Swift verkörpert einen sanften Feminismus, einen, bei dem sich Frauen nehmen, was ihnen zusteht; tun, was sie wollen und Widerstand lächelnd wegdrücken - auch wenn es mehr Arbeit kostet, wie das neue Aufnehmen alter Alben. Ihre Texte beschreiben das Leben, die Nöte und Liebeswirren einer Frau." Hintergründe zu den Ermittlungsarbeiten liefern Hellin Jankowski, Maria Kronbichler und Eva Winroither in der Presse.
Islamistische Täter suchen sich nicht nur wegen der zu erwartenden Opferzahlen genau solche Veranstaltungen als Ziel heraus, schreibt auch Stefan Weiss im Standard. "Das Popkonzert als Massenevent ist eines der Verständigungsmittel der liberalen, offenen Gesellschaft. Es setzt auf Übereinkunft im Amüsement, im Hedonismus, in der Feier des Lebens, auch im Konsum, sei dieser nun alkoholisch, lukullisch oder im Sammeln von Merchandise-Artikeln begriffen. Es gilt auch der Regelbruch auf Zeit. Menschen dürfen unabhängig von ihrer Identität und gesellschaftlich zugeordneten Rolle singen, schreien, einmal ganz aus sich herausgehen. All das stört den Islamismus, all das will eine lustfeindliche, von Jenseits- und Todestrieb geprägte Ideologie bekämpfen."
Weitere Artikel: Christian Wildhagen blickt in der NZZ auf François-Xavier Roths tiefen Fall. Robert Matthies (taz) und Jan Freitag (SZ) berichten über die Notlage des von Schließung bedrohten Hafenklang-Clubs in Hamburg. Ein neues Gedicht von Till Lindemann könnte sich so deuten lassen, dass sein Abschied von Rammstein bevorsteht, schreibt Gerrit Bartels im Tagesspiegel. Jürgen Kaube erinnert in der FAZ an den vor 150 Jahren geborenen Komponisten Reynaldo Hahn. Andrian Kreye spricht für die SZ mit dem Samba-Musiker Milton Nascimento und der Bassistin Esperanza Spalding, die gemeinsam ein Album aufgenommen haben.
Besprochen werden Evgeny Kissins Auftritt bei den Salzburger Festspielen (Standard), ein von Václav Luks dirigiertes Konzert des Ensemble 1704 bei den Salzburger Festspielen (SZ), das Album "In einem blauen Mond" von den Mausis (taz), Kneecaps Album "Fine Art" (FR) und das Album "We Have Dozens of Titles" mit bislang unveröffentlichten Aufnahmen von Gastr del Sol (tazler Benjamin Moldenhauer hört "eine Musik der Möglichkeiten, dem Eindruck nach ohne stilistische Grenzen, und trotzdem wurde das alles hörbar streng konzeptioniert").
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"Dass es genau den US-amerikanischen Popstar treffen sollte, wundert nicht", schreibt Konstantin Nowotny in der taz: "Taylor Swift und ihre Fans stehen für alles, was der radikale Islamismus hasst. ... Zärtlichkeit, Queerness, Frauen, die sich und ihr Frausein feiern - es ist eine Männlichkeit, die sich davon bedroht sieht. Eine gelernte Männlichkeit, die sich nur als Gegnerschaft begreift: Wenn 'sie' glücklich und frei sind, schadet das 'uns'; wenn Frauen stark sind, gefährdet das die gottgewollte Ordnung. Nichts ist passiert, zum Glück. Aber Angst ist es, was solche Täter wollen. Freiheit wiederum ist, was ihnen Angst macht. Daher gilt: durchatmen, Mut fassen." Auch Heide Rampetzreiter von der Presse sieht in dem vereitelten Anschlag einen "Akt der Misogynie. Denn Swift verkörpert einen sanften Feminismus, einen, bei dem sich Frauen nehmen, was ihnen zusteht; tun, was sie wollen und Widerstand lächelnd wegdrücken - auch wenn es mehr Arbeit kostet, wie das neue Aufnehmen alter Alben. Ihre Texte beschreiben das Leben, die Nöte und Liebeswirren einer Frau." Hintergründe zu den Ermittlungsarbeiten liefern Hellin Jankowski, Maria Kronbichler und Eva Winroither in der Presse.
Islamistische Täter suchen sich nicht nur wegen der zu erwartenden Opferzahlen genau solche Veranstaltungen als Ziel heraus, schreibt auch Stefan Weiss im Standard. "Das Popkonzert als Massenevent ist eines der Verständigungsmittel der liberalen, offenen Gesellschaft. Es setzt auf Übereinkunft im Amüsement, im Hedonismus, in der Feier des Lebens, auch im Konsum, sei dieser nun alkoholisch, lukullisch oder im Sammeln von Merchandise-Artikeln begriffen. Es gilt auch der Regelbruch auf Zeit. Menschen dürfen unabhängig von ihrer Identität und gesellschaftlich zugeordneten Rolle singen, schreien, einmal ganz aus sich herausgehen. All das stört den Islamismus, all das will eine lustfeindliche, von Jenseits- und Todestrieb geprägte Ideologie bekämpfen."
Weitere Artikel: Christian Wildhagen blickt in der NZZ auf François-Xavier Roths tiefen Fall. Robert Matthies (taz) und Jan Freitag (SZ) berichten über die Notlage des von Schließung bedrohten Hafenklang-Clubs in Hamburg. Ein neues Gedicht von Till Lindemann könnte sich so deuten lassen, dass sein Abschied von Rammstein bevorsteht, schreibt Gerrit Bartels im Tagesspiegel. Jürgen Kaube erinnert in der FAZ an den vor 150 Jahren geborenen Komponisten Reynaldo Hahn. Andrian Kreye spricht für die SZ mit dem Samba-Musiker Milton Nascimento und der Bassistin Esperanza Spalding, die gemeinsam ein Album aufgenommen haben.
Besprochen werden Evgeny Kissins Auftritt bei den Salzburger Festspielen (Standard), ein von Václav Luks dirigiertes Konzert des Ensemble 1704 bei den Salzburger Festspielen (SZ), das Album "In einem blauen Mond" von den Mausis (taz), Kneecaps Album "Fine Art" (FR) und das Album "We Have Dozens of Titles" mit bislang unveröffentlichten Aufnahmen von Gastr del Sol (tazler Benjamin Moldenhauer hört "eine Musik der Möglichkeiten, dem Eindruck nach ohne stilistische Grenzen, und trotzdem wurde das alles hörbar streng konzeptioniert").
Film
Die Feuilletons verabschieden sich von Synchronlegende Rainer Brandt, der mit seinem "Schnodderdeutsch" die hiesige Auffassung von Unterhaltungskino jahrelang geprägt hat: Belmondo, Spencer und Hill - sie alle klopften in den deutschen Versionen ihrer Filme Sprüche, die ihnen Brandt in den Mund gelegt hat. "Dieser Klang", erinnert sich Bernhard Heckler in der SZ wehmütig. "Diese ganz bestimmte Textur, das Raue, Rausgerotzte, diese Audiotapete, die über so vielen Komödien der Achtziger- und Neunzigerjahre lag. Diese schräge, rhythmische, eingängige Kneipenslang-Jugend-Macho-ich-hau-dir-aufs-Maul-Sprache in den Stimmfarben von Thomas Danneberg (Terence Hill) und Arnold Marquis (Bud Spencer). Diese bis in die Gegenwart hinein klingende Spencer-Hill-Lingo hat ihren Schöpfer verloren."
Er "beherrschte die feine Kunst, auf der Leinwand gesprochene und vorher minutiös durchkomponierte Sprache glaubwürdig als urwüchsig und spontan zu verkaufen", schreibt Axel Weidemann in der FAZ. Es war "eine Sprache, die gestalterisch mehr Wert darauf legt, was gemeint ist, als was gesagt wird. 'Ganz ruhig, sonst drücken wir das Köpfchen in deinen Hals' ('Vier Fäuste gegen Rio' 1984) - das zeugt von einer fundamentalen Nächstenliebe, die stets daran scheitern muss, dass der Nächste leider allzu oft im Weg steht." Für Peter Huth von der Welt gehört Brandt "in eine Reihe mit Ringelnatz, Erhardt, Gernhardt sowie Wagner (Franz und Richard)."
Weitere Artikel: Marta Moneva resümiert für Artechock das 59. Filmfestival in Karlovy Vary. Ulrich Mannes empfiehlt auf Artechock den Fokus der 72. Filmkunstwochen in München zu Geschichte der Schweizer Produktionsfirma Praesens-Film. Leo Geisler erinnert im Filmdienst an Sidney Lumets Thriller "Hundstage" von 1975. Oliver Jungen führt sich für die FAZ nochmal die alten "Dudu"-Filme zu Genüte.
Besprochen werden Oz Perkins' Horrorfilm "Longlegs" (Standard, Artechock, unsere Kritik), Viggo Mortensens Western "The Dead Don't Hurt" (Artechock, mehr dazu hier), die Netflix-Serie "Das Decameron" (Freitag, Welt) und die britische Doku "Tabloids on Trial" über die Opfer von Boulevard-Bespitzelungen (taz).
Er "beherrschte die feine Kunst, auf der Leinwand gesprochene und vorher minutiös durchkomponierte Sprache glaubwürdig als urwüchsig und spontan zu verkaufen", schreibt Axel Weidemann in der FAZ. Es war "eine Sprache, die gestalterisch mehr Wert darauf legt, was gemeint ist, als was gesagt wird. 'Ganz ruhig, sonst drücken wir das Köpfchen in deinen Hals' ('Vier Fäuste gegen Rio' 1984) - das zeugt von einer fundamentalen Nächstenliebe, die stets daran scheitern muss, dass der Nächste leider allzu oft im Weg steht." Für Peter Huth von der Welt gehört Brandt "in eine Reihe mit Ringelnatz, Erhardt, Gernhardt sowie Wagner (Franz und Richard)."
Weitere Artikel: Marta Moneva resümiert für Artechock das 59. Filmfestival in Karlovy Vary. Ulrich Mannes empfiehlt auf Artechock den Fokus der 72. Filmkunstwochen in München zu Geschichte der Schweizer Produktionsfirma Praesens-Film. Leo Geisler erinnert im Filmdienst an Sidney Lumets Thriller "Hundstage" von 1975. Oliver Jungen führt sich für die FAZ nochmal die alten "Dudu"-Filme zu Genüte.
Besprochen werden Oz Perkins' Horrorfilm "Longlegs" (Standard, Artechock, unsere Kritik), Viggo Mortensens Western "The Dead Don't Hurt" (Artechock, mehr dazu hier), die Netflix-Serie "Das Decameron" (Freitag, Welt) und die britische Doku "Tabloids on Trial" über die Opfer von Boulevard-Bespitzelungen (taz).
Literatur

Russland als Schauplatz einer Zombie-Apokalypse, bei der die gesamte Führungsriege stirbt und der Kreml brennt, während im Hintergrund wissenschaftliche Experimente laufen, die Putin ein Alter von mindestens 120 Jahren bescheren sollen - das ist (auch im Hinblick auf das bellizistische "Z"-Symbol aus Putins Propaganda, das hier direkt zum Zombie führt) das politisch-allegorische Szenario von Iwan Filippows Roman "Maus", schreibt Alexander Estis in der SZ. Auf den ersten Blick handelt es sich "um ein beinahe konventionelles Stück Genreliteratur ... mit gelegentlichen Reminiszenzen an die große Sowjetsatire 'Meister und Margarita' von Michail Bulgakow. ... Dennoch hielten es die Behörden jetzt für geboten, den Bestseller aus dem Handel entfernen zu lassen. Er gefährde die öffentliche Sicherheit und verbreite - im Fall eines fiktionalen Textes besonders ironisch - 'Falschinformationen', so begründete der russische Generalstaatsanwalt höchstpersönlich die Anordnung. Solche höchstinstanzliche Zensur ist im Literaturbereich präzedenzlos. Der tiefere Grund dafür dürfte neben dem enormen Erfolg des Buches im außerliterarischen Engagement des Autors zu suchen sein: Filippow, längst nach Georgien geflohen und nun auf halbem Weg ins Berliner Exil, ist als regimekritischer Journalist schon zuvor zum 'ausländischen Agenten' erklärt worden."
Weiteres: Der Verleger Jörg Bong beziehungsweise Schriftsteller Jean-Luc Bannalec füllt den Fragebogen von Frankfurter Allgemeine Quarterly aus. Besprochen werden unter anderem Marianna Kijanowskas "Babyn Jar. Stimmen. Gedichte" (taz), Szczepan Twardochs "Kälte" (FR) und Charly Hübners "Wenn du wüsstest, was ich weiß ..." über den Schriftsteller Uwe Johnson (NZZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Bühne

Christine Dössel ist in der SZ zwar auch von Harzers Schauspielleistung überzeugt, aber weniger vom Stück selbst: "Harzer skizziert mit zerquältem Blick die persönliche Verfallsgeschichte eines Mannes, der in einer Zeit des Systemwechsels - von der Theokratie zur Monarchie - als Minderleister unterperformt, wie man heute vielleicht sagen würde. Er tut dies mit feinsten Modulationen und kleinen sprechenden Gesten, mal ein Wischen mit der Hand, mal die Fäuste an den Schläfen. In der Szene, in der Saul die Hexe von Endor aufsucht, deuten Harzer und Galic die Möglichkeit einer Liebesgeschichte an. So eindringlich, wie die beiden sich für diesen angemosten Textfindling in die Bresche werfen, fühlt man sich direkt genötigt, sich und das Stück noch einmal zu hinterfragen: Was hat man verpasst, wenn man rein gar nichts damit anfangen kann?" Nachtkritikerin Gabi Hift weiß indes zu berichten, dass das Stück ursprünglich als Opernlibretto für eine Koproduktion mit dem kürzlich verstorbenen Wolfgang Rihm geplant war: "Davon wurde nur ein kleines Stück verwirklicht. Als man es hört, spürt man sofort, dass das sehr gut hätte funktionieren können. Es öffnet sich eine neue Dimension, und es ist, als ob die graue Wand aus alttestamentarischer Sprache auf einmal als Monolith im All schweben würde. Schade, dass Rihm das Projekt nicht zu Ende führen konnte."
Weitere Artikel: Die Berliner Zeitung trauert um den Theatermacher Jan Zimmermann vom Hexenberg-Ensemble, der mit 63 Jahren gestorben ist. Der Standard resümiert noch einmal das Wiener Impulstanz-Festival.
Kunst

Wer gerade in Graubünden unterwegs ist, dem empfiehlt FAZ-Kritikerin Alexandra Wach wärmstens den Besuch der Ausstellung "Where No One Looked Before" im Muzeum Susch. Hier gibt es Fotografien der Pragerinnen Emila Medková und Běla Kolářova zu sehen, die lange viel zu wenig beachtet wurden: "Ein Augapfel verschließt einen Eierbecher, aus einem Wasserhahn sprudeln Haare statt Wasser. Ein weiblicher Schatten scheint die Objekte zu fixieren, ohne dass man zu erkennen vermag, welche Rolle er in diesem mysteriösen Drama spielt. 'Cascade de cheveux' nannte Emila Medková 1949 die geisterhafte Szenerie, die Vertrautes fremd erscheinen ließ. Sie gehörte den Prager Surrealisten an, die parallel zu ihren Pariser Kombattanten von den Zwanzigerjahren an mit der neu erfundenen Kleinbildkamera experimentierten, indem sie Negative solarisierten, montierten, inszenierten, Gegenstände aufs Fotopapier legten und die Oberfläche schraffierten. Offiziell gründete sich die Gruppe erst 1934 in Prag. Nach der deutschen Besatzung folgte die totalitäre Herrschaft der Kommunisten. Beide Ideologien lehnten die auf verstörende Effekte und die Magie der Dinge setzende Kunstrichtung ab. Ausstellungsverbote waren an der Tagesordnung."
In den letzten Tagen sind mehrere neue Werke des Streetart-Künstlers Banksy aufgetaucht (unser Resümee), nun ist eine besprayte Satellitenschüssel gestohlen worden, Scotland Yard ermittelt, wie Zeit online berichtet. Für monopol-Kritiker Daniel Völzke entwickeln sich die ganzen Banksy-Exegesen zu einem ziemlichen Zirkus: "Es gehört zur Street-Art, dass sie emblemhaft sein will und wie ein Straßenschild auch im Vorübergehen gelesen werden kann. Banksy ist ein Meister dieser Kunst. Gleichzeitig hat sich die Gattung damit auch komplett der kommerziellen Verwertung ausgeliefert, wie man an den vielen nicht-autorisierten Banksy-Ausstellungen sehen kann. Die Straße der Street-Art ist so zur Sackgasse geworden." Auch Berliner Zeitung, FR und Spiegel Online rätseln bei den neuen Werken mit.
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