Efeu - Die Kulturrundschau

Frechheiten und Fourberien

Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
11.07.2025. Im Monopol-Gespräch verteidigt sich Kathleen Reinhardt, Direktorin des Berliner Kolbe-Museums, gegen den Vorwurf, sie verschleiere den Raubkunst-Hintergrund des Tänzerinnen-Brunnens. Die FAZ blickt in Cottbus in die kantigen Gesichter der legendären Ostfrauen. Die Welt glaubt noch nicht an Bauen mit Hilfe von KI. Geht ja auch gut von Hand für nur 700.000 Taler, lernt die FAZ im Alten Museum in Berlin. Die Jüdische Allgemeine blickt auf Antisemitismus in Hollywood. Und Van stellt fest: Nicht alles, was Franz Liszt komponierte, war erste Sahne.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 11.07.2025 finden Sie hier

Bühne

Szene aus Jeanne Candels "Fusées". Bild: Christophe Raynaud de Lage / Festival d'Avignon

Reinhard J. Brembeck reist für die SZ trotz Flugstreiks bestens gelaunt zu den Festivals in Avignon und Aix-en-Provence, stellt aber eine nicht nur mit den Sparmaßnahmen begründete "Beschränkung der Mittel" fest: "Erleben derzeit Peter Brook mit seinem 'Empty Space' und Jerzy Grotowski mit seinem Armen Theater eine Renaissance? Sollte angesichts einer zunehmend digital aufrüstenden Welt das Theater mit digitaler Verweigerung reagieren, mit einer Rückkehr zu den ältesten, analogen Mitteln? Das wird in Jeanne Candels 'Fusées' (Raketen) auf die Spitze getrieben, das mit den einfachsten Mitteln und der hohen Kunst der Klamotte die Entstehung der Welt in fünf Minuten abhandelt und dann von zwei im All verloren gegangenen Astronauten erzählt, die von den Segnungen einer charmant weiblichen KI durchaus nicht profitieren könnten. Molière, der in Avignon so selbstverständlich präsent ist wie Montesqieu oder Beaumarchais, wäre heute zu solchen Frechheiten und Fourberien fähig, um die Menschlichkeit über Maschinen stellen."

Weitere Artikel: Wehmütig verabschiedet Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung ein letztes Relikt aus der Castorf-Neumann-Ära der Volksbühne: Das Designstudio LSD (Last Second Design), das Bert Neumann zusammen mit seiner Frau Lenore Blievernicht gegründet hat und das für das Design der Volksbühne zuständig war, verlässt das Theater im Einvernehmen. Da die milliardenschwere Sanierung der Stuttgarter Oper erneut ins Stocken zu geraten droht, versucht die Stadt Stuttgart den für zehn Jahre geplanten Interimsbau günstiger zu machen, meldet die FR mit dpa.

Besprochen werden außerdem Jetske Mijnssens Inszenierung von Francesco Cavallis Oper "La Calisto" beim Festival in Aix en Provence (FAZ) und Ingrid El Sigais Inszenierung von Eduard Künnekes "Der Vetter aus Dingsda" an der Kammeroper Frankfurt (FR).
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Literatur

Besprochen werden unter anderem Verena Stauffers Gedichtband "Kiki Beach" (Perlentaucher), Jasmin Ramadans "Reality" (Freitag), Clarice Lispectors "Die Passion nach G.H." (Standard), Ayşe Klinges Kindercomic "Der Zahn" (FAZ.net) und der von Dahr Jamail und Stan Rushworth herausgegebene Band "Wir stehen in der Mitte der Unendlichkeit. Indigene Stimmen über die Welt im Wandel" (SZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
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Film

In Hollywood herrscht eine Stimmung, bei der das Entsetzen über das Leid der Palästinenser immer häufiger über einen diffusen Antizionismus in Antisemitismus kippt, berichtet Jana Talke in der Jüdischen Allgemeinen.  "Jeder jüdische Star, der sich wie Bar Refaeli oder Gal Gadot zu Israel bekennt, Solidarität mit den Geiseln in Gaza zum Ausdruck bringt wie Ginnifer Goodwin oder offen zu seinen Wurzeln steht, wird in sozialen Medien als 'Zio' beschrien. Die Comedians Jerry Seinfeld, Amy Schumer und Chelsea Handler haben aufgrund ihrer (unterschiedlich gearteten) pro-israelischen Einstellungen Cyber-Mobbing, Schikanen und störende Free-Palestine-Aktionen auf ihren Veranstaltungen erfahren. Auch Stars wie Sacha Baron Cohen, die sich nicht zum jetzigen Konflikt äußern, werden für frühere Kommentare beschimpft, seien diese auch nur dem Anti-Antisemitismus gewidmet. Aufgrund dieser tatsächlich an die McCarthy-Ära gemahnenden antisemitischen Stimmung zeigen sich immer weniger jüdische Schauspieler bereit, sich zum Nahost-Konflikt oder zum Antisemitismus in Amerika zu äußern."

Der Raum erzählt Gefühle: Christian Petzolds "Miroirs No. 3" (Piffl Medien)

Nach seiner Weltpremiere bei den Filmfestspielen in Cannes hatte Christian Petzolds neuer Film "Miroirs No. 3" nun beim Filmfest München deutsche Erstaufführung, der reguläre Kinostart ist für den Oktober angekündigt. Dunja Bialas und Amelie Hochhäusler haben sich in München zum Gespräch mit dem Regisseur getroffen. Unter anderem erklärt er, warum es ihm für dieses Familiendrama wichtig war, dass das Haus als Spielort nach amerikanischer Manier eine Veranda zur Straße hat: "Die Straße ist ein sozialer Ort. Unser Haus erzählt davon, dass die Familie einmal offen war, zur Straße hin. ... Das zweite ist, dass ich finde, dass man bei sehr, sehr vielen Filmen - gerade bei Erstlings- und Zweitlingsfilmen - keine Raumorientierung mehr hat, weil die Produktionsbedingungen schlecht sind und leider alle sich für die Handkamera entscheiden, um schneller fertig zu werden. Das Raumgefühl aber gibt nicht nur Orientierung, der Raum erzählt Gefühle. Wie weit wir voneinander entfernt sitzen. Wie eine Aufstellung ist." Außerdem erfahren wir, welche Filme Petzold diesmal mit seinem Team zur Vorbereitung durchgearbeitet hat: Nanni Morettis "Das Zimmer meines Sohnes" und Hitchcocks "Rebecca".  

Der traditionelle Schwerpunkt auf den deutschen Film beim Filmfest München zeigte sich in diesem Jahr, anders als in den Jahren zuvor, ziemlich dynamisch, schreibt Axel Timo Purr auf Artechock: Dieses Jahr gab es eine "heterogene, widersprüchliche Sammlung an Werken. Zwischen Reibung und Rausch, Eskalation und Essenz zeigte die Auswahl eine erstaunliche Bandbreite: mal glatt, mal roh, mal oberflächlich, plump und peinlich und dann wieder so zart, klug und innovativ, dass einem schwindelte."

Weiteres: Thomas Willmann spricht für Artechock mit Tim Key und James Griffiths über deren (auf Artechock und in der taz besprochenen) Film "The Ballad of Walls Island". Dunja Bialas berichtet auf Artechock von Branchentreffen beim Filmfest München. Von dort liefern ihre Kolleginnen Anna Edelmann und Paula Ruppert zehn Impressionen. Rüdiger Suchsland resümiert auf Artechock die Masterclass, die der iranische Filmemacher Asghar Farhadi beim Festival Il Cinema Ritrovato in Bologna gegeben hat (mehr vom Festival bereits hier). Die Cineteca Bologna hat das Gespräch auf ihrem ohnehin reichhaltig gefüllten Youtube-Kanal dokumentiert: 



Besprochen werden Willy Hans' "Der Fleck" (Tsp, Artechock, unsere Kritik), die von Lena Dunham für Netflix geschriebene RomCom-Serie "Too Much" (Welt), Ben Smallbones "Homestead" (Artechock), Johann Betz' Dokumentarfilm "Sep Ruf - Architekt der Moderne" (Artechock), Darren Thorntons "Vier Mütter für Edward" (Standard), die dritte Staffel der Netflix-Erfolgsserie "Squid Game" (Freitag), Philip Kochs Netflix-Gruselfilm "Brick" mit Matthias Schweighöfer (Welt, SZ) und James Gunns "Superman"-Blockbuster (NZZ, Artechock).
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Kunst

"Fulminant" findet Freddy Langer in der FAZ die Ausstellung "Unbeschreiblich weiblich. Frauenbilder in der DDR" im Dieselkraftwerk Cottbus, die sich in mehr als neunzig Werken auf die Spur der "legendären Ostfrau" begibt: "Bei aller Vielfalt in der Auswahl, die mit prominenten Künstlern von Curt Querner und Max Lachnit über Wolfgang Peuker und Arno Rink bis Clemens Gröszer und Angela Hampel reicht und bedeutende Fotografen wie Tina Bara und Gundula Schulze Eldowy oder Eva Mahn und Günter Rössler mit einschließt, ist Caroline Kühnes (Kuratorin der Schau, Anm. d. Red.) Vorliebe für strenge, kantige, verhärmte Gesichter und Figuren bis an die Grenze der Zerrissenheit nicht zu übersehen. Damit dominiert eine gewisse Kälte, weit entfernt von der staatlich verordneten Glückseligkeit des sozialistischen Menschen. Mag sein, dass sich darin ein Leben in der Mangelwirtschaft und unter den Gängeleien einer Diktatur widerspiegelt. Möglich auch, dass das Bröselnde, Verfallende des Lands gemeint war."

Das Museum sei einer "Restitution gegenüber natürlich offen", sagt im Monopol-Gespräch Kathleen Reinhardt, Direktorin des Berliner Kolbe-Museums, der erstmals in der FAZ vorgeworfen wurde, sie verschleiere den Raubkunst-Hintergrund des berühmten Tänzerinnen-Brunnens (Unser Resümee). Die Vorwürfe hätten sie überrumpelt, sei sie es doch gewesen, die die Recherchearbeit angestoßen habe: "Seit Anfang dieses Jahres konnten wir direkten Kontakt aufnehmen, seit Mai dieses Jahres wissen wir von einem Anwalt, dass Teile der Nachfahren wahrscheinlich die Verzichtserklärung von 2001 nicht kennen oder ihr nicht zustimmen. Das Kolbe-Museum hat das, was Stahl nicht nur mit seiner faktischen Enteignung angetan wurde, auch immer als das bezeichnet, was es ist: ein unverzeihliches, maßloses Unrecht. Wir haben allerdings den Begriff 'Raubkunst' nicht benutzt. Rückblickend stelle ich fest, dass wir mit der Nutzung des Begriffes Unklarheiten hätten vermeiden können."

Weitere Artikel: Im taz-Gespräch mit Sophie Tiedemann erzählt die bosnische Künstlerin Sejla Kameric die Geschichte hinter ihrer berühmt gewordenen Arbeit "Bosnian Girl". Im Welt-Gespräch mit Martina Meister erzählt Didier Fusillier, Direktor des Verbunds der französischen Staatsmuseen und Schlösser, wie er das wiedereröffnete Grand Palais in Paris mit Tanzaufführungen, After-Partys und DJ-Sets populär machen will. In der FAZ schreibt Oliver Maria Schmitt den Nachruf auf den im Alter von 76 Jahren gestorbenen Maler und Karikaturisten Ernst Kahl. Nachdem die wohl bekannteste Kirchenstatue Spaniens, die María Santísima de la Esperanza Macarena Coronada aus Sevilla bei einer Renovierung verunstaltet wurde, ist sie nun an das Andalusische Institut für Historisches Erbe überstellt worden, um restauriert zu werden, berichtet Rainer Wandler in der taz. In der NZZ verkündet Marion Löhndorf erfreut, dass der 70 Meter lange Teppich von Bayeux, der zum Unesco-Welterbe gehört und in Frankreich aufbewahrt wird, ab kommendem Jahr als Leihgabe im British Museum zu sehen sein wird. Im Guardian schreibt Kim Willsher zum Thema.

Besprochen werden die Ausstellung "Fantasie und Vielfalt. Nordamerika in der Sammlung Kulturen der Welt" über "Indianerbilder" in Europa im Lübecker Museum für Natur und Umwelt (taz) und die Ausstellung "Mensch Berlin" im Bank Austria Kunstforum Wien (Standard)
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Architektur

Projekt: Four Frankfurt. Architekturbüro: UNStudio

Bang war dem ein oder anderen Architekten, Planer oder Baubeamten zumute, als beim Urban Future Forum (UFF) in Frankfurt am Main nicht nur über die Bedeutung der KI für die Architektur gesprochen wurde, sondern Michael Müller, Mitarbeiter am "FOUR Frankfurt", einem der größten laufenden Bauprojekte Deutschlands mit vier bis zu 233 Meter hohen Wolkenkratzern und 600 Apartments, viel Werbung für das mit Hilfe von KI umgesetzte Projekt machte, weiß Dankwart Guratzsch in der Welt. Doch der Kritiker beruhigt die Gemüter, denn das nach wie vor nicht abgeschlossene Bauvorhaben überzeugt ihn nicht: In Frankfurt ist jetzt "eine 200 Meter hohe Palisadenwand eingezogen, die - von welcher Himmelsrichtung aus man die Stadt auch ansteuert - alle Zwischenräume zwischen den Türmen zu füllen scheint. Die 'Optimierung', die alle jemals entwickelten Hochhausentwürfe dahingehend ausgewertet hat, wie sie sich im Hinblick auf Rendite für den Bauherren, Staffelung und Ausnutzung von Fläche, technisch-physikalisch-klimatologische und belichtungstechnische Brillanz effektivieren lassen, lässt keine Spielräume für Fantasie, Anregung, Wohlgefühl, Ästhetik offen. KI ist brillant im Rechnen, routiniert im Nachäffen, stümperhaft im Erfinden."

Die Rotunde des Alten Museums, Carl Emmanuel Conrad, 1830 © Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin 

Mit der Ausstellung "Grundstein Antike. Berlins erstes Museum" erinnert das Alte Museum in Berlin an die Grundsteinlegung am 9. Juli vor zweihundert Jahren auf der Museumsinsel: Friedrich Wilhelm III. stellte dem Architekten Karl Friedrich Schinkel für den Bau des Alten Museums nur ein "preußisches Budget" von 700.000 Talern zur Verfügung, erinnert Andreas Kilb in der FAZ: "Dass Schinkel sparen musste, sieht man sowohl in der Ausstellung als auch am Gebäude selbst: Die Säulen der Vorhalle und des Treppenhauses sind nicht aus Marmor, sondern aus Elbsandstein, die Stufen über dem hohen Sockel aus sächsischem Granodiorit. Der ästhetischen Wirkung des Bauwerks tut das keinen Abbruch. Die imponierende Wucht des Alten Museums mit seinen achtzehn Riesensäulen ist nur mit dem etwa gleichzeitig entstandenen Kapitol in Washington vergleichbar. Jetzt, da die barocke Hülle des Berliner Schlosses wieder da ist, sieht man erst, was Schinkels Museumsbau eigentlich war: eine Unabhängigkeitserklärung der Kunst gegenüber der politischen Macht."
Archiv: Architektur

Musik

Einerseits ja durchaus löblich, findet Albrecht Selge in VAN, dass Christian Thielemann und die Berliner Staatskapelle sich um selten gespielte Werke bekannter Komponisten kümmern und im Zuge zum Beispiel den kompletten Reigen von Liszts symphonischen Dichtungen in chronologischer Reihenfolge spielen wollen. Der Auftakt mit den ersten beiden geriet dann aber doch zur Belastungsprobe, sodass der Kritiker sich irgendwann fragte, "ob das jene Repertoire-Dehnungen sind, die die Klassikwelt braucht. Dirigentisch wie solistisch ist das gewiss erste Lisztsahne. ... Und doch kann das alles nicht den hölzernen Eindruck dieser von einem Victor-Hugo-Gedicht inspirierten Berg-Symphonie ausräumen, ja die regelrechte Anmutung kompositorischer Unbeholfenheit. Tonmalen nach Zahlen: Nach jedem erzählerischen Längsstrich im Verlauf (und es gibt viele) wird ein Stift beiseitegelegt und der nächste gegriffen, um das kommende Feld auszumalen. Bei der x-ten dramatischen Diminution entwickelt sich durchaus unfreiwillige Komik. So ist diese Berg-Symphonie eines jener Stücke, bei dem man irgendwann weniger die Ohren spitzt, als dass man die Augen zukneift: um auf dem Dirigentenpult zu erkennen, wie viele Seiten der Partitur schon umgeblättert worden sind und wie viele noch umgeblättert werden müssen."

Weitere Artikel: Xavier Naidoo, der jahrelang mit dem Verbreiten krudester Verschwörungstheorien für erhebliche Irritationen gesorgt hat, hat eine Chance auf ein Comeback auf der Bühne verdient, findet Dennis Sand in der Welt, denn "Deradikalisierung kann nur dann funktionieren, wenn ihr der Gedanke einer Resozialisierung zugrunde liegt". Auf BackstageClassical sammelt Axel Brüggemann kritische Stimmen zum geplanten, mit EU-Mittel finanzierten Comeback von Valery Gergiev beim italienischen Festival Un'Estate de RE. In einem VAN-Essay ruft der Musikethnologe Nepomuk Riva die Musikpädagogik dazu auf, sich entschiedener gegen Rassismus in Kinderliedern zu stellen. Edo Reents kann sich in der FAZ im Gegensatz zu seinen Kollegen aus den anderen Feuilletons mit der Musik der in den letzten Wochen sehr erfolgreichen, aber reinen KI-Band The Velvet Sundown soweit schon ganz gut arrangieren. Karl Fluch durchleuchtet für den Standard die Herausforderungen und Probleme der großen Pop- und Rock-Festivals beim Zusammenstellen von Headlinern. Rahel Zingg porträtiert in der NZZ Bob Geldof.

Besprochen werden Herbie Hancocks Auftritt beim Klavier-Festival Ruhr in Essen (FAZ), Marcus S. Kleiners Buch "Keine Macht für Niemand. Pop und Politik in Deutschland" (FAZ) und die neue vom Londoner Archivlabel Soul Jazz zusammengestellte Compilation "Queen Dem", die diesmal mit 16 Künstlerinnen auf Gegenwartspop setzt (tazlerin Emilia Papadakis hört sich angeregt durch diesen labyrinthischen "Musikkosmos").

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