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03.06.2025. Monopol spürt in Washington in einer von Trump geschmähten Ausstellung den Verbindungen von Skulptur und rassistischen Stereotypen nach. Die FAZ erfährt in der Berliner Tchoban Foundation, wovon Architekten in der DDR heimlich träumten. Von Florian Amort, dem neuen Leiter der Händel-Festspiele in Halle, will sie wissen, ob Händel ein Plagiator war. Die taz fürchtet, dass Milo Rau bei allem Widerstand die Form aus den Augen verliert. Kamel Daoud hat eine Reise nach Italien abgesagt, weil er eine Auslieferung durch Italien nach Algerien fürchtet, berichtet rupture-mag.fr.
Ganz glücklich wirdtaz-Kritiker Uwe Mattheiss nicht mit den Wiener Festwochen unter Milo Rau. Er hat ja nichts dagegen, dass Rau sich dem Widerstand verschrieben hat - und damit ein "verwaistes Terrain radikaler linker Positionen im kulturellen Feld besetzt", aber: "Rau negiert die Differenz von ästhetischer Erfahrung und politischem Handeln. Er tut dies zur Beschleunigung von Arbeitsprozessen auf Kosten jener Momente, die an der Kunst nur über den Umweg der Form lesbar sind. Ist ihre Eigengesetzlichkeit doch das, was die Widersetzlichkeit von Kunst ausmacht, das das Einvernehmen mit dem Bestehenden erschüttert. Das allerdings ist für Rau gerade Ausweis einer identitär gebliebenen bürgerlichen Kunst und als solches lässlich, steht sie dringenderen Inhalten scheinbar im Weg."
Szene aus "Der Gipfel". Foto: Mathias Horn Abende von Christoph Marthaler sind "Abende der misslingenden Kommunikation, der unerfüllten Sehnsüchte und des unstillbaren Verlangens nach Sinn", hält Hubert Spiegel in der FAZ fest, nachdem er dessen neustes Stück "Der Gipfel" bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen gesehen hat. Und so versucht der Kritiker einmal mehr den Sinn zu finden, wenn sechs Gäste auf einer Alpenhütte in drei Sprachen Smalltalken und Phrasen dreschen "über Fuschl und Ischgl, Champagner und Kaviar. (…) Mehr als bei Marthaler sonst üblich erweckt dieser Theaterabend den Eindruck, der Regisseur habe sich ein wenig ziellos treiben lassen von seinen Einfällen und Assoziationen und den Talenten seines großartigen Ensembles"… Für die nachtkritik bespricht Andreas Wilink das Stück.
Weitere Artikel: Zum 150. Todestag von Georges Bizet erzählt Manuel Brug in der Welt die Geschichte von Bizets letzter Oper "Carmen". Für die FAZ spricht Jan Brachmann mit dem neuen Intendanten der Händelfestspiele Halle, Florian Amort über Opern von Georg Friedrich Händel und Reinhard Keiser.
Besprochen werden außerdem Maria Lazars "Die blinde Passagierin" am Düsseldorfer Schauspielhaus, inszeniert von Laura Linnenbaum (Welt), Sonja Trebes' Inszenierung von Leos Janáceks Oper "Jenufa" am Theater Heidelberg (FR), das Festival "Innovationslabor Zukunft" zum Thema Künstliche Intelligenz am Schauspiel Stuttgart (FR), Jakab Tarnóczis Inszenierung von Asiimwe Deborah Kawes "Das Gelobte Land" am Münchner Residenztheater (nachtkritik) und die große Retrospektive "Wings of Time", die das Norwegische Staatsballett dem tschechischen Choreografen Choreografen Jiří Kylián widmet (Tsp).
Kamel Daoud hat eine Reise nach Italien abgesagt, weil er eine Auslieferung durch Italien nach Algerien fürchtet, berichtet das französisch-algerische Magazin rupture-mag.fr: "Kamel Daoud war zur 'Milanesiana', einem der wichtigsten Kulturfestivals Italiens, eingeladen und sollte mit dem Flugzeug nach Mailand reisen. Er sagte die Reise jedoch aus Angst ab, bei seiner Ankunft am Flughafen festgenommen, einem Richter vorgeführt und nach Algerien ausgeliefert zu werden." Der Autor hatte durch den Roman "Houris" im letzten Jahr den Zorn der algerischen Behörden auf sich gezogen. Der mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete Roman thematisiert das "Schwarze Jahrzehnt" mit seinen Zehntausenden, von Muslimbrüdern und dem Regime zu verantwortenden Toten, über das in Algerien nicht gesprochen werden darf (unsere Resümees).
Zuerst berichtet hatte der Corriere della Sera. Die Gefahr sei konkret, "da in den Computern der italienischen Polizei ein Haftbefehl gegen ihn aus Algerien registriert ist und er, sobald er italienischen Boden betritt - beispielsweise bei der Ankunft in Linate nach einem Flug aus Paris -, festgenommen und einem Richter vorgeführt werden könnte".
Bestellen Sie bei eichendorff21!Im Perlentaucherstellt Angela Schader in ihrem "Vorwort" den amerikanischen Autor Jamil Jan Kochai vor, dessen Erzählband "Die Heimsuchung des Hadschi Hotak" gerade auf Deutsch veröffentlicht wurde. Kochais Eltern waren aus Afghanistan geflohen, wo sein Bruder erschossen worden war: "In der Nacht von Wataks Tod wurden noch sechs weitere Familienmitglieder ermordet. Die Hinterbliebenen flohen zunächst ins pakistanische Peshawar, dann in die USA. Dort wird Jamil Jan aufwachsen, als gläubiger Muslim, zugleich aber als Kind seiner Zeit. Besessen von Shooter-Games wie 'Call of Duty' oder 'Metal Gear'. So lässt er auch jene Teile der Erfolgsserien nicht aus, die in der Heimat seiner Eltern spielen. 'Ich sehe immer noch das Bild dieser Welle afghanischer Kämpfer', wird er sich später erinnern, 'alle in traditioneller afghanischer Kleidung, und du mähst sie einfach nieder.' Solche Innenspannungen haben das Leben des Heranwachsenden geprägt."
Der SchriftstellerWilfriedMeichtryblickt für die NZZ darauf, wie seine Kollegen aus dem 18. und 19. Jahrhundert auf das Schweizer Kanton Wallis blickten, wo sich vor wenigen Tagen die Naturkatastrophe von Blatten abgespielt hat. Besprochen werden JoanDidions "Notes to John" (NZZ), Uketsus japanischer Krimi "Hen Na E" (Presse), JuliaFrieses Roman "delulu" (ZeitOnline), Martin Meyers "Menschenkunde. 33 Stationen aus dem täglichen Leben" (NZZ) und Sebastian Haffners "Abschied" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr.
Michael Kny: Sächsisches Babel, 1981. Tusche auf Papier. Foto: Michael Kny Langweilig war DDR-Architektur keineswegs, vor allem jene nicht, die nicht gebaut wurde, erkennt Arnold Bartetzky (FAZ) in der Ausstellung "Pläne und Träume. Gezeichnet in der DDR" in der Tchoban Foundation in Berlin: Vor allem unter Honeckers Baupolitik flüchteten viele Architekten in die innere Emigration und skizzierten ihre Utopien neben ihrer Berufstätigkeit: "Dazu gehören etwa die träumerischen Babeltürme von Michael Kny, die kritischen Metaphern zu Machtstrukturen in der Stadtplanung von Michael Voll oder die sarkastischen Cartoons von Gerd Wessel, die die Baupolitik und Realität der gebauten Umwelt sarkastisch kommentieren. Die zeichnenden Architekten vertraten zum Teil dezidiert dissidentische Haltungen, allen voran Christian Enzmann und Bernd Ettel, die 1983 ohne Genehmigung einen Beitrag für den Westberliner Wettbewerb für die Gedenkstätte Prinz-Albrecht-Gelände (heute Topographie des Terrors) einreichten und später wegen Systemkritik zu Haftstrafen verurteilt wurden."
Weitere Artikel: Der 140 Jahre alte Leuchtturm "Roter Sand", entworfen von Carl Friedrich Hanckes, gelegen nordöstlich von Wangerooge, soll aufgrund von Baufälligkeit an Land versetzt werden, seufzt Gerhard Matzig im Aufmacher des SZ-Feuilletons. In der Welt stimmt Dankwart Guratzsch ein bitteres Klagelied über die "Verwahrlosung" des öffentlichen Raums an: Baustellen, Graffitis, Müll und Blumenkübel entsprechen laut Guratzsch in ihrem Erscheinungsbild dem öffentlichen Raum der sozialen Medien. Im Tagesspiegelfreut sich Nikolaus Bernau über die Wiedereröffnung des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt.
Julian Rosefeldt muss ein Zauberer sein, anders kann sich Andreas Kilb (FAZ) die Entstehung der Filmkunstwerke, die stets Mythen und ihre Auflösung verhandeln, nicht erklären. Etwa in der Installation "Meine Heimat ist ein düsteres, wolkenverhangenes Land", die für eine Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin entstand und nun in der Schau "Nothing is Original" im C/O Berlin zu sehen ist: "Auf vier Monitoren laufen deutsche Landschaften, mit und ohne Caspar-David-Friedrich-Effekt: ein Wanderer mit Nebelmaschine im Elbsandsteingebirge, ein zweiter, der mit einem Besen dort die Felsen fegt, zwei Jäger mit dem erlegten Wild, ein paar Jogger bei Turnübungen, ein streunender Wolf. Das Letzte, was man sieht, ist ein Camper, der auf seinem Fernsehgerät die gleichen Szenen im Schnelldurchlauf betrachtet. Die Heimat ist, wie der Mythos und die Kunst, bei Julian Rosefeldt nicht nur wolkenverhangen, sie schaut auch zurück. Wir sind mit im Bild."
Weiteres: Irina Scherbakowa findet es in der taz "verständlich", dass es bei einer Berliner Kinovorführung von SergeiEisensteins "Alexander Newski" Proteste aus der ukrainischen Diaspora gab. Besprochen werden SilvioSoldinis "Die Vorkosterinnen" ("in Bezug zur historischen Wirklichkeit ... unhaltbar", meint Fabian Tietke in der taz zu diesem Film über Hitlers angebliche Vorkosterinnen), ClaireBurgers "Tandem" (Presse) und DanielMinahans "On Swift Horses" über homosexuelle Liebespaare in den Fünfzigern (SZ).
Roberto Lugo, DNA Study Revisited, 2022. Smithsonian American Art Museum, Museum purchase through the Catherine Walden Myer Fund, 2024.19 Trump ist die Ausstellung "The Shape of Power. Stories of Race and American Sculpture" im Smithsonian American Art Museum in Washington ein Dorn im Auge: Sie steht laut Trump exemplarisch für das "Hetzen" gegen seine angeblichen Werte, meint Asta von Mandelsloh bei Monopol. Umso wichtiger findet sie die Schau, die den Zusammenhang von Skulpturen und der Entwicklung der Idee von "race" untersucht. Etwa die Skulptur "Kultur", die der Künstler Aaron Goodelman, der 1906 aus Russland vor Antisemitismus in die USA floh, im Jahr 1936 schuf: "Er suchte eine visuelle Sprache, um zum einen die rassistisch getriebene Gewalt gegen schwarze Menschen in seiner neuen Heimat, den USA, anzuprangern. Und gleichzeitig wollte er die sich zuspitzende nationalsozialistische Katastrophe, die Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Deutschland und Europa, in den Blick der Öffentlichkeit rücken. Bereits knietief in ihrem Holzsockel versunken, wird die Figur gleichzeitig an den ausgestreckten Armen, die Hände in eisernen Ketten und Fesseln, emporgezogen. Lang und dünn biegt sich der verzerrte Leib, den Ausdruck der ansonsten auf Einfachheit ausgelegten Holzfigur bestimmt ihr besonders tief in das Holz geschnitzte Gesichtsausdruck."
Der Schweizer Maler Adolf Dietrich gehörte wie Otto Dix der Neuen Sachlichkeit an, beide lebten zeitweise am Bodensee, in vielen Ausstellungen hingen ihre Werke nebeneinander - und doch könnten sie gegensätzlicher nicht sein, stellt Maria Becker (NZZ) in einer Ausstellung im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen fest. Stiller, zurückgenommener wirken die Bilder des Schweizers: "Dietrich malt, als ob er allem einen gebührenden Platz geben müsste. Noch das kleinste Ästlein am winterlichen Baum ist ihm wichtig. Ob Landschaft oder Porträt - alles hat Wert, in den Raum seiner Bilder aufgenommen zu werden. Dietrich hält die Dinge seiner Welt in über tausend Werken fest, versichert sich ihrer, als müsste er das Gesehene mitnehmen, um es nicht zu verlieren. Seine Malerei ist eine Form der Wirklichkeitsaneignung. In seinen Bildern sind die flüchtigen Dinge anwesend, selbst wenn sie vergangen sind."
Besprochen werden die Ausstellung "Muddy Measures" im Tieranatomischen Theater in Berlin (taz), die Ausstellung "Beseelte Dinge - Die Tlingit-Sammlung aus Alaska" im Bremer Überseemuseum (taz), die KláraHosnedlová-Ausstellung im Hamburger Bahnhof (FR, mehr hier) und die große Retrospektive der brasilianischen Künstlerin Lygia Clark, die die Neue Nationalgalerie zeigt (Tagesspiegel, mehr hier).
Jan Brachmann spricht für die FAZ mit FlorianAmort, dem neuen Leiter der Händel-Festspielein Halle, über das Festspielprogramm 2025. Auf dem Programm steht auch ReinhardKeisers Oper "Octavia". Bei Keiser ging der junge Händel einst in die Lehre und tatsächlich ähnelt dessen "Agrippina" Keisers Werk doch überaus auffällig. Ein Fall von geistigem Diebstahl also? Amort differenziert: "Heute sprechen wir schnell von Plagiat - ein Urteil im Kontext des modernen Urheberrechts. Die damalige Kompositionspraxis war eine andere, man könnte stattdessen wertungsfrei von Intertextualität sprechen: Händel hat bei seinem Mentor und Konkurrenten Keiser nicht einfach abgeschrieben, sondern Passagen übernommen, bearbeitet und neu kontextualisiert. Es ging nicht immer nur um Originalität im heutigen Sinn, sondern um Wirkung, AufführungspraxisundKunstfertigkeit. Händel hat sich die Musik angeeignet - als kreative Strategie, aber auch als Zeichen von Selbstbehauptung, das Vorbild zu übertreffen."
Mit regem Interesse hört sich Luca Glenzer (Jungle World) durch die Compilation "Free/Future/Music" aus dem Hause AltinVillage & Mine. Die Ursprünge des in Leipzig ansässigen Labels liegen in der Hardcore-Punk-Szene der Neunziger, seitdem hat es aber "einige musikalischeMetamorphosen erlebt" und sich "zu einem Hort für Minimal Music, Jazz, Dub, HipHop, Ambient und Krautrock entwickelt". Geblieben ist die unabhängige Haltung. "Soundästhetische Einigkeit sucht man deshalb eher vergeblich. Das ist nicht nur verschmerzbar, sondern geradezu zu begrüßen, zeigt sich doch gerade darin ein Zugang zu Musik, der von Offenheit und Neugier geprägt ist." Was auch Patrick Hohlweck in seinem der aktuellen Compilation beiliegenden Kurzessay unterstreicht: "Darin geht es um das Verhältnis der drei Dimensionen Freiheit, ZukunftundMusik. Demnach verfolgt das Label den Anspruch, 'ein Forum für freie Musik und Zukunftsmusik' zu sein - was nicht nur impliziere, jenseits von Nostalgie und Trendbezogenheit zu operieren, sondern auch, Musik als 'Vehikel für flüchtige Blicke in eine Zukunft zu verstehen'."
Weitere Artikel: Die MünchnerJazzszene - vor Jahrzehnten noch tonangebend, seitdem eher in alle Winde verstreut - stellt sich neu auf, beobachtet ein darüber hocherfreuter Andrian Kreye in der SZ: Als Hotspots notieren wir uns die Jazzbar Vogler sowie die Jazzveranstaltungen im Bergson, Boxwerk und im Live Evil. "Punk lebt von Provokation", schreibt Nicholas Potter in der taz und porträtiert RoyElani, den Sänger der (allerdings im sehr überschaubaren Rahmen von Kellerkonzerten tätigen) israelischen Punkband TheHolocausts, die in Israel angefeindet wird, bei Konzerten in Deutschland sich für ihren Namen rechtfertigen muss und in der BDS-geprägten britischen Punkszene - trotz demonstrativer Pali-Solidarität - nicht willkommen ist, weil sie aus Israel kommt.
Besprochen werden das neue Pulp-Album "More" (Standard), MileyCyrus' neues Album "Something Beautiful" (Presse, NZZ, unser Resümee), die Memoiren von Beyoncés Mutter TinaKnowles (NZZ), das Frankfurter Konzert von Stereolab (FR), das neue Album "Strawberries" des australischen Songwriters RobertForster (Standard), der Abschluss von IgorLevits Luzerner Pianoreihe (NZZ), RashadBeckers Album "The Incident" (FR), das neue Blond-Album "Ich träum doch nur von Liebe" (taz), ein Konzert der Jazzmusiker JulianundRomanWasserfuhr in Frankfurt (FR) und neue Popveröffentlichungen, darunter ein neues Album von Foxwarren (Standard).
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